Hannover: Streit zwischen Jugendgangs eskaliert – Kosovare erschießt 25-Jährigen

Bei einer Auseinandersetzung zweier Jugendgruppen in Hannover wurde ein 25-Jähriger getötet. Inzwischen hat sich der Schütze, ein 26-Jähriger, der Polizei gestellt.
Abgesperrt ist in München der Zugang zu einem Einkaufszentrum, in dem es eine Schießerei gegeben hat. Foto: Lukas Schulze/dpa

Zwischen zwei Jugendgruppen in Hannover war es am Mittwochabend zum Streit gekommen. Die Jugendlichen waren auf der Lister Meile unterwegs und gerieten in Streit. Dies berichtet die Pressestelle der Polizei Hannover. Der Schütze, ein 26-jähriger Kosovare, habe sich inzwischen gestellt.

Tödliche Schüsse fielen gegen 23:00 Uhr

Schließlich fielen etwa um 23:00 Uhr mehrere Schüsse. Ein 25-Jähriger wurde dabei getroffen und schwer verletzt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Streit in die Weißekreuzstraße am Andreas-Hermes-Platz verlagert.

Ein Rettungswagen transportierte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Trotz intensiver notärztlicher Versorgung starb der 25-Jährige wenig später.

Polizei: Schüsse kamen aus einer stärkeren Waffe

Nach Erkenntnissen der Polizei wurde der todbringende Schuss offenbar aus einer stärkeren Feuerwaffe abgegeben. Denn ein Querschläger hatte im Penthouse des zweihundert Meter weit entfernten Bredero-Hochhauses noch eine Scheibe zerschlagen können. Die Kugel drang in die Wohnung ein, verletzte dort aber niemanden. Dies meldete die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“.

Noch seien die Hintergründe der Tat unklar. Ebenso sei unbekannt wie viele Personen an der Auseinandersetzung beteiligt waren und ob beide Parteien Schusswaffen abgefeuert hatten. Die Ermittlungsarbeiten der Polizei dauern an.

Schütze (26) hat sich der Polizei gestellt

Der Schütze, ein 26-Jähriger, habe sich inzwischen der Polizei gestellt, wie die „Bild-Zeitung“ berichtet. Der Kosovare hat drei Stichverletzungen. Zwei davon befinden sich im Rücken, eine im Oberkörper. Derzeit wird er in einer Klinik behandelt.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

http://www.epochtimes.de/

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