Multikultigesellschaft am Abgrund: Sie belügen sich selbst

Ehrlichkeit und Moral, in der heutigen Zeit eine echte Qual!

Als passionierte „Beobachterin“ bin ich von jeher nicht nur unserer schönen Natur zugeneigt, lieber einmal mehr hinzuschauen, nein, sondern ebenso daran interessiert, auch dem regen „Miteinander“ der Menschen in meinem Umfeld dabei „zuzusehen“ und ihnen sehr genau „zuzuhören“, was sie so alles an- und (um)„treibt“. Was sie so motiviert, aber auch „abhält“ in ihrem Leben, von gewissen Situationen und von anderen Menschen – mal von diesen Abstand zu nehmen, oder Nähe zu suchen. In der Stille zu beobachten, ist ein geradezu interessantes und mehr als aufschlussreiches „Hobby“.

Su.S.

Was einem dabei alles so auffällt, löst jedoch nicht unbedingt nur pure Freude in mir aus, sondern oftmals eher großes Unbehagen, und es wirft auch viele Fragen auf. Fragen, die sich wahrscheinlich jeder schon einmal von uns gestellt hat. Die dann etwa lauten könnten: „Wie kann das nur angehen?“. Oder „Wie kann man nur so sein?“, oder auch „Wie passt das alles nur zusammen?“. Ich könnte noch unendlich viele „Frage-Beispiele“ nennen, die uns im Alltag immer wieder als eigene Wahrnehmung/Beobachtung offenkundig werden und infolgedessen manchmal sowohl auf ein sehr anstößiges, als auch konträres Verhalten anderer Mitmenschen schließen lassen.

Aber der Reihe nach. Was bedeutet eigentlich „Verhalten“?

Mit dem Begriff „Verhalten“ ist jeder schon einmal konfrontiert worden. Den Satz „Der verhält sich aber unmöglich“ hat sicher auch schon jeder einmal gehört.

Laut Wikipedia ist die Definition von „Verhalten“:

„…ein Zentralbegriff der Verhaltensbiologie. Er bezieht sich auf alle äußerlich wahrnehmbaren und daher auch mit technischen Hilfsmitteln erfassbaren, aktiven Veränderungen, Bewegungen, Stellungen, Körperhaltungen, Gesten und Lautäußerungen eines Menschen oder Tieres…“

Verhalten ist also stets an lebende Individuen oder Gruppen gebunden.

Die Verhaltensbiologie bemüht sich dabei, zwischen zwei grundlegenden Dingen zu unterscheiden. Zum einen zwischen dem angeborenen Verhalten, zum anderen dem erworbenen Verhalten.

Was überwiegt aber von beidem? Sicherlich, auf den gesamten Verlauf eines Menschenlebens bezogen, eindeutig das erworbene Verhalten. Es sei denn, man hat gerade das große Vergnügen, kleinste oder noch kleine Kinder in ihrer ganzen Ungezwungenheit zu betrachten. Wie herrlich das noch anzuschauen ist, so unverdorben und ungehemmt, so frei, wie sie sich geben und auch tatsächlich noch sind, werden wohl nur diejenigen wertzuschätzen wissen, die entweder selbst mit Kindern gesegnet wurden, oder aber von solchen kleinen Lebewesen auf andere Art und Weise beim bloßen Zuschauen „eingefangen“ worden sind.

Da stellt sich doch unweigerlich gleich die nächste Frage, und zwar: Was ist denn jetzt überhaupt noch „ehrlich“ an unserem eigenen Verhalten, wenn wir älter geworden sind? An dem Verhalten eines Menschen, der sich nun nicht mehr im Kleinkindalter befindet und der demnach nicht mehr frei wählen kann, sondern nach und nach immer mehr nur noch alles in unserem Leben „erwerben“ (muss)… alles anerzogen und aufgezwungen bekommt?

Die sittliche Eigenschaft jedenfalls des Ehrlichseins wird meist in der Bedeutung von Redlichkeit, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Offenheit, Geradlinigkeit und Fairness verwendet.

Eine gute Frage also, denn was wir (er)lernen, hängt natürlich in erster Linie davon ab, wo wir „hineingeboren“ werden und aufwachsen. Nicht nur individuell, sondern auch kulturell. Und dieses Kulturelle ist wiederum eine Frage der dortigen Moral.

Und was bedeutet nun diese „Moral“?

Moral geht auf das lateinische Wort „moralis“ zurück, das so viel wie „die Sitte betreffend“ heißt. Sie ist die Summe der Werte und Vorstellungen, die die meisten Menschen für richtig empfinden, ohne dafür weitere Gründe angeben zu können. Das, was sich „richtig“ anfühlt, ist moralisch – und das unterscheidet sich von Weltreligion zu Weltreligion zum Teil erheblich.

Und da wir mittlerweile in einer Multikultigesellschaft leben, treffen leider auch nicht allzu selten völlig verschiedene „moralische Welten“ aufeinander. Ein Unverständnis für den jeweiligen anderen Menschen bleibt somit und auch logischerweise oftmals auch nicht aus. Wenn jedoch Verständnis für diesen „anders denkenden“ Menschen entstehen soll, liegt die Begründung und dessen Erfolg einfach darin, dass sich eine „Seite“ darauf einlässt und bereit erklärt, nicht „ehrlich“ zu sein. Nicht ehrlich zu sich selbst und demnach auch nicht ehrlich in seiner entsprechenden nachfolgenden Handlung. Oder einfacher ausgedrückt: in seinem Verhalten dem anderen Menschen gegenüber.

Es wundern sich aber leider immer noch so viele Menschen, wenn irgendwann ihre Seele auch deshalb erkrankt, weil sie sich bei vielen tatsächlichen und vermeintlichen Entscheidungen selbst überwinden müssen, sich regelrecht „verbiegen“ müssen – und letztendlich und als Folge daraus unsere ganze Gesellschaft nicht mehr in der Lage ist, gegen das hiesige System aufzubegehren. Blinder Gehorsam contra stetig ansteigender Zuwachs von fremden Kulturen: So sieht das leider aus bei uns.

Natürlich ist dieser Zusammenhang von mir nur sehr vereinfacht dargestellt und daher auch lückenhaft. Aber letztendlich „funktionieren“ komplexere Themen nicht anders. Wenn wir ganz bewusst dagegensteuern würden, weil wir eben nicht mehr möchten, dass wir weiterhin „verbogen“ werden, dass der Staat uns biegt und lenkt (zu unseren Lasten), ist es leider unvermeidbar, auch mal „gegen den Strom“ zu schwimmen.

Nein, nicht nur unvermeidbar: Es ist ein „Muss“ und unsere Pflicht, sich dagegenzustellen, Nein zu sagen und wieder etwas selbstbestimmter in unserem eigenen Interesse zu werden!

https://buergerstimme.com

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