Die Wahl des Bundespräsidenten nur noch ein Schmierentheater

Am 12.02.2017 wird durch die Bundesversammlung ein neuer Präsident für dieses Land gewählt. Wer aber wählt das zukünftige Staatsoberhaupt? Nicht das Volk, sondern die Menschen, die uns bereits über Jahre belügen, betrügen und ausrauben, die, welche mit jedem Mittel des Machterhaltes auf ihren Sesseln kleben bleiben wollen.

Thomas Stoll

Die sogenannte Bundesversammlung besteht aus 630 Mitgliedern des Bundestages und ebenso vielen Mitgliedern der Landtage, also aus insgesamt 1260 Menschen, die über den Kopf von 80 Mio. Bundesbürgern entscheiden, wer in der nächsten Zeit als Oberhaupt dieses sogenannten Staates diesen nach außen und innen her vertritt.

Diese Mitglieder setzen sich wie folgt zusammen (nach Parteien):

Partei                          Bund               Länder            Gesamt

CDU/CSU                    309                  230                  539

SPD                                193                  191                   384

Grüne                              63                    84                   147

Linke                               64                    31                     95

FDP                                                          36                    36

AfD                                                           35                     35

Piraten                                                     11                      11

Freie Wähler                                          10                      10

SSW                                                          1                          1

BVB/FW                                                  1                          1

Fraktionslose                   1                                                 1

Gesamt jeweils 630 Mitglieder davon haben alleine die herrschenden Parteien insgesamt 923 Mitglieder. Also die Mehrzahl der 1260 Mitglieder stellt von vornherein unsere derzeitig regierenden Politverbrecher dar. Mitglieder, denen die Menschheit dieses Landes schon lange vollkommen gleichgültig ist. Also was sollte noch Großartiges geschehen auf dieser wahnsinnigen Theaterveranstaltung für das gemeine Volk? Nichts – außer Spesen nichts gewesen. Steinmeier (SPD) wird eben dieses Land als Oberhaupt vertreten, gut‘ Nacht, kann man da nur noch sagen. Hinzu kommt, dass man, eigentlich schon vollkommen ungeniert, Steinmeier als neues Oberhaupt gekürt hat.

Wäre ein Ergebnis offen, dann hätte sich die SPD auch nicht Schulz wieder ins Boot geholt, der nun den Kanzlerkandidaten spielen darf und mit Parolen wie „wir wollen Gerechtigkeit“ durch das Land zieht und sich scheinbar im Dauerrausch gar nicht im Klaren darüber ist, was Gerechtigkeit ist, geschweige denn, wie man es schreibt.

Zu diesen ganzen Möchtegern-Politikern gesellen sich dann auch noch ganz andere illustre Menschen, die man zur Bundesversammlung geladen hat. Ein paar Namen, die jedem geläufig sein dürften.

  1. Iris Berben Mitglied SPD                       Schauspielerin
  2. Katja Ebstein Mitglied SPD                   Sängerin und Schauspielerin
  3. Veronica Ferres Mitglied CDU              Schauspielerin
  4. Olivia Jones Mitglied Grüne                  Travestie-Künstler
  5. Hape Kerkeling Mitglied CDU               Entertainer und Komiker
  6. Joachim Löw Mitglied Grüne                 Fußball-Bundestrainer
  7. Peter Maffay Mitglied SPD                      Musiker
  8. Volker Pispers Mitglied Piraten              Kabarettist
  9. Thomas Zöller Mitglied Freie Wähler    Dudelsackspieler

Es gibt noch eine Reihe anderer Auserwählter, die sich am Untergang Deutschlands beteiligen. Unter anderem auch zu finden sind Unternehmer, Gewerkschaftler, ein Satiriker und Europaabgeordnete, sogar die Fußballschiedsrichterin Bibiana Steinhaus (SPD) darf nicht fehlen.

Na, mit diesen Menschen kann dann nichts mehr schiefgehen, oder besser, man möchte sich mal wieder gerne ins Rampenlicht stellen, nach dem Motto „sehen und gesehen werden“.

Nun gibt es also vier Kandidaten: Frank-Walter Steinmeier (SPD), Christoph Butterwege (Linke), Albrecht Glaser (AfD) und den allseits beliebten „Richter“ Alexander Hold (Partei Freie Wähler).

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erklärt Folgendes zu Frank-Walter Steinmeier und man erkennt eine unabhängige, demokratische Wahl:

Frank-Walter Steinmeier, SPD-Politiker und aktueller Außenminister, ist von den Parteien CDU/CSU und SPD nominiert worden. Da in der Bundesversammlung die Delegierten von CDU/CSU und SPD eine absolute Mehrheit haben und sich diese Parteien auf Frank-Walter Steinmeier als Kandidaten geeinigt haben, wird erwartet, dass er am 12. Februar 2017 die notwendige Mehrheit erhält. Quelle: Bundespraesidentenwahl 2017

Bei dieser Aussage muss und bei den Gegebenheiten sollte man sich ernsthaft fragen, warum hier ein solches Schauspiel geboten wird. Nur um dem trotteligen und noch nicht erwachten Menschen denken zu lassen, es gehe in diesem Land demokratisch zu. Nein, die Demokratie in diesem Lande ist längst zu Grabe getragen worden. Das gemeine Volk hat nicht mitzureden, wenn sich die Politschranzen ihre Pöstchen gegenseitig zuschieben. Wenn das zukünftige Oberhaupt dieses Landes nicht neutral arbeitet, weil er den Parteien mit seiner Wahl verpflichtet ist. Also wird er auch jede kommende Schweinerei, die der Bundestag in der Mehrheit seiner ihn hoch lobenden Parteien unterstützen und absegnen. Macht er eben dies nicht, wird er schneller gestürzt, als es ihm lieb sein wird.

Nun noch Art. 55 GG

  • Der Bundespräsident darf weder der Regierung noch einer gesetzgebenden Körperschaft des Bundes oder eines Landes angehören.
  • Der Bundespräsident darf kein anderes besoldetes Amt, kein Gewerbe und keinen Beruf ausüben und weder der Leitung noch dem Aufsichtsrate eines auf Erwerb gerichteten Unternehmens angehören.

Armes verblendetes Deutschland, kann man nur noch sagen.

https://buergerstimme.com

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2 Kommentare zu “Die Wahl des Bundespräsidenten nur noch ein Schmierentheater

  1. Hier rühren ein Haufen Kulturnarren und Politikerteufel im großen Kessel des Wahnsinns. Aus der unheiligen Brühe entsteigt dann der sogenannte Bundespräsident. Für die meisten, die dabei mit mauschelten, ist es Gewöhnungssache, ihre Rolle zu spielen. Ob Schauspielerinnen, Schlagersänger – zum Finale des fröhlichen Kesseltreibens ein deftiger Ton vom Dudelsackspieler. Eine Fußballschiedsrichterin zelebriert den endgültigen Abpfiff dieses grottenschlechten Spiels, wieviel Fouls dabei durchgegangen sind – interessiert keinen. Nun tanzt er auf die Bühne, der Präsident des Bundes der Deutschenhasser. Applaus aus dem Hintergrund, von denen, die diese Marionetten an den Fäden führen ist denen gewiss. Nun soll es in der Zukunft so richtig steinmeiern, bis kein Stein mehr auf dem anderen steht, man kann auch politische Abrissbirne dazu sagen. Oder stehen wir endlich auf und gebieten diesem Horrorspiel ein Halt. Präsentieren wir diesen Schwindlern endlich die Wahrheit, dann erkaltet dieser Kessel des Wahnsinns.

    Ganglerie

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