Der Umerziehungsjournalismus wird enttarnt

Stefan Schubert 02.12.2016

Die Abrechnung von Udo Ulfkotte mit dem deutschen Medienbetrieb, Gekaufte Journalisten – Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken, hat große Wellen geschlagen. Längst ist der Bestseller in mehrere Sprachen übersetzt und auch international ein Erfolg. Nun ist der lang ersehnte Fortsetzungsband erschienen, Volkspädagogen ‒ Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen. Auch dieses Buch birgt eine Menge Zündstoff, denn der Bestseller-Autor versteckt sich nicht hinter Abkürzungen und Andeutungen, sondern er nennt Ross und Reiter beim Namen.

Bei der Lektüre dieses Buches wird einem die manipulative Arbeit der Journalisten an konkreten Beispielen vor Augen geführt. Es wird deutlich, dass der schlechte Ruf der Presse nicht ‒ wie oft behauptet ‒ durch die Kritik von Pegida oder die AfD entstanden ist, sondern dass die miserablen Umfrageergebnisse, einzig ihrer eigenen Arbeitsweise geschuldet sind und zu diesem anhaltenden Glaubwürdigkeitsverlust geführt haben.

Trotz aller Lippenbekenntnisse der Medienleute, zuletzt wieder nach dem Brexit und der Wahl von Trump, belegen die Rechercheergebnisse von Udo Ulfkotte, dass es kein Umdenken in den Redaktionsstuben gegeben hat. Im Gegenteil. Die medialen Hexenverbrennungen wetteifern geradezu, sich gegenseitig zu überbieten. Anstatt über die wahrlich besorgniserregende Nachrichtenlage neutral und unabhängig zu berichten, scheinen immer mehr Journalisten jetzt Denunziationen von Andersdenkenden als ihren Arbeitsschwerpunkt zu sehen. Der Bild-Pranger lässt grüßen.

Während sich der Deutungsadel bei bedrängten Regierungskritikern in jedem abgelegenen Ort der Welt inbrünstig für die Meinungsfreiheit einsetzt, agiert er in Deutschland genau gegenteilig. Wer sich im Land der Dichter und Denker kritisch zu Merkels Flüchtlingspolitik äußert, der wird mit der geballten Medienmacht fertiggemacht. Der Lynchmob heutzutage benötigt dazu keine Mistgabel und Henkersschlinge mehr, er richtet weit entfernt, abgehoben, vom Schreibtisch der Mainstream-Medien aus.

Erfahren musste dies beispielsweise ein Lehrer der Wilhelm-Röpke-Gesamtschule im niedersächsischen Schwarmstedt. Dieser hatte es doch tatsächlich gewagt, nach dem deutschen Grundgesetz zu handeln und seine Meinung frei zu äußern. Der beliebte Lehrer hatte auf seiner privaten Facebook-Seite, in seiner Freizeit, bei einem Artikel der Zeitung Junge Freiheit auf »Gefällt mir« geklickt. Daraufhin startete die Denunziation in der Walsroder Zeitung, wo ein politisch korrekter Volkserzieher seinen großen Auftritt witterte: »Eltern und Schulleitungen sind alarmiert, die Landesschulbehörde ist eingeschaltet – und es hat offenbar auch schon ein Gespräch mit der Lehrkraft gegeben.«

Nach diesem Artikel lief die Empörungsindustrie auf vollen Touren. »Die Schule distanzierte sich von ›Fremdenhass‹, obwohl niemand zum Fremdenhass aufgerufen hatte und die Schülervertretung bekundete, sie sei ›gegen Diskriminierung‹, obwohl weit und breit kein Fall von Diskriminierung sichtbar war«, schreibt Udo Ulfkotte. Und auch bei dieser Verleumdung zeigte sich das Zusammenspiel von Medien und Politik, diesmal in der traurigen Gestalt zweier CDU-Hinterbänkler des Niedersächsischen Landtages.

Diese übten weiteren Druck aus und empörten sich in einer offiziellen Anfrage, warum die Landesschulbehörde noch nicht eingeschritten sei. Bei der Überprüfung des Vorfalles stellte sich heraus, dass die Meinungsäußerungen des Lehrers weder strafrechtlich noch disziplinarrechtlich relevant waren.

Sie ahnen es, den Hoheitspriestern der Political Correctness gelang es trotzdem, dem Mann seine berufliche Karriere zu zerstören, er wurde anschließend zwangsversetzt. Doch diesmal ging der Schuss nach hinten los. Die 1350 Schüler, Elternvertreter und Lehrer appellierten gemeinsam an die Landesregierung, die Zwangsversetzung rückgängig zu machen und berichteten darüber, dass »Druck ausgeübt« wurde, damit sie diese Strafversetzung widerspruchslos hinnehmen.

Wie werden diese 1350 Familien jetzt wohl über Deutschlands Journalisten und Politiker denken, jetzt wo sie an einem konkreten Beispiel in ihrem Umfeld erfahren haben, wie gelogen und manipuliert wird? Es ist eine große Stärke des Buches, Volkspädagogen ‒ Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen, dass es das Handeln der Umerzieher an greifbaren Beispielen festmacht.

Harte Fakten, die mit beinahe 500 Quellenangaben belegt sind. Fakten, die man auf den ersten Blick kaum glauben mag. Wie im Kapitel über die enge Zusammenarbeit des Focus mit dem BND und vielleicht auch direkt mit der CIA? WikiLeaks erinnert daran, dass der Focus sich an der Diffamierungskampagne amerikanischer Nachrichtendienste gegen den Whistleblower Edward Snowden beteiligt hat, und ihn ohne irgendeinen Beweis vorzulegen, als »russischen Agenten« verleumdete.

Dieses Buch ist nichts weniger als der dokumentierte Offenbarungseid der deutschen Medienlandschaft. Es ist ein Abgesang auf einen ganzen Berufszweig, der seine eigene politische Korrektheit über das Informationsrecht der Bürger stellt.

Wie Ewigkeiten entfernt wirken die Zeiten, als richtige Journalisten noch Medienpreise wegen handwerklich überragender Leistungen verliehen bekamen, wie bei der Watergate-Affäre oder wegen der Aufdeckung eines Rüstungs- oder Parteispendenskandals. Heute existiert eine regelrechte, zum großen Teil steuerfinanzierte Medienpreis-Industrie, die Journalisten für die rührseligste Flüchtlingsgeschichte mit 15 000 Euro bezahlt. Lesen Sie selbst nach, in Volkspädagogen ‒ Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen, Udo Ulfkotte nennt sie alle, Ross und Reiter.

Es ist raus! Drohnenmorde über Ramstein! „BRiD Geschäftsverwaltung“ verlässt sich darauf, was die USA sagen!

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Was für ein Dünnschiess 😉

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Auf dem Weg in die Diktatur: Mit gefährlicher EU-Richtlinie kann jeder kritische Bürger ein Terrorist sein

In wenigen Tagen wird das EU-Parlament eine besorgniserregende Richtlinie verabschieden. Mit dieser neuen EU-Regelung bekommen nationale Regierungen die Möglichkeit die Grundrechte der Bürger massiv zu beschneiden. Zudem kann jeder Bürger, der eine kritische Meinung gegenüber den wirtschaftlichen oder sozialen Strukturen äußert, als „Terrorist“ eingestuft werden.
Kanzlerin Angela Merkel hält eine Rede auf 60-Jahresfeier des BND. 28. November 2016. Foto: Mika Schmidt - Pool/Getty Images

Das Europäische Parlament verabschiedet am 5. Dezember eine neue EU-Richtlinie mit weitreichenden Folgen. Diese Richtlinie wird nationalen Regierungen Möglichkeiten einräumen, die Meinungs- und Pressefreiheit sowie das Demonstrationsrecht und die Grundrechte der Bürger massiv zu beschneiden.

Der Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des EU-Parlaments (LIBE) beschäftigt sich mit der EU-Richtlinie, die die bürgerlichen Freiheiten in der EU in bisher nicht bekannter Weise beschränken kann.

Mit der neuen Regelung können Behörden unter dem Vorwurf der „Terrorismusförderung“ Webseiten blockieren und jeden EU-Bürger faktisch zum Terrorverdächtigen erklären lassen. Den Behörden wird mit dieser EU-Richtlinie ein enormer Spielraum für Missbrauch eingeräumt, kritisieren verschiedene Menschenrechtsorganisationen.

Der EU-Observer analysiert, dass die Richtlinie Regeln enthält, die dazu genutzt werden können, die freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit drastisch zu beschneiden.

Jeder kann als Terrorist eingestuft werden

Die EU-Richtlinie zur „Bekämpfung des Terrorismus“, die bereits am 30. November von den EU-Staaten auf der politischen Ebene gebilligt worden ist, orientiert sich stark an den französischen Gesetzen.

Von Human Rights Watch wird diese Regelung wegen ihrer vagen Definition des Terrorismus scharf kritisiert. Sie würde den Regierungen viel zu viel Spielraum einräumen, um diese missbrauchen zu können, so die Menschenrechtsgruppe berichten  „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“.

Das Gesetz könne sehr weit ausgelegt werden, was zu einer Verletzung von Bürgerrechten führen könnte, beklagt Human Rights Watch.

In der EU-Richtlinie heißt es:

„Diese Richtlinie enthält eine Reihe schwerer Verbrechen wie Angriffe auf das Leben einer Person als vorsätzliche Handlungen, die als terroristische Straftaten qualifiziert werden können, wenn und soweit ein bestimmtes terroristisches Ziel verfolgt wird, zum Beispiel eine Bevölkerung ernsthaft einzuschüchtern oder unrechtmäßig eine Regierung oder internationale Organisation zu zwingen, eine Handlung durchzuführen oder zu unterlassen oder die grundlegenden politischen, verfassungsrechtlichen, wirtschaftlichen oder sozialen Strukturen eines Landes oder einer internationalen Organisation ernsthaft zu destabilisieren oder zu zerstören. Die Bedrohung, solche vorsätzlichen Handlungen zu begehen, sollte auch als terroristische Straftat angesehen werden, wenn sie auf der Grundlage objektiver Umstände festgestellt wird, die mit einem solchen terroristischen Ziel begangen wurden. Im Gegensatz dazu gelten Handlungen, die zum Beispiel eine Regierung unter Druck setzen, ohne jedoch die Tatbestände der umfassenden Liste der schweren Verbrechen zu erfüllen, nicht als terroristische Straftaten im Sinne dieser Richtlinie.“

Mit der Regelung kann also jeder der massive Kritik an den wirtschaftlichen oder sozialen Strukturen äußert, als Terrorist eingestuft werden. Die Regierung kann damit den Begriff des Terrorismus nach Belieben anwenden. Auch das Demonstrationsrecht kann beliebig eingeschränkt werden.

Die EU-Richtlinie wird für die Meinungs- und Pressefreiheit große negative Auswirkungen haben. Mit der Richtlinie können Webseiten blockiert werden, wenn eine Regierung feststellt, dass diese die politischen und wirtschaftlichen Realitäten in einem Land „destabilisieren“.

Nicht nur die Betreiber der Webseiten, sondern auch deren Besucher machen sich dann des „Terrorismus“ schuldig. Damit wird auch Druck auf die User ausgeübt, regierungsunliebsame Webseiten nicht mehr zu besuchen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Justizminister Heiko Maas haben sich bereits öffentlich dafür ausgesprochen, Inhalte im Internet zu regulieren. Die Regierung will „Falschmeldungen“ unterbinden, heißt es. Wann etwas als eine „Falschmeldung“ eingestuft wird, liegt alleine im Ermessen der Bundesregierung.

In eigener Sache

Liebe Leser

nun war ich einige Tage offline und ich hoffe sehr, Ihr habt mich vermißt.

Tja, es gab Probleme technischer Art, ein neuer Rechner mußte her und woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Aber, wie Ihr seht, es hat geklappt, Familie hat geholfen und nun geht es weiter wie gehabt.

Obwohl ich nicht aktualisieren konnte, habt Ihr fleißig im Archiv gelesen, wie ich an der Statistik sehen konnte.

Dafür herzlichen Dank – auch für die Treue, die Ihr mir seit einigen Jahren haltet.

Nun bin ich ganz knapp bei 2 Millionen klicks – und es dürfen gerne noch mehr werden.

Eine schöne Adventszeit wünscht Euch Eure

Rositha