Skandalöses Schulsystem: Die beschränkte „Bildungsrepublik“

19. Dezember 2016

Die Debatte über geschönte Abiturnoten ist nicht so schnell in sich zusammengefallen, wie man hätte denken können.

Tatsächlich hat Josef Kraus, der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes, mit seinem Hinweis auf die absurde Vermehrung von Einsen vor dem Komma einen wunden Punkt getroffen. Sogar aus der Lehrergewerkschaft GEW, normalerweise ein sicherer Garant progressiver Gesinnung und zügiger Gleichmacherei, kam verhaltene Zustimmung. Bis in die Lokalblätter wurde das Thema aufgegriffen, das die Bild Anfang der Woche gesetzt hat.

Es geht hier aber nicht nur um eine mehr oder weniger sensationelle Stellungnahme zu einem offenkundigen Skandal (Bundesverfassungsgericht stellt klar: Kinder gehören dem Staat).

Eine Rolle für das breitere Interesse dürfte auch die wachsende Irritation der Bevölkerung spielen, die mit immer neuen Schreckensmeldungen über das Bildungswesen konfrontiert wird: zuletzt die deprimierenden Resultate der TIMSS-Studie im Hinblick auf den Erwerb von Kernfertigkeiten bei Grundschülern, zuvor die Feststellung einer Untersuchung der Konrad-Adenauer-Stiftung, daß 75 Prozent der deutschen Abiturienten nicht studierfähig sind und die weiterhin deprimierend hohe Zahl der Abbrecher an den Universitäten, im Durchschnitt jeder Dritte, in den „schweren“ Fächern deutlich mehr (für das Fach Mathematik kursierten schon Angaben von 80 Prozent eines Jahrgangs).

Keine unbekannten Probleme
Es handelt sich allerdings nicht um neue oder unbekannte Probleme. Auch die Inflation von Bestnoten – und der Wegfall von Unternoten – ist seit langem bekannt und wurde immer wieder angesprochen. Nur gab es bisher den unbegründeten Optimismus, daß sich die Auswirkungen in Grenzen halten würden.
Die „Bildungsrepublik“ (Merkel dixit), so behauptete man – und der einfache Mann hörte es gern –, benötige für den Ausbau der „Wissensgesellschaft“ eine immer weiter wachsende Zahl von Abiturienten. Wenn dann noch die OECD drohend auf den angeblichen Nachholbedarf Deutschlands gegenüber Ländern wie Frankreich (Abiturientenquote: 90 Prozent) hinwies, machte sich bald, wahrscheinlich von der Bertelsmann-Stiftung beraten, eine Allparteienkoalition daran, die noch bestehenden Widerstände gegen die flächendeckende „Modernisierung“ des Schulwesens zu schleifen.
Das hieß Ganztagsunterricht und Förderung aller offenen oder verdeckten Formen der Gesamtschule, Aufhebung des inhaltlichen Bezugs der Fächer (seit den fünfziger Jahren ist dann die Rede von der „Entrümpelung“ des Lehrplans) und Reduzierung der wissenschaftlichen Ausbildung von Lehrern (auch für die weiterbestehenden Gymnasien), Freigabe des Elternwillens bei der Schulformwahl und Beseitigung oder Erschwerung des „Sitzenbleibens“ beziehungsweise des zwangsweisen Übertritts von der höheren zur niedrigeren Schulform, Einführung von Pseudofächern und systematische Reduzierung der Prüfungsanforderungen, politischer Druck auf opponierende Kommunalpolitiker, Schulleitungen und Lehrer (Bildung: Finnland schafft Schulfächer ab).

Siebung wird vertagt

Mittlerweile sind die negativen Folgen mit Händen zu greifen. Da steht an erster Stelle die Ungerechtigkeit eines Systems, in dem Heranwachsende keine Rückmeldung über ihre Leistungsfähigkeit erhalten, es keine Prämie auf Intelligenz, Fleiß und Wissen, aber auf Beschränktheit, Faulheit und Ahnungslosigkeit gibt, und die fehlende Vergleichbarkeit zwischen den Abschlußnoten in den lange Zeit links regierten Ländern und den noch halbwegs intakten zu erheblichen Verwerfungen bei der Konkurrenz um begehrte Studienplätze führt (Grundschule in Schottland schafft Hausaufgaben ab).

An zweiter Stelle steht die Tatsache, daß die so oft beklagte Benachteiligung von Kindern aus Nicht-Akademiker-Familien weiter zunimmt, da die elterliche Fähigkeit, die Defizite des Unterrichts auszugleichen, oft die einzige Möglichkeit darstellt, den Heranwachsenden mitzugeben, was ihnen mitgegeben werden sollte.

Eher verdeckt sind dagegen die Konsequenzen, die aus dem Vertagen der notwendigen Siebung entstehen. Früher galt die Faustformel: Wer in der Schule durchgelobt wird, wird es an der Universität schwer haben.

Weil sich dort mittlerweile dieselben Unsitten ausbreiten wie an den Schulen, schiebt man die Auslese weiter auf, und dann in Bereiche, in denen die Wahrscheinlichkeit, daß sachliche Aspekte den Ausschlag geben, immer geringer wird. Jürgen Kaube hat in einem Kommentar der FAZ von „Ersatzwährungen“ gesprochen: „Vitamin B, Praktika als Teststrecke, Assessment-Center, Zertifikate aus stärker selektiven Einrichtungen“ (Der „Digitalpakt#D“: Trojaner aus Berlin – Erziehung zur Konditionierung für den Wachstumswahn).

  

Egalität und Beseitigung der Unterschiede

Kaube weist auch darauf hin, daß uns Amerika auf diesem Gebiet weit voraus ist. Tatsächlich existiert in den USA gar nichts mehr, was man ein Bildungssystem nennen könnte. Die Ursache dafür sind die Reformen, die in der Nachkriegszeit eingeleitet wurden und mit dem Kanon auch den organischen Aufbau der Schulen nach europäischem Vorbild zerstörten.

Die Argumente, die dafür ins Feld geführt wurden, sind seitdem immer wieder recycelt worden: „Chancengleichheit“, „Soziale Gerechtigkeit“, „Demokratisierung“. Dabei handelt es sich selbstverständlich nur um die Verschleierung eines einzigen Ziels: Egalität, Beseitigung der Unterschiede, vor allem der Leistungsunterschiede (Schule und Forschung: So schaden Hausaufgaben unseren Kindern).

Der Verfasser erinnert sich lebhaft seiner eigenen Zeit an der Universität, Anfang der achtziger Jahre, als er amerikanische Studenten unterrichtete, die zum Schluß des Kurses immer eine Prüfung abzulegen hatten, die sie für ihre Zertifikate brauchten.

In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle zeigte sich dabei dreierlei: guter Wille, Ahnungslosigkeit und die tiefe Überzeugung, daß es ein Menschenrecht auf das „Double-A“ gäbe, zu Deutsch: „15 Punkte“, „1 +“.

Literatur:

Die Freilerner – Unser Leben ohne Schule von Dagmar Neubronner

Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen von Manfred Spitzer

… und ich war nie in der Schule: Geschichte eines glücklichen Kindes (HERDER spektrum) von André Stern

Verdummt noch mal! Dumbing us down: Der unsichtbare Lehrplan oder Was Kinder in der Schule wirklich lernen von John Taylor Gatto

Quellen: PublicDomain/jungefreiheit.de am 16.12.2016

http://www.pravda-tv.com/

▻▻Terror in Berlin: LKW rast in Weihnachtsmarkt auf Breitscheidplatz (mehrere Tote)

 
Polizei in der Nähe der Berliner Gedächtniskirche
Polizei in der Nähe der Berliner GedächtniskircheFOTO: REUTERS
Veröffentlicht am 19.12.2016

Terror in Berlin: Breitscheidplatz Weihnachtsmarkt Terror Anschlag
Berlin – Ein LKW ist am Montagabend in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin-Charlottenburg gerast. Mindestens ein Mensch starb, es soll mehrere Verletzte geben. Die Polizei geht von einem Terroranschlag aus, sagte ein Sprecher.

In einem Video, das die „Morgenpost“ auf Facebook veröffentlichte, ist zu sehen, wie Menschen verletzt am Boden liegen. Der LKW fuhr mehrere Meter über den Weihnachtsmarkt und kam am Tannenbaum zum stehen. Es handelt sich um einen schwarzen Lastwagen hat polnische Autokennzeichen.

Augenzeugen berichten derweil über die Sozialen Netzwerke, es habe einen großen Knall gegeben. Zur Ursache des Knalls ist nichts bekannt.

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#TerrorinBerlin#Breitscheidplatz#Weihnachtsmarkt#Terror#Anschlag
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Wir wollen die jüngsten gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen und auf kreative Weise zu diskutieren. Im Hinblick auf die Geschwindigkeit und die Überlastung der Ereignisse in unserer Zeit, wollten wir das Bewusstsein für die Folgen des aktuellen Prozesses für unsere Zukunft erhöhen.

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Mehr als alle anderen zusammen: 725.000 Asylanträge 2016

Leiharbeiter: Nur 34.000 Zuwanderer fanden einen Job. Deutschland nahm mehr Asylbewerber auf als die ganze Welt Foto: picture alliance / HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com

Leiharbeiter: Nur 34.000 Zuwanderer fanden einen Job. Deutschland nahm mehr Asylbewerber auf als die ganze Welt Foto: picture alliance / HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com

BERLIN. In Deutschland haben bis einschließlich Oktober 723.027 Personen einen Erst- oder Folgeantrag auf Asyl gestellt. Das geht aus einer Statistik des Bundesamtes für Flüchtlinge und Migranten (BAMF) hervor. Im internationalen Vergleich zu den übrigen vom BAMF geführten Ländern stand Deutschland das ganze Jahr über unangefochten auf Platz eins bei den bearbeiteten Anträgen.

Im September verzeichnte Deutschland 76.500 Asylanträge, während die übrigen angegeben Länder der Welt einschließlich der Vereinigten Staaten, Kanada oder Australien gemeinsam rund 72.000 Asylanträge bearbeiteten.

Im Oktober nahmen die Vereinigten Staaten etwa 10.000 und Kanada rund 5.000 Gesuche an. In der Europäischen Union folgte Deutschland mit einer Bearbeitung von etwa 33.000 Fällen im Oktober mit großem Abstand Frankreich, das rund 7.000 Fälle bearbeitete. Österreich registrierte 2.559 und Schweden 2.411 Asylanträge, während Slowenien nur 90 Bewerbungen verzeichnete.

Keine Steuerzahler

Von den im Vorjahr aufgenommenen Asylbewerbern haben allerdings nur wenige einen Arbeitsplatz in Deutschland gefunden. Von Dezember 2015 bis November 2016 seien 34.000 Einwanderer am Arbeitsmarkt integriert worden, 22 Prozent davon als Leiharbeiter, informiert der Direktor des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschungs (IAB), Joachim Möller. 406.000 Zuwanderer seien hingegen weiterhin als arbeitssuchend gemeldet.

Möller zu Folge sei es „eine Illusion, zu glauben, daß wir eine große Zahl der Geflüchteten in unseren gut bezahlten Industriearbeitsplätzen wie beispielsweise der Automobilindustrie haben werden“. (vi)

https://jungefreiheit.de/

Hüther, Gerald – Lernlust – Worauf es im Leben wirklich ankommt

Lernlust

Im Mittelpunkt des Buches steht ein äußerst spannender Dialog zwischen einem Neurobiologen und einem Wirtschaftsboss. In einer Berghütte reden sie tagelang miteinander. Über Chancen und Zwänge in der Arbeitswelt, über neues Lernen und Potenzialentfaltung bei Schülern und Studenten oder über ihre eigenen Karrieren. Sie suchen Antworten: Auf was kommt es in Schule, Universität und Arbeitswelt wirklich an? Man lernt zwei Menschen kennen, für die Können wichtiger als Wissen ist. Denn jeder Mensch kann etwas ganz besonders gut. Die Entdeckung und Förderung dieses Potenzials ist seine Lebensaufgabe. Dafür braucht man Lernlust statt Schul- und Jobfrust. Flankiert werden diese Gespräche von aktuellen Erkenntnissen aus der Gehirnforschung und Arbeitswelt sowie kontroversen Thesen und Handlungsempfehlungen der Autoren. Die Autoren und der Verlag unterstützen mit ihren Erlösen aus diesem Buch die Bildungsplattform für neues Lernen `bildungsstifter.de .

https://www.kopp-verlag.de

Das geheime Leben der Pflanzen: Pflanzen als Lebewesen mit Charakter und Seele und ihre Reaktionen in den physischen und emotionalen Beziehungen zum Menschen

Bildquelle: https://www.amazon.de/

Durch wirklich bahnbrechende wissenschaftliche Versuche wurde inzwischen bewiesen, was Außenseiter unter den Pflanzenforschern schon vor Jahrhunderten zu behaupten wagten: Pflanzen reagieren wie Menschen. Sie haben Gefühle und Erinnerungsvermögen, nehmen optische und akustische Eindrücke wahr und unterscheiden zwischen Harmonie und Dissonanzen. In Experimenten wurden Pflanzen an empfindliche Meßgeräte angeschlossen. Diese Geräte zeigen an, daß Pflanzen erschreckt reagieren, wenn sie sich bedroht fühlen, und freudig, wenn sich ihnen ein Freund näherte.
Die Entdeckung der Pflanzen als beseelte Lebewesen und ihrer physischen und emotionalen Beziehungen zum Menschen eröffnet atemberaubende Perspektiven für unser gesamtes Naturverständnis.
Was wir über die »Blumensprache« wissen, wie ihre Bio-Signale zu verstehen sind und wie all diese revolutionierenden Erkenntnisse sich praktisch nutzen lassen, haben die Autoren in diesem Pionierwerk über die neue Wissenschaft von dem Verhalten der Pflanzen hier erstmals dargestellt.

http://www.fischerverlage.de/

Schnell noch ein paar Fake-News, bevor es dafür in den Knast geht

Es war einer dieser lausigen Wintertage, die viel zu warm zum Schneeschippen waren, aber erheblich zu kalt, um sich an der frischen Luft wohlfühlen zu können. Nur so konnte es dazu kommen, dass man mehr als sonst vor dem Computer saß und nachlas, was in der Welt so passierte. Zwischen den unzähligen Berichten von Krieg und Leid, fand sich dann auch die unbedeutende Randnotiz, dass Heiko Maas zum Schutz der Meinungsfreiheit sein Fake-News-Konzept durchziehen konnte. Demnach stehen ab dem kommenden Jahr sogenannte „Fake-News“ unter Strafe.

Satte fünf Jahre Knast drohen nun denjenigen Geistern, die Fake-News verbreiten, über die Ersteller derselben denken wir an dieser Stelle besser einmal nicht nach, das ist eine Geschichte für sich und die will ein andermal erzählt werden. Was in dieser Randnotiz unterging war der klitzekleine Umstand, dass dieses Gesetz auch rückwirkend auf Fake-News angewendet werden soll: für glatte 100 Jahre rückwärts, wobei wir dann  Wenn sich der Aufarbeitung unserer Geschichte bei der Dolchstoß-Legende einsetzen können, um das Thema endlich befriedigend abarbeiten zu können. In jedem Fall könnten wir damit nachträglich dem Zweiten Weltkrieg verhindern, denn der ist inzwischen zweifelsfrei nur die Folge  einer großartigen Aneinanderreihung von unsäglichen Fake-News (früher hießen die mal Lügengeschichten).

Die folgenden Tage brachten wieder das bunte Einerlei hervor und so war schnell vergessen, welche Gedanken noch an diesem zuvor verregneten Wintertag streiften. Der Frühling nahte und mit dem Erblühen der ersten Blüten (nicht nur in den Portmonees) kamen auch die ersten Fake-News-Konsequenzen ans Tageslicht. Es zeigte sich sehr schnell, dass diese Gesetzesinitiative ernst gemeint und nicht als Fake-Gesetz in der Schublade landen sollte. Dieser Ernsthaftigkeit folgten sogleich massenhafte Verurteilungen. Unsicherheit machte sich breit – bis zu dem Tag, an dem alles grundlegend anders werden sollte.

Eine großes Stöhnen und Raunen ging durch die Medienlandschaft, man sprach von einem großangelegten Putsch, kaschierte dies aber durch Vermutungen und Mutmaßungen, um nicht selbst Opfer eigener Fake-News zu werden. Erst Tage danach wurde klar, was passiert war: Eine kleine Gruppe Menschen erhob Anklage gegen staatliche Institutionen, hochrangige Vertreter aus Politik, Medien und auch gegen das Militär. Diese Gruppe legte Material vor, dass nahezu alle Kriege der letzten 100 Jahre auf Fake-News beruhten. Manche wurden sogar so populär, dass sie Berühmtheit weit über die „Betroffenheitsgrenzen“ des Landes hinaus erlangten. Als klassisches Beispiel dafür kann man getrost auf die „Brutkastenlüge“ verweisen.

Die Freisler-gleiche Maschinerie der Massen-Fake-News-Aburteilungen lief auf jeden Fall so effizient, dass sich wenige Tage nach Einreichung der Anklagen besagter Gruppe nahezu die gesamte politische, mediale und militärische Elite hinter Gittern wiederfand. Es dauerte nur noch einige Tage, bis man begriff, dass sich an diesem Zustand die nächsten fünf Jahre auch nichts ändern werde. Wäre diese Geschichte doch nur eine rührende Weihnachtsgeschichte, so nutzten die Menschen diese fünf Jahre, um die Führungslandschaft grundsätzlich neu zu gestalten. Verantwortung denjenigen Menschen zu übertragen, die Wirtschaftswachstum nicht automatisch mit Krieg realisieren wollten, sondern dies durch die Verbundenheit der Menschen untereinander erreichten.

In den Tagen des medialen Frühlings jedoch, in denen die Geschichte spielt, war schnelles Handeln der Geist der Tat. So rückten nun jene in die freien Positionen nach, die bisher vergebens auf ihre Chance lauerten, um noch energischer ihre egoistischen Ziele zu verfolgen, die uns erst in diese Lage brachten. Die neue Elite erkannte schnell, dass das Gesetz diverse handwerkliche Fehler hatte, und so ging es jetzt darum, fix einige Nachbesserungen zu machen, die beispielsweise das Wahrheitsministerium und andere Institutionen der Regierung pauschal von diesem Gesetz ausnahm, weil sie per Gesetz schon im Recht waren und qua Gesetz gar nicht lügen konnten. Die Immunität der Führung war wiederhergestellt. Zwar hofften viele Andere noch, dass ein paar Mutige die zukünftige, friedliche Gestaltung in die Hand bekämen, jedoch brachte das gegenseitige Warten und Hoffen keinen einzigen zündenden Impuls hervor.

So versemmelten die Menschen abermals die einmalige immer mal wiederkehrende Gelegenheit für einen Neubeginn. Schnell richtete man sich wieder häuslich in der gewohnten Nische ein und zelebrierte sein persönliches Besatzungsregime auf der Couch. Dazu adaptierte man die neue Sprech- und Verhaltensweise (heute noch als „Neusprech“ bekannt) und wartete auf irgendein Ereignis in nächster Zukunft, welches die unhaltbaren Zustände mal in diesem Land, besser noch weltweit, ein für allemal beseitigen soll. Auf diesen nicht minder legendären St. Nimmerleinstag wartet alle Welt noch heute.

„Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“
(Wladimir Iljitsch Uljanow)

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Weihnachten aus dem Unterricht an deutscher Schule in Istanbul gestrichen – Erdoğans Türkei-Islamisierung lässt grüßen

Die Deutschen zahlen und die Türkei bestimmt. Auch im deutschen Gymnasium in Istanbul.  Foto: © Guillaume Piolle / Wikimedia (CC BY 3.0)

Die Deutschen zahlen und die Türkei bestimmt. Auch im deutschen Gymnasium in Istanbul.
Foto: © Guillaume Piolle / Wikimedia (CC BY 3.0)
19. Dezember 2016 – 13:03

Das „Istanbul Lisesi“ (Istanbuler Lyzeum) ist ein staatliches türkisches Gymnasium, an das Deutschland Lehrer entsendet, weswegen auch die meisten Fächer auf Deutsch unterrichtet werden. Auch werden diese Lehrkräfte und auch sonstiges an dieser Schule mit mehreren Millionen Euro jährlich durch den deutschen Steuerzahler finanziert.

Weihnachten darf nicht existieren

Nun kam der Befehl durch türkische Behörden, dass Weihnachten an dieser Schule kein Thema mehr sein darf. Die deutschen Lehrer des „Istanbul Lisesi“ bekamen eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

„Es gilt nach Mitteilung der türkischen Schulleitung, dass ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche und über das christliche Fest im Unterricht mitgeteilt, erarbeitet sowie gesungen wird.“

Ebenso durfte der Schulchor des ausschließlich von türkischen Schülern besuchten Elitegymnasiums nicht am traditionellen Weihnachtskonzert im deutschen Generalkonsulat am vergangenen Dienstag teilnehmen. Weder das türkische Bildungsministerium noch die türkische Schulleitung gaben einen Grund dafür an.

Keine Duldung anderer Religionen neben dem Islam

Die Anordnung des Weihnachtsverbots fügt sich nahtlos an die derzeitige Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan an, der sein Land ins Fahrwasser eines streng mohammedanischen Landes führt, welches neben dem Islam natürlich keine andere Religion dulden kann. Und gerade das Christentum, obwohl derzeit höchstens 100.000 Christen (0.2% der Bevölkerung, Ende des 19. Jahrhunderts waren es noch ca. 25%) im Land leben, hat es in der Türkei besonders schwer, weil die christliche Religion für Erdoğan den Westen symbolisiert.

Erdoğan tanzt EU auf der Nase herum

Und dieser Westen (repräsentiert vor allem durch die EU) wird derzeit von Erdoğan nach allen Regeln der Kunst (Türkei-Deal, Todesstrafe) vorgeführt. Dass ihn dann ein paar Bemerkungen deutscher Politiker, die sich über das „Weihnachtsverbot“ an der deutschen Schule echauffieren (wie der Grünen-Politiker Omid Nouripour, ein schiitischer „Ketzer“ oder Andreas Scheuer, CSU, als Bayer wohl Katholik), zum Umdenken bringen, ist mit Sicherheit nicht anzudenken. Eher dürfte es Erdoğan geradezu ein Anliegen sein, dem (noch relativ) christlich-humanistischen Europa auf der Nase herumzutanzen. Und dieses Europa wird sich das auch dann noch gefallen lassen, selbst wenn Erdoğan es als islamisch notwendig erachtet, den Türkei-Deal mit der EU zu canceln und die Grenzen zu öffnen.

Update:

Heute wurde bekannt, dass das christliche Fest nun doch im Unterricht behandelt werden darf.

„Nach gemeinsamer Sitzung zwischen der türkischen Schulleitung und der Leitung der Deutschen Abteilung kann ich Ihnen mitteilen, dass kein Verbot „Weihnachten“ im Unterricht zu besprechen vorliegt“, hieß es am Montag in einer E-Mail der deutschen Abteilungsleitung an die deutschen Lehrer.

https://www.unzensuriert.at/

„Wutflüchtling“ Aras Bacho sorgt wieder für Wirbel

Bild: Twitter.com

Aras Bacho hat es mittlerweile zu höchst zweifelhafter Berühmtheit gebracht. Der 18-jährige syrische Flüchtling, der gelegentlich „Artikel“ in der Huffington Post veröffentlichen darf, sorgt in eben diesen Artikeln nämlich regelmäßig für Aufregung in den sozialen Medien. Grund dafür sind vor allem Bachos provokante Überlegungen bezüglich Integration und seine ständigen, absurden Forderungen an die deutsche Wirtsgesellschaft.

Von Marcello Dallapiccola

Lange wurde er ja für ein Phantom gehalten, eine Kunstfigur. Entweder muss Bacho ein geschickter PR-Gag der HuffPost zum Zwecke des „Clickbaiting“ sein, oder aber es steckt ein linksextremes Medienkollektiv mit Troll-Auftrag dahinter, wurde gemutmaßt. Zu abgehoben und überzogen erschienen die von Aras Bacho gestellten Forderungen; selbst Migranten gegenüber wohlgesonnene Menschen konnten sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese ständigen Unverschämtheiten wirklich ernst gemeint sein könnten.

Mittlerweile ist klar: Aras Bacho gibt es wirklich. Abgesehen davon, dass er inzwischen seinen Account von Twitter als offiziell bestätigt bekam (was natürlich noch lange nichts heißen will), ist er auch schon einmal in einer Talkshow aufgetreten – zwar nur als Publikumsgast, aber immerhin. Es gibt also wirklich einen 18-jährigen, jesidischen Flüchtling aus Syrien, der seit etwa 3 Jahren in Deutschland lebt und der scheinbar Tag und Nacht über nichts anderes nachzudenken scheint als wie er die einheimische Bevölkerung mit grotesken Forderungen drangsalieren kann.

Beispiele gefällig? Gratis-Smarphones für alle „Flüchtlinge“ will er, Deutschland soll auch Syrern, die in ihre Heimat zurückkehren, Sozialleistungen bezahlen, Einreise mit gefälschten Dokumenten soll nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden, jeder Deutsche sollte Flüchtlingen Geld spenden, Straßenschilder und Lebenmittelverpackungen sollen ab sofort auch auf arabisch beschriftet werden, und so weiter. Erst unlängst gelang Bacho ein wahrer Geniestreich, forderte er doch tatsächlich, dass sämtliche Wähler von AfD und FPÖ gefälligst aus Deutschland beziehungsweise Österreich verschwinden sollten.

Angesichts dieses Katalogs der Dreistigkeiten wundert man sich, dass Bacho nicht schon lange von irgend jemandem zurückgepfiffen wurde; so viele Klicks seine Artikel auch bringen mögen, scheint es doch etwas unverantwortlich, diesen aggressiven jungen Mann so unreflektiert drauflos wüten zu lassen. Nicht zuletzt wird sein Treiben ja von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen, die ohnehin schon genug Schwierigkeiten mit der massiven Präsenz ständig unzufriedener und fordernder Asylwerber hat.

Doch jetzt scheint es der als „Wutflüchtling“ bekannt gewordene Bacho endgültig übertrieben zu haben. Grund ist folgender Tweet des HuffPost-Schreibers, der in den sozialen Netzen für blankes Entsetzen sorgt:

Es braucht wohl nicht näher erklärt zu werden, was diese Aussage impliziert. Und dabei ist Bacho nicht einmal Moslem (vor denen floh seine Familie ja nach Deutschland), sondern Jeside. Ein klarer Fall für die #Aufschrei-Fraktion eigentlich – wenn, ja wenn diese Äußerung von einem älteren, europäisch-stämmigen Mann stammen würde.

Der Sturm der Entrüstung ließ indes trotzdem nicht lange auf sich warten – sogar im englischen Sprachraum wurde diese neueste Entgleisung des „Schutzsuchenden“ wahrgenommen:

Inzwischen hat Bacho den Tweet gelöscht und sich sogar entschuldigt, er habe „das falsch formuliert“. Aber nein, hat er nicht. Er hat nur in einem unbedarften Moment ganz unverblümt preisgegeben, wie junge Männer aus dem orientalischen Kulturraum wirklich über Frauen denken. Dass ausgerechnet er, der bisher praktisch nur mit Anmaßungen von sich reden machte, sich derart exponiert, mag wohl mangelnder Betreuung geschuldet sein; das wirklich bedenkliche ist jedoch, dass wir genau diese Geisteshaltung, die Bacho so eindrucksvoll demonstrierte, in den letzten Jahren millionenfach zu uns importiert haben.

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Die Impf-Illusion: Krank durch Impfung. Gesund stößt sich nur die Pharmaindustrie

Avatar von rositha13Gesundheits-EinMalEins

17. Dezember 2016 von Michael Friedrich Vogt

 

 17. Dezember 2016  Andreas Bachmair im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die Behandlung von Impfschäden ist seit über 15 Jahren Schwerpunkt der Praxistätigkeit von Andreas Bachmair. Der in Kreuzlingen am Bodensee, Schweiz, praktizierende Naturheilpraktiker, wurde selbst durch einen eigenen Impfschaden mit dem Thema Impfen konfrontiert und widmete sich daraufhin der Impfaufklärung. Im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt berichtet Andreas Bachmair von seinen eigenen Erfahrungen und stellt spannende Untersuchungsergebnisse zum Thema Impfen vor. Seit 2001 betreibt Andreas Bachmair das Portal www.impfschaden.info (und die englische Übersetzung www.vaccineinjury.info), um über die Nebenwirkungen von Impfungen aufzuklären. Impfschaden.info hat eine der größten privaten Datenbanken zu Impfschäden und Impfreaktionen (http://www.impfschaden.info/impfsch%C3%A4den/impfschadensdatenbank.html), die als wertvolle Quelle genutzt werden kann, um Impfreaktionen zu bewerten. Seit 2010 läuft auf beiden Seiten eine Untersuchung zum Gesundheitszustand ungeimpfter Kinder mit mittlerweile mehr als 22.000 Teilnehmern weltweit. Einen eindrücklichen Unterschied…

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„Gebt uns Geld oder wir töten sie“ Migranten in Italien nehmen Flüchtlingshelfer als Geiseln

Freundlichkeit und Dankbarkeit sind offenbar haram

Drei afrikanische Migranten fanden sich im Gefängnis wieder, nachdem sie damit drohten Mitarbeiter eines Migrationszentrums zu ermorden, falls ihr Taschengeld nicht erhöht wird und Qualität des servierten Essens steigt. Von Simon Osbourne für www.Express.co.uk, 18. Dezember 2016

Der schockierende Zwischenfall ereignete sich in einem Flüchtlingszentrum in der süditalienischen Stadt Potenza.

Die Männer, von denen einer aus Nigeria stammt und die anderen beiden aus Gambia sorgten mit ihrem Übergriff auf die freiwilligen Helfer für einen Polizeieinsatz.

Laut Lokalberichten erhielten die Männer Essen, Kleidung und ein tägliches Taschengeld von 3,50 Euro, allerdings wurden sie wütend und forderten:

„Wenn ihr uns nicht mehr Geld und besseres Esen gebt, dann bringen wir euch um.“

Die Migranten nahmen dann zwei freiwillige Helfer als Geiseln, drohten damit, ihnen die Kehle durchzuschneiden und provozierten in der von einer Kooperative betriebenen Unterkunft Randale.

Daraufhin wurde die Polizei gerufen, welche die drei Männer für drei Tage in Haft nahm, bevor sie diese ohne weitere Konsequenzen wieder freiliessen.

Der italienischen Zeitung Il Giornale stiess der Übergriff sauer auf, woraufhin sie schrieben:

„Viele Einwanderer in diesen Zentren behaupten: ‚Wir brauchen mehr Geld, Essen und Respekt vor unserer Herkunft und bessere Unterkünfte.‘

Sie fordern ‚Respekt‘ und ‚Menschlichkeit‘, dann aber drohen sie damit, ausgerechnet jene abzuschlachten, die ihnen versuchen zu helfen.

Und niemand redet über Arbeit. Und dann besitzen einige Leute die Dreistigkeit, dies eine Integration zu nennen.“

Italien befindet sich an der Front der Migrationskrise, da viele afrikanische Migranten dort anlanden, nachdem sie in oftmals gefährlichen und seeuntüchtigen Booten die gefährliche Reise über das Mittelmeer hinter sich bringen.

Bislang endeten zehntausende Menschen in den Elendslagern, die überall im von der Wirtschaftskrise geplagten Italien, das Probleme damit hat, den starken Zufluss an Menschen, die nach Europa drängen zu bewältigen.

http://1nselpresse.blogspot.de/