USA: Regierung will das „Chippen“ von Bürgern mit „geistiger Behinderung“ erlauben

Ein herzliches Danke schön! geht an dieser Stelle an Gabriele, die den Artikel THIS REALLY JUST HAPPENED: HOUSE PASSED BILL ALLOWING GOVERNMENT TO MICROCHIP CITIZENS WITH ‘MENTAL DISABILITIES’ von Whitney Webb/http://www.trueactivist.com übersetzt hat und mir zur Veröffentlichung auf http://www.konjunktion.info zur Verfügung gestellt hat.


Obgleich das Gesetz nur auf Menschen mit Erkrankungen wie Alzheimer und Autismus abzielt, sagen Kritiker, dass die Verabschiedung des Gesetzes die „Büchse der Pandora“ für eine invasive Regierungsüberwachung öffnet.

Vor sechs Jahren hat NBC Nightly News mutig prognostiziert, dass alle Amerikaner mit RFID-Mikrochips bis zum Jahr 2017 ausgestattet werden würden. Obwohl zu der Zeit die Vorhersage von NBC weit hergeholt schien, hat das Repräsentantenhaus vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, das uns noch vor Jahresende an die Realität einer Population mit Mikro-Chips näher bringt. Am vergangenen Donnerstag verabschiedete das Repräsentantenhaus Gesetzentwurf HR 4919, auch bekannt als „Kevin and Avonte’s Law“, das es dem US-Generalstaatsanwalt erlaubt, Stipendien für die Strafverfolgungsbehörden für die Schaffung und den Betrieb von „Locative Tracking-Technologie-Programme“ (Programme zur Standortverfolgung von Zielpersonen) zu gewähren.

Obwohl die Intention des Programms darin besteht, „Individuen mit Formen von Demenz oder Kindern mit Entwicklungsstörungen zu finden, die sich aus sicheren Umgebungen entfernt haben“ bietet es keine Einschränkung für Standortverfolgungsprogramme, die andere Personen einschließen. Der Gesetzentwurf würde auch verlangen, dass der Generalstaatsanwalt mit dem Gesundheitsminister und „ungenannten Gesundheitsorganisationen“ zusammenarbeiten, um die „besten Lösungen“ für die Verwendung von Tracking-Geräten zu etablieren.

Diejenigen, die die Gesetzgebung unterstützen, behaupten, dass solche Programme Tragödien verhindern könnten, wenn jene mit geistiger oder kognitiver Behinderung in gefährliche Situationen geraten. Dennoch haben andere diese guten Absichten als ein „Trojanisches Pferd“ zur Erweiterung des US-Polizeistaates bezeichnet, da das Gesetz sehr weit interpretiert werden könnte.

„Während diese Initiative noble Absichten haben kann, entwickeln sich ‚kleine und vorübergehende‚ Programme im Namen von Schutz und Sicherheit häufig zu permanenten und erweiterten Bürokratien, die die Freiheiten des amerikanischen Volkes verletzen. Genau das haben wir hier. Es besteht ein Sicherheitsproblem für Menschen mit Alzheimer, Autismus und anderen psychischen Problemen, so dass die Lösung, wie uns gesagt wird, die ist, dass das Department of Justice ein Tracking-Programm starten soll, so dass wir den Standort dieser Menschen mit verschiedenen Geräten oder Methoden 24-Stunden 7-Tage die Woche erfassen können“, sagte der Repräsentant Louie Gohmert (R-TX) in seiner Rede im Repräsentantenhaus, in der er sich der Gesetzgebung entgegen stellte.

Gohmert’s Bewertung bringt es genau auf den Punkt. Der lokalen Polizei die Autorität zu geben zu entscheiden, wer mit einem Mikro-Chip ausgestattet werden soll und wer nicht, allein auf der Basis ihrer geistigen Stabilität, ist wie das Rezept für eine Katastrophe. Auch wenn der Gesetzestext speziell diejenigen mit Alzheimer und Autismus erwähnt, wie lange wird es dauern, bis diese Tracking-Programme auf diejenigen mit ADHS und bipolare Störung und anderen offiziell anerkannten Erkrankungen erweitert werden. Sogar die Abneigung gegen Autoritäten wird als eine psychische Störung bezeichnet, die als „Oppositional Defiant Disorder“ (Anm: auf deutsch “ Passiv-aggressive/negativistische Neurosenstruktur“; Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem, aufsässigem Verhalten) bekannt ist und in der Zukunft auch das Micro-Chipping rechtfertigen könnte.

Wenn diese Programme ungeprüft erweitert werden, wie lange wird es dauern, bevor alle Amerikaner gesagt bekommen, dass der Mikrochip in der Masse notwendig ist, damit die Strafverfolgung und die Regierung sie besser „schützen“ kann? Viele Amerikaner waren damit zufrieden, ihre Freiheiten für erhöhte die „Sicherheit“ in der Post-9/11-Welt einzutauschen, besonders wenn der Staat diese Argumente verwendet. Dennoch, wie Benjamin Franklin es einmal sagte, „wer die Freiheit für die Sicherheit aufgibt, wird weder das Eine verdienen, noch das Andere haben“.

http://www.konjunktion.info/

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