*Willy Wimmer: Die Wahlentscheidung in den USA bewahrt uns vor einem großen Krieg *

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*Willy Wimmer: Die Wahlentscheidung in den USA bewahrt uns vor einem
großen Krieg *

09.11.2016

Viele europäische Politiker und Medien sind über den Wahlsieg Donald
Trumps schockiert. Willy Wimmer, ehemaliger Parlamentarischer
Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Vizepräsident der
Parlamentarischen Versammlung der OSZE, ist hingegen erleichtert. Mit
Clinton als Präsidentin hätte er einen Dritten Weltkrieg für möglich
gehalten.

Herr Wimmer, was haben Sie gedacht, als Sie heute die News aus den USA
gehört haben?

Ich war so erleichtert, wie lange nicht in meinem Leben, denn ich hatte
heute Morgen das Gefühl, diese Wahlentscheidung bewahrt uns vor dem
großen Krieg. Ich gehe davon aus, dass der neue amerikanische Präsident,
anders als seine Gegenkandidatin, für eine vernünftige, praktikable,
vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Staaten auf dieser Welt
bereit ist — und das gibt Hoffnung. Viele von unseren Politikern dürften
jetzt erstmal den Kopf einziehen, nachdem sie sich weit aus dem Fenster
gelehnt haben mit fast schon Beleidigungen in Richtung Trump. Jetzt
müssen sie mit ihm zusammenarbeiten.

Ich finde, der Herr Bundespräsident, die Frau Bundeskanzlerin und vor
allen Dingen auch der Herr Außenminister haben die nationalen Interessen
des deutschen Volkes im Zusammenhang mit diesem Wahlkampf nicht
berücksichtigt. Sie haben dem deutschen Volk dadurch geschadet, dass sie
sich einseitig und zum Teil beleidigend geäußert und auf die Seite einer
Kandidatin geschlagen haben. Das ist eine nicht hinzunehmende
Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes und wenn
dann die Wahl so ausgeht, wie sie ausgegangen ist, schadet man dem
eigenen Volk. Vor allem sich was der Bundespräsident in seiner jüngsten
Äußerung im Zusammenhang mit dem amerikanischen Wahlkampf und der
Kandidatin Clinton und dem Kandidaten Trump geleistet hat, das geht, wie
man so schön sagt, auf keine Kuhhaut. Es reiht sich ein in die
unerträglichen Reden dieses Bundespräsidenten und ich finde es gut, wenn
er bald sein Amt niederlegt.

Es ist auch verblüffend, wie betroffen jetzt die deutschen
Mainstream-Medien reagieren. Das erinnert an den Umgang mit der AfD.
Leben die Journalisten in einer Parallelwelt?

Aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges kennen wir ja den verhängnisvollen
Begriff der sogenannten Quislinge – solche, die einem Führer immer
hinterher rennen, auch wenn sie diesem Land nicht angehören.
Offensichtlich ist die Spezies der Quislinge auf allen Sektoren – im
politischen Bereich, in den Medien oder sonst wo – in Deutschland weit
verbreitet. Das ist schlichtweg unerträglich! Es sieht ja so aus, als
hätten wir eine fremde Herrschaft über unser eigenes Volk. Die sind alle
auf dem falschen Fuß erwischt worden und müssen jetzt eigentlich in sich
gehen und sich fragen: Was trägt dazu bei, meine Reputation als
politisch Verantwortlicher oder als Journalist wieder herzustellen? Ohne
Pluralismus und ohne Respekt vor den Menschen, die ja der Souverän sind,
geht es nicht. Wir leben in einer Situation, wo sich einige
offensichtlich dazu aufgeschwungen haben, die Herrschaft über den Rest
des Volkes auszuführen und wir haben heute gesehen, dass das in die Irre
führt. Das hat bei Quisling, diesem Norweger, auch nicht geholfen. In
den USA hat das Volk gesprochen.

Inwieweit ist dieses Wahlergebnis auch eine Absage an die Demokratie in
der Form, wie wir sie jetzt haben, oder zumindest an das Establishment?

Ich glaube, dass man die Frage anders formulieren muss. Wie ist
eigentlich in den zurückliegenden Jahrzehnten die Fehlentwicklung im
demokratischen System diesseits und jenseits des Atlantiks gelaufen, um
einen solchen Wahlkrieg hervorrufen zu können? Denn wir wissen noch gar
nicht, was jetzt in den Vereinigten Staaten noch folgt. Mir ist es
lieber, sie tragen die Auseinandersetzungen auf dem eigenen Territorium
aus, als immer wieder die ganze Welt mit Kriegen zu überziehen. Das wird
möglicherweise in den Vereinigten Staaten passieren. Bei dieser
Wahlauseinandersetzung haben denen eigentlich nur noch Panzer gefehlt,
um aufeinander zu schießen – schlimmer kann es gar nicht sein. Damit
wird ein ganzes politisches System ad absurdum geführt. Das ist
schlichtweg eine Katastrophe für den Rest der Welt! Damit werden
demokratische Staaten, die sich so etwas nicht leisten, auch in
Misskredit gebracht. Vor diesem Hintergrund kann man nur hoffen, dass
vor uns eine Zeit der Katharsis liegt, wo man sich wieder Gedanken
darüber machen kann, dass man einen Staat auch ordentlich führen kann.
Das ist die große Herausforderung, die mit diesem Wahlkrieg in den
Vereinigten Staaten verbunden ist. Wir müssen jetzt eigentlich ein
Signal über den Atlantik schicken: *No more German kids for US wars!
*Das muss der neue amerikanische Präsident wissen, denn das ist das
Denken unseres Volkes.

Trump gilt nicht unbedingt als Experte in Sachen Außenpolitik. Erwarten
Sie hier Veränderungen, zum Beispiel im Verhältnis zu Europa?

In seinen außenpolitischen Erklärungen hat Trump ja ausgeführt, dass es
ihm mehr um die klassischen Beziehungen zwischen Staaten geht als seinen
imperialistischen Vorgängern. Das stimmt vor allem für das Verhältnis
zur Russischen Föderation. Vor einem Jahr war ich auf einer
Veranstaltung in Moskau und nach mir hat ein wesentlicher
außenpolitischer Berater des jetzigen Präsidenten Trump, der
Generalleutnant Flynn gesprochen. Das war für mich das erste Signal,
dass es in den Vereinigten Staaten offensichtlich nicht nur
Kriegstreiber gibt. Man wird sich nun hoffentlich bemühen, zu diesem
großen Land vernünftige Beziehungen zu unterhalten. Clinton hatte ja
erklärt, sie würde die Politik ihres Mannes gegenüber Europa fortführen.
Ich erinnere in dem Zusammenhang daran, dass Bill Clinton den Krieg nach
Europa zurückgebracht hat. Er hat die Charta von Paris mit dem
Jugoslawienkrieg zerstört und was dann zwischen Afghanistan und Mali
folgte, war auch das Werk von Demokraten. Da habe ich bei einem
republikanischen Präsidenten inzwischen mehr Hoffnung für den
Weltfrieden. Weil Sie Russland erwähnen, schon beim Brexit wurde ja
massiv mit Russophobie gearbeitet. Bei der US-Wahl noch mehr.

Warum hat dieser Trumpf nicht gestochen?

Weil das inzwischen bei den Leuten hier rein und da raus geht. Die Leute
in den USA sehen doch, dass sie von einem Krieg in den anderen getrieben
werden. Meinen Sie, die Ukraine spielt jetzt noch eine Rolle für die
USA? In den USA läuft das ja ganz anders als in Europa. In den USA weiß
man nie genau, wie die einzelnen Ministerien, Agencies und was es da
alles gibt, amerikanische Politik sehen. Die kämpfen ja um ihre Budgets.
Darum ist amerikanische Politik immer weniger verlässlich, als in
Europa. Man muss bei den Vereinigten Staaten höllisch aufpassen, dass
man nicht über den Tisch gezogen und nicht in Kriege einbezogen wird.

*Die Nato ist eine Gefahr für den internationalen Frieden* seit sie
ihren Charakter vom Verteidigungsbündnis zur Angriffsmaschine geändert
hat. Wenn der neue amerikanische Präsident das einsehen würde, wäre mir
wohler, als mir heute beim Gedanken an die Nato ist.

Interview: Armin Siebert

Die US-Präsidentenwahl und ihre Folgen: Jan Van Helsing im Interview mit Michael Morris

11. November 2016

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Über Wahlmanipulationen, die „Geheime Weltregierung“ und wie wir alle den Wandel vollziehen können!

JvH: Donald Trump ist neuer US-Präsident. Der Ausgang der Wahl war für viele Menschen sehr überraschend, vor allem in Europa. Auch für Sie?

MM: Ja und nein. „Nein“, weil es mittlerweile immer mehr Amerikaner gibt, die das alte korrupte System in Washington leid sind, die von Obamas leeren Versprechen des Wandels, von der zunehmenden Ungleichheit, der wachsenden Armut und von der Schönfärberei der Medien die Nase voll haben.

Viele von ihnen sahen Hillary Clinton als Gallionsfigur dieses verrotteten, korrupten alten Systems an und sie waren so sauer, dass sie dachten, dass nur jemand von außen, jemand ohne Verstrickungen mit dem Sumpf in Washington, dieses System würde zu Fall bringen können.

Und „ja“, ich war überrascht, dass Trump so klar und eindeutig gewonnen hat, weil ich nicht gedacht hätte, dass die „Geheime Weltregierung“ und ihre Handlanger, die dieses Netzwerk aus Manipulation, Korruption und Verbrechen zu ihrem Vorteil geschaffen haben, einen Wahlsieg des unberechenbaren Quereinsteigers Donald Trump zulassen würden (Präsident Trump – wir sind Zeugen einer Zeitenwende).

JvH: Wie hätten Sie das denn genau verhindern sollen?
MM: Das US-Wahlsystem ist äußerst kompliziert und undurchsichtig. Es gibt seit vielen Jahren deutliche Hinweise darauf, dass die Wahlen zumindest in Teilbereichen manipuliert werden.

JvH: In welcher Form? Können Sie das genauer erläutern?

MM: Es gibt Wahlkreise, in denen sich die Wähler nicht ausweisen müssen. Es gibt seit Jahren immer wieder Berichte darüber, dass in manchen Bezirken Menschen dafür bezahlt wurden, dass sie mit gecharterten Bussen von Wahllokal zu Wahllokal fuhren, um mehrfach Stimmen abzugeben. Es gab immer wieder Berichte über Wahlautomaten, die Stimmen dem falschen Kandidaten zuordneten und es gab Beweise dafür, dass zumindest bei der Wahl im Jahr 2000 bei jenen Stimmen, die von Hand ausgezählt wurden, gemauschelt wurde.

JvH: Das ist spannend, dass Sie das sagen. Ich bekam letzte Woche Leserpost von einer Dame aus der Nähe von Norfolk, Virginia (USA), die mir am 24.10.2016 Folgendes schrieb: Gestern hat uns mein Schwiegervater, der in North Carolina lebt, erzählt, dass er angesprochen wurde, dass er in der kommenden Wahl im November doch mehrmals wählen könnte. Natürlich für Hillary! Wenn er in einem anderen County (Wahlbezirk) für Hillary wählte (der Wahlzettel würde bereits ausgefüllt sein, sodass niemand für Trump wählen könnte), dann erhielte er $ 75,00 und ein freies Mittagessen. Mein Schwiegervater hat natürlich abgelehnt!

Ja, aber das ist jetzt nicht weiter verwunderlich. So genannte „Unregelmäßigkeiten“ gibt es ja auch in Europa immer wieder.

JvH: Ja, in Österreich muss deswegen die Bundespräsidentenwahl wiederholt werden – wobei mittlerweile schon wieder unklar ist, ob der nächste Wahltermin im Dezember halten wird. Aber wenn Sie davon ausgehen, dass die Mächtigen hinter den Kulissen Clinton bevorzugt haben, wieso konnte Trump dann trotzdem gewinnen? Ist die „Geheime Weltregierung“ doch nicht so mächtig?

MM: Nun, sie scheinen zunehmend geschwächt und untereinander zerstritten zu sein. Ich werte Trumps klaren Sieg aber vor allem als Zeichen dafür, dass er sehr, sehr viele Stimmen mehr bekommen hat, als alle erwartet haben. Ich denke, es ist nicht sehr schwer, ein knappes Rennen in die eine oder andere Richtung zu drehen, aber ein eindeutiges Ergebnis zu verfälschen, ist schon sehr schwierig. Zumal sich alle Beteiligten darüber im Klaren waren, wie angespannt und heikel die gegenwärtige Situation war und ist. Jeder wusste, dass ein kleiner Funke ausreichen könnte, um einen Flächenbrand zu entfachen.

JvH: Sie meinen damit, dass die Stimmung auf Grund des sehr derben und emotionalen Wahlkampfs bereits so aufgeheizt war, dass es hätte zu Ausschreitungen kommen können, wenn Wahlmanipulation offenkundig geworden wäre?

MM: Ja, und es ist immer noch nicht sicher, ob die nächsten Wochen und Monate friedlich verlaufen werden, weil die Gräben zwischen den beiden politischen Lagern mittlerweile so tief sind, dass es keinerlei Annäherung und Kompromiss mehr gibt. Wir blicken auf acht Jahre Barack Obama zurück. Er war angetreten, um die USA zu erneuern. Er hat allen das versprochen, was sie hören wollten. Von San Diego bis Berlin haben ihn die Massen wie den neuen Messias gefeiert, weil er smart war und den Menschen ein gutes Gefühl verschaffte. Er behauptete, er würde die US-Kriege beenden und Guantanamo schließen.

Das wollten die Menschen hören und auch glauben. Dafür hat man ihm umgehend den Friedensnobelpreis aufgedrängt. Nach acht Jahren George W. Bush vor ihm dachten nicht nur die Amerikaner, sondern die ganze Welt, dass sich nun mit Obama alles zum Guten wenden würde. Vor allem die schwarzen und hispanischen Bevölkerungsgruppen haben große Stücke auf ihn gesetzt, weil sie ihn für einen der ihren hielten. Doch das Gegenteil von all dem ist eingetreten.

Obama war der US-Präsident, der mehr Kriege als all seine Vorgänger geführt hat. Unter ihm ist der Rassenhass in den USA erst so richtig aufgeflammt, es ging wirtschaftlich bergab, die soziale Ungleichheit wurde immer extremer, es gibt mehr Obdach- und Arbeitslose. Die meisten Amerikaner sind bitter enttäuscht, viele sogar wütend. Denn wenn man selbst Barack Obama nicht glauben konnte, wem sollte man dann noch glauben?

JvH: Ja, aber waren die hohen Erwartungen in Barack Obama nicht von vorn herein zum Scheitern verurteilt?

MM: Ja, für jeden vernünftig denkenden Menschen schon, aber die meisten US-Amerikaner sind wie große Kinder, man konnte ihnen lange alles einreden, wenn man sie nur begeistert hat. Es brauchte nur ein paar blau-rot-weiße Fahnen, ein paar tanzende Cheerleader und etwas schmalzige Musik, und schon standen viele stramm und wären für ihr Land in den Tod gegangen. Sie wollten so gern das Märchen vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten, vom Land der Freiheit und des Heldenmutes glauben, aber die meisten sind eben mittlerweile vom Glauben abgefallen.

Etwa die Hälfte der Amerikaner ist nach Umfragen davon überzeugt, dass ihr politisches System völlig korrupt ist und es in ihrem Land keine echte Demokratie gibt. Deswegen dachten viele Amerikaner, dass nur ein Außenseiter, einer der nicht mit Washington verbandelt ist, der niemand etwas schuldig ist, dazu in der Lage sein könnte, den Laden umzukrempeln und auf Vordermann zu bringen.

JvH: Und, haben sie damit recht? Wird Donald Trump dazu in der Lage sein oder wird er seine Versprechen genau so brechen, wie die meisten Präsidenten vor ihm, weil der Präsident in Wahrheit nicht annähernd so viel Macht hat, wie alle glauben?

MM: Nun, ich denke, dass er versuchen wird, mit dem Filz in Washington aufzuräumen, das hat er ja nun seit Jahrzehnten angekündigt. Man muss wissen, dass Trump von verschiedenen Seiten seit Jahrzehnten als Präsidentschaftskandidat gehandelt wurde, doch er hatte immer abgelehnt. Jetzt, wo er es doch gemacht hat, ist ihm sicher klar, dass ihm nun sehr viele Menschen sehr genau auf die Finger schauen werden – im eigenen Land, aber auch im Ausland, wo man ihn ja bislang bestenfalls belächelt, meist eher verspottet oder verlacht hat.

JvH: Aber wird er das einlösen können, was er angekündigt hat?

MM: Den Filz in Washington zu entmachten und die regionalen Behörden wieder zu stärken, wäre eine Herkulesaufgabe. Die angekündigte Annäherung an Russland zu vollziehen und Kriege zu beenden, würde die Militärs und die Rüstungskonzerne gegen ihn aufbringen. Geplante Freihandelsabkommen wie TTIP fallenzulassen und bereits unterzeichnete wie TPP für ungültig zu erklären, würde ihm international Ärger einbringen. Wie er Steuern senken und mehr Jobs schaffen will, ist mir auch nicht klar. Die Grenze nach Mexiko abzuriegeln, um Verbrecher und Drogen draußen zu halten, wird sehr teuer werden.

Ich weiß nicht, ob das überhaupt zu schaffen ist, aber er hätte prinzipiell gute Karten, weil er noch nicht in die üblichen politischen Lobbys und Seilschaften verstrickt ist. Es ist wirklich schwer zu sagen, wie schnell er sich in sein Amt einarbeiten und das System durchschauen kann. Hat er eine gute und erfahrene Mannschaft hinter sich? Werden sie ihn überhaupt am Leben lassen?

Er hat sich mit seinen gewagten Aussagen im Wahlkampf mit jenen mächtigen Männern angelegt, die ich in meinen Büchern die „Geheime Weltregierung“ nenne. Er wird es nicht schaffen, die Korruption und das Verbrechen in Washington und an der Wall Street zu bekämpfen, ohne die Hilfe der Bevölkerung und der Exekutive. Wenn er da wirklich durchgreifen will, dann werden die Fetzen fliegen, dann wird das unschön werden, dann müssten viele reiche und einflussreiche Menschen ins Gefängnis, und die werden nicht freiwillig gehen.

JvH: Also ist es aussichtslos?

MM: Nein, das glaube ich nicht. Nichts ist aussichtslos. Wäre es nach der Mehrheit der Pressevertreter rund um den Globus gegangen, hätten Hillary Clinton und ihre Demokraten mit großem Vorsprung gewonnen. Die Medien haben versucht, die Wähler in den USA massiv zu beeinflussen, und die Demokraten hatten wesentlich mehr Geld und mehr Medienvertreter hinter sich. Es hat trotzdem nicht gereicht. Stattdessen hat Trump recht eindeutig gewonnen, und nicht nur das: Es wurden ja gleichzeitig auch Sitze im Kongress neu verteilt und bei diesen Wahlen haben auch die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern gewinnen können.

JvH: Das bedeutet, dass Trump – anders als Obama vor ihm – tatsächlich die Möglichkeit hätte, neue Gesetze zu erlassen und Grundlegendes zu verändern, weil er die Mehrheit im Parlament hat?

MM: Theoretisch ja. Er hat aber wegen mancher Sprüche und Aussagen im Wahlkampf auch innerparteiliche Gegner. Es wird also darauf ankommen, ob er die Partei einen und die gesamte Mannschaft hinter sich bringen kann oder ob er damit weitermacht, sich Feinde im eigenen Lager zu schaffen. Wenn er das tut, dann wird er sich in Kleinkämpfen aufreiben und wieder nichts weiterbringen. Wenn er aber klug ist und mutig vorgeht, dann hat er vermutlich auch andere Behörden wie verschiedene Polizeiabteilungen und das FBI hinter sich, die im Wahlkampf angedeutet haben, dass sie Clinton im Gefängnis sehen wollen, und im Fall der Fälle hinter Trump und hinter der Bevölkerung stehen würden.

JvH: Sie glauben wirklich, dass Hillary Clinton ins Gefängnis muss, obwohl man sie bisher hat laufen lassen?

Es gab einen Machtkampf zwischen verschiedenen US-Bundesbehörden und US-Geheimdiensten und der Kampf ist noch nicht zu Ende. Man wird abwarten müssen, welches Momentum durch diesen deutlichen Sieg von Donald Trump entstehen wird. Auf jeden Fall wird der Familie Clinton nicht nur Korruption und Amtsmissbrauch vorgeworfen, sondern die eMail-Affäre brachte sie auch mit schweren sexuellen Vergehen in Zusammenhang, auf die ich hier gar nicht näher eingehen möchte. Aber ich denke, dazu ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Da wird noch einiges kommen.

JvH: Ist es nicht auch erstaunlich, dass die meisten Prognosen und Einschätzungen sogenannter „Experten“ völlig falsch waren und alle, trotz all der Vorwürfe gegen sie, von einem klaren Sieg Clintons ausgingen?

MM: Ja, ich denke, das ist zum einen der ungeheuren Arroganz und Selbstüberschätzung der „Geheimen Weltregierung“ und ihres Hofstabes geschuldet, weil die es gewohnt waren, mit allem durchzukommen. Zum anderen war da aber auch Kalkül dabei, weil man die Trump-Anhänger entmutigen wollte. Die vermeintlich klare Führung sollte ihnen sagen: Ihr braucht gar nicht wählen zu gehen, denn eure Stimme wird ohnehin nichts verändern. Doch der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

JvH: Es hieß im Vorfeld der Wahl oft, würde Trump gewinnen, dann wäre das katastrophal für die Wirtschaft und den US-Dollar und die internationalen Beziehungen. Ist das so?

MM: Das weltweite Finanzsystem hängt an einem seidenen Faden und keiner weiß, wann die Anleiheblasen platzen oder die Schuldenberge alles unter sich begraben werden. Das hat jedoch nichts mit Trump zu tun. Ein Kollaps der Finanzmärkte kann heute jederzeit passieren und kein US-Präsident könnte ihn aufhalten. Er oder sie könnte bestenfalls der Auslöser sein, nicht aber der Grund dafür.

Die Sache ist die: Bei Hillary Clinton hätte man genau gewusst, was man bekommt: Sie ist eng mit der Wall Street und dem militärisch-industriellen Komplex verbandelt. Sie hätte die aggressive Außenpolitik und die US-Wirtschaftskriege weiter forciert, es womöglich sogar auf einen Krieg mit Russland hinausgelaufen. Alles wäre so weitergegangen, wie bisher. Die Börsen und Finanzmärkte haben an der bisherigen Politik gut verdient und sie lieben Berechenbarkeit.

Bei Donald Trump weiß keiner, woran er ist, da der Geschäftsmann ein politisch unbeschriebenes Blatt ist. Er hat angeblich seinen gesamten Vorwahlkampf mit eigenem Geld finanziert und musste erst in der Endphase auf Spendengelder zugreifen. Er ist niemand etwas schuldig, außer seinen Wählern und seinem Gewissen. Daher ist er unberechenbar. Das mögen die Spekulanten nicht, daher ist es sehr wahrscheinlich, dass es an den Börsen und Finanzmärkten in den kommenden Tagen, vielleicht auch Wochen, sehr volatil werden könnte, dass es also große Schwankungen geben und an den Börsen zu Verlusten kommen könnte, vor allem bei Bank- und Technologieaktien. Gold und Goldaktienwerden hingegen vermutlich steigen.

JvH: Wieso werden Technologieaktien fallen? Was hat das mit Trump zu tun?

MM: Neben den großen Playern an der Wall Street und Hollywood waren die Milliardäre im Silicon Valley die dritte große Macht, die sich gegen Trump gestellt hat.

JvH: Wieso? Was haben die damit zu tun?

MM: Mit Computern und Mobiltelefonen können die großen Konzerne südlich von San Francisco nicht mehr so viel Geld verdienen, weil der Markt gesättigt ist. Sie fokussieren seit kurzem ihre gesamte Aufmerksamkeit auf das Cloud-Computing, auf die Robotik und auf die Entwicklung künstlicher Intelligenz, worüber ich ausführlich in meinem nächsten Buch berichten werde. Sie beschäftigen sich gemeinsam mit dem Militär damit, künstliches Leben zu schaffen, den natürlichen Menschen immer weiter zurückzudrängen und ihn technisch aufzupeppen.

JvH: Wir sprechen von Chips und Implantaten? Was hat das mit Donald Trump zu tun?

MM: Ganz einfach. Es geht dabei weit über das Chippen hinaus, wenn wir von Cyborgs, dem Klonen von Menschen und von künstlicher Intelligenz sprechen. An all dem wird derzeit fieberhaft im Silicon Valley gearbeitet. All das ist aber den religiös Konservativen und vor allem den religiösen Fundamentalisten in den USA ein Dorn im Auge, denn sie sind dagegen, dass der Mensch Gott ins Handwerk pfuscht (Mensch 2.0: Wie uns die schöne neue Cyborg-Welt schmackhaft gemacht werden soll (Videos)).

Trump wurde aber auch von genau diesen tief religiösen Menschen gewählt, und diese werden Trump Druck machen, den Herren Bezos, Zuckerberg, Gates und Kurzweil das Handwerk zu legen. Deshalb hat der Amazon-Chef und -Gründer Jeff Bezos auch im Jahr 2013 für 250 Millionen Dollar die Washington Post gekauft. Er wollte damit politischen Einfluss nehmen. Die Washington Post hat nach eigenen Angaben im Wahlkampf zwanzig Redakteure allein dafür abgestellt, um Schmutzgeschichten über Donald Trump auszugraben und ihn zu diskreditieren.

Facebook hat versucht, Clinton zu unterstützen, andere Technologie-Milliardäre haben sich klar für sie ausgesprochen und ihren Wahlkampf mitfinanziert. Doch da all das nach hinten los ging, wird es für die Technologie-Könige in nächster Zeit vielleicht nicht mehr ganz so einfach sein, bestimmte Genehmigungen oder Ausnahmeregelungen für ihre Forschungen zu bekommen.

JvH: Es wird also an den Börsen und in der Wirtschaft erst einmal ziemlich rumpeln?

MM: Die Börsianer haben sich natürlich vor dem Wahltag gegen Kursverluste abgesichert. Wenn jedoch bestimmte Schwellen unterschritten werden, könnte das eine starke Verkaufswelle auslösen und den Abwärtstrend noch verstärken, was für sehr viel Unruhe und Verwirrung auf den Finanzmärkten sorgen könnte – die ohnehin nur noch an einem seidenen Faden hängen. Doch am Ende des Tages wollen alle Spekulanten Geld verdienen, also werden sich die Märkte irgendwann wieder fangen und es wird wieder langsam bergauf gehen. Alle werden sich an die veränderte Situation anpassen. Es sei denn, Trump greift wirklich so hart durch, wie er es angekündigt hat, dann muss man sehen, was das Establishment sich einfallen lässt, um ihn zur Räson zu bringen.

JvH. Was könnte das sein?

MM: Skandale, Unruhen, Aufstände, ich weiß es nicht. Die FEMA-Camps wurden sicher nicht umsonst geschaffen. Er wäre nicht der erste Präsident, der eines unnatürlichen Todes stirbt, aber ich will all das gar nicht manifestieren. Ich denke, dass wir in sehr herausfordernden Zeiten leben, weil sich im Moment alles auf diesem Planeten verändert. Wir werden derzeit auf Grund unserer Umlaufbahn, durch die erhöhte Aktivität unserer Sonne und auf Grund von Ereignissen in anderen Sonnensystemen mit höchst intensiver kosmischer Energie bombardiert.

Dr. Paul LaViolette, der Präsident der Stardust Foundation, nennt dies die „Galaktische Superwelle“. Diese veränderten Energien bringen vieles auf diesem Planeten – einschließlich seiner Bewohner – durcheinander und sie fördern alle Leichen im Keller ans Tageslicht. Deshalb gibt es auch in letzter Zeit so viele Zombie-Filme. Sie stehen symbolisch dafür, dass hier kein Stein auf dem anderen bleiben und alles an die Oberfläche kommen wird.

Diese veränderte Energie in unserem Sonnensystem ist der wahre Grund für die vielen Wetterextreme – was ich in meinem letzten Buch sehr ausführlich beschrieben habe. Es ist aber auch der Grund für all die wachsenden sozialen Spannungen und für die Aufdeckungen und Enthüllungen der letzten Jahre. Wir bewegen uns allmählich in höhere Frequenzen, Raum und Zeit verändern sich, und alles Alte wird auf den Prüfstand gestellt. Diese Frequenzerhöhung wird manchmal auch als „Aufstieg“ bezeichnet. Doch ist es egal, wie wir diese Veränderung nennen, denn sie findet statt. Wir alle wissen oder spüren zumindest, dass sich derzeit vieles um uns herum verändert, politisch, sozial, wirtschaftlich – aber eben auch in uns. Wir sind – wie die amerikanische Bevölkerung auch – mit dem alten System unzufrieden, weil es ungerecht, aggressiv und unterdrückerisch und für die meisten von uns schon lange nicht mehr stimmig ist.

Daher sollten wir unsere Energie auf die Vision dessen lenken, was wir stattdessen wollen! Wenn das alte System nicht mehr passt, wie sollte das neue aussehen? Wo soll es hingehen? Wer wollen wir sein? Es reicht nicht, wie viele Angsthasen einfach nur „lieb“ oder „gut“ sein zu wollen. Veränderungen brauchen Mut und Entschlossenheit. Donald Trump hat diesen Mut und diese Entschlossenheit im Wahlkampf gezeigt, aber das hatte Barack Obama auch. Es liegt letztlich an uns allen, den angestrebten Wandel, den wir uns wünschen, herbeizuführen, indem wir ein klares Bild davon entwerfen, was wir wirklich wollen! Wir dürfen unsere Politiker nicht mehr vom Haken lassen!

JvH: Wie sollen wir das am Besten anstellen?

MM: Das muss jeder für sich entscheiden. Man kann zum Beispiel eine Liste machen, auf die man alles draufschreibt, was einem am eigenen Leben und an dieser Welt nicht gefällt. Dann kann man eine Liste mit allem machen, was einem gefällt. Und dann sollte man sich darauf konzentrieren, dieses Positive in unserem Leben zu verstärken, indem wir Dinge weglassen und meiden, die für uns persönlich negativ sind. Wenn wir unsere Energie auf das lenken, was wir wollen, anstatt auf das, was wir nicht wollen, dann merken wir sehr rasch positive Veränderungen in unserem Leben. Doch dafür müssen wir uns klar darüber sein, was wir wollen und was nicht. Wir müssen aufhören, uns manipulieren und bevormunden zu lassen. All diejenigen, die auf Hillary Clinton gesetzt haben, wollten das alte System aufrecht erhalten, aber das geht nicht mehr. Es ist ein Auslaufmodell.

Nicht, dass Trump automatisch alles besser machen wird, vielleicht wird er die absolute Katastrophe. Aber er könnte zumindest einen Anstoß geben. Am Ende werden Erfolg oder Misserfolg von uns allen abhängig sein. Wenn ihm alle Welt Vorurteile und Hass gegenüber bringt, dann wird er nichts bewegen können. Wenn wir aber alle unsere Regierungen mit Nachdruck davon überzeugen, dass wir das alte System nicht mehr wollen, dass wir keinen Konflikt oder Krieg mit Russland möchten, dass wir auch all die anderen Kriege, die schließlich die leidige Flüchtlingswelle ausgelöst haben nicht wollen, dann werden sie Trump vielleicht den Rücken gegen dessen eigene Rüstungsindustrie und gegen seine anderen mächtigen Gegner stärken, was ihm einen Ausstieg aus den Kriegen ermöglichen könnte.

Wenn man jetzt aber, wie der überwiegende Teil der westlichen Presse, mit Entsetzen, ja teils auch mit Verachtung auf Amerika und seinen neuen Präsidenten schaut, dann stärkt man wieder das alte System, den Filz und Sumpf, die Vorurteile und den Stillstand. Der deutliche Wahlerfolg Trumps war auch eine klatschende Ohrfeige an die westliche Presse und an all diejenigen, die glaubten, mit gefälschten Umfragen zum Wahlausgang Stimmung für Clinton machen zu können. Wir dürfen nicht am alten System festhalten, denn dann werden wir wie zahlreiche andere Kulturen vor uns untergehen (Agenda 2030: Das Leuchtturmprojekt der Neuen Weltordnung).

JvH: Das wollen wir nicht! Wir wollen den Wandel. Wir wollen die Veränderung und eine Welt in Frieden, denn all das ist überfällig!

MM: Genau, also geben wir Trump eine Chance und zwingen wir unsere Regierungen ihre Unterstützung für die US-Kriege aufzugeben. Geben wir die unsinnigen Sanktionen gegen Russland auf, die sowohl der russischen als auch der europäischen Bevölkerung schaden. Schauen wir nach vorn! Lenken wir unsere Energie auf das Positive, auf genau die Zukunft, die wir haben wollen! Der Wandel ist möglich, wir müssen ihn nur vollziehen – jeder Einzelne von uns!

JvH. Das ist ein schöner Schlusssatz. Herzlichen Dank für das Gespräch!

Literatur:

„Neue Weltordnung“ – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie? (Kaplaken) von Manfred Kleine-Hartlage

Amerikas Krieg gegen die Welt: …und gegen seine eigenen Ideale von Paul Craig Roberts

Amerikas Schattenkrieger: Wie uns die USA seit Jahrzehnten ausspionieren und manipulieren von Eva C. Schweitzer

Quellen: PublicDomain/Jan van Helsing und Michael Morris für PRAVDA TV am 11.11.2016

http://www.pravda-tv.com/

Der Renten-Trick: Wie uns die Politik austrickst!

Freigeschaltet am 10.11.2016 um 14:47 durch Thorsten Schmitt

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de
Dass wir im Alter vermutlich weniger Rente haben, als uns derzeit angekündigt wird, ist uns eigentlich allen klar. Doch wie ernst die Lage tatsächlich ist, ist fast erschreckend. Der Phrase »Ihre Rente ist sicher« brauchen wir jedenfalls keinen Glauben mehr zu schenken, auch wenn alles oberflächlich ganz gut aussieht. So sank in 2015 der Rentenbeitrag von 18,9 Prozent auf 18,7 Prozent und zusätzlich konnte im Juli 2016 das stärkste Rentenplus seit 23 Jahren verkündet werden. Dies schreibt Dr. Michael Grandt in seinem Artikel bei Watergate.tv.

Weiter heißt es dort: „Doch die Rente sinkt kontinuierlich und um die Renten stabil zu halten mussten allein im Jahr 2015 etliche Milliarden an Steuergeldern dazu genutzt werden, die gesetzlichen Rentenkassen aufzufüllen. Dieser sogenannte Bundeszuschuss wird ja aber auch von den Steuerzahlern bezahlt, ja durch die Mehrwert- und Ökosteuer sogar von den Rentnern selbst. Denn ein Prozent der Mehrwertsteuer und die Gesamteinnahmen aus der Ökosteuer wandern auch in den großen Rententopf.

Wir finanzieren also mit unseren Beiträgen schon lange nicht mehr unsere eigene Rente, denn unsere Beiträge sind bereits ausgegeben, wenn wir sie einzahlen. Vielmehr zahlen wir die Renten der jetzigen Rentenempfänger und müssen zudem länger arbeiten. Sogar über eine Rente ab 72 Jahren soll in der Politik bereits diskutiert werden. Wir werden also wohl nur noch eine Grundrente bekommen, die Inflationsbedingt wahrscheinlich noch nicht einmal die nötigsten Kosten decken wird.

Wieviel Rente können wir im Alter überhaupt noch erwarten und wie hoch der Bundeszuschuss zur Rentenkasse ist, können Sie im vollständigen Artikel zum Thema hier lesen: http://www.watergate.tv/2016/07/28/rententrick/

http://www.extremnews.com/berichte/politik/1c4c16092915183

Trump könnte Pläne für Sanktionen der EU erschweren

Bild zu Donald Trump

Bildquelle: web.de

Bevorstehende Verlängerungen könnten die letzten für europäische Führer sein

Jason Ditz

Wie alle sechs Monate seit der Eingliederung der Krim in die Russische Föderation 2014 ist die Europäische Union dabei, über die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland abzustimmen. Während diese immer umstritten sind, da einige Länder ihre Zweifel an der Sinnhaftigkeit ständiger Sanktionen zum Ausdruck bringen, sagen Regierungsvertreter, dass die Abstimmung im Dezember durchgehen sollte.

Danach allerdings ist es nicht so klar. Die EU-Sanktionen haben in erster Linie unter dem Druck der Vereinigten Staaten von Amerika überlebt, sowie von westeuropäischen Ländern, deren Handel unter der Fortsetzung der Sanktionen wenig zu leiden hatte. Die Wahl Donald Trumps in den Vereinigten Staaten von Amerika könnte eine Änderung der amerikanischen Politik signalisieren, nachdem Trump sagt, dass er bessere Beziehungen mit Russland für erstrebenswert hält.

Das bedeutet eine große Änderung in der Triebkraft der EU-Sanktionen, wobei auch der Brexit die Wirkungskraft der Unterstützung des Vereinigten Königreichs für die Sanktionen schwächt. Länder wie Ungarn, die schon lange skeptisch waren, könnten umso mehr Grund haben, gegen Verlängerungen über die laufende hinaus aufzutreten, was bedeutet, dass die Sanktionen effektiv Mitte 2017 enden würden.

Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland erfordern einstimmige Ergebnisse bei der Abstimmung, und jüngste Verlängerungen haben beträchtliche Debatten und Verhandlungen erfordert, um sie aufrecht zu erhalten. Viele osteuropäische Länder haben ernsthafte Geschäftsinteressen betreffend Russland, von denen sie nicht wollen, dass sie unterbrochen werden.

erschienen am 10. November 2016 auf > Antiwar.com> Artikel

http://antikrieg.com/

Trump: Ich öffne 9/11 Untersuchung

11/11/2016 11:35:00Editor

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Donald Trump glaubt, dass 9/11 nicht richtig untersucht worden ist und hat versprochen herauszufinden, was wirklich passierte, sobald er im Januar im Amt ist.

Bei den Plänen von Donald Trump für seine ersten 100 Tage im Amt hebt die Welt die Augenbrauen, aber von allen Sachen auf seiner Tagesordnung ist es die Wiedereröffnung der 9/11 Untersuchung das grösste Erdbeben.

Trump glaubt, dass 9/11 nicht richtig untersucht worden ist und er plant, der Sache auf den Grund zu gehen. „Zunächst einmal, die ursprüngliche 9/11-Untersuchung ist ein totales Durcheinander und muss wiedereröffnet werden“, sagte Trump.

Diesmal soll 9/11 zum ersten Mal von jemandem untersucht werden, der nicht Teil des Apparates ist, und der Kopf und Kragen verlieren könnte.

„Zunächst einmal, die ursprüngliche 9/11-Untersuchung ist ein totales Durcheinander und muss wiedereröffnet werden“ kündigte Trump seinen Anhängern an. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten wundert sich darüber, wie zwei Flugzeuge am gleichen Tag 3 Gebäude zerstören konnten und und die Zerstörung von Gebäude 7 im 585 Seiten Dokument nicht einmal erwähnt wird.

Bild: © alancrosthwaite

 

http://www.schweizmagazin.ch/

Britische Journalistin ruft zu Ermordung von US-Präsident Donald Trump auf

Designierter US-Präsident Donald Trump während der Wahlkampagne

19:33 11.11.2016

Themen: Donald Trump wird US-Präsident (77) 50105018284 Monisha Rajesh, für „Guardian“ und „Telegraph“ arbeitende britische Journalistin indischer Abstammung, hat im Kurznachrichtendienst Twitter zur Ermordung des designierten US-Präsidenten Donald Trump aufgerufen. „Es ist an der Zeit, den Präsidenten zu ermorden“, schrieb sie. Tausende empörte Leser forderten darauf die Geheimdienste, sich der Sache anzunehmen.

 

In den letzten Tagen werden regelmäßig Tweets veröffentlicht, in denen auf eine mögliche Lebensgefahr für Trump hingewiesen wird. Einige Leser begründen das mit folgender Gesetzmäßigkeit: Der 25. und der 35 Präsident (William McKinley und John Kennedy) seien getötet worden, Trump sei der 45. Präsident.

  1. 25th President Of The US Was Assassinated 35th President Of The Us Was Assassinated Donald Trump Is The 45th Lets Not Break Tradition Ppl 💯😂

https://de.sputniknews.com

Südtiroler Volksbank gesteht am Landesgericht Bozen die Geldschöpfung aus dem Nichts ein!

(Admin: Kaum zu glauben, oder? Es knistert im Gebälk – und zwar gewaltig!)

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Gefunden auf: http://humaneconomy.it

9. November 2016 – PAUL KIRCHER

Was ist eigentlich Geld, woher kommt es und wer hat das Recht Geld zu schöpfen? Das sind grundlegende Fragen, die unser tägliches Leben bestimmen. Die offiziellen Lehrmeinungen hierzu sind dürftig und entsprechen nicht den Tatsachen. In den Fakultäten für Volkswirtschaftslehre lernt jede/r Student/in eine vollkommen realitätsfremde Theorie: Die staatliche Zentralbank (inzwischen die EZB) schöpft die notwendigen Geldmittel und bringt diese über den Staat und über die Geschäftsbanken in den Umlauf. Die Privatbanken würden – nach dieser Theorie – nur eine Vermittlerfunktion einnehmen. D.h., sie sammeln das Geld der Sparer und verleihen es entsprechend.

Sämtliche Wissenschaftler, die in der Vergangenheit dieser Theorie widersprachen und versuchten die Allgemeinheit über die tatsächliche Wirklichkeit der Geldschöpfungspraxis aufzuklären, wurden systematisch aus der wissenschaftlichen Gemeinde ausgeschlossen und/ oder durch mediale Verbrämung in den Mainstream-Medien mundtot gemacht. Die gängigste Praxis ist jene der „Verschwörungs-Spinner-Keule“.

Nun ist die Katze jedoch aus dem Sack. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von wissenschaftlichen Belegen, die klar darlegen, dass über 90% unseres Geldes von den Geschäftsbanken (d.h. auch von unserer Volksbank, der Sparkasse und den lokalen Raiffeisenbanken) „erzeugt“ wird (Quellen siehe Ende des Artikels). Bei der Vergabe eines Kredits entsteht per Knopfdruck neues Geld, das sogenannte „Giralgeld“ (Bilanzverlängerung mittels Buchungssatz: „Forderung an Verbindlichkeit“). Dies bedeutet, die Kindermärchen, wonach eine Bank Spareinlagen brauche um Kredite zu vergeben, oder, eine Bank aufgrund fehlender Einlagen in der s.g. „Kreditklemme“ stecke, wird in Zukunft niemand mehr glauben. Es gibt faktisch schlicht und einfach keine Maßnahmen, die der Bank einen Riegel vorschieben würden neues Geld durch Kredite zu schöpfen (vgl. Basel-Regeln I und III – Mindestreserve, Eigenkapitalquote, etc.). Betrachtet man die harten Fakten, so kommen die meisten Analysten (wie auch die Experten der Bewegung „Moneta Positiva“) auf eine Eigenkapitaldeckung von max. ca. 2,8%. Das heißt, wenn eine Bank 100 Euro „verleiht“ (streng genommen handelt es sich bei einem Bankkredit nur um ein s.g. „Verleihe-Versprechen“) dann sind nur knapp 3 Euro davon durch ihr Eigenkapital gedeckt (http://monetapositiva.blogspot.it). Viele pathologische Wirtschaftsphänomene nehmen ihren Ursprung in dieser Praxis: Einseitige Garantieleistung zugunsten der Banken/ Zinsen auf fiktive Leistungserbringung der Banken/ Geldknappheit und Konkurrenz (Banken erzeugen immer nur das Geld für das Kapital, jedoch nicht jenes für die Zinsen) etc.

Die Folgen des Schuld-Geld-Systems sind verheerend: Wirtschaftswachstumszwang, Verdrängungswettbewerb und Bildung von international operierenden Konzernen, Überproduktion, Illiquidität, Insolvenzen, Arbeitslosigkeit, schwindende Kaufkraft, Enteignung ganzer Länder, Raubbau an Naturressourcen, Kriege, etc. Dies haben wir bereits in verschiedenen Veranstaltungen und Publikationen aufgezeigt (s. Kongressbuch).

Theorie und Wirklichkeit zum Schuld-Geld-System waren auch das zentrale Thema des Kongresses “Banche e creazione moneta un sistema insostenibile?”, der am 4. November 2016 in der Aula der Parlamentarischen Gruppen der römischen Abgeordnetenkammer stattgefunden hat. Neben den beiden Parlamentariern Alessio Villarosa und Carlo Sibillia haben es fünf Wirtschafts- und Rechtsexperten auf den Punkt gebracht: Der Staat hat sein Geldschöpfungsmonopol de facto an die Privatbanken verloren. Geldpolitische Maßnahmen laufen ins Leere, da über 90% des Geldes von Privatbanken erzeugt wird. Dem Staat entgehen hunderte von Milliarden an Steuereinnahmen und Seigniorage (Gewinn der Notenbank, der durch die Emission von Zentralbankgeld entsteht). Die Politik ist zum langen Arm der Hochfinanz verkommen. Ungeheuerliche Marktmanipulation an der Börse gehören zum Tagesgeschäft – gerichtliche Anzeigen und Verfahren dazu laufen bereits.

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Der Wirtschaftswissenschaftler Antonio Galloni zeichnet ein düsteres Bild der Entwicklungen. Das Realvermögen der Menschen (Immobilien, Unternehmen, etc.), das als Sicherheit der notleidenden Kredite der italienischen Banken gewährt wurde, wird zum Spottpreis verschleudert werden. Laut seinen Aussagen könnte das Szenario wie folgt aussehen: Der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock wird die notleidenden Kredite der italienischen Banken für 15% der Summe übernehmen. Anschließend wird das zugrunde liegende, verbürgte Realvermögen um ca. 25% seines effektiven Wertes über gerichtliche Vollstreckungsverfahren an Investoren verhökert werden. BlackRock, Spekulanten, Masseverwalter und an den Verfahren beteiligte Berater machen dabei ein Bombengeschäft; die Unternehmen und Menschen sind finanziell am Ende.

Interessant ist, dass weder die Vertreter der Banca D’Italia und der ABI (Associazione Bancaria Italiana) noch jene der privaten Großbanken (Banca Popolare di Milano, Intesa SanPaolo) an diesem Kongress teilnehmen konnten. Allesamt mussten aufgrund “wichtiger Termine“ ihre Teilnahme kurzfristig absagen.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Beitrag von Avv. Marco Della Luna. Der Rechtsanwalt und Autor berichtete von einem konkreten Gerichtsverfahren am Landesgericht Bozen das er als Verteidiger des Schuldners betreut. In diesem Verfahren gibt die Südtiroler Volksbank (Gläubigerin) zu, dass sie nicht das Geld der Sparer verleiht, sondern das Geld für Kredite ex novo erzeugt. Die Verfügung des Exekutionsrichters, Dr. Werner Mussner, bestätigt die Praxis der Giralgeld-Schöpfung und beschreitet somit Neuland in der Rechtsprechung. Auffallend ist hierbei die Feststellung der Rechtmäßigkeit dieser Praxis: Die Giralgeld-Schöpfung sei zulässig, da sie keine Rechtsnorm explizit verbieten würde.

Nachstehend ein Auszug des Beitrages von Avv. Della Luna: (http://marcodellaluna.info/sito/)

“La prassi di creazione monetaria da parte delle banche di credito è stata ammessa ultimamente dalla Banca Popolare dell’Alto Adige nel procedimento esecutivo immobiliare 216/2014 avanti al Tribunale di Bolzano il quale, nell’ordinanza del 6 settembre 2016, afferma che le banche possono creare moneta bancaria in Euro, e lo fanno, perché questo non è proibito da nessuna disposizione. Fino a prima, la tesi dei giudici era che la banca, nel prestare, non crei e non dia denaro al mutuatario, ma gli dia disponibilità giuridica di denaro (salvo poi esigere una restituzione reale). Oggi si ammette che invece crea e dà denaro, da essa creato. Si noti il viraggio di 180°.”

Diese Aussage der Volksbank und das noch ausstehende Rechtsurteil sind extrem brisant und wichtig. Wenn es stimmt, dass es kein Gesetz gibt das es den Privatbanken verbieten würde Geld zu schöpfen, dann müsste dieses Recht nach dem Gleichheitsgrundsatz jedem Menschen zugesprochen werden. Also können auch wir unser eigenes Geld schöpfen und damit unsere Schulden tilgen. Dies ist die Argumentationslinie des Rechtsverteidigers. Entsprechend hat der Schuldner der Volksbank angeboten mit „selbst-geschöpften Geld“ seine Schuld zu begleichen. Wir können gespannt sein, wie sich die Gerichtsbarkeit aus dieser Zwickmühle befreien wird.

Wieweit das Geldsystem wirklich unseren Alltag beeinflusst wird noch immer von zu wenigen Menschen und Entscheidungsträgern erfasst. Sämtliche Analysen und Information hierzu liegen vor und es gibt eine Vielzahl von einfachen und praktikablen Lösungsmodellen: (s. dazu www.vollgeldinititive.chwww.monetapositiva.ithttp://humaneconomy.it/deutsch/entschuldung-von-staaten-und-banken-ohne-steuergelder/ ).

Wenn wir als Team von Human Economy an diese kollektive, geistige Trägheit denken, fällt uns ein Bild ein:

Wir stehen vor einem gewaltigen Tsunami. Die Tiere sind schon vor Tagen ins Landesinnere und in höher gelegene Gebiete geflüchtet. Wie im Wachkoma schauen wir Menschen hinaus aufs offene Meer und beobachten wie sich das Wasser zurückzieht. Die Lähmung sitzt so stark, dass wir sämtliche Warnzeichen ignorieren. Wir betrachten diesen Vorgang wie ein neutrales Naturschauspiel… aber, eines ist absolut sicher: Das Wasser wird zurückkommen, und das in Form einer gewaltigen Flutwelle. Diese wird alles mitreißen und ein nie dagewesenes Desaster anrichten. Verehrte Leser, wachen Sie auf, die Zeit ist erschreckend knapp!

Alle Beiträge der Veranstaltung vom 4. November finden Sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=2YH46FiAGc8&feature=youtu.be

 

Literaturverzeichnis

  • Horst Seiffert: „Geldschöpfung – Die verborgene Macht der Banken“, Verlag Horst Seiffert, Nauen 2012
  • Joseph Huber: Monetäre Modernisierung – Die Zukunft der Geldordnung: Vollgeld und Monetati ve. Metropolis, 2013
  • Michael Köhler: „Humes Dilemma – oder: Was ist Geld? Geldschöpfung der Banken als Vermögens rechtsverletzung“, in „Grundlagen und Dogmatik des gesamten Strafrechtssystems“, Festschrift für Wolfgang Frisch zum 70. Geburtstag, Berlin 2014
  • Michael Schemmann: „Deutschlands Geld-Illusion – Monetative Reform oder Bankpleiten“, Books on Demand GmbH, Norderstedt 2013
  • Richard Werner: „Can banks individually create money out of nothing? — The theories and the empirical evidence“, – International Review of Fi- nancial Analysis (Volume 36), Dezember 2014
  • Geld und Geldpolitik – Schülerbuch der Deut- schen Bundesbank: http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/ Buch_Broschuere_Flyer/geld_und_geldpolitik_ schuelerbuch.pdf
  • Offener Brief zum Missbrauch des Rechnungswesens bei der Kreditgeldschöpfung der Geschäftsbanken von Michael Schemmann, Präsident des IICPA (International Institute of Certified Public Accountants) vom 1. Mai 2013, Originalversion: http://www.iicpa.com/articles/Open%20letter%20accounting%20perversion.pdf
  • I mutui bancari sono una frode: come difendersi Avv. Marco Della Luna: http://marcodellaluna.info/sito/2015/07/26/i-mutui-bancari-sono-una-truffa- 
come-difendersi/

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Weiterer Beitrag von Paul Kircher

Komplementärwährung
Artikel in der Tageszeitung

 

 

http://kosmische-tagesschau.de/KT

Wenn Menschen Gott spielen, gelingt die menschliche Fortpflanzung im Reagenzglas! – No eggs needed. Scientists made babies from mouse skin cells – netzfrauen– netzfrauen

Avatar von https://wissenschaft3000.wordpress.com/Wissenschaft3000 ~ science3000

Danke Martha!
Dieser Plan ist ja klar, man möchte den künstlichen Menschen, eine neue Art von Sklaven.

No eggs needed. Scientists made babies from mouse skin cells.Man(n) braucht Frau nicht mehr.Künstliche Eizellen aus Hauszellen.Fortpflanzung aus Reagenzglas

Künstliche Eizellen: Wissenschaftler jubeln und Ethiker reagieren besorgt auf das neu geglückte Forschungsergebnis aus Japan. Die Stammzellforschung geht unaufhaltsam weiter. Künstliche Gebärmutter, künstliche Eizellen und Spermien, künstliche Chromosomen, es gibt nichts, was es nicht gibt. Reproduktionsbiologie macht es möglich. Bisher ist es notwendig, dass Frauen ihre Eizellen spenden müssen, mit der neuen Technik ist nicht mal das mehr notwendig.

Quelle: Wenn Menschen Gott spielen, gelingt die menschliche Fortpflanzung im Reagenzglas! – No eggs needed. Scientists made babies from mouse skin cells – netzfrauen– netzfrauen

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Dieses Video macht Trump zum US-Präsidenten! #TrumpTheEstablishment

NoIslamisation

Veröffentlicht am 24.10.2016

Donald Trump hält eine Rede gegen das Establishment und Hillary Clinton.

Kommentar dazu von querdenken.tv-Redaktion

11. November 2016 (Redaktion) Hier eine Rede von Präsident Donald Trump mit deutschen Untertiteln für all die, die sich fragen wieso, um Gottes Willen, die Amerikaner denn so jemanden wie Trump gewählt haben. Hier ist die Antwort.

Und wenn dieser Mann das wirklich ehrlich meint und tun wird, was er sagt, dann ist auch klar, warum die Mainstreammedien in den USA – und in Deutschland! – ihn so abgrundtief hassen – ja richtig fürchten. Und deshalb hat man hier in Deutschland auch nie eine Rede von ihm in den Medien zu hören bekommen.

Diese Rede muß man sich wirklich anhören.