Freiburger Frauenmorde: Genaue Auswertung der Killer-DNA politisch unkorrekt – Wird §81g StPO zum Mörderschutz-Paragraphen?

(Admin: Ich frage mich bei solchen Aussagen jedesmal wie lange wir das alles noch aushalten sollen oder können.

Echte Menschen, die eine Seele haben und wissen, daß es auch Gesetze gibt wie das Kausalgesetz – dazu ein Gewissen, daß ihnen sagt was rechtens ist, können diese Zustände nur schwer ertragen.)

Der DNA-Test ist das derzeit erfolgreichste kriminalistische Identifizierungsinstrument der Polizei. Doch außer dem Geschlecht und einer 1:1-Gegenüberstellung bzw. einem Datenbankvergleich darf keine weitere Information zur Täteridentifikation genommen werden. Ein politich korrekter Paragraph der Strafprozessordnung StPO verbietet es, Herkunft oder Aussehen eines Täters zu ermitteln, selbst wenn das vielleicht weiteren Mädchen oder jungen Frauen das Leben kosten könnte.

Freiburger Frauenmorde: Zerstörte Leben, doch ein Paragraph schützt die Mörder-Identität. Foto: Screenshot/Facebook/Public Domain/EPT

Zwei Mord- und Vergewaltigungsfälle beschäftigen die Polizei im Raum Freiburg derzeit. In beiden Fällen wurden DNA-Spuren am Opfer gefunden. Doch diese können, gesetzesbedingt, nur sehr begrenzt ausgewertet werden …

  1. Sonntagmorgen, 2.40 Uhr des 16. Oktober 2016 – Die 19-jährige Medizin-Studentin Maria Ladenburger vom dritten Semester fährt von einer Freiburger Studentenfete zurück zum Studentenwohnheim. Unterwegs wird die junge Frau angegriffen, vergewaltigt und ermordet. Die Polizei findet DNA-Spuren, die vermutlich vom Täter stammen. Dieselben Spuren befinden sich auf einem am Tatort abgestellten herrenlosen Fahrrad. Einen konkreten Tatverdacht gibt es nicht [Näheres hier].Drei Wochen später:
  2. Carolin Gruber (27) aus Endingen, rund 30 Kilometer nordwestlich von Freiburg, wollte am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr, den 6. November 2016 joggen gehen. Eine Stunde wollte sie nur laufen gehen. Doch sie kam nie zurück. Donnerstags darauf wurde die 27-Jährige tot im Wald aufgefunden. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen ergaben, dass die junge Frau vergewaltigt und ermordet wurde.

Mörder-Identifikation: Man könnte, wenn es erlaubt wäre …

DNA-Analysen werden heutzutage u. a. zur Täteridentifikation bei schwerwiegenden Straftaten, wie Mord oder Vergewaltigung oder aber auch zur Entlastung Unschuldiger in solchen Fällen eingesetzt und stellen das erfolgreichste kriminalistische Identifizierungsinstrument dar.

Auf Nachfrage beim Bundeskriminalamt erhielten wir fast unglaubliche Informationen:

„Mit Hilfe der DNA-Analyse sind heute praktisch alle menschlichen Körperzellen (wie Blut, Muskelgewebe, Haut, Knochen, Haare, Sperma, Speichel, Schweiß) molekulargenetisch auswertbar. Grund hierfür ist, dass die menschliche DNA individualcharakteristisch ist, d.h. einer bestimmten Person zugerechnet werden kann“, erklärte der Redaktion der „Epoch Times“ eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes (BKA) auf Anfrage.

Für die polizeiliche DNA-Analyse in Deutschland werden ausschließlich Abschnitte aus den nicht codierenden Bereichen herangezogen. Diese Beschränkung stellt sicher, dass keine Informationen über die Eigenschaften, die Persönlichkeit oder das Aussehen des Spurenverursachers erhoben werden.“

(Jennifer Kailing, Sprecherin BKA Wiesbaden)

In Fällen von Kapitalverbrechen könne als eine der letzten Ermittlungsmöglichkeiten eine sogenannte DNA-Reihenuntersuchung durchgeführt werden, wobei die Abgabe der DNA-Probe auf freiwilliger Basis erfolge, so Frau Kailing weiter.

„Die ermittelten DNA-Identifizierungsmuster werden ausschließlich mit der Tatortspur des Täters verglichen und werden nicht mit der DNA-Analyse-Datei abgeglichen. Rechtliche Grundlage ist der § 81 h StPO.

Die Entnahme und Untersuchung von Körperzellen jedoch wird in Deutschland hauptsächlich durch den Paragraphen 81 g der Strafprozessordnung (§ 81 g StPO) geregelt.

Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft sagte: „Was uns der Gesetzgeber nicht erlaubt, ist, weitere Feststellungen zu treffen, wie beispielsweise:

  • das Alter
  • die Hautfarbe
  • die Augenfarbe
  • die Haarfarbe

… und damit könnte man den Kreis der Verdächtigen natürlich sehr eingrenzen“, so Wendt im folgenden Video.

Paragraph 81 g StPO

„Ist der Beschuldigte einer Straftat von erheblicher Bedeutung oder einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung verdächtig, dürfen ihm zur Identitätsfeststellung in künftigen Strafverfahren Körperzellen entnommen und zur Feststellung des DNA-Identifizierungsmusters sowie des Geschlechts molekulargenetisch untersucht werden …“, heißt es dazu auf dem Rechtsportal „Dejure.org“.

Bei der Untersuchung dürfen andere Feststellungen als diejenigen, die zur Ermittlung des DNA-Identifizierungsmusters sowie des Geschlechts erforderlich sind, nicht getroffen werden; hierauf gerichtete Untersuchungen sind unzulässig.“

(§ 81 g StPO)

Proben vernichten, Daten speichern

Die Entnahme darf nur durch Einwilligung der Person oder durch Gerichtsbeschluss, im Notfall auch durch die Staatsanwaltschaft angeordnet werden. Im Fall von Reihenuntersuchungen zur Täterfindung nach § 81 h StPO bedarf es der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Probengebers zur Entnahme von Körperzellen und zusätzlich der gerichtlichen Anordnung ohne dies darf keine Probe entnommen werden. Nach Negativ-Abgleich mit der Täter-DNA werden die Daten gelöscht.

Um DNA-Proben miteinander vergleichen zu können, werden üblicherweise Speichelproben entnommen und mit Spurenmaterial verglichen. Die entnommenen Proben dürfen nur in diesem Sinne verwendet werden und müssen anschließend wieder vernichtet werden. Die Daten selbst dürfen beim Bundeskriminalamt in einer DNA-Analysedatei (DAD) gespeichert werden.

Kriminalitäts-Hotspot Freiburg

Auch an der rund 100 Meter vom Tatort entfernten Jugendherberge ist einiges los. Gleich daneben liegt der Ochsenwaldspielplatz, ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. An diesem musste vor einigen Wochen die Polizei tätig werden. Ein durch Alkoholkonsum nicht mehr ansprechbares 13-jähriges Mädchen wurde am 30. September Opfer eines „schweren sexuellen Missbrauchs“. Zwei 16-Jährige einer Gruppe wurden verhaftet, wir berichteten.

In derselben Nacht wurde ganz in der Nähe eine 15-Jährige von einer Gruppe von acht bis zehn Männern begrapscht und wüst beleidigt. Die Männer konnten fliehen, so die „Badische Zeitung“ weiter.

Statistisch gesehen liegt Freiburg gleich hinter den großen Crime-Städten wie Berlin,

Dabei liegt die 230.000-Einwohner-Stadt noch vor der bayerischen Hauptstadt München (rund 1,5 Millionen Einwohner) …

Fall-Sammlung Freiburg:

In letzter Zeit häufen sich die mit dem Raum Freiburg verbundenen Kriminalfälle, die überregional bekannt werden. Hier eine Auflistung der von „Epoch Times“ veröffentlichten Fälle im Zeitraum weniger Wochen – sortiert nach Tatzeitpunkt:

06. November 2016:
Endingen: Vermisste Joggerin (29) vergewaltigt und ermordet aufgefunden

03. November 2016:
Freiburg: Drei Schwerverletzte nach Messer-Streit unter jungen Afghanen – Täter (18) flüchtig

02. November 2016:

Dreist: Obdachloser in Freiburg ausgeraubt – Täterbeschreibung: türkisch-arabisches Erscheinungsbild

24. Oktober 2016:
Freiburg: Gambier begrapschten Frauen intim – Staatsanwaltschaft lässt sie laufen: „Kein Haftgrund“

24. Oktober 2016:
Freiburg: Afghane (62) zerrt Jungen (8) unter Dusche

24. Oktober 2016:
Freiburg: Syrer (29) achtfach vor Gericht – sexuelle Nötigung von Kindern, Nachstellung und versuchte Entziehung Minderjähriger

20. Oktober 2016:
Freiburg: Schlangestehen beim Dealer – Polizei verhaftet Mann aus Niger

16. Oktober 2016:
Vergewaltigt und Ermordet: Freiburger Medizin-Studentin (19) – DNA-Auswertung im Studentenumfeld negativ

12. Oktober 2016
Freiburg: „Südländer“ verprügeln Mann (51) – Stunden später ist er tot

30. September 2016:
Freiburg-Ebnet: Tatverdacht Kindesmissbrauch – zwei Jugendliche (16) einer Gruppe in U-Haft

http://www.epochtimes.de/

4 thoughts on “Freiburger Frauenmorde: Genaue Auswertung der Killer-DNA politisch unkorrekt – Wird §81g StPO zum Mörderschutz-Paragraphen?

  1. Pingback: „Das ist nicht teuer, das bezahlt der Staat!“ | inge09

  2. Schliesslich wollen die Merkel und die hinter ihr stehenden satanischen Geheimlogen, dass möglichst viele Deutsche getötet werden, und da ist eine effektive Polizeiarbeit einfach nicht hilfreich, schliesslich will man die zugewanderten Mörder nicht unnötig demotivieren.

    Das Prinzip der Abschreckung soll systematisch sabotiert werden, und somit jeder Respekt vor dem Rechtsstaat.

    Für Deutsche hingegen gelten selbstverständlich härteste Rechtsnormen.

    Deutsche GEZ-Verweigerer kommen in den Knast, für islamische Mörder zeigt man jedoch viel Verständnis.

    Die neue Weltordnung lockt die Patrioten in eine Falle

    Gefällt mir

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