Trump will Unabhängigkeit von „Feinden und Ölkartellen“: Riad droht bei Ende der Partnerschaft mit „Konsequenzen“

(Admin: Wow – da lehnt sich jemand sehr weit aus dem Fenster. Ob Trump das so durchhält…Falls er es ernst meint damit, hat er sehr mächtige Feinde, falls nicht, hat er sehr mächtige Freunde – und alles ist nur Show.)

Donald Trump will sich von „Ölkartellen“ – und damit auch von Saudi-Arabien – unabhängig machen. „Stellt euch eine Welt vor, in der weder unsere Feinde noch das Ölkartell Energierohstoffe weiter als Waffe gebrauchen können“, sagte Trump in seinem Wahlkampf. Die Saudis warnen Trump vor einem Ende der Öl-Partnerschaft.
Donald Trump umarmt die amerikanische Flagge. Foto: Gerardo Mora/Getty Images

Der designierte US-Präsident Donald Trump plant die amerikanische Wirtschaft wieder anzukurbeln. Er will Arbeitsplätze nach Amerika zurückholen und das Land unabhängiger machen. Seinen Wahlspruch: „Lets make America great again“ will er nun in die Tat umsetzen.

Die Methoden, mit denen dieses Ziel erreicht werden soll, beunruhigen Trumps Widersacher – aber auch bisherige US-Partner, wie Saudi-Arabien.

Der Geschäftsmann versprach in seinem Wahlkampf, den US-Energiesektor von „Feinden und Ölkartellen“ unabhängig zu machen. Der Republikaner strebt eine „vollständige amerikanische Energieunabhängigkeit“ an.

„Stellt euch eine Welt vor, in der weder unsere Feinde noch das Ölkartell Energierohstoffe weiter als Waffe gebrauchen können“, sagte Trump im Mai 2016 auf der Petroleum Conference in North Dakota. Und weiter: „Künftig werden und bleiben wir völlig unabhängig von Importen der Opec oder anderen Nationen, die unseren Interessen feindlich gegenüberstehen.“

In den USA soll also bald wieder mehr Öl fließen. Eine Folge davon wäre – die Preise für Rohöl würden fallen. „Es käme zum Déjà-vu: Schließlich waren es vor allem die Schieferöl-Produzenten aus den USA, die den Ölpreis von Mitte 2014 bis Anfang 2016 zeitweise geviertelt haben,“ schreibt das „Handelsblatt“.

Die Zeitung warnt aber auch: „Die von Trump versprochene Energie-Unabhängigkeit wird trotzdem nicht ohne Weiteres zu erreichen sein. Heute fördern die USA 8,7 Millionen Barrel Öl. Der Verbrauch lag 2015 aber im Schnitt bei 19,4 Millionen Barrel. Das heißt: Um sich komplett selbst zu versorgen, müssten die Amerikaner mehr als doppelt so viel pumpen.“

Schulen und Infrastruktur würden von Trumps Politik aber durchaus profitieren.

Saudi-Arabien droht Trump mit  „Konsequenzen“

Trumps Message, sich von den Saudis unabhängig zu machen, löst im Königreich und bei der von Riad geführten Organisation erdölexportierender Länder, Opec, Panik aus.

Bislang war die USA ein enger Partner des diktatorischen Regimes. Doch mit Trump am Ruder, könnte diese Allianz bröckeln.

Riad hat Trump bereits mit Konsequenzen gedroht, sollte er, wie im Wahlkampf versprochen, die saudischen Ölimporte in die USA künftig blockieren. Der Golfstaat warnten den neuen US-Präsidenten, er solle vorsichtig sein, bevor er drastische Entscheidungen treffe.

„Tief in seinem Herzen sieht der gewählte Präsident Trump die Vorteile. Ich denke, dass die Ölindustrie ihn auch darauf hinweisen wird, dass ein Sperrhandel in keiner Branche gesund ist“, meint der saudische Energieminister und Aramco-Vorsitzende, Chalid el-Falih, im Gespräch mit den „Financial Times“, berichtet RT.

Saudi-Arabien ist der größte nahöstliche Energielieferant der USA und führt die Opec an. Riad hat einen festen Anteil von 11 Prozent am US-Ölmarkt. Der Anteil der gesamten Opec an US-Ölimporten beträgt 31 Prozent.

http://www.epochtimes.de/

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