George Soros und andere Hillary Clinton Unterstützer erklären Donald Trump den Krieg

Der umstrittene Börsenspekulant George Soros hatte einige Millionen Dollar in den US-Wahlkampf investiert. Er setzte auf Hillary Clinton. Die Niederlage der Demokratin wollen Soros und andere reiche Unterstützer der Verliererpartei offenbar nicht hinnehmen. Während eines Meetings haben sie dem designierten US-Präsidenten Donald Trump den Krieg erklärt, wie das US-Magazin „Politico“ berichtet.
George Soros Foto: Spencer Platt/Getty Images

Der Republikaner Donald Trump hat die US-Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 gewonnen. Trotz aller gegenteiligen Prognosen.

Unterstützern der gescheiterten Hillary Clinton und den Demokraten gefällt die Entscheidung der US-Bürger nicht. Auch der umstrittene Milliardär George Soros ist mit Trump als nächsten US-Präsidenten unzufrieden. Soros hatte einige Millionen Dollar in Clintons Wahlkampf investiert.

Der Börsenspekulant hatte mit Wetten auf den Niedergang ganzer Volkswirtschaften ein Vermögen gemacht. Im September 1992, wurde der heute 85-Jährige binnen kürzester Zeit zum wohl bekanntesten Spekulanten der Welt. Soros hatte mit einer Aggressivität, wie sie vor ihm noch kein Investor gezeigt hatte, gegen die älteste und angesehenste Währung der Welt gewettet – das britische Pfund.

Der gebürtige Ungar ist auch dafür bekannt, viel Geld in Regime-Changes weltweit zu investieren.

Kriegserklärung an Donald Trump

Seine Niederlage mit Hillary Clinton will Soros offenbar nicht hinnehmen. Wie das US-Magazin „Politico“ berichtet, fand im Mandarin Oriental Hotel in Washington nun ein Treffen zwischen Soros und anderen Clinton-Unterstützern statt. Das Meeting dauerte dem Bericht zufolge drei Tage – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Unter den Teilnehmern waren demnach neben Soros, die Fraktionsvorsitzende der Demokraten Nancy Pelosi, Senatorin Elizabeth Warren und reiche Unterstützer der Demokraten.

Die Teilnehmer hätten Donald Trump bereits ab dem ersten Tag seiner Präsidentschaft den Krieg erklärt, heißt es. Vor allem der 100-Tage-Plan des neuen US-Präsidenten werde von den Demokraten heftig kritisiert.

Trump will, von Barack Obama beschlossene Gesetze, außer Kraft setzen. Er verlangt schärfere Einreisebestimmungen für Ausländer und will die umstrittenen Handelsabkommen wie TTP auflösen. Auch das Freihandelsabkommen mit Mexiko, NAFTA, soll überarbeitet werden und das Abkommen mit der EU, TTIP, wurde auf Eis gelegt.

Die Demokraten wollen diese Änderungen nicht.

Demokraten wollen Mehrheit im Kongress

Laut „Politico“ wären bei dem Treffen auch die sogenannten „Halbzeitwahlen“, die in 2018 in den USA stattfinden, ein wichtiges Thema gewesen. Bei diesen Wahlen stehen alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie ein Drittel der 100 Senatoren zur Wiederwahl.

Die Demokraten würden alles daran setzen, um dort die Mehrheit zu gewinnen. Dann könnten sie über den Kongress wichtige Vorhaben des US-Präsidenten Donald Trump blockieren.

http://www.epochtimes.de/

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