US-Kampfflieger setzten in Syrien Uranmunition ein – Gibt das Zentralkommando der US-Streitkräfte jetzt zu

Das Zentralkommando der US-Streitkräfte CENTCOM hat entgegen früherer Behauptungen zugegeben, dass US-Kampfflieger Uranmunition in Syrien eingesetzt haben. Allein am 18. und 23. November 2015 wurden 5.100 Ladungen mit Uranmunition von A-10 Thunderbolt II Kampffliegern verschossen.
SANLIURFA, TURKEY - OCTOBER 20: (TURKEY OUT) An explosion rocks Syrian city of Kobani during a reported suicide car bomb attack by the militants of Islamic State (ISIS) group on a People's Protection Unit (YPG) position in the city center of Kobani, as seen from the outskirts of Suruc, on the Turkey-Syria border, October 20, 2014 in Sanliurfa province, Turkey. According to Foreign Minister Mevlut Cavusoglu, Turkey will reportedly allow Iraqi Kurdish fighters to cross the Syrian border to fight Islamic State (IS) militants in the Syrian city of Kobani while the United States has sent planes to drop weapons, ammunition and medical supplies to Syrian Kurdish fighters around Kobani. (Photo by Gokhan Sahin/Getty Images)
Syrien                                                                                             Foto: Gokhan Sahin/Getty Image

Das Zentralkommando der US-Streitkräfte CENTCOM hat entgegen früherer Behauptungen zugegeben, dass US-Kampfflieger Uranmunition in Syrien eingesetzt haben. Uranmunition ist panzer- und bunkerbrechend und setzt beim Aufprall auf das Ziel hochtoxische, radioaktive Uranoxide in Nanopartikelgröße frei.

In den Einsatzgebieten dieser Munition sind Krebserkrankungen und Missbildungen bei Neugeborenen gehäuft aufgetreten. Mit der gestrigen UN-Abstimmung über eine Resolution zum Thema Uranmunition in New York steht die Sorge über die gesundheitlichen und ökologischen Folgen des Einsatzes der Waffen erneut auf der internationalen Agenda.

Ärzte gegen den Atomkrieg verlangen Zieldaten, um das Material sicherzustellen

ICBUW, IPPNW Deutschland und PAX Niederlande fordern die US-Regierung dringend auf, über die beiden Vorfälle und die Handhabung des Gebrauchs von Uranwaffen in diesem Konflikt aufzuklären.

Sie verlangen die schnelle Veröffentlichung detaillierter, genauer Zieldaten, um sicherzustellen, dass die verantwortlichen Behörden die Aufklärung des Risikos, die Abriegelung des Einsatzgebietes und die Sicherstellung des kontaminierten Materials voranbringen können.

5.100 Ladungen Uranmunition allein am 18. und 23. November verschossen

Sowohl das Pentagon als auch die US-Luftwaffe haben bis vor kurzem den Einsatz von Uranmunition im Kampf gegen den IS verleugnet. Durch das Büro der Kongressabgeordneten Martha Mc. Sally wurde im Mai 2016 das Gegenteil bekannt.

Die Antwort der Abgeordneten auf die Anfrage eines Wählers legte offen, dass 5.100 Ladungen mit Uranmunition am 18. und 23. November 2015 von A-10 Thunderbolt II Kampffliegern verschossen wurden.

CENTCOM rechtfertigt die Anwendung dieser Waffengattung mit der Beschaffenheit der Ziele

Erst am 20. Oktober 2016 gab CENTCOM gegenüber dem unabhängigen Informationsdienst der Vereinten Nationen, IRIN News, offiziell zu, dass die US-geführte Koalition in Syrien am 18. und 23. November 2015 Uranwaffen eingesetzt hat. Ein Sprecher von CENTCOM erklärte, vorherige Verlautbarungen wären durch einen Fehler in der Berichterstattung zustande gekommen.

CENTCOM rechtfertigt die Anwendung dieser Waffengattung mit der Beschaffenheit der Ziele. Die ICBUW schreibt dazu: „Die USA bestätigten, in Übereinstimmung ihrer eigenen Richtlinien, in regelmäßigen Abständen, dass DU (abgereichertes Uran= Depleted Uranium) nur für gepanzerte Ziele eingesetzt wird. Etliche Konflikte haben jedoch gezeigt, dass diese Richtlinie üblicher Weise ignoriert wird.“

Die ICBUW hat die von CENTCOM zugegebenen Einsatzdaten analysiert und festgestellt, dass bei beiden Angriffen keine gepanzerten Ziele zugegen waren. Wim Zwijnenburg (PAX) erklärt dazu: „… aufgrund der toxischen und radioaktiven Eigenschaften des Schwermetalls besorgt es uns zutiefst, dass sich die USA wieder entschieden haben, DU als Munition einzusetzen.“

Es wird Uranstaub freigesetzt, der große Gebiete kontaminieren kann

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW setzt sich seit Jahren für ein internationales Verbot von DU-Munition ein.

Dr. Alex Rosen, Kinderarzt und Vorstandsmitglied der deutschen IPPNW erklärt: „Beim Einsatz von DU-Munition wird Uranstaub freigesetzt, der große Landstriche kontaminieren kann. Als radioaktives Schwermetall ist Uran für den menschlichen Körper doppelt giftig und kann auch lange nach den eigentlichen Kampfhandlungen zu Nierenerkrankungen, Krebs, Missbildungen bei Neugeborenen und Fehlgeburten führen.“

Neben der USA haben unter anderem auch Russland und Großbritannien DU-Waffen in ihrem Arsenal. In der Vergangenheit wurde DU-Munition beispielsweise in den irakischen Städten Basra und Falludscha eingesetzt. Seit Ende der Kampfhandlungen häufen sich dort die Berichte über Fehlbildungen und genetische Erkrankungen.

Weitere Informationen:

Informationen über die DU-Resolution auf UN-Ebene und das Abstimmungsverhalten der deutschen Bundesregierung finden Sie unter www.bandepleteduranium.org/en/unga-first-l63-depleted-uranium-results

http://www.epochtimes.de

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12 thoughts on “US-Kampfflieger setzten in Syrien Uranmunition ein – Gibt das Zentralkommando der US-Streitkräfte jetzt zu

  1. Kenne deine Seite und auch den Artikel.

    Wenn ich mal Zeit habe werde ich mal eine VersuchsRatte mit Zeolith füttern🙂
    Das LeitungsTrinkWasser wollen sie schon lange nicht mehr saufen….
    Wünsche dir noch einen schönen Montag.

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  2. Die Verbrechen der NaZi$ werden nie angeklagt, warum nicht ?😦

    In Serbien werden jährlich mehr als 33 000 Krebserkrankungen registriert. Jährlich sterben etwa 21 000 Menschen. In den letzten 10 Jahren steigt die Anzahl der Erkrankten immer höher. Serbien hat heute die grösste Krebsrate in Europa

    Besonders folgenschwer für die Wahrnehmung und Beurteilung nicht nur des Bosnien-Krieges, sondern später auch des Konflikts in Kosovo war die Kampagne, die Ruder Finn im August 1992 in Gang setzte, als erste westliche Medienberichte über Gefangenenlager in Bosnien erschienen. Nach Angaben von James Harff gelang es der PR-Agentur damals, jüdische Kreise in den USA für die Sache der Bosnier zu gewinnen und auf diese Weise einen Vergleich der bosnischen Kriegsereignisse mit dem Holocaust an den Juden herbeizuführen.
    Als seinen grössten PR-Erfolg bezeichnete James Harff den Umstand, dass es ihm im Bosnien-Krieg gelungen sei, «die Juden auf unsere Seite zu ziehen» (zit. nach Merlino 1999, 155). Und in der Tat veröffentlichten drei der grössten jüdischen Organisationen in den USA im August 1992 eine ganzseitige Protestanzeige in der «New York Times», in der die Serben mit den Nazis und die Bosnier mit den Juden gleichgesetzt wurden. Danach, so Harff weiter, geschah folgendes:
    «Die jüdischen Organisationen auf seiten der Bosnier ins Spiel zu bringen war ein grossartiger Bluff. In der öffentlichen Meinung konnten wir auf einen Schlag die Serben mit den Nazis gleichsetzen. […] Sofort stellte sich eine bemerkbare Veränderung des Sprachgebrauchs in den Medien ein, begleitet von der Verwendung solcher Begriffe, die eine starke emotionale Aufladung hatten, wie etwa ethnische Säuberung, Konzentrationslager usw., und all das evozierte einen Vergleich mit Nazi-Deutschland, Gaskammern und Auschwitz. Die emotionale Aufladung war so mächtig, dass es niemand wagte, dem zu widersprechen, um nicht des Revisionismus bezichtigt zu werden. Wir hatten ins Schwarze getroffen.»

    Quelle: Jörg Becker/Mira Beham. Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod

    http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr17-vom-2342012/serbien-gestern-und-heute.html

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  3. Pingback: US-Kampfflieger setzten in Syrien Uranmunition ein – Gibt das Zentralkommando der US-Streitkräfte jetzt zu — Gegen den Strom | volksbetrug.net

  4. Uranmunition sind so genannte schmutzige Bomben vor denen gerade die USA immer wieder gewarnt haben. Die USA sind somit selbst zu der Gefahr geworden vor der sie uns immer gewarnt haben.

    In Panzer-brechenden Waffen lässt sich das Uranoxid problemlos durch Wolfram ersetzen, und es stellt sich schon die Frage, warum das denn nicht gemacht wird.

    Könnte es sein, dass Uranmunition eingesetzt wird, gerade weil man deren Radioaktivität schätzt?

    Könnte es sein, dass man Radioaktivität einsetzt, um damit DNA-Mutationen bei der lokalen Bevölkerung zu provozieren?

    Könnte es sein, dass es sich hier um einen ethnischen Genozid handelt, um die vorsätzliche Verstümmelung der DNA des Feindes?

    Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass man richtige Nuklearwaffen einsetzen will, und damit deren Einsatz nicht detektiert werden kann, belegt man das ganze Gebiet zunächst mit radioaktivem Uranstaub, damit der radioaktive Fallout der Atomwaffen anschliessend nicht mehr erkannt werden kann.

    Es könnte aber auch sein, dass die USA auf diese Weise ganz einfach sehr Kosten effektiv ihren radioaktiven Müll entsorgen.

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  5. Die Verwendung von UranMunition ist eines der größten Verbrechen das die NaZi$ je gemacht haben.
    Es geht auch gegen ungeborenes Leben und ErbSchäden, das ist SatanistenWerk und MolochDienst.

    UranMunition oder auch ein UranBömbchen ?
    guckel AtomBombe Syrien

    kommt genau das selbe Bild.

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