Links und intolerant

02 November 2016

Auch in Amerika scheint Intoleranz ein Markenzeichen des linkspolitischen Milieus zu sein. In einer Umfrage zeigen Hillary Clinton Unterstützter das Ausmaß des intoleranten linken Umgangs mit Andersdenkenden.

Hillary Clinton in der Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber (Bild: Disney | ABC Television Group, 142002_1DA3403, Lizenz: siehe Link)

Hillary Clinton (Bild: Disney | ABC Television Group, 142002_1DA3403, Lizenz (CC BY-ND 2.0; siehe Link)

 

 

 

 

 

 

 

Das Pew-Forschungszentrum (Pew Research Center) befragte in seiner jüngsten Umfrage2.583 Erwachsenen – davon waren 2.120 registrierte Wähler – zum US-Wahlkampf und wollte explizit wissen, wie tolerant die jeweilige Unterstützergruppe mit dem politischen Gegner umgeht.

Das Märchen vom toleranten Linken

So wurden Clinton-Anhänger gefragt, ob diese der Aussage zustimmen würden: »Es fällt mir schwer, jemanden, der die Präsidentschaft von Donald Trump unterstützt zu respektieren». 60 Prozent der befragten Clinton-Anhänger bejahten die Aussage. 40 Prozent aus demselben politischen Lager stimmten dem gegenteiligen Satz zu: » Ich habe keine Probleme damit, jemanden zu respektieren, der eine Präsidentschaft von Donald Trump unterstützt“«.

Bei den Unterstützern des republikanischen Kandidaten Donald Trump ergab sich das genau umgekehrte Bild: 40 Prozent fällt es schwer, jemanden zu respektieren der Hillary Clinton unterstützt und 60 Prozent haben damit kein Problem.

Somit zollt eine klare Mehrheit der angeblich so intoleranten Trump-Anhänger dem politischen Gegner Respekt.

Besonders intolerant: Weiße, ältliche, weibliche Clinton-Fans und Studenten

Bei der gruppenspezifischen Untersuchung präsentierte sich zudem eine weitere, linke Eigenart: Besonders stark zeigt sich die Ablehnung des politischen Andersdenkenden bei weißen Frauen und Studenten, die Clinton unterstützen.

68 Prozent davon können einen Trump-Wähler aufgrund seiner politischen Entscheidung nicht respektieren. Unter College-Absolventen die Clinton unterstützen, sind die Abneigungsgefühle gegenüber den Trump-Anhängern mit 66 Prozent am stärksten ausgeprägt. Je älter dieses linkspolitische, weibliche, weiße und gebildete Klientel ist, desto intensiver zeigt sich deren Intoleranz, so die Untersuchung weiter.

Die angeblich so intoleranten Republikaner

Unter Pro-Trump Wähler gibt es laut der Untersuchung kaum einen Unterschied in den Ansichten zwischen Männern und Frauen oder nach Bildungsniveau.

So haben nur 29 Prozent der junge Republikaner im Alter zwischen 18 und 34 Jahren angegeben, wirklich ernsthafte Probleme zu haben, einen Clinton-Befürworter zu unterstützen. Über 65-jährige Trump-Anhänger hätten zu 45 Prozent damit ein Problem. (SB)

http://www.metropolico.org/

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