Ausländergewalt, das Verschweigen & Vertuschen der Medien

8. Oktober 2016 von Michael Friedrich Vogt

 
 08. Oktober 2016 Felix Menzel im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Obwohl die Statistiken eindeutig sind, hält sich die Behauptung hartnäckig, Ausländer und Asylbewerber würden genauso häufig kriminell in Erscheinung treten wie Deutsche. Felix Menzel hat sich die Zahlen aus dem Innenministerium genau angesehen und erklärt im Interview mit Michael Friedrich Vogt, wie groß das Ausmaß der Ausländerkriminalität in Deutschland wirklich ist.

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Kein „Mangel an Vitalität“ – die ausgeprägte Vitälität der Zuwanderer sorgt für große Beunruhigung und Angst unter der  friedlichen deutschen Bevölkerung, die dem ratlos gegenübersteht. Das wird früher oder später zu verzweifelten Gegenreaktionen führen, trotz sozialer Ächtung und Propaganda durch das System.

Allein wenn man den offiziellen Auskünften der Behörden folgt, ergibt sich ein desaströses Bild. Die Frage stellt sich also, warum sich das die Deutschen gefallen lassen und die Regierung, die diese Gewaltexzesse durch unkontrollierte Masseneinwanderung zugelassen hat, immer noch dulden. Menzel hat dazu eine ganz eigene These: Seiner Meinung nach hat sich die Regierung darauf spezialisiert, die ethnischen, sozialen und ökonomischen Probleme in Deutschland zu verschleppen und das Volk zu demobilisieren.

Erstaunlicherweise funktioniert das auch noch nach den Sexattacken in der Kölner Silvesternacht und den terroristischen Vorboten des Sommers 2016. Menzel will mit seiner Aufklärungsarbeit dazu beitragen, dass sich die Deutschen nicht länger an der Nase herumführen lassen. Statt aus Furcht vor Übergriffen nicht mehr ins Schwimmbad zu gehen und der Tochter ein Pfefferspray zu kaufen, müssen sie eine politische Wende herbeiführen. Es dürfe dabei nicht um große Utopien gehen, sondern das Selbstverständliche: Der Staat muss sein Gewaltmonopol durchsetzen und darf die Aufrechterhaltung der Sicherheit nicht an die Bürger delegieren, wie er es derzeit macht.

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Auseinandersetzung zwischen radikal-islamischen Salafisten und deutschen Polizeibeamten. Foto aus dem Jahr 2010

Der Medien- und Politikwissenschaftler Felix Menzel ist 31 Jahre alt, hat an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert und betreibt das nonkonforme Magazin „Blaue Narzisse“. In den letzten Jahren sind mehrere kleine Bücher und Studien von ihm erschienen. Zuletzt veröffentlichte er im August 2016 das Buch „Der vertagte Bürgerkrieg“, in dem es um die aktuelle Lage und die Verschleppung von Konflikten geht. Menzel betont darin: „Von einem vertagten Bürgerkrieg kann gesprochen werden, wenn die Voraussetzungen für einen Gewaltausbruch oder eine revolutionäre Situation erfüllt sind, aber die Vitalität im Volk fehlt, diesen Umbruch zu wagen, und jene Minderheiten, bei denen kein Mangel an Vitalität festzustellen ist, nur deshalb die Städte nicht niederbrennen, weil der Staat ihnen großzügig Sozialleistungen zahlt.

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Website: www.blauenarzisse.de

www.einwanderungskritik.de

Kontakt: redaktion@blauenarzisse.de

Publikationen: Felix Menzel: Der vertagte Bürgerkrieg Felix Menzel: Die Ausländer. Warum es immer mehr werden Medienrituale und politische Ikonen

menzel-auslaendergewalt

Selbst die offiziellen Statistiken über Ausländerkriminalität in Deutschland sind schockierend – und das ist nur die Spitze des Eisbergs der tatsächlichen Zahlen. (Symbolbild)

http://quer-denken.tv/

Rainer Wendt zu Chemnitz: Registriert, nicht identifiziert – Albakr ist erfahrener Terror-Kämpfer – Dank BAMF: Asyl mit falschem Pass möglich

Leichtsinnige Grenzöffnung für Tausende, zahlreiche falsche Pässe und unzählige ungeprüfte Identitäten: Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Wendt glaubt, dass das Ausmaß der aktuellen Bedrohung nicht wirklich abschätzbar ist. Der Chemnitzer Fall um den mutmaßlichen Terroristen Jaber Albakr wirft Fragen auf, die viele schon wieder verdrängt hatten.
Rainer Wendt (R) über den Bomben-Bastler von Chemnitz im Interview Foto: JOSEPH EID / AFP / Getty Images/YouTube, Screenshot / Polit Archiv/Polizei Sachsen/ept

Viele Bürger in Deutschland glauben vielleicht, dass der vorübergehende Kontrollverlust durch die per Kanzlerin-Dekret verordneten offenen Grenzen vom September letzten Jahres und die damit verbundenen ungezählten und unkontrolliert einreisenden Migrantenmassen  der Vergangenheit angehören und wir nun wieder alles im Griff haben. Die Flüchtlinge seien doch registriert und identifiziert und alles werde gut.

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, glaubt dies nicht.

Im Fall des Chemnitzer Bombenbau-Experten Albakr aus Syrien schien alles in Ordnung: Der Mann war mit einem syrischen Pass im Februar 2015 über Österreich eingereist und wurde mit Fingerabdrücken registriert. Er wurde mit den entsprechenden nationalen und internationalen Terrorismus-Datenbanken gecheckt. Es gab keine Einträge.

Registriert ist nicht identifiziert

Auch die beim BAMF registrierten Flüchtlinge sind keineswegs alle identifiziert. „Wir müssen uns weitgehend auf ihre Angaben verlassen“, so Wendt. Viele kamen sogar ohne Papiere, verloren. Einige seien gar mit gefälschten Pässen gekommen, über deren wahre Identität würden wir überhaupt nichts wissen.

„Das kann ein durchaus sehr relevant hoher Personenkreis sein, das können einige Tausend sein“, beziffert Wendt das von ihm geschätzte Ausmaß.

Schon im letzten Jahr hätte man nach Meinung des Beamten Transitzonen einrichten müssen, in denen die Migranten bis zur zweifelsfreien Feststellung ihrer Identität hätten verbleiben müssen. Die Politik habe anders entschieden. Jetzt müsse die Polizei zusammen mit den Verfassungsschutzbehörden dafür sorgen, dass sie genügend Hinweise zu denjenigen die im Land sind bekommen, um die Verdächtigen herauszubekommen.

Wir dürfen uns gar nichts vormachen.“

(Rainer Wendt, Hauptkommissar)

Asyl mit falschem Pass dank BAMF

Um die unsichere Lage in den Griff zu bekommen, fordert Rainer Wendt, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verpflichtet wird, jegliche entdeckte Passfälschung der Polizei zu melden. Man müsse sich einmal vorstellen, in welch einem Land wir leben, sagte Wendt:

Da ist eine Bundesbehörde, die stellt Tausende gefälschte Pässe fest und meldet das nicht der Polizei.“

(Rainer Wendt, Bundesvorstand Deutscher Beamtenbund)

Für Wendt ein „unfassbarer Zustand“. Es dürfe nicht sein, dass jemandem Asyl gewährt werde, der mit einem gefälschten Pass eingereist sei. „Und die Polizei weiß gar nichts davon“, so Wendt.

Doch wie schon erwähnt, bei dem Chemnitzer Bomben-Bastler Jaber Albakr stimmte alles, oberflächlich gesehen.

TATP – hochexplosiv, höchst instabil

Der in der Chemnitzer Wohnung gefundene Sprengstoff TATP gilt als äußerst wärme- und sogar reibungsempfindlich. Das kristalline Pulver kann durch Zerbrechen einzelner der Kristalle schon explodieren. Die Zutaten zur Herstellung sind in Deutschland frei erhältlich. Der Herstellungsprozess hingegen ist komplex und erfordert ein gewisses Fachwissen über die Herstellung und Handhabung von instabilen Sprengstoffen. Die Sprengkraft liegt bei etwa 80 Prozent derer von TNT und liegt fünf- bis zehnfach über der von Schwarzpulver.

In der gestürmten Wohnung des zweiten Tatverdächtigen, Khalil A., aus dieser entwischte der Hauptverdächtige Jaber Albakr kurzerhand der Polizei, wurden nach unterschiedlichen Medien-Quellen zwischen 1.000 und 1.500 Gramm des Materials gefunden. Laut einem von der „Bild“ befragten Sprengstoffexperten sollen 200 Gramm in Fachhänden genügen, um eine Halle zum Einsturz bringen zu können.

Dramatisch: Derselbe Sprengstoff soll bei den Anschlägen in Paris im vergangenen November benutzt worden sein.

Wendt dazu: Dieser sei kein handelsüblicher Sprengstoff gewesen, den man irgendwo hätte stehlen können. Der Verdächtige habe ihn selbst herstellen müssen, dazu habe er eine entsprechende Ausbildung benötigt, sagte Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft im „N24“-Interview.

Das deutet darauf hin, dass es sich hier um einen erfahrenen Terror-Kämpfer handelt.

(Rainer Wendt, Hauptkommissar, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft)

Infos zu den Tatverdächtigen von Chemnitz

Hauptverdächtiger: Jaber Albakr (22), festgenommen am 10. Oktober in Leipzig, wurde in Deutschland erstmals registriert am 19. Februar 2015 in München nach seiner Einreise aus Österreich und kam am nächsten Tag zur Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Chemnitz. Im selben Monat stellte er einen Asylantrag, der im Juni mit einer dreijährigen befristeten Anerkennung genehmigt wurde. In seiner Zeit in der EAE Chemnitz war er im Wohnhotel Kappel untergebracht. Im März dieses Jahres wurde er dem Landkreis Nordsachsen zugewiesen und wohnte seither in Eilenburg. Zuvor waren keine besonderen Auffälligkeiten über den jungen Mann bekannt.

Mit-Tatverdächtiger: Khalil A. (33), festgenommen am 8. Oktober am Hauptbahnhof Chemnitz, reiste erstmals in Deutschland am 25. November 2015 ein und wurde in NRW untergebracht. Am 18. Dezember 2015 stellte er einen Asylantrag in Bad Berleburg. Am 5. März 2016 wurde der Mann als Flüchtling anerkannt. Er bekam vom Landkreis Viersen am 29. März eine Aufenthaltserlaubnis. Der Umzug nach Chemnitz erfolgte am 12. Juli.

Ihm wird Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Er hatte dem Hauptverdächtigen seine Wohnung zur Verfügung gestellt und die benötigten Chemikalien im Internet bestellt.

http://www.epochtimes.de/

Die Anzeichen verdichten sich: Zwangsabgaben für Kleinsparer

Avatar von UnbekanntTerraherz

https://youtu.be/yzHwVuYkdGw

Negativzinsen als Zwangsabgaben für kleine Sparguthaben scheinen sich zu konkretisieren. Kenner der Banken-Szene und Verantwortliche des Bankensektors finden deutliche Worte. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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Totalausfall: Mediengleichschaltung der Kriegstreiber

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Totalausfall: Mediengleichschaltung der Kriegstreiber
von Karl Petterson

Für alle Menschen, die den herrschenden Medien keinen Fingerbreit mehr über den Weg trauen, bot sich am Wochenende erneut ein eindrucksvoller Anschauungsunterricht.

Etwa 150 Organisationen hatten zur großen Friedensdemonstration nach Berlin aufgerufen. Das Motto lautete „Die Waffen nieder“. Teilgenommen haben etwa 8.000 Menschen. Bis zum späten Samstagabend, den 08.10., sahen sich die Herrschaftsmedien außer Stande, über dieses Ereignis zu berichten: Totalausfall bei der ZEIT, SPIEGEL-online, FAZ, SZ, Focus, der 20.00 Uhr-Tagesschau. Auf der ganzen online-site der ARD fand sich zu dem Ereignis nichts: Pressefreiheit vom Feinsten.

friedensdemo_berlin_08102016

Die wichtige Demonstration hat für sie nicht stattgefunden. Sie wurde ignoriert, totgeschwiegen. Unterschlagung durch Weglassen von Informationen ist Manipulation. Ich nenne das die perfideste Form der Desinformation. Gegen Lügen, Verdrehungen und Falschmeldungen kann man sich vielleicht noch wehren, Verantwortliche gegebenenfalls wegen Verleumdung abmahnen oder verklagen. Die Kriegs- und Propaganda-Akteure in der Nato und ihrem Berliner Hauptquartier unter…

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Hillary Clinton rettete Kinderschänder vor Knast, verleumdete Opfer (sub)

Danke Olli!!

Hagen Grell

Veröffentlicht am 10.10.2016

US-Politikerin Hillary Clinton stellt sich als „Heldin der Frauenrechte“ dar. Doch wie bei E-Mail-Gate, Benghazi-Gate und Gaddafis Libyen ist das eine Lüge. Sie half als Anwältin einem Kinderschänder, frei zu kommen, obwohl sie wusste, dass er schuldig ist. Und das ist längst nicht alles.

Original: https://youtu.be/qcqh0gRy-og

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Dirk Müller platzt der Kragen: Manipulationen, Lügen und drohender Weltkrieg

Avatar von DokDie Propagandaschau

Angefangen mit einer milliardenschweren Marktmanipulation durch eine AFP-Meldung, die – ohne seriöse Quelle – am 30. September behauptete, die USA hätten die Strafzahlung für die Deutsche Bank erheblich reduziert und die auch von ARD und ZDF ohne Rückfrage bei den Verantwortlichen verbreitet wurde, redet sich Dirk Müller heute den Frust von der Seele, den durch und durch verlogene Politik und Medien sowie die wachsende Gefahr eines Weltkrieges bei ihm angestaut haben.

Dirk Müller – Lügengeflechte in der Politik
(Tagesausblick vom 10.10.2016)

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Zur unter anderem angesprochenen Verlegung von Iskander-Raketen nach Kaliningrad kann man ergänzen, dass dies in der Vergangenheit bereits öfter zu Trainingszwecken von Russland praktiziert wurde. Dennoch ist der jetzige Zeitpunkt zweifellos ein Signal an den Westen.

„Wikileaks dokumentiert übrigens – auch das finden Sie im Mainstream wenig – dokumentiert wunderbar, wie Hillary als Außenministerin für den Libyenkrieg verantwortlich war und was dahinter steckte…

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Größtes Flüchtlingslager der Welt geschlossen: Kenia schiebt somalische Flüchtlinge zwangsweise ab

„Der Druck, mehr als 280.000 anerkannte Flüchtlinge aus dem Lager Dadaab zu treiben, hat zur planlosen und chaotischen Heimkehr“ tausender Menschen nach Somalia geführt, kritisierte der Generalsekretär der Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland.
Hungernde Kinder in Somalia Foto: über dts Nachrichtenagentur

Bei der Schließung des größten Flüchtlingslagers der Welt in Kenia werden nach Angaben einer norwegischen Hilfsorganisation tausende somalische Flüchtlinge zur Rückkehr in ihr Land gezwungen.

„Der Druck, mehr als 280.000 anerkannte Flüchtlinge aus dem Lager Dadaab zu treiben, hat zur planlosen und chaotischen Heimkehr“ tausender Menschen nach Somalia geführt, kritisierte der Generalsekretär der Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland, am Montag.

Ihre Rückkehr sei weder „freiwillig  noch sicher“. Kenias Regierung hatte im Mai die Schließung des nahe der somalischen Grenze gelegenen Camps für spätestens November angekündigt. Zur Begründung gaben die Behörden an, das Lager sei Brutstätte für islamistische Terroristen. Beweise dafür legten sie allerdings bis heute nicht vor.

Der für Kenia zuständige NRC-Vertreter Neil Turner warnte am Montag, die somalische Regierung sei angesichts der nach wie vor instabilen Lage im Land nicht in der Lage, für die vielen Rückkehrer zu sorgen und sie zu beschützen. In dem langjährigen Bürgerkriegsland leben rund eine Million Menschen nach wie vor fern von ihren Heimatdörfern, fünf Millionen müssen hungern, zudem verübt die islamistische  Shebab-Miliz immer wieder blutige Anschläge.

Zwangsabschiebungen von Flüchtlingen in Gebiete, in denen ihr Leben oder ihre Freiheiten bedroht sind, sind nach der Genfer Flüchtlingskonvention verboten. Menschenrechtsorganisationen kritisierten bereits mehrfach das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR), weil es die ihrer Meinung nach unfreiwillige Rückkehr der somalischen Flüchtlinge unterstütze. (afp)

http://www.epochtimes.de/

Flüchtlinge erhalten doch mehr Geld als Hartz-IV-Empfänger. Aber wieso?

Foodsharing: Kochbar - Minden (Foto: flickr)

Seit Langem tobt die Streitfrage, ob Flüchtlinge vom Staat privilegiert werden, also mehr Unterstützung erhalten als hiesige Arbeitslose. Das Berliner Journal hat dazu jetzt aufgelistet:

„In Berlin werden 11 Euro, in München bis zu 16 Euro und in Kleve in Nordrhein-Westfalen 16 Euro pro Tag (480 Euro im Monat) und Person für das Essen eines Flüchtlings bezahlt. Davon bleibt das zusätzliche Taschengeld von 147 Euro, das beispielsweise einem alleinstehenden erwachsenen Flüchtling pro Monat bar ausbezahlt wird, unberührt.“
Das sei fast das dreifache Einkommen eines Hartz-IV-Empfängers, dem nach Auskunft der Nürnberger „Bundesagentur für Arbeit“ nur 4,72 Euro pro Tag (143,42 Euro im Monat) pro Person für Nahrungsmittel und Getränke zur Verfügung stehe. In Kleve übersteige das monatliche Essensgeld eines Flüchtlings (480 Euro) sogar den kompletten Regelsatz eines Hartz-IV-Empfängers von 404 Euro monatlich. Letzterer enthalte lediglich 143,42 Euro für Nahrung und Getränke.

In Berlin liege der Essenssatz pro Flüchtling niedriger, also – laut Auskunft des Kreisvorsitzenden des Berliner Awo-Verbands, Manfred Nowak, im vergangenen November – bei ca. 11 Euro pro Tag, das bedeutet 330 Euro im Monat. Diese lokalen Differenzen erklärten sich aus den unterschiedlichen Preisstandards der Regionen und aus qualitativen und quantitativen Auflagen der Essenszubereitung.

Nein, hier soll keine Neid-Debatte befeuert werden. Die träfe die Falschen. Stattdessen muss die Regierung sich fragen lassen: Warum eine Zweiklassen-Gesellschaft bei Hilfsbedürftigen? Oder: Wenn die Hilfsleistung für Flüchtlinge das Minimum für ein menschenwürdiges Leben darstellt, warum liegen Hartz-IV-Empfänger darunter? Brutal-Armut als „Anreiz“ zur Selbstversklavung im neoliberalen Billiglohnsektor? Bei Flüchtlingen würde dieses Druckmittel tatsächlich wegfallen, da die ja noch nicht arbeiten dürfen. Aber, liebe Regierung, habt ihr schon mal darüber nachgedacht: Wenn die Flüchtlinge ihre Anerkennung, aber anschließend keine Arbeit bekommen sollten (was vielen leider passieren dürfte), erhalten die ja auch bloß noch Hartz-IV. Das bedeutet: Sie werden dann zurückgestuft. Was die davon wohl halten werden? Aber dann sind sie euch als neue Markt-Sklaven ja längst egal geworden.

https://www.compact-online.de/

Innsbruck: 15-jähriges Suchtmittelopfer ist mutmaßlich Opfer von Asylanten

Kokain führte zum Tod einer 15-jährigen. Zwei Syrer sollen dran beteiligt sein.   Foto: DEA Drug Enforcement Agency,/ Wikimedia (PD)

Kokain führte zum Tod einer 15-jährigen. Zwei Syrer sollen dran beteiligt sein.
Foto: DEA Drug Enforcement Agency,/ Wikimedia (PD)
10. Oktober 2016 – 9:30

Das 15-jährige Mädchen, das am 27. September 2016 leblos in einem Stiegenhaus in der Innsbrucker Egger-Lienz-Straße gefunden worden ist, ist nun verstorben. Grund für den Tod des Mädchens soll eine Überdosis Kokain gewesen sein. Nach dem Auffinden des Suchtmittelopfers durch die Rettung war noch unklar gewesen, ob Alkohol oder Drogen im Spiel gewesen waren.

Ins Visier der Ermittlungen sind nun zwei Syrer geraten, die im Vorfeld des Drogenkonsums der 15-jährigen und während des Eintrittes des lebensbedrohlichen Zustandes eine Rolle gespielt haben könnten. Die beiden Syrer hatten ursprünglich angegeben, dass sie zwei Marokkaner dabei beobachtet hätten, wie sie das leblose Mädchen im Hauseingang abgelegt haben sollen.

Faktenlage: Syrer waren bei Drogenmissbrauch dabei

Mittlerweile stellt sich die Faktenlage für die Innsbrucker Polizei jedoch ganz anders dar. Die Vernehmungen der beiden Syrer brachten zu Tage, dass das Mädchen sich in der Wohnung der beiden Asylanten aufgehalten hat. Auch der Drogenmissbrauch soll dort laut Polizei stattgefunden haben. Schlussendlich steht auch im Raum, dass nicht, wie von den Syrern angegeben, unbekannte Marokkaner, sonder sie selbst das bewusstlose Mädchen nach dem Drogenexzess im Stiegenhaus abgelegt haben.

Das würde nach dem Strafgesetzbuch bedeuten, dass neben der illegalen Zuführung von Drogen an die Minderjährige auch unterlassene Hilfeleistung mit im Spiel war.

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