Deutsche Sparer stürmen PIGS-Banken

Avatar von volksbetrugpunktnetvolksbetrug.net

Deutsche Sparer beglücken Europas Banken, weil diese mit hohen Zinsen locken. Im Pleite-Fall wird auf die europäische Einlagensicherungen spekuliert.  Geldhäuser sammeln in zwölf Monaten 21,6 Mrd. Euro ein.

Millionen deutsche Kleinanleger stützen mit ihren Ersparnissen den schwer angeschlagenen europäischen Bankensektor. Nach Berechnungen der Financial Times Deutschland sind die Einlagen bei Zweigstellen ausländischer Institute im Zuge der Euro-Krise explodiert. In den zwölf Monaten seit April 2011 landeten unterm Strich 21,6 Mrd. Euro bei nicht-deutschen Banken – Rekord. Dadurch steigen deren Gesamteinlagen um fast die Hälfte an, auf 67 Mrd. Euro. Keine andere Gruppe sammelte seit April 2011 mehr Geld ein als die Auslandsbankfilialen. Die Sparkassen etwa kamen nur auf 17,8 Mrd. Euro.

Die Entwicklung mutet paradox an. Seit der Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise gilt Deutschland als eines der wenigen sicheren Anlageziele innerhalb der EU. Professionelle Investoren wie Fonds oder Versicherer haben daher Hunderte Milliarden Euro in die Bundesrepublik umgeschichtet. Hiesige Sparer…

Ursprünglichen Post anzeigen 228 weitere Wörter

Am 18. Oktober soll Ceta angenommen werden – Bundesverfassungsgericht verhandelt Eilklagen

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am Mittwoch über mehrere Eilanträge gegen eine vorläufige Anwendung des geplanten europäisch-kanadischen Handelsabkommens Ceta. Das Urteil soll am Donnerstag verkündet werden. Am 18. Oktober sollen alle EU-Mitgliedstaaten den Text auf einem Ratstreffen annehmen.
Kritikern ist Ceta ein Dorn im Auge, weil es als Blaupause für das noch umstrittenere Abkommen TTIP mit den USA gilt. Foto: Bodo Marks/Archiv/dpa

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am Mittwoch (10.00 Uhr) über mehrere Eilanträge gegen eine vorläufige Anwendung des geplanten europäisch-kanadischen Handelsabkommens Ceta.

Fast 200.000 klagende Bürger sowie Politiker der Linken sehen in dem Abkommen eine Gefahr für die Demokratie, da Wirtschaftsinteressen von Unternehmen etwa durch Sonderklagerechte höher bewertet werden könnten als etwa geltende deutsche Umwelt- oder Arbeitsschutzregelungen.

Das Gericht will wegen der Eilbedürftigkeit seine Entscheidung bereits am Donnerstag verkünden.

Ceta soll die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den EU-Staaten und Kanada erleichtern und etwa Zölle und andere Handelshemmnisse abbauen. Die EU-Kommission hatte Ende September zugesichert, das Freihandelsabkommen durch eine Zusatzvereinbarung zu erweitern.

Am 18. Oktober sollen alle EU-Mitgliedstaaten den Text auf einem Ratstreffen annehmen. Ceta soll dann am 27. Oktober auf dem EU-Kanada-Gipfel unterzeichnet werden. (AFP)

http://www.epochtimes.de/

Russisches Gesichtserkennungsprogramm von Weltniveau

Gesichtserkennung
01810 Die Mitbegründer der russischen Firma NTechLab, die sich auf Technologien der Gesichtserkennung spezialisiert hat, haben ihre Bereitschaft bekanntgegeben, ihre Software an ausländische staatliche Sicherheitsunternehmen zu verkaufen, wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ schreibt. Die Zeitung zeigt sich offenbar darüber besorgt, in welche Hände die Produkte doppelter Bestimmung gelangen können.  Unter den Ländern, deren Sicherheitsunternehmen Gespräche mit der High-Tech-Firma führen, sind die Türkei und China sowie „andere Staaten, in vielen von denen Verletzungen der Bürgerrechte festgestellt sind“. Die NTechLab-Mitbegründer Artjom Kucharenko und Alexander Kabakow  wiesen jedoch alle Bedenken zurück, dass ihre Technologien in falsche Hände geraten könnten.  Wenn man einfach ein Smartphone besitze, könne man  der Überwachung nicht mehr entgehen, so Kabakow.

„Es gibt kein Privatleben. Ihre Regierung kann Sie in jedem Moment kontrollieren. (…) Sie nehmen Ihr Smartphone oder ein Android-Phone, und sie bekommt  Informationen darüber, wie Sie sich benehmen, wohin Sie sich bewegen,  was Sie kaufen  und mit wem Sie sprechen“,  sagte der 29-Jährige.

Zurzeit versucht NTechLab ihre Softwareprodukte bei rund 400 verschiedenen Unternehmen zu vermarkten und hofft darauf, einige Geschäfte noch bis zum Jahresende umzusetzen. Im November 2015 hatte die russische Firma den Gesichtserkennungs-Wettbewerb „The MegaFace Benchmark“ gewonnen, der von der University of Washington veranstaltet worden war.  100 Teams wurden herausgefordert, innerhalb von 20 Tagen mit Hilfe ihrer einzigartigen Algorithmen eine Methode zu entwickeln, um eine möglichst große Anzahl von Gesichtern aus einer Datenbasis, die aus  einer Million Fotos bestand, zu erkennen. An dem Wettbewerb nahmen führende Unternehmen der digitalen Branche, unter anderem Google-Angestellte und einige russische Mannschaften teil. NTechLab konnte mit ihrem FaceN-Algorithmus eine 73-prozentige Genauigkeit bei der Gesichtserkennung erreichen und dadurch alle Konkurrenten übertreffen.

Dank einer Sondertechnologie, die auf künstlichen neuronalen Netzwerken beruht, kann der FaceN-Algorithmus auf einem Bild die kennzeichnenden Merkmale eines Menschengesichtes herausfiltern.  Der Zeitung zufolge will die Moskauer Regierung eine der von der NTechLab entwickelten Apps in alle Überwachungskameras der russischen Hauptstadt installieren. Diese Aussage kommentierten Kabakow und Kucharenko nicht.

https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20161011312904845-russisches-gesichtserkennungsprogramm-von-weltniveau/

Stuttgarter Volksfest: Deutlich mehr Sexualdelikte, Schlägereien und Drogen – Polizei sieht „stadtweite Tendenz“

Das schon legendäre Stuttgarter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen im NeckarPark findet traditionell von Ende September bis Anfang Oktober statt, meist eine Woche nach dem Münchner Oktoberfest – und das schon seit 1818. Es soll das größte Schaustellerfest Europas sein. In diesem Jahr erreichte es jedoch einen weiteren unrühmlichen Rekord: In diesem Jahr verzeichnete die Polizei deutlich mehr angezeigte Sexualdelikte als je zuvor. Auch die Zahl der Schlägereien, Drogendelikte hatte sich erhöht.
Das spektakuläre Naturschauspiel des "Blutmonds" verzauberte auch das Festgelände auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart. Foto: Oliver Willikonsky/dpa

Rund 4 Millionen Gäste besuchten in diesem Jahr den Cannstatter Wasen, trotz des durchwachsenen Wetters und der allgemein unsicheren Lage. Die Polizei zeigte massiv Präsenz: 66 Beamte waren in zwei Schichten in und um das Gelände herum im Einsatz, so Thomas Engelhardt von der Stuttgarter Polizei. Und die waren auch nötig.

Mehr Schlägereien, mehr Sex-Delikte

90 Streitereien arteten in Schlägereien aus. Im Vorjahr waren es nur 52, ein Anstieg um 76 Prozent. Weiterhin wurden 216 Körperverletzungen verzeichnet, ein leichter Anstieg um 26 Prozent zum Vorjahr (171). Dieser Anstieg folge jedoch einer „stadtweiten Tendenz“, so der Polizeisprecher, berichtet „Focus“. Einen deutlichen Anstieg verzeichneten die Drogendelikte. Waren es in 2015 noch 27 Verstöße, wurden in diesem Jahr 80 Fälle angezeigt, eine Verdreifachung.

Noch deutlicher gestiegen waren die angezeigten Sexualdelikte, welche die Polizei verzeichnete. Waren es 2015 noch zwei, verelffachte sich das Ganze in 2016 auf 22 entsprechend gemeldete Straftaten – mehr als je zuvor auf dem Cannstatter Volksfest.

Die Polizei sieht als Grund für den Anstieg eine höhere Bereitschaft solche Straftaten überhaupt zu melden. Viele Frauen seien nach der Kölner Silvesternacht aufmerksamer und würden sich Grapsch-Attacken und andere sexuell motivierte Übergriffe nicht mehr gefallen lassen, berichtete die „Stuttgarter Zeitung“.

Mehr Polizeipräsenz

Doch auch die Polizei war in diesem Jahr präsenter vor Ort: „Außerdem waren mehr Polizeibeamte auf dem Wasen, daher sind die Frauen wahrscheinlich eher direkt zu den Polizisten gegangen“, so ein Sprecher der Behörde.

Im Unterschied zum Kölner Silvester-Mob war der Täter auf dem Cannstatter Wasen eher der „durchschnittliche Bürger, der alkoholisiert über die Stränge schlägt“, so der Sprecher weiter.

Trotz der deutlich gestiegenen Anzahl von Anzeigen liege die Dunkelziffer aber immer noch deutlich höher. Eine Vergewaltigung habe es zum Glück nicht gegeben. (sm)

http://www.epochtimes.de/

Vorgeschmack auf TTIP: Vattenfall verklagt Deutschland in den USA nach Atomausstieg auf 5 Mrd. Euro

11.10.2016 • 12:36 Uhr   https://deutsch.rt.com

Vattenfall-Logo am Hauptsitz in Stockholm

Vattenfall-Logo am Hauptsitz in Stockholm
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall verklagt Deutschland aufgrund des vorzeitigen Automausstiegs und der Verluste, die die Firma in Deutschland durch die frühzeitige Abschaltung seiner Kraftwerke zu erwarten hat vor einem Schiedsgericht in den USA.

Von Olga Banach

Nach dem Seebeben vor der japanischen Küste und der dadurch ausgelösten Atomkatastrophe im japanischen Fukushima 2011, die ganze Landstriche durch ausgetretene Radioaktivität verseuchte, beschloss die deutsche Regierung den Atomausstieg.

Die

Mit dieser augenscheinlichen Anlassgesetzgebung setzte das Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowohl den Atomkompromiss außer Kraft, den die Regierung des Amtsvorgängers Gerhard Schröder 2000 mit den Konzernen ausgehandelt hatte, als auch den Beschluss zur Laufzeitverlängerung, den Merkels Regierung selbst erst wenige Monate zuvor zu Gunsten der Versorger veranlasst hatte.

Eine Entscheidung, die ihr nun zum Verhängnis wird: Der schwedische Energieriese zerrt die Bundesregierung vor ein amerikanisches Schiedsgericht. Seine Begründung: Nachdem die Bundesregierung dem Konzern noch im Jahr zuvor eine langjährige Restlaufzeit zugesichert hatte, habe Vattenfall in die AKWs von Brunsbüttel und Krümmel im Vertrauen auf die Bestandskraft der Regelung sehr viel Geld investiert. Dadurch seien frustrierte Aufwendungen in Milliardenhöhe entstanden.

Wie kommt aber nun eine Klage eines schwedischen Unternehmens gegen den deutschen Staat in den USA zustande? Da es sich nicht um eine deutsche Firma handelt, die auf den innerstaatlichen Rechtsweg angewiesen wäre, darf Vattenfall Deutschland auch vor den Internationalen Schiedsgerichtshof in Washington, D.C. zerren. Die Bundesregierung sieht sich mit ihrer Entscheidung im Recht.

Die Klage in den USA ist ein Vorgeschmack darauf, was Regierungen in der nahen Zukunft zu erwarten hätten, sollte das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP Geltung erlangen. Denn TTIP sieht eine Anbindung von Klagen an den internationalen Schiedsgerichtshof (ICSID) vor.

Zahlreiche Verbände sehen in TTIP und CETA ein Trojanisches Pferd für Umwelt- und Verbraucherschutz.

Das seit 1966 bestehende Schiedsgericht soll eine unabhängige Plattform bieten, um internationale Investitionen abzusichern. Auf Grund dieser Regelung im TTIP könnten 75.000 multinationale Konzerne indirekt auf die Gesetzgebung anderer Länder einwirken und am Ende dem Steuerzahler in diesen Ländern tief in die Tasche greifen.

Befürworter dieser Regelung sehen darin einen wichtigen Schutz vor willkürlichen Verschlechterungen und gesetzgeberischen Schnellschüssen. Gesetze wie jenes zur Energiewende in Deutschland müssten, um Schadensersatzforderungen standhalten zu können, mit wesentlich längeren Übergangsfristen versehen werden. Kritiker meinen, der rechtliche Spielraum von Regierungen werde auf diesem Wege ausgehebelt. Somit spiele TTIP Konzernen Macht in die Hände, die es ihnen ermöglichen würde, Staaten in den Ruin zu treiben.

Die Gegner des TTIP in der EU werden unterdessen immer lauter und vor allem immer mehr. Eine Studie von Bertelsmann stellte fest, dass die Zustimmung zu dem Freihandelsabkommen innerhalb der deutschen Bevölkerung von noch 55 Prozent im Jahr 2014 auf mittlerweile nur noch 17 Prozent gefallen ist. In Angela Merkel hat TTIP eine mächtige Befürworterin. Ihr Ziel war es, das Abkommen noch unter Barack Obama zu verabschieden. Dazu wird es jedoch nun nicht mehr kommen.

Vattenfall macht indessen vor, wovon andere bis dato noch träumen. So könnten künftig auch US-Investoren bei drohender Verlustgefahr infolge gesetzgeberischer Schritte europäische Länder nach Washington zerren. Erst 2015 wurde am Beispiel Ecuador deutlich, wie ein Land durch Investorenklagen in den Ruin getrieben werden kann. In den Jahren zuvor musste das Land nicht weniger als 39 Schiedsgerichtsverfahren über sich ergehen lassen. So wurde unter anderem entschieden, dass Ecuador 1,1 Milliarden Dollar an die amerikanische Ölfirma Occidental Petroleum Corp. zu zahlen hat.

Schweden ist wiederum ein Land, welches für seine Liebe zur Natur bekannt ist. Aber gilt dies auch für Vattenfall? In Wedel schneit es gelegentlich. Die Partikel aber sind keine Freude für die Kinder, sie sind gesundheitsschädlich und entstammen dem 50 Jahre alten, von Vattenfall betriebenen Kohlekraftwerk.

Die Anwohner waren an die Asche schon gewöhnt. Neuerdings weisen die Flocken aber eine gelbliche und grünliche Färbung auf. Vattenfall hat zur Klärung oder Beseitigung der Ursache bisher wenig unternommen und entzieht sich der Verantwortung. Im Jahr 2017 soll es eine Verbesserung bei den Schornsteinen geben. Das zuständige Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) will unterdessen keine unabhängige Untersuchung einleiten. Der Verursacher sei eindeutig, daher bedürfe es keiner weiteren Nachforschung, heißt es aus der Behörde.

Ein Urteil im Rechtsstreit „Vattenfall gegen Bundesrepublik Deutschland“ ist frühestens im nächsten Jahr zu erwarten. Bis jetzt hat der Streit den Steuerzahler bereits über acht Millionen Euro gekostet. Die mündlichen Verhandlungen laufen noch bis zum 21. Oktober. Sie können größtenteils sogar live mitverfolgt werden. Die Chancen auf einen positiven Ausgang des Verfahrens für den Konzern stehen Experten zufolge gut.

Schweden: Frau in Rollstuhl von sechs Asylanten stundenlang vergewaltigt

Sechs Asylwerber haben eine gehbehinderte Frau in Schweden vergewaltigt. Foto: zeevveez / flickr (CC BY 2.0)

Sechs Asylwerber haben eine gehbehinderte Frau in Schweden vergewaltigt.
Foto: zeevveez / flickr (CC BY 2.0)
10. Oktober 2016 – 20:00

Auf der schwedischen Insel Gotland ereignete sich vor kurzem eine schreckliche Tat. Eine gehbehinderte Frau, die für lange Strecken einen Rollstuhl benötigt, wurde von sechs Asylanten über Stunden brutal vergewaltigt. In der Stadt Visby, wo die Tat geschah, kam es nach dem Bekanntwerden zu Ausschreitungen.

Asylanten nutzten Behinderung aus

Die 30-jährige Frau soll, laut eigenen Angaben, mit dem Täter im Taxi auf dem Heimweg von einem Restaurant gewesen sein. Als sie jedoch dringend auf die Toilette musste, bot ihr der Asylant an, sie könne dies bei ihm zuhause erledigen. Dort angekommen, fiel der Migrant auf der Toilette über sie her. Fünf andere Asylanten kamen noch dazu. Die Vergewaltigung soll Stunden gedauert haben. Das Opfer erlitt einen Schockzustand und wurde schwer verletzt, so der untersuchende Arzt.

Nachdem die Täter von ihr abließen, konnte das Opfer flüchten. Kurz darauf wurden die sechs Asylwerber, alle Anfang 20, von der schwedischen Polizei festgenommen. Mittlerweile sind sie jedoch auf freiem Fuß angezeigt worden.

Schwedische Polizei verheimlicht Nationalität

Im politisch korrekten Schweden durfte die Polizei natürlich nicht die Nationalität der Täter bekanntgeben. Sogar der Facebook-Eintrag über den Vorfall wurde wieder gelöscht, da unter dem Beitrag zu viele „Hass-Kommentare“ verfasst wurden.

Die Zeitung Expressen veröffentlichte dennoch den Hintergrund der Täter. Es handelte sich ausschließlich um Asylwerber. Radio Nordfront veröffentlichte dazu ein Überwachungsvideo, das die mutmaßlichen Täter zeigt.

Einwohner protestieren gegen Asylwerber

Die Wut in der Bevölkerung über die Asylwerber, aber auch die Polizei, entlud sich in einigen Protestaktionen. Über 100 Menschen demonstrierten vor der lokalen Polizeiwache und später vor dem Asylwerberheim, wo die Tat stattfand. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen. Die schwedischen Behörden entsandten umgehend polizeiliche Verstärkung in die Kleinstadt. 

Torbjörn Nilsson, der Polizeichef von Gotland meinte dazu nur: „Gotland ist im Vergleich zu anderen Gegenden sehr sicher. Es gibt sehr wenige Verbrechen im Vergleich zu Rest-Schweden. Die Art, wie die Demonstranten gehandelt haben, ist beispiellos.“

 

Startseite

Syrien: Russisches Militär lässt Tausende Brote für Bewohner Aleppos backen

Syrien: Russisches Militär lässt Tausende Brote für Bewohner Aleppos backen
Russische Soldaten haben gestern einer Bäckerei fünf Tonnen Mehl geliefert, deren Mitarbeiter damit Tausende Brote für Bewohner in Aleppo gebacken und verteilt haben. Das Video zeigt, wie die Brote an Menschen, die vertrieben worden und in Notunterkünften untergekommen sind, verteilt werden. Russland beliefert Gebiete in ganz Syrien mit humanitären Hilfspaketen, in denen Zucker, Mehl, Getreide, Süßigkeiten für die Kinder sowie Fisch- und Fleischkonserven enthalten sind.
https://deutsch.rt.com

Italien blutet aus

— 10 Oktober 2016

Italiener verlassen in Scharen ihr Heimatland. Ursache ist die lang anhaltende Rezession gepaart mit der stetig schlechter werdenden wirtschaftlichen Lage des südeuropäischen Landes. Dass Italien den Euro verlassen wird, wird immer wahrscheinlicher. In Deutschland zeichnet sich ein ganz ähnliches Bild ab. 

flkfj (Bild: metropolico.org)

Italiener wie Deutsche verlassen in Scharen ihre Heimat (Bild: metropolico.org)

 

 

 

 

 

Die Zahlen sind dramatisch. Innerhalb eines Jahres verließen knapp 200.000 Italiener ihre Heimat. Solch eine hohe Auswanderungsbewegung hatte das südeuropäische Land seit 90 Jahren nicht mehr erlebt. Als Ursachen für die rasant angestiegene Abwanderungstendenz wird zum einen die lange Rezession in Verbindung mit der anhaltenden Bankenkrise, wie auch die politischen Differenzen benannt.

Italien wird den Euro-Raum verlassen

Da Mitgliedschaft in der Euro-Zone dem wirtschaftlich schwer angeschlagenen Land wenig Spielraum für eigenständige Maßnahmen lässt, rechnet der Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz mit dem Ausscheiden Italiens aus dem Euro-Raum. Der US-amerikanische Volkswirt glaubt laut Welt-Online nicht, dass Italien künftig noch Teil des europäischen Währungsraums sein werde. »Wenn ich mich mit Italienern unterhalte, spüre ich, dass die Menschen dort zunehmend enttäuscht sind vom Euro«. Den Italienern sei klar geworden, dass Italien im Euro nicht funktioniere, so Stiglitz. Der eher politisch links orientierte Ökonom stuft den Euro für den Aufschwung als hinderlich ein und sieht im Bruch der Gemeinschaftswährung sogar die einzige Chance, das wirtschaftlich lahmende Europa wieder in Schwung zu bringen.

Die Konstruktionsfehler des Euro seien unüberwindbar und es sei Zeit, über eine Auflösung nachzudenken. Diese Einschätzung teilt der ehemalige Ifo-Chef Hans-Werner Sinn, wobei Stiglitz Deutschland als Schuldigen für das Scheitern des Euros benennt, da die momentane Bundesregierung sich rigide an Regeln halten würde. Sollte die Währungsunion in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben, errechnet Stiglitz einen Wohlstandsverlust von unglaublichen 200 Billionen Euro. Stiglitz plädiert, wie viele seiner Kollegen, für die Einführung eines Nord- und eines Süd-Euros.

Good bye Deutschland

Mit einer dramatischen Abwanderungsbewegung hat indes nicht nur Italien zu kämpfen. Deutschland verzeichnet ebenfalls eine massive Abwanderungswelle. Viele junge Deutsche verabschieden sich in andere Länder mit besseren Arbeits- oder Forschungsbedingungen. Nur jede vierte Fachkraft, die den Weg ins Ausland wagte, entscheidet sich für eine Rückkehr nach Deutschland.

Gründe für die Abwanderung sind laut der German Scholars Organization die schlechte Bezahlung in Deutschland sowie die bessere Betreuung der Forschung im Ausland. Dies führt in der Wirtschaftswissenschaft dazu, dass von den 100 forschungsstärksten deutschen Volkswirten unter 45 Jahren jeder zweite außerhalb Deutschlands arbeitet. Tendenz steigend. 2015 lag der Anteil der hochqualifizierten Auswanderer bei 70 Prozent. Tendenz ebenfalls steigend. Abgewanderte deutsche Akademiker machen geltend, außerhalb Deutschlands bessere Bedingungen für ihre Wünsche vorzufinden. Höhere Wertschätzung, niedrigere Steuern und dadurch bedingt ein hoher Lebensstandard lassen Deutschland immer weniger zu einem attraktiveren Arbeits- und Lebensstandort werden.

Neben wirtschaftlichen Aspekten wird zunehmend die Angst vor Terror und bevorstehenden ethnischen Spannungen, sowie die massiv ansteigende Kriminalität und die Folgen der Islamisierung benannt. Aus just denselben Gründen verließen 2015 rund 10.000 Millionäre Frankreich, um weit weg von Europa einen neue Heimat zu finden. (BS)

http://www.metropolico.org/

Geopolitik: USA testen zwei Atombomben (ohne Sprengköpfe) in der Wüste Nevadas

Trotz (oder gerade wegen?) der zunehmenden Spannungen zwischen Russland und den USA hat das US-Kriegsministerium Anfang des Monats zwei Testatombomben in der Wüste von Nevada abgeworfen.

B-2 Spirit-Bomber - Bildquelle: Wikipedia / Staff Sgt. Bennie J. Davis III

B-2 Spirit-Bomber – Bildquelle: Wikipedia / Staff Sgt. Bennie J. Davis III

Diese 700-Pfund-Atombomben sind laut Presseinformation der US National Nuclear Securiry Administration (NNSA) zwei„Varianten“ des Bombentyps B61 gewesen, die von zwei B-2-Bombern (übrigens die gleichen, die die USA ins Südchinesische Meer verlegt haben) ohne aktiven Nuklearsprengkopf abgeworfen wurden.

Die B61-Atombomben gehören seit den 1960ern zum Atombombenarsenal der USA und können in ihren zwei „Varianten“einmal als sogenannter „Earth Penetrator“ für den Einsatz gegen tief im Boden liegende Ziele eingesetzt werden oder als taktische Atombombe.

Die NNSA schreibt in ihrer Presseveröffentlichung am 6. Oktober dazu:

Das primäre Ziel des Flugtests ist es Daten über die Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Leistungsdaten unter betriebsrepräsentativen Bedingungen zu erhalten. Eine solche Prüfung ist Teil des Qualifizierungsprozesses der aktuellen Neuerungen und der Programme zur Verlängerung der Lebensdauer für Waffensysteme.

(The primary objective of flight testing is to obtain reliability, accuracy, and performance data under operationally representative conditions. Such testing is part of the qualification process of current alterations and life extension programs for weapon systems.)

Das Programm von dem die NNSA schreibt, beinhaltet ein Budget von annähernd 1 Billionen US-Dollar, um die US-Atombomben zu modernisieren. Inwieweit es im Zusammenhang mit Syrien, der Situation in China bzgl. des Südchinesischen Meers und der Ukraine steht, mag jeder für sich selbst beantworten.

Obwohl… wenn man sich die Erklärung zum US-Militärhaushalt 2017 ansieht, findet man dort einen sehr interessanten Passus:

Wir begegnen der russischen aggressiven Politik mit Investitionen in ein breites Spektrum an Ressourcen … [einschließlich] unseres nuklearen Arsenals.

(We are countering Russia’s aggressive policies through investments in a broad range of capabilities … [including] our nuclear arsenal.)

Washington sieht also Russland als Aggressor an – wie übrigens auch zahlreiche andere Politdarsteller und NATO-Kommandeure – und muss daher „zwangsweise“ reagieren. Man möchte schier lachen ob solcher Dreistigkeit.

Russland und die USA modernisieren beide ihre Atombombenarsenale und haben damit ein neues Wettrüsten begonnen. Bereits im Februar 2016 sagte Hans Kristensen, Direktor desNuclear Information Project, gegenüber The Intercept:

Sowohl Russland als auch die USA benutzen jetzt offiziell und öffentlich die andere Seite als Rechtfertigung für [ihre] Atomwaffenmodernisierungsprogramme.

(Both Russia and the United States are now officially and publicly using the other side as a justification for nuclear weapons modernization programs.)

CNN - Barack Obama - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.cnn.com

CNN – Barack Obama – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt http://www.cnn.com

Blickt man noch weiter zurück, findet man eine sehr interessante Aussage von Barack Obama aus dem Jahr 2009 (um genau zu sein vom 5. April 2009), wo er in hellseherischer Vorhersehung bei einer Rede in Prag folgendes zu den Atomwaffen sagte:

Heute ist der Kalte Krieg Geschichte, aber Tausende dieser Waffen nicht. Eine seltsame Wendung der Geschichte hat die Gefahr des globalen Atomkriegs unwahrscheinlicher werden lassen, aber das Risiko eines nuklearen Angriffs ist gestiegen. Weitere Nationen haben diese Waffen erworben. Das Testen hat sich fortgesetzt. Der Schwarzmarkthandel mit nuklearen Geheimnissen und Kernmaterial floriert.

(Today, the Cold War has disappeared but thousands of those weapons have not. In a strange turn of history, the threat of global nuclear war has gone down, but the risk of a nuclear attack has gone up. More nations have acquired these weapons. Testing has continued. Black-market trade in nuclear secrets and nuclear materials abound.)

Obama hat sich in der Öffentlichkeit immer als Verfechter für eine Reduzierung der Atombomben porträtiert, aber genauso wie bei so vielen anderen Versprechen wurde in der Präsidentschaftszeit des Kriegsnobelpreisträgers das genaue Gegenteil umgesetzt. Dabei spielt es für Obama und seine Administration (was umgekehrt natürlich auch für Russland gilt) auch keine Rolle, dass man mit der Modernisierung den Atomwaffensperrvertrag von 1968 verletzt:

Dieser „Modernisierungs“plan für die Atomwaffen verstößt gegen die Bedingungen des nuklearen Nichtverbreitungsvertrags von 1968, der die Atommächte auffordert sich bei der nuklearen Abrüstung zu engagieren. Der Plan schiebt [die atomare Aufrüstung sogar an] trotz der Tatsache, dass die US-Regierung bereits rund 7.000 Atomwaffen besitzt, die die Welt leicht zerstören können. – Professor Emeritus Dr. Lawrence Wittner, University of New York in Albany

(This nuclear „modernization“ plan violates the terms of the 1968 nuclear Non-Proliferation Treaty, which requires the nuclear powers to engage in nuclear disarmament. The plan is also moving forward despite the fact that the US government already possesses roughly 7,000 nuclear weapons that can easily destroy the world. – Professor Emeritus Dr. Lawrence Wittner, University of New York at Albany)

Nach dem gewollten Scheitern des Waffenstillstands in Syrien und den jetzt deswegen ausgesetzten Gesprächen mit Russland, scheint eine Deeskalation zwischen Moskau und Washington und ein Stopp bei der Modernisierung der Atomwaffen in weite Ferne gerückt zu sein. Gerade auch weil die USA offen Pläne bespricht den syrischen Präsidenten Assad und die von Russland unterstützte syrische Armee direkt anzugreifen – selbst dann wenn die USA dabei russische Truppenangehörige tötet.

Moskau reagierte auf diese Pläne mit dem Hiweis, dass man nicht zögern würde US-Kampfjets – falls nötig – abzuschiessen und man nicht notwendigerweise vor einem Abschuss mit dem US-Militär sprechen würde, um die Identität eines „nicht identifizierten Flugzeugs“ abzuklären.

Für den Westen steckt derzeit Russland hinter allem. So auch hinter dem Hack des Democratic National Committee, der ganz offiziell am vergangenen Freitag Moskau angelastet wurde. Moskau wollte laut Washington damit die US-Wahlen beeinflussen. Wir müssen dabei berücksichtigen, das diese „offizielle Behauptung“ die Basis legt, um Russland als terroristische Bedrohung einstufen zu können, da die US-Administration bereits vor zwei Jahren Cyberterrorismus als Kriegsgrund deklariert hatte. Wir sehen, dass der Westen alle Register zieht, um einen möglichen Angriff gegen Russland in der Öffentlichkeit rechtfertigen zu können.

Und damit bekommen die Tests in der Wüste Nevadas einen ganz anderen Stellenwert. Man kann kaum davon ausgehen, dass diese Tests zufällig zu diesem Zeitpunkt durchgeführt wurden. Vielmehr sollen sie die „Stärke der USA demonstrieren“ und deren „Willen sich zu behaupten“. Dass die Welt dadurch noch weiter in die Eskalation (bis hin zu einem atomaren Krieg) schlittert, scheint die Neocons und Ideologen in Washington nicht zu interessieren.

Ich glaube, dass selbst die Worte Albert Einsteins keinerlei Wirkung auf solche Typen mehr haben, der ein Jahr nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki sagte:

Die entfesselte Macht des Atoms hat alles verändert, nur nicht unsere Denkweise, und deshalb treiben wir einer beispiellosen Katastrophe entgegen.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen…

Quellen:
Prepping for War: The US Air Force Just Dropped Two Fake Nuclear Bombs in Nevada
US-China Tensions in the S. China Sea: Nukes, Bombers, and Land-to-Air Missiles
The US Air Force Just Dropped Two Fake Nukes
B61-11 Earth-Penetrating Weapon
NNSA and Air Force conduct two successful joint flight tests
Syrian Conflict Is Now a ‘Bloody Chess Game’ Only Russia Can End, Analysts Say
US Scrambles Jets as Tensions Threaten to Explode in Syria, Ukraine, S. China Sea
China: US and S. Korea Will ‘Pay the Price’ for Military Cooperation in Region
Pentagon Portrays Nuclear Modernization As Response to Russia
NATO Militarizing Eastern Europe Against Russian Threat That Doesn’t Exist
Obama’s Russian Rationale for $1 Trillion Nuke Plan Signals New Arms Race
Obama’s Trillion-Dollar Nuclear-Arms Train Wreck
The Trillion Dollar Question the Media Have Neglected to Ask Presidential Candidates
THE TREATY ON THE NON-PROLIFERATION OF NUCLEAR WEAPONS (NPT)
Status of World Nuclear Forces
US Suspends All Contact with Russia Over Syria as Putin Halts US Nuclear Pact
Obama administration considering strikes on Assad, again
Russia Warns US Actions in Syria Would Lead to War — Threaten to Shoot Down US Jets
Joint Statement from the Department Of Homeland Security and Office of the Director of National Intelligence on Election Security
Obama Says Cyberterrorism Is Country’s Biggest Threat, U.S. Government Assembles „Cyber Warriors“
If US Attacks Syria Expect an Asymmetric Russian Response
Zitate (Civ5)