Divide et Impera – Teile und Herrsche

Es gibt wohl kaum ein Machtinstrument, dass so vielfältig, so punktgenau und vor allem so manipulativ eingesetzt werden kann wie das Prinzip des Aufspaltens und des gegenseitigen Aufhetzens, um gesteckte Ziele zu erreichen ohne dass man direkt aktiv ins Geschehen eingreifen muss.

Niccolo Machiavelli - Bildquelle: Wikipedia

Niccolo Machiavelli – Bildquelle: Wikipedia

Divide et Impera wird als „Wortschöpfung“ Niccolo Machiavelli oder aber auch Ludwig XI. von Frankreich zugeschrieben. Meist wird diese Maxime mit den Römern in Verbindung gebracht, obwohl sie an sich bereits weit vor der Blütezeit Roms angewandt worden sein dürfte.

Wenn wir einen Blick auf die heutige Welt um uns herum werfen, dann erkennen wir überall dieses Machtprinzip. Ich wage sogar zu behaupten, dass das Ausmass von Divide et Impera noch nie in der Geschichte so „umfassend“ war wie heute. Egal, ob es sich dabei um Gesellschaften handelt, die bewusst gespalten und damit paralysiert werden (vgl. Migrationsthematik in Deutschland Befürworter vs. Gegner) oder um Glaubensfragen (Schiiten vs. Sunniten) – immer wird diese Aufspaltung dazu genutzt, Menschen aufeinanderprallen zu lassen, die ansonsten als Gruppe vereint ein ernstzunehmender Gegner für beispielweise unser politisches System wären.

Ganz vorne mit dabei bei der Implementierung von Divide et Impera ist immer unser mediales Kartell, das als Erfüllungsgehilfe die gewünschten Strömungen vorbereitet und nach Entstehung mit ensprechenden Berichten bedient. Wir wissen, dass sich unsere heutigen Kartellmedien im Besitz nur noch weniger Großkonzerne befinden – ein journalistischer Pluralismus ist seit vielen Jahren nur noch Geschichte und es verwundert daher kaum, dass Kritiker der heutigen Medienlandschaft schreiben, dass die Presse selbst im Dritten Reich mehr Widerstand gegenüber den Mächtigen zeigte als heute. Gerade solche Aufkäufe wie der jetzt geplante von Time Warnerdurch AT&T für 85,4 Milliarden US-Dollar verdeutlichen den Niedergang der Vielfältigkeit.

Während es 1920 allein in den USA noch 1.889 unabhängige Zeitungen gab, waren es im Jahre 2000 bereits nur noch 346, die sich im Besitz von 465 Menschen befanden.

Medienkonzentration USA - Bildquelle: Media Ownership and Concentration in America, Eli Noam, Oxford University Press, 2009, Seite 139

Medienkonzentration USA – Bildquelle: Media Ownership and Concentration in America, Eli Noam, Oxford University Press, 2009, Seite 139

Dass damit die „Themensteuerung“ immer einfacher wird, dürfte selbst dem Unbedarftesten schlüssig erscheinen – insbesondere dann wenn man noch um die „Informationshoheit“der westlichen Nachrichtenagenturen wie Reuters, AP oder dpa weiß.

Doch zurück zum Eingangsthema Divide et Impera:

Selbst der US-Wahlkampf lässt sich wunderbar auf diese Maxime reduzieren. Hier die Anhänger einer durch und durch korrupten, kriegshetzenden Demokratin. Dort die Fans eines durchgeknallten Republikaners. Und beide Gruppen haben schon angekündigt den Sieg des jeweiligen anderen bei den November-Wahlen ggf. mit Gewalt „begleiten“ zu wollen. Man kann sich des Eindrucks wahrlich nicht verwehren, dass hier gezielt zwei extreme Pole ausgesucht wurden, um eine Spaltung mit größtmöglicher Spreizung hinzubekommen.

Analog ist auch die politische Situation in Europa zu bewerten. Auf der einen Seite immer stärker werdende vermeindlich „rechte Parteien“ – von Front National bis AfD. Und auf der anderen ein „Linksruck ehemaliger konservativer Parteien“, die Themenfelder besetzen, die einst von SPD und Co. bedient wurden.

Selbst TTIP, CETA, TiSA und Co. werden uns per Teile und Herrsche verkauft. Nehmen wir das aktuelle Beispiel des wallonischen Regionalparlaments. Für die Brüsseler Auffüllmasse und Weisungsempfänger ist die Weigerung dieser kleiner Region Belgiens kein Ausdruck von Demokratie, sondern ein Störenfried, der quasi „auf Kosten der anderen Menschen in der EU“ seine Vorstellungen durchdrücken will. Die Semantik, „Die (Wallonen“) gegen „Uns (Rest-EU)“, ist auch eine „Positionierung“ um der Teilung willens, um damit die Wallonen zum Umfallen zu bringen. In Kombination mit der Hegelschen Dialektik wird es Brüssel gelingen sein Ziel der Unterschriftsleistung bei CETA bis Donnerstag hinzubekommen.

Doch das derzeitige Paradebeipsiel für Divide et Impera ist und bleibt für mich der Nahe und Mittlere Osten. Hier werden gezielt religiöse Befindlichkeiten genutzt (Schiiten, Sunniten Wahabiten, Salafisten usw.), damit sich die Bewohner in dieser Region gegenseitig die Köpfe einschlagen – zugunsten des und für den (späteren) Profit des Westens und dessen Interessen. Religion als „Stellschraube der Spaltung“ ist wohl die älteste Methode, um Hass, Zwietracht, Unmut und letztlich gegenseitige Gewalt auszulösen. Ist das nicht der eigentliche Kampf der Kulturen, den Huntington Mitte der 1990er meinte? Für westliche, vornehmlich US-Interessen gibt es doch nichts „besseres“ als dass sich mehrere ethnisch-religiöse Gruppen gegenseitig bekämpfen und somit Staaten auseinanderreißen, die ansonsten zu einer echten Gefahr für das hegemoniale System werden könnten (vgl. hierzu nur einmal Libyen).

In diesem Kontext ist auch die Migrationskrise zu sehen. Denn diese Migrationswelle bedurfte eines Auslösers. Ein Auslöser, der neben gezielten wirtschaftlichen Schwächungen (z.B. Lebensmittelexporte in diese Regionen, so dass die einheimische Landwirtschaft nicht mehr konkurrenzfähig ist, oder Leerfischen der Küsten Afrikas, oder die Zerstörung einheimischer, lokaler Strukturen, usw. etc. pp.) auch darin begründet ist, dass die Lebensgrundlage vieler Teile der Bevölkerungen in diesen Ländern durch den Westen systematisch zerstört wurden. Dadurch entsteht ein Migrationsdruck, der in Europa (insbesondere Deutschland) sein Ventil findet. Die dann in Europa ankommenden Migranten werden von den einheimischen Bevölkerungen aufgrund der schieren Zahl als Gefahr erachtet, so dass auch hier Lager entstehen: Befürworter und Gegner. Und niemand erkennt, dass beide Opfer sind. Opfer eines perfiden Systems des Teile und Herrsche, das benutzt wird, um eine anderen dienende Politik auch in Europa umsetzen zu können.

Und natürlich ist auch das falsche Ost-West-Paradigma Teil des Divide et Impera – die (Osten) gegen uns (Westen). Wobei immer mehr Menschen diese gezielte Spaltung erkennen und die Gefolgschaft verweigern. Gott sei Dank!

Jetzt werden sich viele Fragen, wer die „Divide et Impera-Schalthebel“ steuert, wer es immer wieder schafft, dass mittels dieses Konzepts Millionen Menschen aufeinander gehetzt werden können. Die Antwort darauf ist im Grunde genommen ganz einfach und von mir schon zigfach in diversen Artikeln belegt. Es sind die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE), die hinter unserem Schuldgeldsystem als Schöpfer, Profiteur und Antreiber stehen. Es sind die Soros, die Rothschilds, die Gates, die Mohns, die Spingers oder die Thiels dieser Welt. Und es sind vor allem die im Nebel stehenden Strippenzieher hinter diesen. Menschen deren Namen wir nicht kennen, weil sie unerkannt bleiben wollen. Es sind die Mitspieler in derMilner Group und der Fabian Society, die mittels des Hebels Sozialismus ihre Vorstellungen einer Eine-Welt-Regierung, einer Eine-Welt-Religion und eines Eine-Weltwirtschaftsystemsverwirklichen wollen, um den eigenen Nutzen zu mehren und die Menschen als versklavte Individueen zu benutzen. Mit dem Jahr 2030 als das Datum, das immer wieder und immer öfter in diversen Agendas (Agenda 2030) und politischen Plänen auftaucht.

Noch haben wir ein sich immer mehr verengendes Zeitfenster, um uns dagegen zu stellen. Aber dieses Zeitfenster schließt sich immer schneller…

Quellen:
Wikipedia – Divide et impera
The Corporate Confidence of the AT&T-Time Warner Deal
Welche Agenda verfolgen unsere Qualitätsmedien?
The Path to the EU of the year 2030

http://www.konjunktion.info/

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