Fast 1000 Übergriffe auf Christen in Flüchtlingsheimen

 

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18.10.2016
Mitten in Deutschland werden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt und erfahren keine oder kaum Hilfe. Diese dramatische Tatsache belegt die von Open Doors aktuell durchgeführte Befragung christlicher Flüchtlinge in deutschen Unterkünften. – Politik und Medien schweigen.

Via Opendoors

Religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften geschehen bundesweit. Dazu legen die Hilfsorganisationen AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende), EMG (Europäische Missionsgemeinschaft) sowie der ZOCD (Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland) und Open Doors bei einer Pressekonferenz in Berlin am 17.10. einen neuen Lagebericht vor. In diesem Rahmen veröffentlicht Open Doors auch die neue Erhebung „Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten in Deutschland“, die unter Mitwirkung der genannten Organisationen entstand.

Dazu wurden im Zeitraum Mai bis September Gespräche mit hunderten Flüchtlingen im gesamten Bundesgebiet geführt. Neu dokumentiert wurden dabei religiös motivierte Übergriffe auf 512 christliche sowie 10 jesidische Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften. Die Hilfswerke appellieren – nach der Veröffentlichung des ersten Lageberichts am 9. Mai mit 231 erfassten Übergriffen – erneut an Politik und Behörden, wirksamen Schutz für christliche Flüchtlinge und Angehörige anderer religiöser Minderheiten zu gewährleisten.

Viele der betroffenen Flüchtlinge haben bereits in ihren islamischen Herkunftsländern Verfolgung und Diskriminierung erlebt und sind deshalb nach Deutschland geflohen. Die in den Herkunftsländern vorherrschende Bedrängung erleben religiöse Minderheiten hier in den Flüchtlingsunterkünften eins zu eins wieder. Ein Flüchtling aus dem Iran, der in der Erhebung erfasst wurde, sah sich in seiner Unterkunft mit einem Schriftzug an der Wand konfrontiert:

„Es ist Zeit, allen Christen den Kopf abzuschneiden.“

Der Fall ist aktenkundig.

Den Schock dabei beschreibt er – stellvertretend für zahlreiche weitere Betroffene – so: „Ich war erschrocken! Ich habe nie erwartet, dass so etwas in Deutschland geschieht. Im Iran geschieht so etwas schon. Das hat mein Vertrauen erschüttert.“

„Ich habe nie erwartet, dass so etwas in Deutschland geschieht“

Zahlen und Fakten – Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten

Die an der Erhebung beteiligten Organisationen sprachen bereits nach dem ersten Lagebericht am 9. Mai von „der Spitze des Eisbergs“. Die Vielzahl neu erfasster Übergriffe belegt ein bundesweites Problem, bei dem selbst die 743 betroffenen Flüchtlinge immer noch die Spitze des Eisbergs sind.

Von 743 Betroffenen berichten 617 (83%) von mehrfachen Übergriffen, 314 (42%) von Todesdrohungen, 416 (56%) von Körperverletzungen, 44 (6%) von sexuellen Übergriffen. Die Übergriffe gingen zu 91% (674) von muslimischen Mitflüchtlingen aus, zu 28% (205) von muslimischem Wachpersonal und zu 34% (254) von anderen Personen. Bei den Übergriffen waren oft auch mehrere Personen beteiligt. Mangelnde Hilfe seitens Wachdienste, Heimleitung sowie Behörden verschärfte nicht selten die Situation der Betroffenen.

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De Maizière: „Wir haben die Bedeutung von Religion unterschätzt.“

Die Berichte der betroffenen Flüchtlinge machen deutlich, dass die Übergriffe religiös motiviert sind. Die Täter fühlen sich geleitet oder getrieben von einem Wertesystem, das sie in ihren Herkunftsländern verinnerlicht haben und das für sie „göttliche Autorität“ hat.

„Wir haben die Bedeutung von Religion unterschätzt“, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Rahmen des „Zukunftskongresses Integration und Migration“ am 20. September mit Rückblick auf die letzten Monate. Er weist in die richtige Richtung. Seine (Ein-)Sicht teilen jedoch noch zu wenige der verantwortlichen Politiker und Kirchenleiter. So schreibt eine staatliche Stelle auf Open Doors Nachfrage: „Es wird von allen Schutzsuchenden erwartet, dass sie unabhängig von ihrer Religion … friedlich miteinander auskommen.“ Und weiter: „Die grundgesetzlich geschützte Religionsfreiheit als hohes Gut steht Personen jeder Glaubensrichtung zu.“

Aber: Flüchtlinge aus religiösen Minderheiten erleben in ihren Unterkünften vielfach nicht die Möglichkeit, sich angstfrei zu ihrem Glauben zu bekennen, bzw. werden mit Gewalt und Drohungen attackiert, wenn sie dies tun.

Positivbeispiel: Behörden und Heimleitung stellen Schutz her

In einer Erstaufnahmeeinrichtung wagten 32 christliche Flüchtlinge, von gewaltsamen Übergriffen und Morddrohungen gegen sie zu berichten, nachdem ihnen Mitarbeiter des Regierungspräsidiums, der Polizei und der Heimleitung Schutz zugesichert hatten. Den stellten Heimleitung und Behörden schließlich durch eine getrennte Unterbringung und die Zuordnung von Wachpersonal und Dolmetschern christlichen Glaubens sicher.

 

Appell an Bundesregierung und Warnung vor Instrumentalisierung der Erhebung

Die neue und erweiterte Erhebung gibt verantwortlichen Politikern und Kirchenleitern eine solide Bewertungsgrundlage an die Hand, um die dringend erforderlichen Schutzmaßnahmen zur Einhaltung der Menschenrechte in unserem Land genauso wie auch die Umsetzung der Aufnahmerichtlinie der EU (2013/33/EU vom 26. Juni 2013) zum Schutz aller Flüchtlinge – religiöse Minderheiten eingeschlossen – einzuleiten.

Der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von Open Doors Deutschland, Markus Rode sagt: „Wer die Ergebnisse dieser neuen Erhebung für politische Zwecke oder für die eigene Profilierung missbraucht, wer hier eine pauschale Verurteilung von Muslimen hineinlesen möchte, handelt politisch und gesellschaftlich unverantwortlich. Unsere Geschichte lehrt uns, nie wieder Bedrängung und Diskriminierung von Minderheiten zugunsten der Täter zu ignorieren. Deshalb geht unser Appell zuerst an die Bundeskanzlerin, hier tätig zu werden und dieses Thema nicht nur den Bundesländern zu überlassen.“

Die Forderungen der Organisationen an die Regierung sowie ausführliche Analysen sind in der Erhebung nachzulesen:
https://www.opendoors.de/fluechtlingsbericht

 

http://www.mmnews.de/

4 thoughts on “Fast 1000 Übergriffe auf Christen in Flüchtlingsheimen

  1. Bin selbst praktizierender Heide mit über 500 jähriger nicht zu verleugnender wenn auch gewaltsam oktroyierter christlicher Geschichte- wir sind jedoch nicht vor mehr als tausend Jahren in unserer Entwicklung stehengeblieben- die Anhänger des Buches des Friedens jedoch schon- weitere Einlassungen überflüssig.

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  2. „Mitten in Deutschland werden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt und erfahren keine oder kaum Hilfe.“
    Die BRD ist höchstselbst der Christenverfolgung angeklagt!

    Nachfolgendes Schreiben wurde mir vom Verfasser (den ich weder gesehen noch gesprochen habe) am 25.09.2016 als Mail zugeschickt.
    Darin geht es um die Gruppe von „Vatikanum 2“ (V2-Sekte), die der Verfasser als „Novus Ordo substistit Sekte“ (NOSS) bezeichnet.

    Den Text will ich bei Gelegenheit noch in einem Video vorlesen; hier der Wortlaut:

    ##########################
    Abs.: [privat], an: „Bundesverfassungsgericht“, Fax 49 721 9101382
    Das BVerfG muss unverzüglich durchsetzen, dass die Novus Ordo Subsistit Sekte NOSS nicht mehr als „katholische Kirche“ auftreten bzw. bezeichnet werden darf. Jegliche staatliche Unterstützung materieller Art, z.B. Kirchensteuer wie auch immaterieller Art, z.B. Werbung muss sofort beendet und verboten werden. Frist ist der 10.10.2016.
    Seit Jahrzehnten behauptet die BRD, dass die NOSS die katholische Kirche sei, bzw. dass die BRD das Recht habe, die NOSS zur katholischen Kirche zu erklären. Díe BRD zwingt dabei ihre Insassen hartnäckig gewaltsam, sich diesem Wahn zu unterwerfen. S. den Terror gegen den römisch-katholischen Priester Hochwürden Pater Rolf Hermann Lingen, wie z.B.
    1. Pater Lingen wurde für extrem geisteskrank („schuldunfähig“) erklaert, nur weil er Gott mehr gehorcht hat als den Menschen (AG Dorsten / Wolfhart Timm). Schizophrenerweise hat dasselbe AG in der Person von Hermann-Josef Huda auch endgültig erklärt, dass gar keine Störung bei Pater Lingen vorliegt. Jedenfalls gilt: „Es ist naemlich ein Frevel, Gottes Gebot um der Menschen willen zu übertreten; es ist VERBOTEN, die Gesetze Jesu Christi zu missachten, um der Obrigkeit zu folgen, oder die Rechte der Kirche zu verletzen unter dem Vorwande, das Recht des Staates zu wahren… Es gibt keinen besseren Bürger weder im Krieg noch im Frieden, als der pflichttreue Christ es ist; demnach muß er alles erdulden, ja selbst den Tod, als die Sache Gottes oder der Kirche preisgeben… Nur das ist ein WAHRES Gesetz, welches als vernünftiger Befehl von der rechtmäßigen Gewalt zum allgemeinen Wohle erlassen ist“ (Papst Leo XIII.). Gemäß der BRD ist also jeder moralisch richtig handelnde Mensch extrem geisteskrank. Noch absurder wird diese teuflische Lüge der BRD angesichts ihres „Grundgesetzes“, Anfangsworte: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor GOTT“. Sind die Anfangsworte des BRD-GG also Gedankenlosigkeit oder Lüge oder Idiotie? Und wenn noch nicht einmal die Anfangsworte ernst genommen werden dürfen, zumal sie sogar den Schöpfer nennen (zweites Gebot), sondern wenn ganz im Gegenteil jemand, der im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott handelt, zum verbrecherischen Psychopathen abgestempelt wird: Welches Wort der BRD darf man dann überhaupt noch ernst nehmen?
    2. Laut Wolfhart Timm ist es „völlig unerheblich“, ob Pater Lingen „in Glaubensfragen Unrecht hat oder nicht, ob er die richtige katholische Kirche vertritt und die anderen nicht“. Es ist an sich bereits die schwerste Rechtsbeugung, wenn man es als „völlig unerheblich“ hinstellt, ob ein Angeklagter Recht hat oder nicht, ob er Unrecht hat oder nicht. Und unendlich schlimmer wiegt hier noch zusätzlich, dass es hier nicht um rein innerweltliche Dinge, sondern um das ewige Seelenheil bzw. ewige Verdammnis geht. Die BRD erklärt also unanfechtbar, dass nicht Gott, sondern die BRD über das ewige Seelenheil zu entscheiden hat. Das Volk muss also den Verein für die von Christus gegründete Kirche halten, und damit für den einzigen Heilsweg, den die BRD dazu erklärt! Weil die BRD aber unanfechtbar gerichtsnotorisch in der Frage nach der richtigen katholischen Kirche hartnäckig fundamental lügt und zudem so wiederum ihr eigenes „Grundgesetz“ mit der „unverletzlichen Religionsfreiheit“ als Lüge entlarvt, fragt sich wiederum: Welches Wort der BRD darf man dann überhaupt noch ernst nehmen?
    3. Laut diesbzgl. Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Essen / Joachim Lichtinghagen macht sich Pater Lingen strafbar, weil er sich Priester nennt. Aber in dem diesbzgl. Urteil steht schizophrenerweise ganz klar, dass Priester gar kein geschützter Titel ist und auch nicht sein kann. Also ist die BRD-Politik schuldig der falschen Verdächtigung und Verfolgung Unschuldiger.
    4. Laut Gutachten der NOSS, vertreten durch Thomas Schüller, gibt es keine Hinweise auf das NOSS-Diplom von Pater Lingen, und es müsse angenommen werden, dass Pater Lingen (bekanntlich ein langjähriger „Priesterkandidat“ der NOSS!) gar nicht studiert habe. Hingegen im Urteil steht schizophrenerweise ausdrücklich, dass Pater Lingen ein NOSS-Diplom (sofern man einen solchen Wisch überhaupt als so etwas bezeichnen kann) besitzt. Die BRD weiß also um die radikale Unglaubwürdigkeit und absolute Verlogenheit der NOSS. Trotzdem verteidigt die Justiz (auch LG Münster – Johannes Harker) unanfechtbar die notorischen NOSS-Lügen als unantastbar. Schizophrenie im Exzess!
    5. Eine der schwersten nur erdenklichen Beschuldigungen ist die Bezeichnung „Häretiker“. Bei fehlender oder gar falscher Begründung ist dies schlimmster Rufmord. Damit ist die NOSS eine Bande notorischer Rufmörder, denn a. hat Schüller als Beauftragter und Repräsentant der NOSS gehandelt, und b. hat die NOSS trotz aller Anfragen seitens Pater Lingen weder rechtliche Schritte gegen Schüller noch rechtliche Hilfe für Pater Lingen geleistet. Dass Schüller und somit die gesamte NOSS absolut unglaubwürdig ist, erkennt jeder sofort unausweichlich (www.kommentar.tk). Indem die BRD jetzt aber hartnäckig an dem NOSS-Gutachten festhält und es sogar ganz ausdrücklich „schützt“ und als „Beweismittel“ gegen Pater Lingen mit Steuergeldern finanziert, ist die BRD unanfechtbar vollkommen mitschuldig des ganz bewussten und ganz gezielten Rufmords.
    6. Beleidigungsprozesse sind bewiesenermaßen wegen Verstoßes gegen „Nulla poena sine lege“ immer reine „Verbrechen“ (Bert Steffens). Der Bürger kann sich nicht im Vorhinein durch einen Gesetzestext informieren, sondern ist nur im Nachhinein rettungslos der totalen Willkür eines „Richters“ ausgeliefert. Und selbst wenn man an ein (illegales) „Richterrecht“ glauben wollte: Dann müsste man über 200.000 „Beleidigungsprozesse“ studieren – pro Jahr!! Und das einzige klare Ergebnis dabei wäre, dass hier nur rettungslose Widersprüche selbst für die gleichen Äußerungen im gleichen Kontext herrschen. Pater Lingen ist bekanntlich auch als Lebensschützer sehr aktiv. Und speziell dazu s. z.B. das Schandurteil des EGMR zu „Babycaust“: Erst endlose geld- und zeitraubende Verfahren, dann schließlich wieder kein einstimmiges Votum, sondern nur weiteres Chaos! Mit „Beleidigungsjustiz“ hat das Nazi-Regime die katholischen Kleriker, die ihre Pflicht zur Wahrheitstreue erfüllt haben, und so die katholische Kirche auszurotten versucht. Zum BRD-Regime siehe auch das „Braunbuch“ und die „Rechtsbeugermafia“.
    Ebenso ganz in der Tradition des „Nationalsozialismus, dem es in Wahrheit nur darauf ankam, die Kirche zu vernichten“ (Papst Pius XII.), hat die BRD das Konkordat hartnäckig gebrochen. Mit der diesbzgl. Begründung des BVerfG, i.e. dass die Bundesländer nicht zum Bundesgebiet gehören, ist die BRD unanfechtbar rechtsbrecherisch und schizophren (Mörsdorf).
    Die BRD versucht also mit ihrer endlosen rettungslos absurden und schizophrenen Verlogenheit gewaltsam, die Kinder der heiligen römisch-katholischen Kirche zu entreißen und sie zu Kindern des Teufels zu machen, strafbar gem. VStGB Paragraph 6.
    [privat], 17.09.2016
    gez. [privat]
    ##########################

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  3. Pingback: Fast 1000 Übergriffe auf Christen in Flüchtlingsheimen – Udos Blog

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