Presserat missbilligt JF wegen Nennung der Täterherkunft

(Admin: Bravo und stürmischer Beifall von mir: Die Lügenpresse outet sich!)

Titel— 17 Oktober 2016

Der Deutsche Presserat hat der Wochenzeitung »Die Junge Freiheit« (JF) eine Missbilligung ausgesprochen, da diese die Herkunft und den Aufenthaltsstatus eines Täters nannte. 

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Presserat missbilligt mal wieder  (Bildausschnitt:Allie_Caulfield; 2009-03-22 03-29 Sizilien 088 Palermo, Duomo, Paulus; Rechte: CC BY 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Der Deutsche Presserat – ein Verein mit der vollständigen Bezeichnung »Trägerverein des Deutschen Presserats e.V. « – stellt sich seit Jahren als Vormund von Journalisten und Medien dar und untermauert diese Stellung durch seinen Presse-Kodex.

So entschied das Gremium des Vereins Mitte des Jahres nochmals, keine Änderung am Kodex vorzunehmen und weiterhin wegen etwaiger Diskriminierungsgefahr es als erwünscht anzusehen, in Berichterstattungen die Herkunft eines Täters zu nennen. Dies erregte sogar den Missmut der neuen Bild-Chefin Tanit Koch , die die Entscheidung des Presserats mit den Worten kommentierte: »Geht es nach dem Presserat, dann sollen Redaktionen in Deutschland ihre Leser letztlich bevormunden, indem sie ihnen relevante Informationen vorenthalten«.

Presserat spricht der JF Missbilligung aus

Die Wochenzeitung »Die Junge Freiheit (JF)« hat nun Post vom Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats bekommen, da dieser einstimmig zu dem Ergebnis gelangt sei, dass eine Veröffentlichung der JF »die presseethischen Grundsätze verletzt« habe und somit eine Missbilligung ausgesprochen werden müsse.

Die JF hatte in einem Artikel über einen polizeibekannten Wiener Asylbewerber, der eine Gefängniswärterin attackierte, berichtet. Der Asylbewerber saß in Untersuchungshaft, da er mit zwei minderjährigen Landsmännern zusammen eine Studentin vergewaltigt haben soll. Das Presserat-Gremium missbilligte die Nennung der Nationalität des Täters, da diese für die Tat nicht relevant sei. Auch sei es nicht gerechtfertigt, seinen Aufenthaltsstatus als Asylbewerber zu erwähnen.

Der Presserat stieß sich des Weiteren daran, dass in der Berichterstattung der JF eine Krankheit des Afghanen erwähnt wurde, deren Behandlung den österreichischen Steuerzahler eine nicht unbedeutende Summe kostet. Dadurch habe die JF den Mann und mutmaßlichen Vergewaltiger »bewusst abwertend als Person zweiter Klasse dargestellt«. Deshalb solle die JF »als Ausdruck fairer Berichterstattung« die Missbilligung des »Trägerverein des Deutschen Presserats e.V. « öffentlich zu machen.

»Ausdruck fairer Berichterstattung«

Die JF kommt dieser Bitte wie im Folgenden zitiert nach:

»Ausdruck fairer Berichterstattung: Der Presserat bittet uns deshalb, „als Ausdruck fairer Berichterstattung“ seine Missbilligung öffentlich zu machen. Dem kommen wir natürlich gern nach. Wir sollen dies allerdings so tun, daß die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen – sprich: des afghanischen Asylsuchenden – durch diese Veröffentlichung nicht erneut verletzt werden. Da wir zu keinem Zeitpunkt den Namen des Tatverdächtigen angegeben haben, dürften wir unserer Ansicht nach auch dieser Bitte nachgekommen sein.

Lediglich dem dritten Wunsch des Presserats können wir nicht entsprechen: Der Beschwerdeausschuß bittet uns, die beanstandete Meldung zu löschen. Da wir aber der Meinung sind, daß der Afghane seine Straftaten nicht ungeschehen machen kann, haben wir uns entschieden, auch unsere Meldung über eben diese nicht verschwinden zu lassen.

Im Übrigen werden wir auch in Zukunft die Nationalität und Herkunft ausländischer Straftäter nennen, wenn wir der Meinung sind, daß unsere Leser ein Anrecht darauf haben, diese zu erfahren. Auch auf die Gefahr hin, daß uns demnächst erneut Post vom Presserat erreicht.« 

metropolico schließt sich an 

Die Redaktion von metropolico schließt sich der Jungen Freiheit an und wird ebenfalls in Zukunft die Nationalität und Herkunft ausländischer Straftäter benennen, da auch wir unsere Leser nicht bevormunden und ihnen relevante Informationen nicht vorenthalten werden.

Wissend, dass sich der Pressekodex bislang auf die Kontrolle von Printmedien und deren Online-Angebote erstreckt, dürfte die Ausdehnung der Gängelung auf alle Onlineangebote von Seiten des Presserats nur noch eine Frage der Zeit sein. Innerhalb des Presserats wird seit längerem bereits über die Schaffung eines sogenannten »Onlinekodex« für die Regulierung von Blogformaten, Videos oder Podcasts nachgedacht.

Diese Aufgabe hat sich jedoch ganz offensichtlich zwischenzeitlich bereits Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) und seine durch ihn beauftragte »Internet-Task-Force« an die Brust geheftet. Neuer Verbündeter im Kampf gegen »Hass im Netz« – sprich missliebige Meinungen: Volker Kauder, Vorsitzender der  CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dieser ist mit seiner »Geduld am Ende« und will Facebook und Co. bei zu langsamer Löschung von missliebigen Kommentaren mit Bußgeldern belegen (metropolico berichtete). (BS)

http://www.metropolico.org/

2 thoughts on “Presserat missbilligt JF wegen Nennung der Täterherkunft

  1. Dass wir von der Mainstream-Presse millionenfach belogen und betrogen werden, scheint den Presserat offenbar nicht weiter zu stören.

    Lügen stellen für den Presserat offenbar kein ethisches Problem dar, und zwar auch dann nicht, wenn solche Lügen in einem Krieg oder sogar dem völligen Ruin der deutschen Nation münden.

    Wenn aber kriminelle Ausländer, die unserem Land ganz offensichtlich massiven Schaden zufügen, als solche benannt werden, dann entdeckt dieser Presserat auf einmal sein ethisches Gewissen.

    Der Presserat der damaligen DDR dürfte ähnlich hohe ethische Standards besessen haben.

    Ganz offensichtlich hat dieser Presserat nur noch die Funktion alternative Sichtweisen, das heisst die Wahrheit zu unterdrücken, und die wenigen noch verbliebenen ehrlichen Zeitungen zu dämonisieren, mit dem Ziel letztlich jede von der vorgeschriebenen Denknorm abweichende Meinung auszulöschen.

    Goebbels hätte seine Freunde gehabt an diesem Presserat.

    Selbstverständlich hat die Bevölkerung ein Interesse daran zu erfahren, ob Straftaten von Ausländern begangen werden, um die Behauptung der Politik zu überprüfen, diese Migranten seien eine Bereicherung für Deutschland.

    Solche Informationen sind wichtig, weil sie die Politik als einen Lügenverein entlarven, der eine für Deutschland höchst schädliche Agenda implementiert.

    Dass der politisch-mediale Lügenkomplex nicht gerne als solcher enttarnt wird, und nicht will, dass die Bevölkerung erkennt, wie Deutschland gerade irreversibel beschädigt wird, dürfte hier nicht weiter verwundern.

    Ich missbillige das unethische und konspirative Verhalten des deutschen Presserates hiermit ganz ausdrücklich, und empfehle der Jungen Freiheit rechtliche Schritte gegen solche Diffamierungsmethoden einzuleiten.

    Denn genau darum geht es dem deutschen Presserat und deren Hintermännern letztlich: Die Junge Freiheit schlecht aussehen zu lassen, um deren Leserzahlen nach unten zu drücken und somit ihren politischen Einfluss zu mindern.

    Die Junge Freiheit ist einfach zu nah dran an der Wahrheit, und eine der ganz wenigen Zeitungen in Deutschland, deren Leserschaft massiv zugenommen hat.

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    • Ich gebe Dir völlig recht. Nur die Klagen hätten absolut keinen Sinn. Es geht hier nicht nach Recht und Gesetz zu, sondern es werden interne Weisungen befolgt, die von den Global-Playern an die von der CIA (in ihrem Namen) eingerichteten Presseorganen und Fernsehstationen weitergegeben werden.
      Sie haben die Macht und wir alle müssen nach deren Pfeife tanzen. Bis auf wenige, die dieses System nicht mittragen wollen.

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