„Helden-Syrer“: So unglaubwürdig waren Politiker und Medien noch nie

stromkabel

Egal, welche Informationen uns in den kommenden Tagen zu dem „Helden-Syrer“-Drama noch erreichen, eines ist jetzt schon klar: Mit dem was uns medial geboten wurde, erreicht die Glaubwürdigkeit von Politikern und ihren Medien einen einsamen Tiefpunkt, der seit 1945 einmalig sein dürfte. Ein Kommentar von David Berger

Seit etwa einer Woche unterhalten uns die Politiker Arm in Arm mit ihren Nanny-Medien mit dem „Helden-Syrer“-Drama.

Wenn das ganze Spektakel ein Versuch gewesen sein sollte, schlicht zu testen, wie weit man mit dem Stimmvieh und Medienkonsumentenpöbel in Deutschland gehen kann, so ist dieses Experiment vorerst schief gegangen.

Da half auch der strenge Zwischenruf unseres Innenministers nichts, doch vorerst auf alle Spekulationen zu verzichten. Im Hintergrund hörte man es rauschen – ohne dass es explizit ausgesprochen wurde: Man werde das schon richten und uns das mitteilen, was uns zum jetzigen Zeitpunkt möglichst wenig verunsichert. Weder diese Politikerwünsche noch die von den Medien präsentierten Bilder kamen so recht bei den Bürgern an.

In jenem Bereich, der Heiko Maas und den Seinen so verdächtig ist, dort, wo Meinungsfreiheit noch halbwegs lebbar ist, dort wo die öffentliche Meinung unzensiert von Politikern und unaufbereitet durch die hilflose Volkspädagogik von ARD & Co zur veröffentlichten Meinung wird, bemerkt man sehr schnell, was die Menschen wirklich denken.

Ich habe mich bewusst nicht zu den Vorfällen geäußert, sondern lange nur die Statements aus dem Internet beobachtet. Und das, was man dort konstatieren kann, ist ein gigantischer Glaubwürdigkeitsverlust der etablierten Medien und der Politiker. Dieser sich abzeichnende Prozess ist Teil der Flüchtlingsdebatte, und steigert sich seit letztem Sommer von Monat zu Monat mehr. Mit dem Drama um die „Helden-Syrer“ ist ein neuer Höhepunkt erreicht.

Ganz kurz nur ein Einblick in die Reaktionen aus den sozialen Netzwerken: Die Zweifel an den von der „Bild“ zuerst publizierten Bildern von der Festnahme des bösen Syrers durch die guten Syrer sind Legion.

Aber auch unabhängig von den eventuell gestellten Bildern, bleiben große Zweifel an den übrigen „Fakten“, die man uns serviert hat. Hier ein paar der Statements, die ich gesammelt habe – und die wiederum für Tausende anderer stehen, die ich in den letzten Tagen gelesen habe:

„Angesichts der ganzen Pannen und Fehler riecht der Fall auf jeden Fall sehr nach einem schlechten Hollywood-Streifen“

„Ich glaube den hiesigen Medien gar nichts mehr – nicht einmal die Wettervorhersage!!! Für mich ist das wieder eine Story, die von deutschen (oder auch ausländischen!?) Geheimdiensten und anderen Behörden vorgespielt wurde. Und jetzt wurde der sog. Terrorverdächtige als unliebsamer Zeuge beseitigt, bevor er die wahren Hintergründe dieser „Räuberpistole“ der Justiz und der Öffentlichkeit darlegen kann!!!“

„Insbesondere seit der unseligen Krise hierzulande haben die linksideologisch gesteuerten Unisono-Medien gelogen, gebogen und betrogen. Mein Vertrauen ist aufgrund dessen vollendst und irreparabel entschwunden. Im o. g. Fall gibt es definitiv sehr viele Ungereimtheiten, die vermutlich irgend wann oder möglicherweise auch gar nicht zutage kommen werden.“

„Wie entledigt man sich eines Selbstmordattentäters, der paradoxerweise „nicht suizidgefährdet“ (Rolf Jacob) ist? Man überlässt ihn einfach sich selbst! Dass sich hier einige über diese und ähnliche „Verschwörungstheorien“ lustig machen, erschüttert mich einigermaßen. Dieselben Leute waren Zeugen, als eine durchgeknallte Politkaste die Grenzen dieses Landes für Terroristen aus aller Welt geöffnet hat. Und jetzt trauen sie derselben Kaste verhältnismäßig kleine Schweinereien nicht mehr zu. Das ist klassisches Orwellsches Doppeldenk.“

Diese Statements aus dem Netz stehen sehr exemplarisch für das, was Menschen derzeit in Deutschland denken. Was aber offensichtlich die komplett der Realität entzogene Politikerkaste und jenen Medien, die daran arbeiten, dass ihre politisch korrekte Märchenwelt keine Risse bekommt, nicht mehr sieht oder sehen will.

Der Niedergang der Glaubwürdigkeit der Mächtigen und der ehemals 4. Gewalt im Staatswesen hat eine Nachhaltigkeit erreicht, die seit 1945 einmalig in Deutschland ist.

Sie wird Jahrzehnte anhalten und noch als Trauma weiterwirken, selbst dann, wenn der zwangsgebührenfinanzierte Rundfunk auf die Größe von „Arte“ gesund geschrumpft ist und „Süddeutsche“, „taz“ & Co keiner mehr kennt bzw. es diese nur noch als Online-Magazine gibt.

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