Lief die „Hollywood-Verhaftung“ des Terrorverdächtigen al-Bakr nicht etwas zu glatt?

Alles lief wie geschmiert. Die Verhaftung von Jaber al-Bakr hört sich an wie ein Hollywood-Drehbuch. Lief das nicht alles ein bisschen zu glatt? Fragen kamen auf. User im Internet wollten wissen, wieso die Beiden Fotos von al-Bakr geschossen hatten. Oder warum man al-Bakr die Behandlung durch seine Landsleute auf dem Foto nicht ansieht.
Policemen in protective cllothing stand in front of at a residential building in Chemnitz, eastern Germany, on October 8, 2016.
Police found several hundred grams of "explosive materials" in the east German apartment of a Syrian man suspected of planning a bomb attack, and arrested three people connected to him. The suspect who remains at large, 22-year-old Syrian Jaber Albakr, could have had "an Islamist motive" sources close to the police told AFP.
 / AFP / Jens-Ulrich Koch        (Photo credit should read JENS-ULRICH KOCH/AFP/Getty Images)

Wie lief die Festnahme al-Bakrs tatsächlich ab? Internet-User zweifeln an der Hollywood-reifen Geschichte der Festnahme des Terror-Verdächtigen durch zwei seiner Landsleute. Laut Mohammed A. hatte al-Bakr in einem Online-Netzwerk Samstagnacht nach einem Schlafplatz in Leipzig gefragt.

Er hätte auch geschrieben, er würde sich am Hauptbahnhof aufhalten. Wie A. der “Bild-Zeitung” berichtete, seien er und ein Bekannter dorthin gefahren und hätten ihn zu einem Freund gefahren. Dort habe man Reis und Lamm gegessen.

Der weitere offizielle Ablauf der Ereignisse ist zwar vielen Internetnutzern bestens bekannt, schien in einigen Details jedoch unschlüssig, wie „Focus Online“ berichtet.

Warum wurden die Fotos in der Wohnung geschossen?

Schließlich sei man zu einem anderen Freund gefahren, wo al-Bakr übernachtet habe. Inzwischen war die syrische Community dazu aufgerufen worden, Hinweise zum Verbleib von Jaber al-Bakr zu melden. Auch Mohammed A. und sein Freund wurden erreicht und sie bemerkten, wen sie bei sich in der Wohnung hatten. Schließlich hätten sie al-Bakr gefesselt und Fotos mit ihm geschossen. Aber wieso?

Offenbar waren die Syrer tatsächlich darauf angewiesen. Denn nur so hätten die beiden Syrer der Polizei glaubhaft machen können, sie hätten den Terrorverdächtigen bei sich in der Wohnung gefangen. Laut “Bild” spreche Mohammed A. kaum Deutsch. War es zu kompliziert oder gar unsicher sich eines Dritten als Dolmetscher zu bedienen?

Warum sieht al-Bakr auf dem Foto noch so gut aus?

Ähnlich zweifelhaft schien der gute Zustand von al-Bakr auf dem Foto zu sein. Al-Bakr im Schwitzkasten von einem der beiden Syrer sieht recht wehrlos aus. Am Mund scheint ein wenig Blut zu sein. Die geschorenen Haare fallen auf.

Dies ist jedoch nachvollziehbar, wenn man der Aussage A.s glaubt, die beiden hätten ihn im Schlaf überwältigt. Nach dieser Aussage scheint Al-Bakr allerdings auch einen guten Schlaf gehabt zu haben und sich dort sicher zu fühlen.

Wie gelangte er gerade an diese beiden Landsmänner?

Dass al-Bakr schließlich eine Unterkunft ausgerechnet bei Syrern fand, lässt vielleicht vermuten, er habe seine Gastgeber bereits gekannt. Das muss aber nicht unbedingt der Fall sein.

Laut Rainer Wendt, dem Chef der Gewerkschaft der Polizei, würde ihn dies nicht überraschen. Schließlich würden diese seine Sprache verstehen und kämen aus demselben Kulturkreis. Sie hätten mitunter ähnliche Biografien.

Warum fiel al-Bakr bei seiner Reise nach Leipzig nirgendwo auf?

Bereits am Samstag seien die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden. Wieso war der Terrorverdächtige den Polizisten unterwegs nicht aufgefallen?

Zudem gebe es zahlreiche Videokameras auf den Bahnhöfen. Ist al-Bakr überhaupt mit der Bahn gefahren? Oder hat er die Bahnhöfe gemieden und ist per Mitfahrgelegenheit oder anders nach Leipzig gekommen?

Und musste die Polizei nicht etwa davon ausgehen, al-Bakr habe unterwegs Sprengstoff bei sich? Sowohl für die Beamten als auch für seine Gastgeber war al-Bakr ein erhebliches Sicherheitsrisiko.

So wie al-Bakr stellten auch seine Auslieferer für die Polizei ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Diese hätten sich ebenfalls als al-Bakrs Komplizen herausstellen können. Die gesamte Situation um die Festnahme al-Bakrs war extrem heikel.

http://www.epochtimes.de/

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