Demo in München – Migranten fordern: Bedingungsloses Bleiberecht für alle, Stopp aller Abschiebungen, Widerstand gegen Bayerns Integrationsgesetz

Der Flüchtlingsprotest in Bayern geht weiter: Seit Mitte September demonstrieren Dutzende Asylsuchende für ein bedingungsloses Bleiberecht für alle und den Stopp aller Abschiebungen. Zudem wurde zum Widerstand gegen das bayerische Integrationsgesetz aufgerufen.
Protest von Flüchtlingen in München. September 2016 Foto: Joerg Koch/Getty Images

Rund 70 Flüchtlinge und Migranten versammelten sich am Samstag in München und forderten bedingungsloses Bleiberecht für alle und den Stopp aller Abschiebungen. Der Protest richtete sich auch gegen das bayerische Integrationsgesetz.

Die Demonstration am Sendlinger Tor war der Auftakt für einen 12-tägigen „Protestmarsch“ und wurde mit lautstarken Rufen nach „Revolution“ angefeuert, berichtet „Metropolico“.

„Refugee Struggle for Freedom“ fordert Bleiberecht für alle

Der Flüchtlingsprotest begann bereits Mitte September. Damals versammelten sich rund 120 mehrheitlich aus Afrika stammende Migranten am Münchner Sendlinger-Tor-Platz, um für ein bedingungsloses Bleiberecht zu demonstrieren.

Die Gruppe „Refugee Struggle for Freedom“ wurde dabei vom linken Lager unterstützt. (Siehe: Pro Asyl fordert „Bleiberecht für alle“: Lobbyorganisation beklagt niedrige Anerkennungsquoten in Deutschland und Gärtner bespritzt demonstrierende Migranten mit Wasser – jetzt fordern sie seine Entlassung)

Wie „Metropolico“ berichtet, wurde der mehrwöchige Protest laut Vorgabe des Kreisverwaltungsreferats (KVR) am vergangenen Samstag geräumt. Daraufhin kündigten die Migranten einen „Protestmarsch nach Nürnberg“ über die sozialen Medien an.

Die Initiatoren hätten sich enttäuscht darüber gezeigt, dass bislang kein verantwortlicher Politiker von Stadt oder Freistaat mit ihnen gesprochen habe.

Deshalb habe die von Migranten gegründete Gruppe „Refugee Struggle for Freedom“ nun deutlich gemacht, dass man bereits Tausende Kilometer zurückgelegt habe und nun weiter laufen werde, bis man seine angeblichen Rechte bekomme. Der Protest solle zeigen, dass „selbstorganisierte Geflüchtete“ gegen das bayerische Integrationsgesetz Widerstand leisten könnten.

Solche Flüchtlingsproteste werden oft von finanzstarken linksorientierten Organisationen wie „Pro Asyl“, dem „No-Border-Netzwerk“, oder der „Open Society Foundations“ unterstützt. Ziel dieser Organisationen ist es, allen Menschen bedingungsloses Asyl in Europa zu gewähren und eine Welt ohne Grenzen zu schaffen.

Einige Videos vom Protest am vergangenen Samstag in München:

http://www.epochtimes.de/

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