Rentner, hört die Signale!

08 Oktober 2016

Schlaglicht: Herbstschüsse im Polit-Wald: Angela „Mutti“ Merkel warnt den Deutschen Gewerkschaftsbund davor, die AfD zu unterstützen. Man muss sagen, diese Meldung hat was. Links warnen, nicht nach rechts zu gehen…. Es geht um eine Kampagne gegen Altersarmut unter dem Signum „Rente muss reichen für…“

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Rentner, hört die Signale!(Bild: metropolico.org)

Ist die Rentenpolitik der Bundesregierung und ihrer Vorgänger schon so verfahren, dass sogar schon die Gewerkschaftler auf die virtuell rechte Überholspur ziehen? Dabei sagen die doch nur, dass die paar Kröten morgen auch reichen müssen. Und dass die Rentenhöhe auf heutigem Niveau eingefroren werden sollte.

Wie bitte? Hat da ein linker Gewerkschaftler den Schuss nicht gehört? Gibt’s denn heute etwa noch keine Armut unter Alten? Blindheit scheint nicht zwingend mit dem Alter einherzugehen. Ignoranz auch nicht.

Nach Angaben von Gewerkschaftlern fragte Mutti, ob die Gewerkschaften der AfD „in die Hände spielen“ wollten. Und dies ausgerechnet in der Woche, in der ihre Koalitio-Närrin und zuständige Ministerin Andrea Nahles (SPD) mal wieder nicht wusste, ob die Rentenleistung nach unten oder das Rentenalter nach oben verschoben werden, oder beides.

Irgendwie kann man die Gewerkschaftler ja verstehen, dass sie sich auf dem Markt nach neuen Partnern umsehen. Gleichzeitig will Mutti bis Ende des Monats ein Rentenkonzept haben. Ha! Sie hat also noch keins! Und das obwohl wir doch alle immer brav immer mehr einbezahlten. Es ist ja wie bei der Deutschen Bank. Am Ende haben sich die Manager alles eingesteckt und die Kasse ist leer. Jetzt muss Mutti erst einmal in ihrem eigenen Saustall zwischen CDU und CSU gemeinsame Positionen finden. Während CSU-Chef Horst Seehofer mehr Mütterrente für seine beiden Mütter will, will ausgerechnet Muttis CDU für Muttis nicht mehr Geld ausgeben. Bei einer kann man das ja verstehen. Aber denkt doch nur an den Horst mit seinen beiden. Hört ihr die Signale? Bei der nächsten Bundestagswahl sind über 22 Prozent der Wähler im Rentenalter.

http://www.metropolico.org/

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