Die Welt in 100 Jahren und andere Videos mit Gerald Hüther

Der Wissens-Verlag

Veröffentlicht am 11.01.2016 Der bekannte Gehirnforscher und Autor Gerald Hüther gehört zu den Interviewpartnern unserer großen DVD-Produktion „Die Welt in 100 Jahren“. Sehen Sie das vollständige Gespräch und insgesamt mehr als 6 Stunden spannende Interviews auf 2 DVDs – erhältlich in unserem Shop: http://shop.komplett-media.de/derwiss… Die preiswerte Doppel-DVD ist binnen 2 Tagen bei Ihnen – deutschlandweit portofrei!

Selbst-Bewusstsein und Co-Kreativität – Dr. Gerald Hüther

NeueHorizonteTV

Götz Wittneben im Gespräch mit Dr. Gerald Hüther. Die Zukunft gehört der Co-Kreativität, die im offenen Austausch von Menschen entsteht, die sich und ihr Gegenüber nicht mehr länger als Objekt von Urteilen, Bewertungen und Vergleichen sehen, sondern als einzigartiges, gestaltungsfähiges und selbstwirksames Subjekt. Aber warum fällt das uns Menschen so schwer? Dazu Gerald Hüther: „Weil wir von Kind auf gelernt haben, dass uns die Erwachsenen zum Objekt ihrer Erwartungen und Bewertungen gemacht haben. Wir haben als Kind gelernt, dass eine Bewertung von dem, was ich tue, eine Bewertung meiner ganzen Person ist.“ Im herrschenden Schulsystem drehe sich praktisch alles um Bewertungen in Form von Zensuren und wir machen uns später selbst zum Objekt unserer eigenen Vorstellungen.

Götz Wittneben geht in der Beantwortung dieser Frage noch einen Schritt weiter zuürck. Nach seinen eigenen empirischen Forschungen fällt ein Kind im Falle eines schmerzhaften Trennungs-Traumas unbewusst ein Ur-Urteil über sich, das Schuld- und Minderwertigkeitsgefühl hervorruft. Damit kann sich das Kind eigenartigerweise vom tiefen emotionalen Schmerz abtrennen, aber als Erwachsene laufen wir noch mit gleichen Minderwertigkeitsgefühlen herum, immer noch mit der kindlichen Angst vor dem tiefen Schmerz. Angst und Offenheit für einen echten Austausch passen aber nicht zueinander.

Hüther: „Wenn es uns gelänge, einen Weg im Zusammenleben zu finden, dass wir Freude daran empfänden, sich selbst ernst zu nehmen und sein Gegenüber auch, also einander als Subjekt zu begegnen, anstatt gegenseitig als Objekt zu behandeln, dann gäbe es keine Arroganz mehr.“

Hoch interessant sind auch Hüthers Ausführungen über das Wesen der „Kohärenz“, also der Resonanz neuronaler Netzwerke. Im Prinzip strebe das Gehirn immer wieder diesen Zustand an, also sich von einem inkohärenten in einen kohärenten Zustand zu bringen, weil er praktisch mit Glück gleichzusetzen ist und – das Gehirn in diesem Zustand am wenigsten Energie verbraucht. Energie-Effizienz aber ist allen evolutionären Prozessen innewohnend.

Dies ist kein normales Interview, sondern ein echtes Gespräch von zwei Menschen, die sich ihrer selbst bewusst sind. Ein Gespräch, in dessen Verlauf sich tatsächlich so etwas wie Co-Kreativität entwickelt und wahrzunehmen ist.

Gerald Hüther hat die Akademie für Potentialentfaltung gegründet: „Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“

http://www.akademiefuerpotentialentfaltung.org

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Götz Wittnebens Homepage: http://www.wenn-wir-wuessten.de

Die neue Lust am eigenen Denken | Gerald Hüther im Gespräch

Der Wissens-Verlag

Veröffentlicht am 08.01.2015

Im aktuellen Interview spricht der Göttinger Gehirnforscher Gerald Hüther über besonders heikle Themen der Gehirnforschung.

• Auf welchen Irrwegen sich die Neurobiologie bewegte, bis durch bildgebende Verfahren ein „Blick unter die Schädeldecke“ möglich wurde.

• Weshalb Experimente, die den freien Willen des Menschen in Frage stellen, selbst fragwürdig sind

• Warum Begeisterung wie ein Dünger für das Gehirn wirkt

• Bleibt der Mensch auch im hohen alter Alter lernfähig?

• Nutzen wir wirklich nur ein paar Prozent unseres Gehirns? Und welche Potentiale stehen dem Menschen zur Verfügung?

• Ist das Großhirn eine Fehlentwicklung?

Gerald Hüther ist auch Gesprächspartner für unsere Filmproduktion „Die Macht der Gedanken“. Hier finden Sie auch ein weiteres ausführliches Interview als „Special“:

http://shop.komplett-media.de/derwiss…

Der Wissens-Verlag

 Wenn Kinder zu Objekten werden – Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther

für Kinder

Veröffentlicht am 20.11.2015

Wie Bindung gelingt und was es bedeutet, wenn sie nicht gelingt. Wenn Kinder zu Objekten gemacht, „gemanaged“ statt begleitet werden, wird ihr Verhältnis zu ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen ebenfalls manipulativ.

Richard David Precht und Prof. Dr. Gerald Hüther; Macht Lernen dumm?

MrMoliwett

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