Frankreichs neue Scharia-Polizei

Bildquelle: fredalanmedforth.blogspot.com

  • Opfern französische Institutionen eine Freiheit zugunsten einer anderen? Wird das Prinzip der Gleichberechtigung von Mann und Frau der freien Religionsausübung (des Islam) geopfert, um der französischen Gesellschaft dessen Diktate aufzuzwingen?
  • Wenn jemand immer noch nicht erkennt, dass die islamische Kleiderordnung das Trojanische Pferd des islamistischen Jihad ist, dann wird er das schnell lernen.
  • Seit Jahren zwingen „große Brüder“ ihre Mütter und Schwestern einen Schleier zu tragen, wenn sie aus dem Haus gehen. Und da diese Arbeit jetzt getan ist, haben sie angefangen nichtmuslimische Frauen zu bekämpfen, die Shorts und Röcke tragen – nicht länger nur in sensiblen muslimischen Enklaven, den „No-Go-Areas“ der Vororte, wo Frauen es nicht länger wagen Röcke zu tragen – sondern jetzt auch im Herzen großer Städte.
  • „Das Gesetz garantiert Frauen in allen Bereichen dieselben Rechte wie Männern.“
  • Was die Menschen nicht zu wissen scheinen: Im Herzen von Paris kann ein muslimischer Mann Frauen beleidigen, weil sie auf der Straße eine Cola trinken; und in Geschäften wird er zuerst bedient, vor den Frauen.
  • Viele Menschen wissen offenkundig immer noch nicht, dass der Islam eine Religion und eine politische Bewegung ist, die sich mit dem Westen im Krieg befindet – und offen beabsichtigt den Westen zu unterwerfen. Ihm muss als solchem begegnet werden. Das Problem besteht darin, dass muslimische Extremisten jedes Mal, wenn entsprechend reagiert wird, Deckung unter der beanspruchten freien Religionsausübung suchen.
  • Es ist für westliche Gesellschaften entscheidend damit anzufangen zwischen freier Meinungsäußerung und der Aufstachelung zu Gewalt zu unterscheiden und beginnen Angriffe auf Unschuldige ebenso wie Aufrufe zu Angriffen auf Unschuldige ernsthaft zu bestrafen.

Der Staatsrat, das höchste Verwaltungsgericht Frankreichs, urteilte: Weil es Religionsfreiheit gibt, darf der Burkini nicht verboten werden. Zuerst wirkte das Urteil solide: Warum sollten Menschen nicht in der Lage sein zu tragen, was sie möchten und wann sie das möchten? Was aber nicht sichtbar ist, ist der Schaden, der später kommt.

Wenn jemand immer noch nicht erkennt, dass die islamische Kleiderordnung das Trojanische Pferd des islamistischen Jihad ist, dann wird er das schnell lernen.

Zu ein paar aktuellen Vorfällen gehören:

7. September: In Guingamp (Bretagne) wurde ein 17-jähriges Mädchen in Shorts von einem Mann geschlagen, der ihr Outfit für „zu provokativ“ befand. Obwohl der Angreifer entkam, so dass die Polizei keine Ahnung hat, wer er ist oder was sein Hintergrund sein könnte, ist es Vorgeschmack auf das, was kommen wird.

7. September: In Toulon in Südfrankreich befanden sich zwei Familien auf einem Fahrradweg, als sie von einer Bande von 10 „Jugendlichen“ (die französische Presse benutzt „jeunes“ [Jugendliche] um nicht Araber oder Muslime zu sagen) beleidigt wurde Nach Angaben des örtlichen Staatsanwalts brüllten die „Jugendlichen“ die Frauen an: „Huren!“ und „Zieht euch aus!“ Als die Ehemänner der Frauen protestierten, gingen die „Jugendlichen“ auf sie zu und es begann ein Kampf. Einer der Ehemänner wurde mit zahlreichen Brüchen im Gesicht bewusstlos aufgefunden.

Zuerst wurde berichtet, dass das Motiv des Angriffs damit verbunden war, dass die Frauen Shorts trugen, aber tatsächlich trugen sie keine, sondern Leggings.

19. Juli: In einem Resort in Garde-Colombe (Alpen) stach ein Marokkaner auf eine Frau und ihre drei Töchter ein, offenbar weil sie leicht bekleidet waren. Eines der Mädchen wurde schwer verletzt. Der Angreifer, Mohamed, sagte, er sei das „Opfer“, weil er behauptete der Ehemann der Frau, auf die er einstach, habe sich vor Mohameds Frau im Schritt gekratzt. Nach Angaben des Staatsanwalts „erinnert sich der Mann des Opfers nicht eine solche Geste getätigt zu haben“.

7. Juli: In einem Tageslager in Reims in Ostfrankreich wurde eine Notiz rundgereicht, die die Eltern aufforderte ihre Töchter keine Röcke tragen zu lassen, weil Jungen im Alter von 10 bis 12 Jahren sich anstößig verhielten. Eine Mutter veröffentlichte das Dokument auf Twitter und kommentierte auf Facebook: „Offensichtlich kam niemand auf die Idee, dass nicht kleine Mädchen sich mit ihrer Kleidung großen Widerlingen anzupassen haben, sondern dass große Widerlinge Erziehung brauchen.“

Anfang Juni wurde die 18-jährige Maude Vallet von einer Gruppe Mädchen in einem Bus in Toulon bedroht und bespuckt, weil sie Shorts trug. Sie postete ein Foto von sich auf Facebook; darunter schrieb sie: „Hallo, ich bin eine Schlampe.“ Der Post wurde von mehr als 80.000 Personen geteilt. Die Angreifer waren muslimische Mädchen, aber Maude wollte nach Angaben der „politisch Korrekten“, die an „DHNMDIZT“ (das hat nichts mit dem Islam zu tun) glauben, ihre ethnische Herkunft nicht offenlegen.

Schnappschüsse von Frankreichs neuer Scharia-Polizei. Links: In Toulon wurde die 18-jährige Maude Vallet in einem Bus von einer Gruppe muslimischer Mädchen bedroht und bespuckt, weil sie Shorts trug. Sie postete ein Foto von sich auf Facebook, das sie mit „Hallo, ich bin eine Schlampe“ beschrieb. Rechts: In einem Resort in Garde-Colombe stach ein marokkanischer Mann am 19. Juli auf eine Frau und ihre drei Töchter ein, offenbar weil sie leicht bekleidet waren.

22.April: Nadia, eine 16-jährige, die einen Rock trug, wurde in Gennevilliers, einem Vorort von Paris, von drei Mädchen verprügelt, die offensichtlich muslimisch waren.

Diese Fälle wurden in allen – den offiziellen wie den sozialen – Medien auf dramatische Weise publiziert. Ironischerweise löste jedoch keiner dieser Vorfälle die internationale Aufmerksamkeit und Empörung aus, die einem Burkini-Vorfall in Nizza entgegenschlug: Eine Frau, offenbar Muslima, lag in der Nähe eines Polizeipostens alleine, ohne Handtuch, Buch, Sonnenschirm, Sonnenbrille, Ehemann (oder Bruder oder Vater) zu ihrem „Schutz“ an einem Strand, im grellen Mittagssonnenlicht – und ein Fotograf stand in der Nähe bereit und wartete darauf Bilder davon zu schießen, wie sie von vier Polizisten umringt wurde. Wer alarmierte sie? Die Frau erhielt ein Bußgeld und wurde möglicherweise angewiesen auf dem Strand einen Teil ihrer Kleidung abzulegen. Bilder des Vorfalls wurden zuerst am 23. August von der Daily Mail veröffentlichtund verbreiteten sich rasend schnell, lösten internationale Entrüstung über diese scheinbar rassistischen Franzosen aus, die unschuldige arabische Frauen diskriminieren. Eine Woche später deutete die Daily Mail allerdings an, dass dieser Vorfall durchaus „inszeniert“ worden und die „Bilder GESTELLT“ sein könnten.

Die wahre Frage lautet also: Nutzen Islamisten in Frankreich heute Fotos und Videos auf die Art, wie die Palästinenser es gegen Israel tun? Filmen und verbreiten sie gefälschte und inszenierte Situationen, um globale Empörung über angeblich arme muslimische „Opfer“ zu verbreiten – besonders Frauen, die in Frankreich angeblich „diskriminiert“ werden?

Wenn fingierter Propaganda erlaubt wird fortzubestehen, werden die Betrüger einen großen Krieg gewinnen.

„Im Krieg, den der Islamismus mit Entschlossenheit gegen Zivilisationen führt, werden Frauen ein richtiges Thema“, sagte Berenice Levet, Schriftstellerin und Philosophie-Professorin an der École Polytechnique gegenüber der Tageszeitung Le Figaro.

Sie fügte hinzu:

„Statt Zahlen vorzulegen, die alles und nichts sagen, fordere ich ein für die Anerkennung der Tatsache, dass heute die Geschlechterrollen in Frankreich gezwungen sind sich zurückzuentwickeln. Wenn Domination und Patriarchat sich in unserem Land verbreiten, ausschließlich damit zusammenhängt, dann hat diese Tatsache ausschließlich damit zu tun, dass wir muslimische Werte importiert haben.“

Ironischerweise beschloss im selben Moment Frankreichs Ministerin für Familie, Kinder und Frauenrechte, Laurence Rossignol, öffentliche Gelder in eine Werbekampagne gegen „alltäglichen Sexismus“ zu stecken – den vermeintlichen Sexismus aller französischen Männer gegen angeblich auf ewig zum Opfer gemachte Frauen. Doch es gab in dieser Kampagne nicht ein einziges Wort über die mögliche Opferrolle oder den möglichen Ausgang aus der zunehmenden Verbreitung der Burqa, des Schleiers oder des Burkinis bei muslimischen Frauen.

Als Kommentar zur Werbekampagne fügte Berenice Levet hinzu:

„Laurence Rossignol sollte Géraldine Smiths Buch Rue Jean-Pierre Timbau. Une vie de famille entre barbus et bobos[1] lesen. Sie würde – unter anderem – erfahren, dass in einigen Geschäften und Bäckereien Männer zuerst bedient werden, vor den Frauen.“

In diesem Buch erfahren wir auch, dass im Herzen von Paris ein Muslim eine Frau beleidigen kann, weil sie auf der Straße eine Cola trinkt. Aber für viele, einschließlich Rossignol, scheint der einzige Feind der weiße Franzose zu sein.

Es gibt zwei ernste Frage zu stellen:

  • Entsteht in Frankreich eine Scharia-Polizei?
  • Opfern französische Institutionen eine Freiheit zugunsten einer anderen? Wird das Prinzip der Gleichberechtigung von Mann und Frau der freien Religionsausübung (des Islam) geopfert, um der französischen Gesellschaft dessen Diktate aufzuzwingen?

Scharia-Polizei

In Frankreich patrouillieren keine organisierten islamistischen Brigaden auf den Straßen (wie inDeutschland oder Großbritannien), um Alkoholkonsum zu bekämpfen oder Frauen wegen ihrer Art sich zu kleiden zu verprügeln. Doch in der Praxis tun Banden „Jugendlicher“, wieder sowohl Männer als auch Frauen, zunehmend genau das. Inzwischen zwingen „große Brüder“ ihre Mütter und Schwestern einen Schleier zu tragen, wenn sie aus dem Haus gehen. Und da diese Arbeit jetzt getan ist, haben sie angefangen nichtmuslimische Frauen zu bekämpfen, die Shorts und Röcke tragen – nicht länger nur in sensiblen muslimischen Enklaven, den „No-Go-Areas“ der Vororte, wo Frauen es nicht länger wagen Röcke zu tragen – sondern jetzt auch im Herzen großer Städte.

Mehr und mehr versucht das Äquivalent der „islamistischen Tugend-Polizei“ diese Standards mit Hilfe von Gewalt durchzusetzen. So sagte Celine Pina, ehemalige Regionalrätin der Île-de-France im Le Figaro:

„Im letzten verzeichneten Angriff [auf die Familien in Toulon], bei dem sie „Huren“ und „zieht euch aus“ brüllten, verhielten sich die jungen Männer wie eine „Tugendpolizei“, von der wir glaubten, dass sie hier bei uns unmöglich wäre…

Man kann es nicht deutlicher ausdrücken: Es ist ein Gebot der Sittsamkeit als sozialer Norm und der Selbstzensur als Verhaltensnorm… es illustriert die Ablehnung des weiblichen Körpers, der als inhärent unrein und schmutzig betrachtet wird…

Die Burkini-Frage, die Verbreitung der Vollverschleierung, Angriffe auf Frauen in Shorts und ihre Begleiter zu verprügeln haben dieselbe Logik: den Körper der Frau zu einer sozialen und politischen Frage zu machen, zum Anzeiger des Fortschritts einer Ideologie innerhalb der Gesellschaft.“

Rest des Beitrages bitte hier lesen:

http://fredalanmedforth.blogspot.de/

Dieser Beitrag wurde unter Frankreich veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s