Brandenburgs neue „arabische“ Anti-Terroreinheit

Sie sprechen arabisch und haben ihre Ausrüstung kompakt in einem Rollkoffer dabei – der Inhalt: Eine schusssichere Weste, sogar gegen Kalaschnikow-Einsatz, ein Nachtsichtgerät, die Maschinenpistole und einen schweren Helm. Außerdem werden jetzt auch Langwaffen, wie die G36-Sturmgewehre eingesetzt. Ab 1. November soll Brandenburgs neue Anti-Terroreinheit speziell islamistischen Terror aufklären und bekämpfen.
AHRENSFELDE, GERMANY - DECEMBER 16:  Members of the new BFEplus anti-terror unit of the German federal police holds a G36C automatic weapon after taking part in a capabilities demonstration at a police training facility on December 16, 2015 in Ahrensfelde, Germany. The BFEplus, whose acronym stands for Beweissicherungs und Festnahme Einheit, or Evidence Safeguarding and Arrest Unit, is to support the GSG9 police special forces unit in containing domestic terror threats. Germany is on high-alert following the November Paris terror attacks and a credible threat at the Germany vs. Holland football match in Hanover.  (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Als Konsequenz der Paris-Attentate des IS, gründete das Bundesland Brandenburg ein neues Dezernat in der Abteilung Staatsschutz des Landeskriminalamtes, speziell für den Kampf gegen den islamistischen Terrorismus.

Denn auch in Deutschland wurden imDezember vergangenen Jahres IS-Anhänger anhand von Geheimdiensten durchgegebenen Ausweisnummern ausgemacht, die mit der gleichen Art gefälschter Pässe ausgestattet waren, wie sie die Paris-Attentäter bei sich trugen. Die Herkunft der Pässe war Rakka, die IS-Hochburg. Es handelte sich um syrische Originalpässe mit gefälschten Personenangaben.

Allerdings sind die mutmaßlichen Terroristen irgendwo unerkannt in Deutschland unterwegs, leben mit falschen Identitäten unter uns. Fingerabdrücke wurden damals bei der Einreise noch keine genommen. Das alles war noch vor „Paris“.

Aufgerüstete Waffen für Anti-Terroreinheit

„Wir wissen: Terroristen agieren auch mit langen Waffen. Mit Kalaschnikows. Deshalb haben wir etwas entgegengesetzt. Das ist die MP5. Wir haben die Munition getauscht. Wir haben jetzt nicht mehr Mann-Stopp-Munition, sondern Hartkernmunition“, berichtet Mario Heinemann vom Polizeipräsidium Potsdam dem „RBB“. Diese Munition kann Schutzwesten durchschlagen, heißt es. (sm)

http://www.epochtimes.de/

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