USA: So viele Möglichkeiten zur Wahlmanipulation – und sie werden zugunsten Clintons genutzt

Weißes Haus

30. September 2016

Die Vorfälle in Colorado waren erwartungsgemäß nicht die einzigen, nun ermittelt das FBI in Virginia, weil auch dort Tote als Wähler registriert werden. Aber da gibt es noch viel mehr… Der Kampf um die „Swing States“ führt zur Anwendung unlauterer Mittel.
Von Marco Maier
Wahlbetrug gibt es in den USA in unterschiedlicher Form. Ob nun an den Wahlautomaten oder auch mittels Wähler-IDs von Verstorbenen – wo es nur geht, versucht man mittels unlauterer Mittel auf Wahlergebnisse Einfluss zu nehmen. Das Wähler-Registrierungssystem der Vereinigten Staaten ist völlig veraltet und unzeitgemäß, dies ermöglicht Manipulationen.

Laut einer Studie des renommierten Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center aus dem Jahr 2012 sind 24 Millionen Wählerregistrierungen entweder nicht mehr länger gültig oder signifikant fehlerhaft. Mehr als 1,8 Millionen Verstorbene sind weiterhin als Wähler registriert und etwa 2,75 Millionen US-Amerikaner sind in mehr als einem Bundesstaat als Wähler registriert. Alleine dies zeigt schon auf, wie groß das Manipulationspotential in der Richtung ist.
Inzwischen ermittelt das FBI auch in Virginia, wo (zumindest bislang) schon 19 Tote erneut als Wähler im kritischen „Swing State“ registriert wurden, wie die Washington Post berichtet. Dies passt dazu, dass der Gouverneur Virginias, Terry McAuliffe, in seinem Bundesstaat 200.000 Verbrecher als Wähler registrieren ließ, damit diese für Hillary Clinton abstimmen. In einem Staat, in dem 2012 insgesamt 1,971 Millionen Menschen (51,16 Prozent) für Obama und 1,823 Millionen Menschen (47,28 Prozent) für Romney stimmten, sind 200.000 Wähler eine gewichtige Menge.

Interessant ist, dass die als Wähler registrierten Toten aus Harrisonburg im Shanandoah Valley stammen. Übermittelt wurden die Anträge von einer privaten Gruppierung, die an der Wählerregistrierung am Campus der James Madison University arbeiten. Kritik der Republikaner, dass die Demokraten Vorwürfe wegen Wahlbetrug nicht ernst nehmen würden, werden von diesen kleingeredet.

Wie man es auch dreht und wendet: Die gewaltige Unterstützermaschinerie für Hillary Clinton aus den Reihen des gesamten politischen Establishments der Vereinigten Staaten, wird einen Wahlsieg von Donald Trump nicht zulassen. Insbesondere in den sogenannten „Swing States“ und jenen, in denen das Rennen besonders knapp zugunsten Trumps ausgehen könnte, dürften Eingriffe durchaus stattfinden. Virginia und Colorado sind zwei solcher aktuellen Beispiele.

https://www.contra-magazin.com/

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