Epoch Times7. September 2016Aktualisiert: 7. September 2016 20:50
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat Gerüchte bestätigt, wonach es während seines Pontifikats eine sogenannte „homosexuelle Seilschaft“ im Vatikan gab: Er habe sie zerschlagen lassen.
Katholischer Pfarrer in einer MesseFoto: über dts Nachrichtenagentur
„Ob sich wieder was bildet, weiß ich nicht“, sagte er dem Journalisten Peter Seewald in einem am Freitag erscheinenden Dialogbuch, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Laut dem Manuskript nimmt Benedikt auch zu den Skandalen um pädophile Priester und korrupte Machenschaften im Vatikan Stellung.
Es sei ihm nicht gelungen, die Kirche so vom „Schmutz“ zu reinigen, wie er sich das gewünscht habe. Immerhin habe er jedoch Hunderte pädophiler Priester entlassen.
Der deutsche Pontifex geht scharf mit der katholischen Kirche in Deutschland ins Gericht. Dort gebe es einen „Überhang an ungeistlicher Bürokratie“, eine „Theoretisierung des Glaubens“ und einen „Mangel an einer lebendigen Dynamik“.
Über seinen Nachfolger Franziskus äußert sich Benedikt in dem Buch mit dem Titel „Letzte Gespräche“ rundum positiv. Franziskus setze zwar manche andere Akzente als er, es gebe aber keine Gegensätze. Besonders beeindrucke ihn der herzliche Umgang des neuen Papstes mit den Menschen.
Wenn es um die aktuellen Migrationszahlen geht, dann hören wir immer nur solche Angaben, die sich auf die zahlenmäßige Relation der Zuwanderer zur Gesamtbevölkerung beziehen. Beschwichtigend wird politisch und medial vermittelt, dass es insgesamt ja doch nur um verhältnismäßig wenige Leute ginge. Und wenn die ominöse und vieldiskutierte Obergrenze einmal erreicht sein wird, dann seien es eh nur maximal 37.500 Personen pro Jahr, die da zu uns kommen.
Dies Zahl wäre doch bei einer Gesamtbevölkerung von 8 Millionen ein verschwindend geringer Anteil und niemand müsse sich vor einer Überfremdung oder gar vor einer tiefgreifenden Kulturänderung fürchten. Auch der Sozialstaat sei in keiner Weise gefährdet. So wird es gern verlautet.
Diese Argumentation ist jedoch völlig falsch und daher klar zu verurteilen. Sie streut den besorgten Bürgern nur Sand in die Augen. Korrekt ist es, sich die sogenannten Alterskohorten in der Bevölkerung und bei den Zuwanderern genau anzusehen und dort die Relationen unter die Lupe zu nehmen. Tut man dies, so schaut die Sachlage nämlich ganz anders und definitiv erschreckend aus.
Rechnen Sie kurz mit mir die Zahlen durch: Wir wissen, dass 75% der Migranten unter 35 Jahre alt sind. In Österreich leben ca. 1,5 Mio Staatsbürger aus dieser Alterskohorte – davon sind etwa 750.000 Männer. Wenn nun jedes Jahr wirklich „nur“ 37.500 Asylwerber einwandern, kommen aus jetziger Sicht jährlich ca. 30.000 ausländische Männer in dieser Kohorte dazu. Das heisst, in nur 5 Jahren sind das bereits 150.000 junge Männer mehr.
Somit weisen im Jahr 2020 bereits mindestens 20% der jungen Männer in Österreich einen orientalischen Hintergrund auf. Wenn man den Familiennachzug noch dazurechnet und realistisch mit 1-2 männlichen Familienmitgliedern pro hier lebendem Asylberechtigtem rechnet (also mit Brüdern oder Cousins), so verdoppelt sich die Zahl zumindest und wir liegen dann bei 40% Anteil an der Alterskohorte. Also fast bei der Hälfte der Männer unter 35.
Anders gesagt: Ca. 40% der üblicherweise dynamischsten und leistungsfähigsten männlichen Alterskohorte werden schon 2020 aus Ländern stammen, wo Leistung und Ehrgeiz aus kulturellen und religiösen Gründen gänzlich anders gestaltet sind als bei uns. Sie bringen kaum eine Ausbildung mit, sprechen unsere Sprache nicht und haben durchwegs andere Lebensweisen, die zum Teil mit der unseren überhaupt nicht kompatibel sind. Vom problematischen orientalischen Frauenbild will ich hier gar nicht reden. Zusätzlich ist zu erwarten, dass die derzeit exzessiv hohe Arbeitslosigkeit in den nächsten 5 Jahren kaum wirklich reduziert werden kann, eher das Gegenteil wird der Fall sein. Die einzelnen genannten Faktoren werden sich dann gegenseitig in einem negativen Feedback noch verstärken.
Alle hier angeführten Zahlen beruhen auf den offiziellen Daten und die Schlussfolgerungen sind vorsichtig und zurückhaltend berechnet. Naturgemäß nicht zu prognostizieren ist die Anzahl der illegal hier Bleibenden und die Zahl der in den Untergrund abtauchenden Personen. Ebenfalls nicht zu klären ist, wie viele Männer täglich illegal über die ungesicherten Grenzen kommen und in der Illegalität bleiben, ohne einen Asylantrag zu stellen.
Und weiters wissen wir noch nicht, wie viele abgelehnte Asylwerber trotz der Ablehnung bei uns bleiben werden, weil die Abschiebung nicht gelingt. Wir hatten von Jänner 2015 bis April 2016 nur etwa 4400 Rückführungen, ca. 7000 Leute verliessen in diesem Zeitraum freiwillig das Land. Man kann – abgesehen von diesen amtlichen Zahlen – derzeit die Ziffer der trotzdem bei uns Bleibenden nur schätzen, aber einige 10.000 kommen vermutlich auf diese Weise in den nächsten Jahren noch dazu.
In Summe kann man getrost davon ausgehen, dass ohne drastische Änderung der aktuellen Politik der Bestand des österreichischen Sozialstaates, so wie wir ihn kennen, mehr als gefährdet ist. Unter den gegebenen Voraussetzungen ist seine Erhaltung mittelfristig ja gar nicht mehr möglich. Aus heutiger Sicht kosten die Migranten laut Finanzministerium bereits jetzt 1 Milliarde Euro pro Jahr. Tendenz stark steigend. Dieses Geld fehlt überall anders.
Ebenso ist der Kulturwandel definitiv im Kommen, man braucht nur aufmerksam durch die Straßen zu gehen. Düstere Aussichten auf allen Ebenen also. Wenn die Nation Österreich diese negativen Änderungen nicht will, muss die Regierung handeln. Und dieses Handeln kann nur bedeuten, die Massenmigration sofort zu beenden und die „Obergrenze“ bei null anzusetzen. The damage is done, aber noch können wir den Schaden begrenzen.
(Admin: Einer seelenlosen Gesellschaft sind Tür und Tor geöffnet. Was bedeutet dann noch Mensch-Sein an sich? Immer mehr natürliches Leben wird abgeschafft/uns weggenommen. Solche Kinder können sicher keine normalen Gefühle entwickeln, wobei heute schon infrage gestellt werden muß, was wir überhaupt noch fühlen können.
Die nächsten Generationen werden immer mehr in Kälte und Lieblosigkeit heranwachsen.)
1924 sagte der Wissenschaftler J.B.S. Haldane voraus, dass bis 2074 70 Prozent der menschlichen Föten den Geburtstermin, von der Befruchtung bis zur Geburt, komplett außerhalb der Gebärmutter einer Frau erreichen würden. Dieser Prozess, für den der BegriffEktogenese geprägt wurde, könnte in unserer Zeit rapider technologischer Fortschritte und Innovationen an Popularität gewinnen.
Aber wie lange wird es dauern, bis alle unsere Nachkommen ohne biologische Mütter und Väter geboren werden? Was wird es für Eltern und Familien bedeuten? Und was werden die größeren gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Biotechnologie sein?
Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Ektogenese, die Wahrscheinlichkeit, dass solch eine Entwicklung an der Tagesordnung sein wird, und die potenziellen Auswirkungen der Ektogenese.
Geschichte der ektogenetischen Entwicklungen
Es gibt zwei Gebiete der Biotechnologie, die gegenwärtig in der Entwicklung sind und die eine menschliche Ektogenese oder teilweise Ektogenese ermöglichen könnten.
Rapide Fortschritte bei der Intensivpflege Neugeborener haben es ermöglicht, dass menschliche oder tierische Föten immer früher außerhalb der Gebärmutter überlebensfähig sind. Die überlebensnotwendige Zeit innerhalb der Gebärmutter wurde immer mehr reduziert. 2006 wurde eines der weltweit jüngsten frühreifen Kleinkinder entbunden und überlebte bis 21 Wochen und 6 Tage lang, nur zwei Wochen vor dem gesetzlichen Limit für Schwangerschaftsabbrüche im Vereinigten Königreich. Hierbei handelt es sich, im Grunde genommen, um teilweise Ektogenese (Kaiserschnitt fördert Konzentrationsstörungen beim Kind).
Eine Intensivstation für Neugeborene ist heutzutage in der Lage, dafür zu sorgen, dass sich frühreife Kleinkinder außerhalb der Gebärmutter genauso zu entwickeln, wie ein normaler Fötus innerhalb des Uterus.
Künstliche Gebärmütter existieren bereits seit Jahrzehnten, wie aus erfolgreich durchgeführten Forschungsprojekten mit Tier- und Menschenföten hervorgeht, die sich außerhalb des Mutterleibes entwickelten und am Leben erhalten wurden.
Eine Reihe von Experimenten, bei denen sich ex vivo (außerhalb des Körpers) befindliche gebärmutterähnliche Umgebungen eingesetzt wurden, sind in der Lage, Föten bei frühen Schwangerschaften für eine gewisse Zeitspanne zu ernähren, sodass hierdurch neue Techniken zur Erschaffung und Aufrechterhaltung von Leben aufgezeigt wurden. Diese künstlichen Gebärmütter beinhalteten eine Versorgung der Föten mit Nährstoffen und Sauerstoff, während sie auch eine künstliche Plazenta für die fötale Zirkulation von Flüssigkeiten und Beseitigung von Abfallprodukten einschlossen (Kaiserschnitt nicht immer nötig und nur Geldmacherei – Trend auch in Deutschland).
Laut eines Artikels mit dem dem Titel The Artificial Womb (Die künstliche Gebärmutter), der inAnnals of the New York Academy of Sciences veröffentlicht wurde, wurden die ersten Versuche mit Embryonen außerhalb menschlicher Gebärmütter 1982 im italienischen Bologna und 1983 am Mount Sinai Hospital in New York City durchgeführt. Solche Experimente warfen ethische Bedenken auf und wurden aufgrund heftigen Widerstandes eingestellt.
Bei diesen Experimenten mit Modellen von Gebärmuttern ging es hauptsächlich um Föten von Säugetieren. Mitte der 1990er wurden wochenlang Föten von Ziegen in Inkubatoren am Leben erhalten, die künstliches Fruchtwasser enthielten. Ein BioEngineer-Artikelberichtet, dass Forscher in Tokio Katheder durch Gefäße in den Nabelschnüren von Ziegenföten miteinander verbanden, wodurch sie mit sauerstoffreichem Blut versorgt wurden.
Es gab Komplikationen mit dieser künstlichen Umgebung, wozu auch Kreislaufversagen und andere technische Schwierigkeiten gehörten; keiner der Ziegenföten überlebte länger als drei Wochen. Komplette künstliche Schwangerschaft ist offensichtlich immer noch nicht ausgereift.
Komplette Ektogenese wird weitere Lösung erfordern, wozu auch gehört, eine Möglichkeit zu finden, den komplexen und variablen Strom von Blut, Sauerstoff, Nährstoffen und Hormonen nachzubilden, den die Gebärmutter einer leiblichen Mutter für den Fötus bereithält (Hebamme aus Leidenschaft: Sie bringen Leben, aber ihr Handwerk stirbt (Video)).
Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, haben Forscher als eine Möglichkeit den Versuch unternommen, die Gebärmutterschleimhaut zu reproduzieren, eine Zellschicht des Uterus, die den Fötus während der Schwangerschaft umgibt und ernährt. Wenn dies erfolgreich verläuft, würde dies ermöglichen, den Embryo in ein System zu übertragen, das eine Plazenta und eine Nabelschnur enthält und die Fähigkeit besitzt, Nährstoffe zu liefern und Abfallprodukte zu entfernen.
Eine künstliche Gebärmutter muss zwar erst noch einen einzigen entweder tierischen oder menschlichen Nachkommen produzieren, der überlebensfähig ist; aber schlussendlich werden Embryos von Menschen oder Säugetieren in der Frühphase nicht länger eine Gebärmutter zum Überleben brauchen, wenn die technologischen Fortschritte weiterhin anhalten (Wir spielen Dr. Frankenstein: Genmanipulation an Embryos).
Bioethik und politische Implikationen künstlicher Gebärmutter
Ektogenetische Technologie wird unsere Auffassung davon verändern, was wir unter einer „Geburt” verstehen. Im Zeitalter mutterloser Geburten könnte eine künstliche Gebärmutter für eine beträchtliche Anzahl von Frauen durchaus Vorteile mit sich bringen. Ein Artikel inAnnals of the New York Academy of Sciences listet zwei große Vorteile aus Ex-vivo-Gebärmüttern auf: Ein künstlicher Uterus könnte Frauen mit verletzten oder erkrankten Gebärmüttern in die Lage versetzen, Nachwuchs zu bekommen, und sie könnten zu früh geborenen Kleinkindern als Brutkasten dienen.
Ektogenese könnte auch die durch Frühgeburten bedingte Fötussterblichkeit reduzieren und möglicherweise fötale Missbildungen verhindern. Wenn Kinder mit Missbildungen geboren werden, wird der Schaden oft an Organsystemen vor der Geburt angerichtet. N. Scott Adzick, Chef-Chirurg am Kinderkrankenhaus von Philadelphia, beschreibt die Notwendigkeit für eine gebärmutterähnliche Umgebung, um fötale Operationen durchführen zu können: „Wenn man nur früher herankommen könnte, hätte man den Schaden verhindern können. Ich hatte das Gefühl, dass es Sinn machen würde, bestimmte lebensbedrohliche Missbildungen vor der Geburt zu behandeln.“
BioEngineerberichtet über die Schwangerschaft von Felicia Rodriguez aus West Palm Beach, Florida, in den späten 1990er Jahren, bei deren Fötus in der 22. Woche eine angeborene Missbildung diagnostiziert worden ist. Chirurgen am Kinderkrankenhaus von Philadelphia führten eine fötale Operation durch, indem sie zuerst einen Kaiserschnitt durchführten, bevor sie die Masse entfernten. Die Schwangerschaft ging danach weiter und Rodriguez gebar einen gesunden Jungen.
Außerdem bedeutet die Ektogenetik-Technologie, dass es für Unfruchtbare, Homosexuelle und Transgender-Paare einfacher werden wird, Kinder zu bekommen; alles, was man nun braucht, ist ein Embryo und die künstliche Gebärmutter, die als Ersatz fungiert und Zeit und Ressourcen spart.
Ektogenese könnte theoretisch auch Abtreibungen beenden. Dazu weist das Genetic Literacy Project darauf hin: „Wenn ein entwickelnder Embryo oder Fötus nicht lebensfähig ist und die Mutter ihn aus ihrem Uterus heraus haben möchte, dann ist das ihr gutes Recht. Aber was passiert, wenn wir einmal die Technologie haben, ihn aus ihr zu entfernen, ohne ihn zu töten und die Schwangerschaft in einer künstlichen Gebärmutter fortsetzen können?“ DasArgument, dass Ektogenese Abtreibung beenden wird, ist so alt wie die Idee dazu selbst (Embryo mit DNA von drei Menschen: Zeit für striktes Forschungsverbot).
Trotz dieser potenziellen Vorteile künstlicher Gebärmütter wurden ethische und juristische Bedenken ins Spiel gebracht, seit der Begriff „Ektogenese“ Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde.
Es ist richtig, dass künstliche Gebärmütter Eltern die Möglichkeit bieten könnten, Kinder zu empfangen, aber Ektogenese fehlen die Vorteile einer traditionellen Geburt. Das Gefühl eines wachsenden Fötus im Körper einer Frau ist eine Art von Verbindung, die bei einer künstlichen Gebärmutter zwangsläufig fehlt. Der natürliche Vorgang von Schwangerschaft und Geburt, wird als wesentlich für das Band und die Verbindung zwischen Mutter und Kind betrachtet, wie in mehreren Untersuchungen über mütterlich-fötale Verbundenheit herausgestellt wird.
In einem Sondierungsprojekt über die Ansichten von Frauen über künstliche Gebärmütter, wurde berichtet, dass sie „Gefühle von Schock, Distanziertheit und möglichem Schaden für die Mutter-Kind-Beziehung“ hervorrufen.
Die gleiche Studie zeigte auch, dass natürliche Gebärmütter sowohl physikalisch als auch symbolisch mit Weiblichkeit, Geborgenheit, Rückhalt, Zuneigung, Intimität und dem Beginn der Mutterschaft assoziiert wurden. Darüber hinaus hilft die Gebärmutter einer Frau, sich auf die Mutterschaft vorzubereiten, indem „bei einer natürlichen Geburt sogar der Geburtszeitpunkt durch den Fötus bestimmt wird und er sie auf ihre neue Rolle als Mutter vorbereitet“.
Die Autorin der Untersuchung, Ruth Landau von der Paul Baerwald School of Social Workbeschreibt, was künstliche Gebärmütter und Schwangerschaften Frauen vorenthalten: „Schwangerschaft mit einer künstlichen Gebärmutter, ohne den erwarteten Gipfelpunkt der Geburt, wird im Wesentlichen ein vollkommen medikalisierter und mechanisierter Vorgang unter voller Kontrolle von Medizinern und Technikern sein und ohne die aktive Beteiligung der genetischen Mutter. …Wenn eine künstliche Gebärmutter eingesetzt werden würde, würde dies der künftigen Mutter ermöglichen, ihr Leben ohne Beeinflussung oder Ansprüche des sich entwickelnden Fötus zu leben, wodurch es ihr erlaubt würde, sich im Wesentlichen auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und nicht umzuschalten, um sich auf das Kind zu konzentrieren.“
Aber die vielleicht wichtigsten Fragen, die es zu bedenken gilt, sind von einem familiären Standpunkt aus betrachtet, wessen Kind es eigentlich ist, wenn sich ein Fötus in einer künstlichen Gebärmutter entwickelt? Wem gehört es? Und was ist, wenn während der Schwangerschaft in der künstlichen Gebärmutter ein Elternteil entscheidet „Schluss zu machen“? Wer wird elterliche Rechte haben? Wird der Staat irgendwelche Rechte haben, wenn sich der Embryo außerhalb der Gebärmutter einer Frau entwickelt? Werden Föten in künstlichen Gebärmüttern denselben Status und dieselben Rechte haben, wie in den Gebärmüttern von Frauen? Werden Verträge, die Embryos in künstlichen Gebärmüttern betreffen, einklagbar sein?
Bezüglich der Abtreibung, vermuten Theoretiker, dass die Verfügbarkeit der Ektogenese als eine Alternative zum chirurgischen oder chemischen Schwangerschaftsabbruch die Abtreibungsdebatte nicht beenden, sondern eher fortsetzen wird; Ektogenese kann als Hindernis und Bedrohung für das Recht einer Frau gesehen werden, sich einer Abtreibung zu unterziehen. Laut Sarah Langford vom Department of Political Science an der Universität von Melbourne, enden sowohl die Verweigerung einer Abtreibung und Ektogenese als auch eine fötale Adoption mit demselben Ergebnis: einem Individuum, das als genetischer Nachkomme dieser Frau auf die Welt kommt (Nun ist es soweit: Chinesische Wissenschaftler klonen Menschen).
Die Forschung hat ergeben, dass sich Frauen mit ungewollten Schwangerschaften (mehrheitlich) trotzdem nicht für Ektogenese entscheiden würden. Leslie Cannold befragte Frauen für ihre Forschung, die im Journal of Applied Philosophy veröffentlicht wurde. Sie fragte Frauen, was sie tun würden, wenn sie schwanger wären und das Kind nicht aufziehen wollen würden, jedoch Zugang zu ektogenetischer Technologie hätten. Cannold berichtete, dass „Frauen beider Lager der Abtreibungsdebatte auf der Grundlage ähnlicher Konzepte bezüglich mütterlicher Verantwortung Ektogenese als Lösung ablehnten. …Ektogenese sorgte bei dieser Gruppe für größere moralische Bedenken als Abtreibung, weil Frauen, die Ektogenese gegenüber Abtreibung bevorzugen, nicht nur ihre Verantwortung für die Erziehung des Kindes aufgegeben haben, sondern auch dafür, mit dem Fötus schwanger zu sein“.
Eine weitere Überlegung betrifft die physiologischen und psychologischen Auswirkungen von Kindern, die durch Ektogenese auf die Welt kommen. Wie Jessica J. Schultz in Chicago-Kent Law Review darlegt, können die Auswirkungen der Ektogenese auf einen Fötus, der sich zu einem Kind entwickelt, „nicht anhand von Experimenten mit Tieren festgestellt werden. …Wenn es unethisch ist, Ektogenese bei Menschen auszuprobieren, bis wir eine vertretbare Gewissheit haben, dass sie sicher ist – und wir können so lange keine vertretbare Gewissheit haben, dass sie sicher ist, bis sie durchgeführt wird – sind wir in einer klassischen ‘Catch 22’-Situation. Die Arbeit an der Ektogenese wird für immer unvertretbar bleiben.“
Ausblick
Wenn Ektogenese jemals Realität wird, wird sie nicht nur eine Reihe von Nachkommen mit sich bringen, sondern auch eine komplexe Debatte über Föten, gesetzliche Rechte und Verpflichtungen. Werden unsere Babys also ohne Mütter und Väter geboren werden? Vielleicht nicht, solange wir leben, aber ungeachtet dessen, wann, oder ob es passiert, wir müssen zuerst diese Debatten beschließen und für irgendwelche Rückschläge vorbereitet sein – bekannte und unbekannte – bevor Babys der Zukunft auf ektogenetische Weise geboren werden.
Epoch Times7. September 2016Aktualisiert: 7. September 2016 18:36
„Es kann nicht sein, dass der letzte Wille eines Menschen an Formfehlern scheitert“ – Ärztliche Maßnahmen oder die Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen müssten in einer Patientenverfügung konkretisiert werden.
Patientenverfügungen müssen vollkommen klar formuliert sein
Nach dem BGH-Urteil zu Patientenverfügungen sieht die Union Nachbesserungsbedarf und stellt entsprechende Forderungen an Justizminister Heiko Maas. „Es kann nicht sein, dass der letzte Wille eines Menschen an Formfehlern scheitert“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union, Gitta Connemann (CDU), am Mittwoch. Hier stehe der Bundesverbraucherschutzminister in der Pflicht.
Er müsse prüfen, welche Standards bei Patientenverfügungen notwendig seien.
Hintergrund ist ein Urteil des Bundesgerichtshof (BGH), wonach eine Patientenverfügung vollkommen klar sein muss. Es reiche beispielsweise nicht „keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ zu wünschen, heißt es in dem Beschluss des BGH. Bestimmte ärztliche Maßnahmen oder die Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen müssten in einer Patientenverfügung konkretisiert werden. (dts)
Ein hessischer AfD-Politiker hat mit einem Facebook-Post für Empörung gesorgt.
Wie die „Frankfurter Neue Presse“ zuerst berichtete, hat der Kommunalpolitiker auf seiner Facebook-Seite ein Bild mit folgendem Text geteilt:
„Wenn Nazi bedeutet, unsere Kinder und Frauen zu verteidigen, unser Land und Kultur zu schützen und uns gegen Diebe und Verbrecher zu wehren, dann bin ich stolz ein Nazi zu sein! Es lebe Deutschland.“
Beim Ausländerbeirat der 40.000-Einwohner-Stadt sorgte Schmehls Posting für Empörung. Auf Facebook spricht der Beirat von „geistiger Brandstiftung“ und „Missbrauch der Sehnsucht nach einer heilen Welt„.
„Als Ausländerbeirat Dreieich fragen wir uns, ob denn die AfD und ähnlich Gesinnte nicht merken, dass sie die deutsche Kultur, die sie angeblich vertreten mit Füßen treten?“
>>Wer glaube, dass nur deutsche Werte wie Liebe und Familie, Mitmenschlichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit kennen, sei schlichtweg einfältig.<< sagte der Sprecher des Ausländerbeirates.
China häuft weiter Gold an. Wegen des höheren Goldpreises wird aber weniger gekauft (Foto: Malp – Fotolia.com)
Die offiziellen Goldreserven Chinas sind auf 1.833 Tonnen gestiegen. Im August kamen rund 5 Tonnen Gold hinzu, zwei Drittel weniger als im gleichen Vorjahresmonat.
Die staatliche State Administration of Foreign Exchange hat die Angaben zu den chinesischen Währungsreserven per Ende August 2016 veröffentlicht.
Demnach gingen die gesamten Währungsreserven Chinas gegenüber Vormonat um 0,55 Prozent auf 3.281,78 Milliarden US-Dollar zurück. Der Wert der Goldreserven fiel um 2,17 Prozent auf 77,175 Milliarden US-Dollar.
Da der Goldpreis gegenüber Vormonat um 2,44 Prozent zurückkam (London P.M.), sind die chinesischen Goldbestände im gleichen Zeitraum aber um 0,27 Prozent oder 4,76 Tonnen auf hochgerechnete 1.833,22 Tonnen gewachsen. Gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat lag die gekaufte Goldmenge um zwei Drittel niedriger. Allerdings notierte der internationalen Goldpreis vor einem Jahr mit 1.135 US-Dollar pro Feinunze auch 13 Prozent niedriger.
Offizielle Goldreserven China
Monat
Goldpreis (London P.M.)
Wert des Goldes
Unzen
Tonnen
Veränd. (t)
Juni 2015
1.171,00 $/Uz
$ 62,397 Mrd.
53.285.226,30
1.657,17
Juli 2015
1.098,40 $/Uz
$ 59,238 Mrd.
53.931.172,62
1.677,26
+20,09
August 2015
1.135,00 $/Uz
$ 61,795 Mrd.
54.444.933,92
1.693,24
+15,98
September 2015
1.114,00 $/Uz
$ 61,189 Mrd.
54.927.289,05
1.708,24
+15,00
Oktober 2015
1.142,35 $/Uz
$ 63,261 Mrd.
55.377.948,96
1.722,24
+14,00
November 2015
1.061,90 $/Uz
$ 59,522 Mrd.
56.052.358,98
1.743,23
+20,99
Dezember 2015
1.062,25 $/Uz
$ 60,191 Mrd.
56.662.744,17
1.762,21
+18,98
Januar 2016
1.111,80 $/Uz
$ 63,570 Mrd.
57.177.549,92
1.778,22
+16,01
Februar 2016
1.234,90 $/Uz
$ 71,006 Mrd.
54.499.392,65
1.788,23
+10,01
März 2016
1.237,00 $/Uz
$ 71,485 Mrd.
57.789.005,66
1.797,24
+8,77
April 2016
1.285,65 $/Uz
$ 74,751 Mrd.
58.142.573,79
1.808,23
+11,00
Mai 2016
1.212,10 $/Uz
$ 70,475 Mrd.
58.142.289,50
1.808,24
+-0
Juni 2016
1.320,75 $/Uz
$ 77,429 Mrd.
58.625.023,66
1.823,44
+15,20
Juli 2016
1.342,00 $/Uz
$ 78,890 Mrd.
58.785.394,93
1.828,46
+5,02
August 2016
1.309,25 $/Uz
$ 77,175 Mrd.
58.945.961,43
1.833,22
+4,76
Offizielle chinesische Goldreserven laut State Administration of Foreign Exchange, bewertet mit dem Londoner Goldpreis ( P.M.)
Der Goldanteil an den gesamten Währungsreserven Chinas betrug Ende August 2,35 Prozent.
Täglich Demonstrationen gegen De-facto Regierung von Michel Temer. Dilma Rousseff legt Berufung beim Obersten Gerichtshof gegen Senatsentscheidung ein.
In Brasilien reißen die Demonstrationen und Protestaktionen gegen die Absetzung von Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei PT nicht ab. Auch viele lateinamerikanische Regierungen kritisieren den Vorgang scharf. Rousseff hat indes beim Obersten Gerichtshof Widerspruch gegen die Senatsentscheidung vom 31. August eingelegt.
In zahlreichen Städten gehen seit dem vergangenen Mittwoch täglich Zehntausende auf die Straße, um gegen den „parlamentarischen Putsch“ zu demonstrieren, mit dem die im Jahr 2014 mit 54 Millionen Stimmen wiedergewählte Präsidentin aus dem Amt gedrängt wurde.
Aktivisten sozialer Bewegungen, linker politischer Gruppen, Gewerkschaftsangehörige, Studierende, Frauen, alte und junge Bürger versammeln sich bei vielfältigen Protesten gegen die Regierung von De-facto-Präsident Michel Temer. Teilnehmer der Proteste berichten von extremer Polizeigewalt und massivem Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen, zahlreiche Menschen seien verletzt worden (Proteste nach Putsch in Brasilien: Neuer Präsident war Informant für US-Regierung (Videos)).
(Demonstration in Uberaba im Bundesstaat Minas Gerais: „Die Putschisten werden nicht durchkommen“)
Eine junge Frau in São Paulo verlor ihr Augenlicht, nachdem sie von einem Granatsplitter getroffen wurde. Journalisten berichten über tätliche Angriffe und die Zerstörung ihrer Ausrüstungen. Der Kongressabgeordnete John Carlos Siqueira, Präsident der Kommission für Menschenrechte und Minderheiten des Repräsentantenhauses (CDHM), verurteilte die starke Repression durch die Militärpolizei und mahnte die Einhaltung des Demonstrationsrechtes an.
Die Anwälte der Ex-Präsidentin haben am Donnerstag beim Obersten Gerichtshof des Landes Widerspruch gegen ihre Verurteilung eingelegt. Sie argumentieren, dass die vom Senat erhobenen Vorwürfe gegen Rousseff auf zwei Gesetzesvorschriften aus dem Jahr 1950 beruhen, die nicht mit der Verfassung von 1988 und den dort verankerten Regelungen über ein Amtsenthebungsverfahren vereinbar seien. Außerdem sei ein Anklagepunkt nach der Abstimmung im Abgeordnetenhaus im April modifiziert worden.
(Bei einer Demonstration in São Paulo. Teilnehmer berichten auch hier von extremer Polizeigewalt)
Das gesamte Verfahren müsse neu aufgerollt werden. Die rechte Mehrheit im Senat hatte Rousseff vorgeworfen, drei den Staatshaushalt betreffende Dekrete erlassen zu haben, ohne vorher die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Sie habe damit ein „Verbrechen“ begangen und gegen das Haushaltsgesetz verstoßen, zudem „kriminelle Tricks“ angewandt. Im Verlauf der Debatten wurde jedoch deutlich, dass ihr keine kriminellen Handlungen nachgewiesen werden konnten, sondern ein Machtwechsel aus politischen Gründen gewollt war.
Derzeit bereitet der Generalsekretär der Union südamerikanischer Nationen (Unasur), Ernesto Samper, eine Sondersitzung vor, auf der die Amtsenthebung Rousseffs behandelt werden soll. In einem Unasur-Kommuniqué heißt es, dass die Vorfälle in Brasilien „Besorgnis hervorrufen und regionale Auswirkungen haben, deren Prüfung eine außerordentliche Tagung der Außenminister rechtfertigt“.
Zuvor hatten die Regierungen von Bolivien, Ecuador und Venezuela aus Protest gegen die Absetzung Rousseffs ihre Botschafter aus Brasilien abberufen. Auch Nicaragua, Kuba,Uruguay und El Salvador verurteilten den „parlamentarisch-juristischen Staatsstreich“ und sprachen von einer „zutiefst ungerechten Entscheidung“. Dagegen erklärten die Regierungen vonArgentinien, Kolumbien, Paraguay, Guatemala und Chile, dass sie den „institutionellen Prozess in Brasilien respektieren“.
Urguays Ex-Präsident José Pepe Mujica sagte bei einer Veranstaltung im Rahmen des „Kontinentalen Aktionstages für die Demokratie und gegen den Neoliberalismus“ in Montevideo, es habe sich zweifellos um einen Staatsstreich gehandelt. Die Debatte im Senat sei eine „gigantische Pantomime“ gewesen, da die Entscheidung zum Sturz Rousseffs vorher und an anderer Stelle getroffen wurde. Sie sei nicht mit der Korruption einverstanden gewesen, deshalb habe die Präsidentin gehen müssen, so Mujica (Ein kalter Putsch: Wende in Lateinamerika).
(Tausende gingen auch in Florianópolis, der Hauptstadt des Bundesstaats Santa Catarina, am Freitagabend wieder auf die Straße)
Auch in Europa meldeten sich Kritiker zu Wort. Die spanische Linkspartei Podemos fordertedie Europäische Union auf, die politischen und Handelsbeziehungen zur brasilianischen Interimsregierung abzubrechen. Die Linksfraktion im Europaparlament (GUE/NGL) verurteiltein einer Stellungnahme „den Staatsstreich gegen eine demokratisch gewählte Präsidentin“.
Dies sei nur das jüngste Beispiel einer neuen Strategie imperialistischer Kräfte, progressive, vom Volk gewählte Regierungen zu beseitigen. Die GUE/NGL stehe an der Seite der demokratischen Kräfte Brasiliens und solidarisiere sich mit all jenen, „die gegen die hinter diesem Putsch stehenden reaktionären Kräfte kämpfen“.
Der stellvertretender Vorsitzende der deutschen Partei Die Linke, Tobias Pflüger, erklärte, seine Partei verurteile den „kalten Putsch gegen die PT“ und unterstütze die Forderung nach Neuwahlen. Die brasilianische Bevölkerung solle selbst entscheiden, ob sie die „reaktionäre Interimsregierung haben will oder Demokratie, soziale Gerechtigkeit und ein progressives Brasilien“. Außerdem fordert Die Linke die Bundesregierung auf, die Amtsenthebung nicht anzuerkennen.
Globale Finanzmacht gegen Rousseff
Allerdings stehen auch mächtige wirtschaftliche Interessen hinter dem Putsch. Brasiliens Wirtschaft wurde zum Opfer einer global angelegten, künstlich provozierten Krise der Rohstoffpreise, besonders des Ölpreises. Hintergrund derselben ist, dass sich die BRICS-Staaten weit vorgewagt haben mit ihrem Versuch, eine gemeinsame souveräne Entwicklung anzustreben.
Ihr Zukunftsprojekt einer multipolaren Weltwirtschaft unter Nutzung der eigenen Währungen rührte an den neuralgischen Punkt der US-Ökonomie und an der globalen Bedeutung des Dollars. So hatte Präsidentin Dilma Rousseff in ihrer Regierungszeit eine bedeutende Empfehlung ihres Vorgängers Luis Ignacio Lula da Silva ignoriert: Sie weigerte sich, die Kontrolle über die Währungspolitik Brasiliens weiterhin einem direkten Vertreter der Wall Street, einem US-amerikanischen Staatsbürger, zu überlassen.
Sein Name ist Henrique Campos de Meirelles. Lula hatte sich vorläufig mit der Macht arrangiert, die er nicht besiegen konnte. Dies machte er wohl auch nicht ganz freiwillig, denn er musste der Ernennung Campos de Meirelles‘ zum Chef der Zentralbank noch vor seinem Amtsantritt zustimmen.
Henrique Meirelles war zuvor Präsident und Geschäftsführer der Bank of Boston und von FLEET BOSTON gewesen, einer der größten Finanzinstitutionen der Wall Street und der zweitgrößte Kreditgeber in Brasilien. In ihrer ersten Amtszeit hatte Präsidentin Dilma Rousseff stattdessen den brasilianischen Finanzexperten Alexandre Antônio Tombini an die Spitze der Zentralbank gestellt.
Auch nach ihrer Wiederwahl ließ sie Meirelles außen vor.Das war nach Meinung vieler Beobachter in Brasilien ein entscheidender Anstoß für den Staatsstreich. Michel Temer ernannte die graue Eminenz der brasilianischen Finanzpolitik hingegen sofort nach seinem Amtsantritt wieder zum neuen Finanzminister.
Meirelles wiederum ließ sich nicht lange bitten und setzte zwei seiner engsten Freunde aus der Wall Street an die Spitze der Zentralbank, nämlich Ilan Goldfajn und Paulo Caffarelli, die nun wieder die Chefetage der Banco do Brasil kontrollieren. Ilan Goldfajn hatte zuvor in der Chefetage der Bank Itau gearbeitet, der größten Privatbank Brasiliens und in der brasilianischen Zentralbank. Er hat enge Verbindungen zum IWF, zur Weltbank und zur US-amerikanischen Zentralbank, der Fed.
Paulo Caffarelli war wiederum jahrzehntelang Mitglied des Direktoriums der Banco do Brasil und Exekutiv-Sekretär im Finanzministerium. Damit ist die Währungspolitik Brasiliens wieder unter der Kontrolle des altbekannten Banker-Klüngels. Unter Mireilles darf sich die Regierung nun auch nicht mehr in die Entscheidungen der Zentralbank einmischen.
Förderale Republik freies Deutschland - RfD (kurz: Deutsche Förderation): JA | U.S.A.-, ISRAEL- Vertragskolonie und BRD- operative Holdingfirmenverwaltung (BUND): NEIN
Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei. (Max Frisch )