Benedikt XVI. spricht von „homosexueller Seilschaft“ im Vatikan

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat Gerüchte bestätigt, wonach es während seines Pontifikats eine sogenannte „homosexuelle Seilschaft“ im Vatikan gab: Er habe sie zerschlagen lassen.
Katholischer Pfarrer in einer Messe Foto: über dts Nachrichtenagentur

„Ob sich wieder was bildet, weiß ich nicht“, sagte er dem Journalisten Peter Seewald in einem am Freitag erscheinenden Dialogbuch, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Laut dem Manuskript nimmt Benedikt auch zu den Skandalen um pädophile Priester und korrupte Machenschaften im Vatikan Stellung.

Es sei ihm nicht gelungen, die Kirche so vom „Schmutz“ zu reinigen, wie er sich das gewünscht habe. Immerhin habe er jedoch Hunderte pädophiler Priester entlassen.

Der deutsche Pontifex geht scharf mit der katholischen Kirche in Deutschland ins Gericht. Dort gebe es einen „Überhang an ungeistlicher Bürokratie“, eine „Theoretisierung des Glaubens“ und einen „Mangel an einer lebendigen Dynamik“.

Über seinen Nachfolger Franziskus äußert sich Benedikt in dem Buch mit dem Titel „Letzte Gespräche“ rundum positiv. Franziskus setze zwar manche andere Akzente als er, es gebe aber keine Gegensätze. Besonders beeindrucke ihn der herzliche Umgang des neuen Papstes mit den Menschen.

(dts)

http://www.epochtimes.d

Die echten Zahlen sind erschreckend

Bildquelle: http://pi-news.net/

05 September 2916

Wenn es um die aktuellen Migrationszahlen geht, dann hören wir immer nur solche Angaben, die sich auf die zahlenmäßige Relation der Zuwanderer zur Gesamtbevölkerung beziehen. Beschwichtigend wird politisch und medial vermittelt, dass es insgesamt ja doch nur um verhältnismäßig wenige Leute ginge. Und wenn die ominöse und vieldiskutierte Obergrenze einmal erreicht sein wird, dann seien es eh nur maximal 37.500 Personen pro Jahr, die da zu uns kommen.

Dies Zahl wäre doch bei einer Gesamtbevölkerung von 8 Millionen ein verschwindend geringer Anteil und niemand müsse sich vor einer Überfremdung oder gar vor einer tiefgreifenden Kulturänderung fürchten. Auch der Sozialstaat sei in keiner Weise gefährdet. So wird es gern verlautet.

Diese Argumentation ist jedoch völlig falsch und daher klar zu verurteilen. Sie streut den besorgten Bürgern nur Sand in die Augen. Korrekt ist es, sich die sogenannten Alterskohorten in der Bevölkerung und bei den Zuwanderern genau anzusehen und dort die Relationen unter die Lupe zu nehmen. Tut man dies, so schaut die Sachlage nämlich ganz anders und definitiv erschreckend aus.

Rechnen Sie kurz mit mir die Zahlen durch: Wir wissen, dass 75% der Migranten unter 35 Jahre alt sind. In Österreich leben ca. 1,5 Mio Staatsbürger aus dieser Alterskohorte – davon sind etwa 750.000 Männer. Wenn nun jedes Jahr wirklich „nur“ 37.500 Asylwerber einwandern, kommen aus jetziger Sicht jährlich ca. 30.000 ausländische Männer in dieser Kohorte dazu. Das heisst, in nur 5 Jahren sind das bereits 150.000 junge Männer mehr.

Somit weisen im Jahr 2020 bereits mindestens 20% der jungen Männer in Österreich einen orientalischen Hintergrund auf. Wenn man den Familiennachzug noch dazurechnet und realistisch mit 1-2 männlichen Familienmitgliedern pro hier lebendem Asylberechtigtem rechnet (also mit Brüdern oder Cousins), so verdoppelt sich die Zahl zumindest und wir liegen dann bei 40% Anteil an der Alterskohorte.  Also fast bei der Hälfte der Männer unter 35.

Anders gesagt: Ca. 40% der üblicherweise dynamischsten und leistungsfähigsten männlichen Alterskohorte werden schon 2020 aus Ländern stammen, wo Leistung und Ehrgeiz aus kulturellen und religiösen Gründen gänzlich anders gestaltet sind als bei uns. Sie bringen kaum eine Ausbildung mit, sprechen unsere Sprache nicht und haben durchwegs andere Lebensweisen, die zum Teil mit der unseren überhaupt nicht kompatibel sind. Vom problematischen orientalischen Frauenbild will ich hier gar nicht reden. Zusätzlich ist zu erwarten, dass die derzeit exzessiv hohe Arbeitslosigkeit in den nächsten 5 Jahren kaum wirklich reduziert werden kann, eher das Gegenteil wird der Fall sein. Die einzelnen genannten Faktoren werden sich dann gegenseitig in einem negativen Feedback noch verstärken.

Alle hier angeführten  Zahlen beruhen auf den offiziellen Daten und die Schlussfolgerungen sind vorsichtig und zurückhaltend berechnet. Naturgemäß nicht zu prognostizieren ist die Anzahl der illegal hier Bleibenden und die Zahl der in den Untergrund abtauchenden Personen. Ebenfalls nicht zu klären ist, wie viele Männer täglich illegal über die ungesicherten Grenzen kommen und in der Illegalität bleiben, ohne einen Asylantrag zu stellen.

Und weiters wissen wir noch nicht, wie viele abgelehnte Asylwerber trotz der Ablehnung bei uns bleiben werden, weil die Abschiebung nicht gelingt. Wir hatten von Jänner 2015 bis April 2016 nur etwa 4400 Rückführungen, ca. 7000 Leute verliessen in diesem Zeitraum freiwillig das Land. Man kann – abgesehen von diesen amtlichen Zahlen – derzeit die Ziffer der trotzdem bei uns Bleibenden nur schätzen, aber einige 10.000 kommen vermutlich auf diese Weise in den nächsten Jahren noch dazu.

In Summe kann man getrost davon ausgehen, dass ohne drastische Änderung der aktuellen Politik der Bestand des österreichischen Sozialstaates, so wie wir ihn kennen, mehr als gefährdet ist. Unter den gegebenen Voraussetzungen ist seine Erhaltung mittelfristig ja gar nicht mehr möglich. Aus heutiger Sicht kosten die Migranten laut Finanzministerium bereits jetzt 1 Milliarde Euro pro Jahr. Tendenz stark steigend. Dieses Geld fehlt überall anders.

Ebenso ist der Kulturwandel definitiv im Kommen, man braucht nur aufmerksam durch die Straßen zu gehen. Düstere Aussichten auf allen Ebenen also. Wenn die Nation Österreich diese negativen Änderungen nicht will, muss die Regierung handeln. Und dieses Handeln kann nur bedeuten, die Massenmigration sofort zu beenden und die „Obergrenze“ bei null anzusetzen. The damage is done, aber noch können wir den Schaden begrenzen.

http://www.thedailyfranz.at/

Künstliche Gebärmütter sollen Babys ohne Schwangerschaft ermöglichen (Video)

BGH-Urteil zu Patientenverfügungen: Union nimmt Maas in die Pflicht

„Es kann nicht sein, dass der letzte Wille eines Menschen an Formfehlern scheitert“ – Ärztliche Maßnahmen oder die Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen müssten in einer Patientenverfügung konkretisiert werden.
Krankenhaus Foto: über dts Nachrichtenagentur

Nach dem BGH-Urteil zu Patientenverfügungen sieht die Union Nachbesserungsbedarf und stellt entsprechende Forderungen an Justizminister Heiko Maas. „Es kann nicht sein, dass der letzte Wille eines Menschen an Formfehlern scheitert“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union, Gitta Connemann (CDU), am Mittwoch. Hier stehe der Bundesverbraucherschutzminister in der Pflicht.

Er müsse prüfen, welche Standards bei Patientenverfügungen notwendig seien.

Hintergrund ist ein Urteil des Bundesgerichtshof (BGH), wonach eine Patientenverfügung vollkommen klar sein muss. Es reiche beispielsweise nicht „keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ zu wünschen, heißt es in dem Beschluss des BGH. Bestimmte ärztliche Maßnahmen oder die Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen müssten in einer Patientenverfügung konkretisiert werden. (dts)

http://www.epochtimes.de/

„Stolz darauf, ein Nazi zu sein“

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Ein hessischer AfD-Politiker hat mit einem Facebook-Post für Empörung gesorgt.
Wie die „Frankfurter Neue Presse“ zuerst berichtete, hat der Kommunalpolitiker auf seiner Facebook-Seite ein Bild mit folgendem Text geteilt:

„Wenn Nazi bedeutet, unsere Kinder und Frauen zu verteidigen, unser Land und Kultur zu schützen und uns gegen Diebe und Verbrecher zu wehren, dann bin ich stolz ein Nazi zu sein! Es lebe Deutschland.“

Beim Ausländerbeirat der 40.000-Einwohner-Stadt sorgte Schmehls Posting für Empörung. Auf Facebook spricht der Beirat von „geistiger Brandstiftung“ und „Missbrauch der Sehnsucht nach einer heilen Welt„.
„Als Ausländerbeirat Dreieich fragen wir uns, ob denn die AfD und ähnlich Gesinnte nicht merken, dass sie die deutsche Kultur, die sie angeblich vertreten mit Füßen treten?“

>>Wer glaube, dass nur deutsche Werte wie Liebe und Familie, Mitmenschlichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit kennen, sei schlichtweg einfältig.<< sagte der Sprecher des Ausländerbeirates.

Heftige Kritik kam auch aus…

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China häuft Gold in kleineren Portionen an

Goldbarren China (Foto: malp-Fotolia.com)

China häuft weiter Gold an. Wegen des höheren Goldpreises wird aber weniger gekauft (Foto: Malp – Fotolia.com)

Die offiziellen Goldreserven Chinas sind auf 1.833 Tonnen gestiegen. Im August kamen rund 5 Tonnen Gold hinzu, zwei Drittel weniger als im gleichen Vorjahresmonat.  

Die staatliche State Administration of Foreign Exchange hat die Angaben zu den chinesischen Währungsreserven per Ende August 2016 veröffentlicht.

Demnach gingen die gesamten Währungsreserven Chinas gegenüber Vormonat um 0,55 Prozent auf 3.281,78 Milliarden US-Dollar zurück. Der Wert der Goldreserven fiel um 2,17 Prozent auf 77,175 Milliarden US-Dollar.

Da der Goldpreis gegenüber Vormonat um 2,44 Prozent zurückkam (London P.M.), sind die chinesischen Goldbestände im gleichen Zeitraum aber um 0,27 Prozent oder 4,76 Tonnen auf hochgerechnete 1.833,22 Tonnen gewachsen. Gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat lag die gekaufte Goldmenge um zwei Drittel niedriger. Allerdings notierte der internationalen Goldpreis vor einem Jahr mit 1.135 US-Dollar pro Feinunze auch 13 Prozent niedriger.

Offizielle Goldreserven China
Monat Goldpreis (London P.M.) Wert des Goldes Unzen Tonnen Ver„änd. (t)
Juni 2015 1.171,00 $/Uz $ 62,397 Mrd. 53.285.226,30 1.657,17
Juli 2015 1.098,40 $/Uz $ 59,238 Mrd. 53.931.172,62 1.677,26 +20,09
August 2015 1.135,00 $/Uz $ 61,795 Mrd. 54.444.933,92 1.693,24 +15,98
September 2015 1.114,00 $/Uz $ 61,189 Mrd. 54.927.289,05 1.708,24 +15,00
Oktober 2015 1.142,35 $/Uz $ 63,261 Mrd. 55.377.948,96 1.722,24 +14,00
November 2015 1.061,90 $/Uz $ 59,522 Mrd. 56.052.358,98 1.743,23 +20,99
Dezember 2015 1.062,25 $/Uz $ 60,191 Mrd. 56.662.744,17 1.762,21 +18,98
Januar 2016 1.111,80 $/Uz $ 63,570 Mrd. 57.177.549,92 1.778,22 +16,01
Februar 2016 1.234,90 $/Uz $ 71,006 Mrd. 54.499.392,65 1.788,23 +10,01
März 2016 1.237,00 $/Uz $ 71,485 Mrd. 57.789.005,66 1.797,24 +8,77
April 2016 1.285,65 $/Uz $ 74,751 Mrd. 58.142.573,79 1.808,23 +11,00
Mai 2016 1.212,10 $/Uz $ 70,475 Mrd. 58.142.289,50 1.808,24 +-0
Juni 2016 1.320,75 $/Uz $ 77,429 Mrd. 58.625.023,66 1.823,44 +15,20
Juli 2016 1.342,00 $/Uz $ 78,890 Mrd. 58.785.394,93 1.828,46 +5,02
August 2016 1.309,25 $/Uz $ 77,175 Mrd. 58.945.961,43 1.833,22 +4,76
Offizielle chinesische Goldreserven laut State Administration of Foreign Exchange, bewertet mit dem Londoner Goldpreis ( P.M.)

Der Goldanteil an den gesamten Währungsreserven Chinas betrug Ende August 2,35 Prozent.

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Anschnallen! Das Finanzkartell wird uns wieder Leid und Krieg bringen!

Uncut-News Schweiz

Wer denkt, dass das weltweite Finanz-Beben schon vorbei ist irrt! Die Zeiger der Finanzmärkte haben in diesem Jahrtausend noch nie höher ausgeschlagen, als es aktuell der Fall ist.
http://www.kla.tv/8738
Vor acht Jahren traf ein, was zahllose, als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkte Warnrufer präzise voraussagten: Die unersättliche Gier großer Finanzspekulanten führten unser globales Finanzsystem an den Rand eines katastrophalen Abgrundes. #banken #finazen #bänkster#zinsen #geld #macht #kapital #usa #dollar #system #schulden #finanzmafia #kontrolle #systemkrise #crash #krieg #terror #mord #tod #leid#ungerechtigkeit

Brasilien: Massive Proteste nach „parlamentarischen Putsch“ (Videos)

6. September 2016

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Täglich Demonstrationen gegen De-facto Regierung von Michel Temer. Dilma Rousseff legt Berufung beim Obersten Gerichtshof gegen Senatsentscheidung ein.

In Brasilien reißen die Demonstrationen und Protestaktionen gegen die Absetzung von Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei PT nicht ab. Auch viele lateinamerikanische Regierungen kritisieren den Vorgang scharf. Rousseff hat indes beim Obersten Gerichtshof Widerspruch gegen die Senatsentscheidung vom 31. August eingelegt.

In zahlreichen Städten gehen seit dem vergangenen Mittwoch täglich Zehntausende auf die Straße, um gegen den „parlamentarischen Putsch“ zu demonstrieren, mit dem die im Jahr 2014 mit 54 Millionen Stimmen wiedergewählte Präsidentin aus dem Amt gedrängt wurde.

Aktivisten sozialer Bewegungen, linker politischer Gruppen, Gewerkschaftsangehörige, Studierende, Frauen, alte und junge Bürger versammeln sich bei vielfältigen Protesten gegen die Regierung von De-facto-Präsident Michel Temer. Teilnehmer der Proteste berichten von extremer Polizeigewalt und massivem Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen, zahlreiche Menschen seien verletzt worden (Proteste nach Putsch in Brasilien: Neuer Präsident war Informant für US-Regierung (Videos)).

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(Demonstration in Uberaba im Bundesstaat Minas Gerais: „Die Putschisten werden nicht durchkommen“)
Eine junge Frau in São Paulo verlor ihr Augenlicht, nachdem sie von einem Granatsplitter getroffen wurde. Journalisten berichten über tätliche Angriffe und die Zerstörung ihrer Ausrüstungen. Der Kongressabgeordnete John Carlos Siqueira, Präsident der Kommission für Menschenrechte und Minderheiten des Repräsentantenhauses (CDHM), verurteilte die starke Repression durch die Militärpolizei und mahnte die Einhaltung des Demonstrationsrechtes an.

Die Anwälte der Ex-Präsidentin haben am Donnerstag beim Obersten Gerichtshof des Landes Widerspruch gegen ihre Verurteilung eingelegt. Sie argumentieren, dass die vom Senat erhobenen Vorwürfe gegen Rousseff auf zwei Gesetzesvorschriften aus dem Jahr 1950 beruhen, die nicht mit der Verfassung von 1988 und den dort verankerten Regelungen über ein Amtsenthebungsverfahren vereinbar seien. Außerdem sei ein Anklagepunkt nach der Abstimmung im Abgeordnetenhaus im April modifiziert worden.

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(Bei einer Demonstration in São Paulo. Teilnehmer berichten auch hier von extremer Polizeigewalt)

Das gesamte Verfahren müsse neu aufgerollt werden. Die rechte Mehrheit im Senat hatte Rousseff vorgeworfen, drei den Staatshaushalt betreffende Dekrete erlassen zu haben, ohne vorher die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Sie habe damit ein „Verbrechen“ begangen und gegen das Haushaltsgesetz verstoßen, zudem „kriminelle Tricks“ angewandt. Im Verlauf der Debatten wurde jedoch deutlich, dass ihr keine kriminellen Handlungen nachgewiesen werden konnten, sondern ein Machtwechsel aus politischen Gründen gewollt war.

Derzeit bereitet der Generalsekretär der Union südamerikanischer Nationen (Unasur), Ernesto Samper, eine Sondersitzung vor, auf der die Amtsenthebung Rousseffs behandelt werden soll. In einem Unasur-Kommuniqué heißt es, dass die Vorfälle in Brasilien „Besorgnis hervorrufen und regionale Auswirkungen haben, deren Prüfung eine außerordentliche Tagung der Außenminister rechtfertigt“.

Zuvor hatten die Regierungen von Bolivien, Ecuador und Venezuela aus Protest gegen die Absetzung Rousseffs ihre Botschafter aus Brasilien abberufen. Auch Nicaragua, Kuba,Uruguay und El Salvador verurteilten den „parlamentarisch-juristischen Staatsstreich“ und sprachen von einer „zutiefst ungerechten Entscheidung“. Dagegen erklärten die Regierungen vonArgentinien, Kolumbien, Paraguay, Guatemala und Chile, dass sie den „institutionellen Prozess in Brasilien respektieren“.

Urguays Ex-Präsident José Pepe Mujica sagte bei einer Veranstaltung im Rahmen des „Kontinentalen Aktionstages für die Demokratie und gegen den Neoliberalismus“ in Montevideo, es habe sich zweifellos um einen Staatsstreich gehandelt. Die Debatte im Senat sei eine „gigantische Pantomime“ gewesen, da die Entscheidung zum Sturz Rousseffs vorher und an anderer Stelle getroffen wurde. Sie sei nicht mit der Korruption einverstanden gewesen, deshalb habe die Präsidentin gehen müssen, so Mujica (Ein kalter Putsch: Wende in Lateinamerika).

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(Tausende gingen auch in Florianópolis, der Hauptstadt des Bundesstaats Santa Catarina, am Freitagabend wieder auf die Straße)

Auch in Europa meldeten sich Kritiker zu Wort. Die spanische Linkspartei Podemos fordertedie Europäische Union auf, die politischen und Handelsbeziehungen zur brasilianischen Interimsregierung abzubrechen. Die Linksfraktion im Europaparlament (GUE/NGL) verurteiltein einer Stellungnahme „den Staatsstreich gegen eine demokratisch gewählte Präsidentin“.

Dies sei nur das jüngste Beispiel einer neuen Strategie imperialistischer Kräfte, progressive, vom Volk gewählte Regierungen zu beseitigen. Die GUE/NGL stehe an der Seite der demokratischen Kräfte Brasiliens und solidarisiere sich mit all jenen, „die gegen die hinter diesem Putsch stehenden reaktionären Kräfte kämpfen“.

Der stellvertretender Vorsitzende der deutschen Partei Die Linke, Tobias Pflüger, erklärte, seine Partei verurteile den „kalten Putsch gegen die PT“ und unterstütze die Forderung nach Neuwahlen. Die brasilianische Bevölkerung solle selbst entscheiden, ob sie die „reaktionäre Interimsregierung haben will oder Demokratie, soziale Gerechtigkeit und ein progressives Brasilien“. Außerdem fordert Die Linke die Bundesregierung auf, die Amtsenthebung nicht anzuerkennen.

Globale Finanzmacht gegen Rousseff

Allerdings stehen auch mächtige wirtschaftliche Interessen hinter dem Putsch. Brasiliens Wirtschaft wurde zum Opfer einer global angelegten, künstlich provozierten Krise der Rohstoffpreise, besonders des Ölpreises. Hintergrund derselben ist, dass sich die BRICS-Staaten weit vorgewagt haben mit ihrem Versuch, eine gemeinsame souveräne Entwicklung anzustreben.

Ihr Zukunftsprojekt einer multipolaren Weltwirtschaft unter Nutzung der eigenen Währungen rührte an den neuralgischen Punkt der US-Ökonomie und an der globalen Bedeutung des Dollars. So hatte Präsidentin Dilma Rousseff in ihrer Regierungszeit eine bedeutende Empfehlung ihres Vorgängers Luis Ignacio Lula da Silva ignoriert: Sie weigerte sich, die Kontrolle über die Währungspolitik Brasiliens weiterhin einem direkten Vertreter der Wall Street, einem US-amerikanischen Staatsbürger, zu überlassen.

Sein Name ist Henrique Campos de Meirelles. Lula hatte sich vorläufig mit der Macht arrangiert, die er nicht besiegen konnte. Dies machte er wohl auch nicht ganz freiwillig, denn er musste der Ernennung Campos de Meirelles‘ zum Chef der Zentralbank noch vor seinem Amtsantritt zustimmen.

Henrique Meirelles war zuvor Präsident und Geschäftsführer der Bank of Boston und von FLEET BOSTON gewesen, einer der größten Finanzinstitutionen der Wall Street und der zweitgrößte Kreditgeber in Brasilien. In ihrer ersten Amtszeit hatte Präsidentin Dilma Rousseff stattdessen den brasilianischen Finanzexperten Alexandre Antônio Tombini an die Spitze der Zentralbank gestellt.

Auch nach ihrer Wiederwahl ließ sie Meirelles außen vor. Das war nach Meinung vieler Beobachter in Brasilien ein entscheidender Anstoß für den Staatsstreich. Michel Temer ernannte die graue Eminenz der brasilianischen Finanzpolitik hingegen sofort nach seinem Amtsantritt wieder zum neuen Finanzminister.

Meirelles wiederum ließ sich nicht lange bitten und setzte zwei seiner engsten Freunde aus der Wall Street an die Spitze der Zentralbank, nämlich Ilan Goldfajn und Paulo Caffarelli, die nun wieder die Chefetage der Banco do Brasil kontrollieren. Ilan Goldfajn hatte zuvor in der Chefetage der Bank Itau gearbeitet, der größten Privatbank Brasiliens und in der brasilianischen Zentralbank. Er hat enge Verbindungen zum IWF, zur Weltbank und zur US-amerikanischen Zentralbank, der Fed.

Paulo Caffarelli war wiederum jahrzehntelang Mitglied des Direktoriums der Banco do Brasil und Exekutiv-Sekretär im Finanzministerium. Damit ist die Währungspolitik Brasiliens wieder unter der Kontrolle des altbekannten Banker-Klüngels. Unter Mireilles darf sich die Regierung nun auch nicht mehr in die Entscheidungen der Zentralbank einmischen.

Literatur:

Geo-Imperialismus von Wolfgang Effenberger

Kreuzzug gegen Venezuela – Der Chávez Code: Entlarvung der US-Intervention gegen Hugo Chávez und die bolivarische Revolution. Analyse und Dokumente (Z-Forum) von Eva Golinger

Der Putsch in Honduras, 2009: Hintergründe und Konsequenzen von Andrea Courtin

Videos:

https://youtu.be/b_iB3_E1VXw

https://youtu.be/nfL7hxZXDTc

Quellen: PublicDomain/amerika21.de/deutsch.rt.com am 04.09.2016

http://www.pravda-tv.com/

Unterwanderte Partei? Die AfD und der Verfassungsschutz — RT Deutsch