Umfrage: AfD in Brandenburg bei 20 Prozent – CDU stürzt auf 17 Prozent ab

30 September 2016

Die AfD liegt in Brandenburg erstmals vor der CDU, die von einem Umfragetief in das nächste stützt. Vertreter der Etablierten versuchen sich indes mit allen Mitteln in ein positives Licht zu rücken. So wurde Steinmeiers Rede vor der UN-Vollversammlung durch sein Ministerium für die Sozialen Medien und deren Konsumenten »aufgehübscht«.

Gauland Beitragsbild

Laut Umfrage sprechen 20 Prozent der Brandenburger der AfD und ihrem Landeschef Alexander Gauland (AfD) ihr Vertrauen aus (Bild: metropolico.org)

Die Märkische Allgemeine (MAZ) ließ durch das Forsa-Institut bei den Brandenburgern nachfragen, wie diese es mit der Alternative für Deutschland (AfD) halten. Laut dem aktuellen Brandenburg-Barometer käme die AfD mit ihrem Landeschef Alexander Gauland auf 20 Prozent und drängt somit Angela Merkels (CDU) Regierungspartei mit gerade einmal noch 17 Prozent auf den dritten Platz, den sich diese mit der Linken teilen würden.  Der SPD sprechen laut MAZ-Umfrage immer noch 30 Prozent Brandenburger ihr Vertrauen aus.

Ein Absturz nach dem anderen 

Die CDU wie die SPD erleben einen historischen Absturz nach dem anderen. Der Umfragewert in Brandenburg markiert für die Union den bislang absoluten Negativrekord. Ein so niedriges Ergebnis hatte die einstige konservative Volkspartei seit 1998 nicht mehr. Immer hilfloser erscheinen vor diesem Hintergrund Aktionen der politischen Vertretung.

Hilflose Versuche

Wie die Bildzeitung berichtete, wurde eine Rede von Außenministers Frank-Walter Steinmeier (SPD), die er am 23. September vor der UN-Vollversammlung hielt, »aufgehübscht«. Bild zeigt auf, dass die Videoversion, die Steinmeiers Ministerium auf ihrer Twitter- und Facebookseite veröffentlichte, sich von der Originalversion erheblich unterscheidet. Nach einer Redesequenz Steinmeiers ist in der Version des Außenministeriums tosender Beifall zu hören. Die Kamera zeigt heftig applaudierende UN-Funktionäre, die bis zu Steinmeiers Redeende frenetischer weiter klatschen.

In der Originalrede des SPD-Politikers indes: Kein Applaus, keine Unterbrechung. Nachdem Steinmeier weitere 14 Minuten Allgemeinplätze besetzte, gab es den einzigen Applaus der Zuhörer für Steinmeier an diesem Tag. »Der traditionelle Applaus nach der Beendigung einer Rede vor der Vollversammlung«. Auf Anfrage äußerte sich das Auswärtige Amt zu der »Panne«, so Bild. (SB)

http://www.metropolico.org/

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