Jugendliche bedrohen Kirchen- und Kitamitarbeiter: „Machen aus der Kirche eine Moschee“

Am Bergmannsdom in Essen gibt es zahlreiche Beschwerden über eine Gruppe Jugendlicher mit Migrationshintergrund, die Mitarbeiterinnen der Kita und der Gemeinde „verhöhnen, beleidigen, beschimpfen und bedrohen“. Der Pfarrer der Kirche habe bereits mit den Imamen der benachbarten Moscheen gesprochen, diese würden sich für die Teenager schämen, hätten jedoch auch wenig Einfluss auf die Pöbler, heißt es.
Symbolbild Foto: DANIEL ROLAND/Getty Images 

Kallstadt owes its reputation to crisp white wines, stunning hiking trails and the local delicacy of pig's stomach (Saumagen). The village is also home of ancestors of the presumptive designated presidential US candidate of the Republican Party Donald Trump.  / AFP / DANIEL ROLAND / TO GO WITH AFP STORY BY Deborah COLE        (Photo credit should read DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images)

Seit einigen Monaten ist die Evangelische Kirche Katernberg (Bergmannsdom) in Essen zu einem beliebten Treffpunk von 30 Jugendlichen mit Migrationshintergrund geworden. „Wir hängen hier ab“, berichtet eine Jugendliche der „WAZ“. Meist bleibe es friedlich, aber nicht immer.

„Stadtteilbewohner, Kita-Mitarbeiterinnen und Kirchenbesucher fühlen sich gestört“, sagt Pfarrer Frank-Dieter Leich der Zeitung. Es gebe „üble O-Töne“ zu hören, so der Awo-Sozialarbeiter Thomas Rüth. Er spreche von „prekären Nutzergruppen“ und einem Klientel das schwierig sei.

Eine Kita-Mitarbeiterin meinte der Zeitung zufolge, dass Mitarbeiterinnen der Kita und der Gemeinde „verhöhnt, beleidigt, beschimpft und gar bedroht“ würden. Kleine Kinder müssten sich „provokante Äußerungen und Kraftausdrücke“ anhören. Zudem werde auch gegen die Kirchentür getreten und gegen die Mauer uriniert.

Vergangenes Wochenende habe sich die Lage dann zugespitzt, berichtet die „WAZ“ unter Berufung auf die Polizei. Demnach seien Kita-Gartenmöbel beschädigt worden, zudem wurde von Vermüllung und Vandalismus berichtet.

„Kein Problem zwischen Muslimen und Christen“

Nach den Vorfällen habe Pfarrer Leich das Gespräch mit den Imamen der benachbarten Moscheen gesucht. Diese würden sich für die Jugendlichen schämen und ihr Verhalten nicht dulden, berichtet der Pfarrer der „WAZ“. Das Problem sei aber, dass die betroffenen Teenager nicht in die Moschee kommen würden und daher nur schwer zu beeinflussen.

Der Pfarrer meint auch, das dies kein Problem zwischen Muslimen und Christen sei, sondern nur Pöbeleien Pubertierender. Die Jugendlichen würden nur provozieren, so der Geistliche. Mitunter mit Sätzen wie: „Aus der Kirche machen wir bald eine Moschee.“

http://www.epochtimes.de/

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