PIRATEN-POLITIKER TOT: NEBEN IHM LAG EINE ZWEITE LEICHE

Berlin – Der Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner (44) wurde tot in Steglitz-Zehlendorf aufgefunden – neben ihm eine zweite Leiche.

Wie die B.Z. berichtet, soll Claus-Brunner Suizid begangen haben. Wie die zweite Person ums Leben kam, ist bisher noch ungeklärt. Die Mordkommission habe die Ermittlungen bereits aufgenommen.

Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner (44) soll Suizid begangen haben.

Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner (44) soll Suizid begangen haben.

Wie die B.Z. berichtet, soll Claus-Brunner Suizid begangen haben. Wie die zweite Person ums Leben kam, ist bisher noch ungeklärt. Die Mordkommission habe die Ermittlungen bereits aufgenommen.

Parteimitglieder sollen die Polizei alarmiert und zu Claus-Brunners Adresse geschickt haben.

Wie rbb24 schreibt, litt Brunner schon lange an einer unheilbaren Krankheit. Der  Vorsitzende der Berliner Piraten, Bruno Kramm erklärte, dass Brunners Arzt ihm noch ein Jahr zu leben gegeben hatte. Außerdem litt der Politiker sehr unter der Trennung von seinem langjährigen Lebenspartner und fühlte sich in der Fraktion isoliert.

Die Piratenfraktion scheiterte bei der Wahl am vergangenen Wochenende an der Fünf-Prozent-Hürde. Claus-Brunner holte als Direktkandidat in Steglitz-Zehlendorf 2,0 Prozent der Stimmen.

Am Todestag kam ein Brief in seinem Abgeordnetenbüro an. Darin stand, dass er schon tot ist, wenn der Brief geöffnet werde. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert. Sie konnte nur den Tod der beiden Menschen feststellen.

Die Berliner Piraten bestätigten den Tod auf ihrer Website und schrieben dazu diesen:

„Mit sehr großer Bestürzung haben wir soeben erfahren, dass unser langjähriges und sehr engagiertes Parteimitglied Gerwald Claus-Brunner nicht mehr unter uns ist. Nach Mitteilung der Polizei war es weder ein Unfall noch Fremdverschulden, sondern er hat wohl selbst seinem Leben ein Ende gesetzt. Genauere Umstände sind uns nicht bekannt; allerdings wussten wir von einer unheilbaren Erkrankung.

Faxe, wie wir ihn alle nannten, war nie unumstritten, Faxe war nie einfach und er hatte es auch nie leicht. Jeder von uns kann eine Geschichte über ihn erzählen. Auch sein Auftreten, immer in Latzhose und mit Kūfiya (Palästinensertuch) um den Kopf, seine im wahrsten Sinne große Erscheinung, hat ihn immer sofort für alle sichtbar gemacht. Im Oktober 2011, als er als Mitglied der ersten Piratenfraktion ins Abgeordnetenhaus von Berlin einzog, hat er nach einigen Querelen um eben diese Kūfiya diese einfach um eine Kette mit Davidstern ergänzt. Auch so war Faxe – pragmatisch mit Haltung.

Polizisten stehen vor dem Haus, in dem die zwei Leichen gefunden wurden.

Polizisten stehen vor dem Haus, in dem die zwei Leichen gefunden wurden

Seine Arbeit im Abgeordnetenhaus hat ihm einen neuen Weg in seinem Leben aufgezeigt. In seinem Bezirk Steglitz-Zehlendorf war er der unermüdliche Wahlkämpfer für die PIRATEN. Er hat stets mit den Menschen in seinem Bezirk gesprochen und damit den PIRATEN ein Gesicht gegeben. Sein Stand am Hermann-Ehlers-Platz wird nun leer bleiben.

Leb wohl, Faxe! Wir werden dich vermissen..“

Bleibt abzuwarten, welche Details rund um Tod des Politikers die Ermittlungen ans Licht bringen werden.

Ermittler gehen in das Haus in Zehlendorf, in dem Gerwald Claus-Brunner starb.

Ermittler gehen in das Haus in Zehlendorf, in dem Gerwald Claus-Brunner starb.
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