Pampers gendert mit

20 September 2016

Mit der Erfolgsmarke Pampers mischt der US-amerikanische Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble Company (P&G) in vorderster Front mit, wenn es darum geht, die Gender-Ideologie jungen Eltern nahe zu bringen.

Gendern was das Zeug hält (Bild: Ozzam Ajihil; pampers; Rechte: CC BY NC ND 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Gendern was das Zeug hält (Bild: Ozzam Ajihil; pampers; Rechte: CC BY NC ND 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

An allen Fronten versuchen Vertreter der Gender-Lobby seit geraumer Zeit, ihre  unwissenschaftliche Ideologie des Genderismus in unserer Gesellschaft zu etablieren. Die meist von lesbisch-feministischen Genderaktivisten vertretene Gender-Ideologie unterscheiden zwischen dem biologischen Geschlecht und dem sogenannten »sozialen« Geschlecht des Menschen und behaupten hierbei, dass unser Geschlecht vor allem kulturell geprägt sei. Wichtig sei nicht, welches Geschlecht wir biologisch haben, sondern nur, als was wir uns gerade so fühlen. Es gibt demnach nicht nur Mann und Frau, sondern auch noch viele andere, bis zu 4.000 Geschlechter. Diese, auf die Zersetzung der Familie angelegte Ideologie wird mittlerweile mit Milliarden Euro auch von staatlichen Stellen finanziert.

»Tolle Namen finden, die zu Mädchen und Jungen« passen

Aus diesem Topf und vom diesem neosozialistischen Trend eine Gesellschaft ohne Geschlechterdifferenz möchte augenscheinlich auch der US-amerikanischen Konsumgüterkonzern Procter & Gamble Company (P&G) profitieren. So zeigt P&G auf seiner Internetseite den meist gender-unbedarften Eltern ihres Erfolgsproduktes Pampers auf, wie man »tolle Namen« finden kann, die »zu Mädchen und Jungen« passen. Ein Vorteil bei der Wahl eines »geschlechtsneutralen Babynamens, der weiblich und männlich sein kann», sei -so der Babywindelhersteller- »dass Ihr Kind eines Tages frei von vorgefassten Geschlechterstereotypen zu einem Vorstellungsgespräch für einen Job oder eine Universität erscheinen kann«.

Indes versäumt der auf der Gender-Welle surfende Konzern nicht, auch auf eventuelle Nachteile hinzuweisen: » Es gibt jedoch auch ein paar Nachteile: Es kann sein, dass Ihre Tochter irrtümlicherweise einen blauen Lastwagen auf ihrer Namenskarte erhält, wenn sie zum ersten Mal den Kindergarten besucht, oder dass Ihr Sohn auf einer Geburtstagsfeier eine rosa Krone überreicht bekommt, weil sich die Gastgeberin geirrt hat«. Abschließend versucht der Pampers-Hersteller jedoch dem eventuell verunsicherten Elternteil das geschlechtsfreie Leben ihres Sprösslings vollumfänglich schmackhaft zu machen: »Unisex-Babynamen sind vielleicht nicht jedermanns Sache, aber sie werden sich auch weiterhin großer Beliebtheit erfreuen. Wenn Sie also ein Trendsetter sein möchten – und Sie sich sicher sind, dass der Name Ihres Kindes keine unvorhersehbaren Folgen für es haben wird – wählen Sie einen Namen, der Ihnen gefällt, unabhängig vom Geschlecht«.

Gesellschaftsklempnerei ist nicht Sache von P&G

Mit einer Petition an den Konzern soll der Konsument nun P&G dazu zu veranlassen, den erwähnten Artikel von ihren Seiten pampers.de, pampers.at und pampers.ch zu nehmen und sich von der Gender-Ideologie zu distanzieren. Nach Ansicht des Petenten ist es nicht Sache eines Unternehmens, durch niedliche Babyswerbung gleichzeitig im Schlepptau mit Genderisten für geschlechtlichen Identitätsverlust, Gleichmacherei und geschlechtliche Beliebigkeit Werbung zu machen. (BS)

http://www.metropolico.org/

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