Köln: SEK-Einsatz im Flüchtlingsheim – syrischer Jung-Extremist (16) festgenommen – drei Flüchtlinge verletzt

Am heutigen Dienstag kam es in einem Flüchtlingsheim in Köln-Porz zu einem SEK-Einsatz. Dabei wurde ein 16-jähriger Syrer unter Extremismusverdacht festgenommen. Während des Einsatzes wurden mehrere Flüchtlinge leicht verletzt.
SEK-Beamte bei einer Übung: In Rheinland-Pfalz hat ein Spezialeinsatzkommando einen Terrorverdächtigen festgenommen. Foto: Franz-Peter Tschauner/Archiv/dpa

Nach Einschätzungen der Polizei hatte sich der Jugendliche in letzter Zeit stark radikalisiert, soweit, dass die Polizei in ihm „eine ernst zunehmende Gefahr“ sah, berichtete der „Kölner Express“.

Der Jugendliche wurde in einer provisorischen Flüchtlingsunterkunft im südostlichen Kölner Stadtteil Porz festgenommen. Bei dem Einsatz in der Turnhalle in der Dorotheenstraße wurden mehrere Flüchtlinge leicht verletzt, als sie versuchten, das Gebäude zu Beginn des Einsatzes zu verlassen, heißt es beim „Kölner Stadtanzeiger“.

Wie die „Kölner Rundschhau“ berichtet, werde sich die Polizei heute noch nicht zu dem Einsatz äußern, so deren Sprecher. Soviel wurde aber verraten: Der Fall wurde vom für politisch motivierte Straftaten zuständigen Staatsanwalt bearbeitet. Insgesamt wurden drei Flüchtlinge beim Einsatz verletzt.

Weitere Einzelheiten werden in Kürze erwartet.

Syrer mit IS-Auftrag

Zuletzt wurden drei Männer mit syrischen Pässen in Schleswig-Holstein festgenommen. Ermittlungen wegen Terrorverdachts wurden aufgenommen.

Die Syrer sollen im Auftrag des IS ins Land gekommen sein, „um entweder einen bereits erhaltenen Auftrag auszuführen oder sich für weitere Instruktionen bereitzuhalten“.

Türkei-Griechenland-Deutschland

Auf ihrem Weg nach Europa wurden die drei Syrer gleich mehrfach registriert und erfasst, so ein Sprecher des Innenministeriums am vergangenen Mittwoch in Berlin.

Die drei Terrorverdächtigen wurden am 13. November 2015 auf der griechischen Insel Lesbos, nahe der türkischen Festlandgrenze, registriert. Dabei wurden sie in der europäischen Datenbank „Eurodac“ erfasst.

„Sie wurden alle drei von den deutschen Behörden von mobilen Teams des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge am 7. 12. erkennungsdienstlich behandelt.“ Weitere Einträge der Sicherheitsbehörden gab es nicht über die Männer, berichtet der „Focus“.

http://www.epochtimes.de/

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