Das große Jahr der Keltenfürstin

Die Goldene Landschaft

bettelbuehlBettelbühl – flacher Grabhügel neben dem Bettelbühl-Bach

Der Name des Flurstückes Bettelbühl südsüdöstlich der Heuneburg wird auf die alte Bezeichnung für einen nährstoffarmen Boden zurückgeführt, den Bettel. Ebenso scheint es eine Verbindung zum Gesöd zu geben, dem Begriff für sumpfige und morastige Wiesen. Keinesfalls deutet diese Ausgangslage auf eine Nekropole hin, in der das Grab einer Keltenfürstin gefunden wurde. Der namensgebende Hügel der Bettelbühl ragt etwa noch 3,7 Meter über das Gelände und besitzt einem Basisdurchmesser von 50 Meter. Er war der einzig sichtbare Rest der Nekropole, deren Hügel durch die im Laufe der Jahrhunderte betriebene Landwirtschaft verflacht wurden.

Das Grab stammt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., also aus der späten Hallstattzeit die auch als eine Blütezeit keltischer Machtzentren wie der weiter nordwestlich gelegen Heuneburg gesehen wird. Die Adelige, von Archäologen als Keltenfürstin bezeichnet, trug zahlreiche Schmuckstücke von hoher handwerklicher Qualität. Darunter waren 7 Ringe aus Gagat, dem schwarzer…

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