ALFA-Politiker Starbatty: Gesamte EU gehört auf die Couch – Merkel auch

Couch und TV

In seiner Grundsatzrede am Mittwoch vor dem EU-Parlament hat Jean-Claude Juncker weder Lösungen für die Flüchtlingskrise, noch für die Eurokrise oder für den Brexit aufgezeigt, so der Parlamentsabgeordnete Joachim Starbatty.

„Seine Rede war allerdings weitaus vorsichtiger, als die vor einem Jahr, wo er uns noch vorschreiben wollte, wie wir mit der Flüchtlingskrise oder Eurokrise umzugehen haben“, fügte der Politiker von der Partei ALFA (Allianz für Fortschritt und Aufbruch) hinzu.

„Dafür warf Juncker uns Parlamentariern vor, dass wir das Konzept ‚Europa‘ zu Hause nicht besser erklärt hätten. Wenn etwas schlecht ist, dann schieben es die Regierungen auf Brüssel. Das sei laut Jean-Claude Juncker purer Populismus.“

Ob sich der EU-Kommissionspräsident eine Teilschuld für den Aufstieg der sogenannten Rechtspopulisten in Europa zuspricht?  Prof. Starbatty: „Nein. Für Juncker sind andere dafür verantwortlich.“

Der EU-Parlamentarier kritisiert: „In seiner Grundsatzrede hat Juncker weder Lösungen für die Flüchtlingskrise, noch für die Eurokrise oder für den Brexit aufgezeigt.“

Damit  Europa wieder aus dieser Existenzkrise herauskommt, „müssen wir die Probleme anpacken, die konkret anliegen“, so Starbatty, der zusammen mit seinem Kollegen Hans-Olaf Henkel (Ebenfalls EU-Parlamentsabgeordneter von der Partei ALFA)  vor kurzem das Buch unter dem Titel „Deutschland gehört auf die Couch!“ veröffentlicht hat.
Eines der Probleme sei laut Starbatty die Währungsunion der Ungleichen. „Die Austeritätspolitik von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble zerstört die EU. Immer mehr Mitgliedsstaaten fragen sich, was sie von der EU haben, wenn die Arbeitslosigkeit zu Hause steigt, das versprochene Wachstum ausbleibt und Investitionen sinken.“

Eines der Probleme sei laut Starbatty die Währungsunion der Ungleichen. „Die Austeritätspolitik von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble zerstört die EU. Immer mehr Mitgliedsstaaten fragen sich, was sie von der EU haben, wenn die Arbeitslosigkeit zu Hause steigt, das versprochene Wachstum ausbleibt und Investitionen sinken.“

Er fügt hinzu: „Die sture Griechenland-Rettung ist ja sinnlos. Selbst Merkels Finanzminister hat zugegeben, dass ein drittes Hilfsprogramm Griechenland nicht helfen kann. Doch wenn man immer nur an seiner Politik festhält und sich weigert, neue Lösungen zu finden, dann kann Europa nicht besser werden.“ Gehört nicht die gesamte EU auf die Couch? „Ja“, meint der Buchautor.

https://de.sputniknews.com/politik/20160914/312550429/starbatty-gesamte-eu-couch.html

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