Mutti im Sommerstrudel

9 September 2016

Schlaglicht: In ein paar Tagen ist der Sommer offiziell vorbei, aber das hat temperaturbedingt nix mit der Realität zu tun. Es ist wie in der Politik. Oder bei der Bahn. Winterfahrplan. Kurz vor Herbstbeginn klettern die Temperaturen auf stattliche 37,9 Grad. Die Hitze scheint Mutti ein besonders fiebriges Sommerinterview beschert zu haben. Die Realität scheint ihr ein paar Schweißperlen auf die hängenden Wangen gezaubert zu haben.

merkel

Mutti im Sommerstrudel (Bild: metropolico.org)

 

 

 

Auf einem feuerroten Ledersessel thronte Angela, die Erste vor ihrem Reichstag in beige farbener Hose und dunklem Jackett wie eine Diva. Ihre Überzeugungen sind nicht minder rot, als der Sessel. Die Einsichten eher bescheiden. Na irgendwer muss ja sozialdemokratische Politik machen, wenn schon nicht der dicke Junge mit dem braun lackierten Kopf.

Ein Jahr ist es her, da sie Hunderttausenden so genannter Flüchtlinge aus Albanien, dem Maghreb, Serbien, Pakistan und zahlreichen Nichtkriegsstaaten Afrikas unsere Sozialkassen öffnete und sie unkontrolliert nach Europa ließ. Unsere Nachbarstaaten bedanken sich heute noch. 77 Mrd oder mehr hat das gekostet. Aber das ist ja egal. Unsere Steuertöpfe sind voll. Und die Nachbarn scheißegal. Von Steuererleichterungen für den ausblutenden Mittelstand keine Spur. Der zahlt jetzt erst einmal nach DDR-Wiederaufbau, Osteerweiterung, Russlanddeutschenintegration, Automobil- und Bankenkrise, Euroverfall und Niedrigzins auch noch die Integration von Integrationsunwilligen. Die kalte Progression bleibt als Ausplünderungsfaktor Nr. 1 erhalten. Die Kaiserin der Deutschtürken hat andere Pläne.

Und während der Spiegel noch über den „Gerüchtestrudel“ über Antänzer in deutschen Freibädern und sexuellen Übergriffen von zu sehr Integrationswilligen philosophiert, den es angeblich nirgends im Land gibt, verhält es sich im Land der verdichteten Querdenker bei Muttis Politik ähnlich. Es darf nicht geben, was es nicht geben soll. Alles klar? Alles andere wäre Defätismus, Wehrkraftzersetzung und…. Man kennt das ja aus der deutschen Geschichte.

Das Interview kreist immer wieder um ihre erneute Kanzlerschaft. Und das irritiert sie. Als ob es da was zu wählen gäbe? Dieser Söder soll nicht ständig Nebelkerzen um ihr politisches Verbleichen in den Wind stellen! Ob sie trotz der 42 Prozent Zustimmung zu ihrer Politik als Kanzlerin noch einmal antritt, richtet sich in diesem Fall nicht wie sonst nach Umfragewerten, sondern nach ihrem Gutdünken. Wenn Mutti will, dann regiert sie. Egal was das Volk denkt. Angela, die Erste, sagt es uns schon noch rechtzeitig. Sommer- und Gerüchtestrudel ignoriert sie. Wir sollten das auch tun. Vor allem sie.

http://www.metropolico.org/

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