Brutaler Übergriff bei Hartz IV-Sinnlosmaßnahme

02.09.2016

Nach einem Polizeibericht, der soeben von der Hessenschau veröffentlicht wurde, hat heute Nachmittag bei der ProArbeit in Dietzenbach es ein Kursteilnehmer einer der üblichen sinnlosen Entqualifizierungsmaßnahmen des Jobcenters nicht mehr geschafft, sich auf vernünftige Art und Weise zu artikulieren und mehrfach mit einem Hammer seinem Jobcoach auf den Kopf geschlagen. Der Mitarbeiter wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste in eine Klinik eingeliefert werden.

Verbale Auseinandersetzungen als Normalzustand
Die kostenlosen Beratungsdienstleitungen der Hartz IV Hilfe nehmen zur Zeit in Offenbach und Umgebung monatlich mehr als 100 Jobcenterkunden, Sozialarbeiter sowie Mitarbeiter von Familienhilfeträgern und Hilfevereinen wahr, um sich gegen die scheinbare Übermacht der Jobcenter in Offenbach-Stadt und Dietzenbach beraten zu lassen. Harte Konflikte zwischen Behördenmitarbeitern und Leistungsberechtigten sind dabei immer wieder Thema.

Teilweise sind mit Menschen, die unseren Rat suchen, erst einmal regelrechte Konflikt-Coaching Sessions nötig, um sie für den nächten Termin beim Jobcoach im Amt fit zu machen, so hoch gehen die Emotionen.

Frust auf beiden Seiten des Schreibtisches
Auch frustrierte Behördenmitarbeiter berichten uns immer wieder einerseits von Übergriffen durch Kunden und andererseits durch offenbar systematisches Mobbing innerhalb der Jobcenter – hiervon betroffen vor allem immer wieder die MainArbeit und die ProArbeit mit ihrer unsäglich rückschrittlichen Mitarbeiterführung.

Die Hartz IV Hilfe Offenbach und der Arbeitskreis Christy Schwundeck verurteilen den Gewaltakt von heute Nachmittag auf das Schärfste und warnen gleichzeitig vor jeglichen Vorverurteilungen der beiden beteiligten Menschen. (Hartz IV Hilfe Offenbach und der Arbeitskreis Christy Schwundeck)

http://www.gegen-hartz.de/

One thought on “Brutaler Übergriff bei Hartz IV-Sinnlosmaßnahme

  1. Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:
    Man verweigert da ja rechtlich zustehende Sozialhilfe und preßt diese Antragsteller in Gebe – und Nehme-Firma-Praxis der Sklaverei und deren Geschäftsbedingungen, so sind dann Reaktionen auch Selbstverteidigung. Komisch nur, das denen unter Asyl oder Migration vor Gerichten weit mehr Recht eingeräumt wird, als bei unseren und besetzten Landsleuten! Diese sind es ja auch, die die Praktiken seit Einführung beklagen und anprangern! Selbst die Firma ignoriert ja Gericht-Urteile, gegen sie und macht ein Weitserso! Siehe Bundesbereinigungsgesetze! Glück, Auf, meine Heimat!

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