Ukraine: Kriegsvorbereitungen laufen auf Hochtouren – Hochleistungspresse bereits im “Kriegsmodus”

Weil es für die westliche Hochleistungspresse trotz besseren Wissens nach wie vor eindeutig und beweissicher ist, dass Russland die Krim annektiert hat und Putin der Wiedergänger Hitlers ist, ist der “Zwischenfall” an der Grenze Ukraine-Krim auch eine Inszenzierung Putins, und keinesfalls eine geplante Provokation der Nazischergen in Kiew.

Es darf daher auch nicht verwundern, dass unsere “medialen Erfüllungsgehilfen” kein Problem damit haben, dass der Waffenproduzent, ukrainische Präsident und Statthalter von US-Gnaden Petro Poroschenko die Spannungen im Donbass und an der Grenze zur Krim massivst anschürrt. Sicherlich nicht ohne Rückendeckung der USA bzw. NATO.

Twitter - Poroschenko - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

(Habe ein Treffen mit den Spitzen der Verteidigungsbehörden und dem Außenministerium geführt… habe alle Einheiten in Nähe der adminstrativen Grenze zur Krim und entlang der gesamten Berührungslinie zum Donbass in höchste Alarmbereitschaft versetzt.)

Zudem werden weitere Truppen in diese Gebiete verlegt:

Truppen und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die in der Nähe der Verwaltungsgrenze zur Krim stationiert sind, sind in höchste Alarmbereitschaft [versetzt worden]. Ein Aufbau von entsprechenden Truppen wurde durchgeführt.

(Divisions and units of the Ukrainian armed forces which are stationed in the vicinity of the administrative border with Crimea are on high alert. A build-up of corresponding groups has been carried out.)

Poroschenkos Anweisung Diese Anweisung der USA/NATO wurde nur einen Tag nach den Aussagen Russland getroffen, dass es einen terroristischen Anschlag auf der Krim vereitelt hat, der durch ukrainische Geheimdienstkräfte organisiert wurde. Moskau sieht darin den Versuch die soziale und politische Situation zu destabilisieren.

Poroschenko versucht derzeit Frankreich und Deutschland, die EU und die USA (letztere wohl als Feigenblatt, da für mich Auftraggeber) als Befürworter hinter den jetzt durchgeführten Truppenaufmarsch zu bringen. Die Provokation Kiews findet just zu dem Zeitpunkt statt, wo neue Gespräche zur Ostukraine stattfinden sollten. Diese hätten abseits des G20-Gipfels in China im nächsten Monaten abgehalten werden sollen. Für Putin sind diese anberaumten Gespräche jetzt “zwecklos”.

Parallel dazu schießt sich westliche Hochleistungspresse erneut auf Russland und Putin ein. So fabuliert Reuters zum Vorfall auf der Krim:

In dem er die mit aggressivste Rhetorik gegen Kiew seit dem Höhepunkt des zweijährigen Kriegs anschlägt, hat Putin versprochen, Gegenmaßnahmen gegen die Ukraine vorzunehmen, die er beschuldigt Saboteure auf die Krim gesendet zu haben, um terroristische Handlungen auszuführen.

(Using some of his most aggressive rhetoric against Kiev since the height of the war two years ago, Putin has pledged to take counter-measures against Ukraine, which he accused of sending saboteurs into Crimea to carry out terrorist acts.)

Und auch der US-Botschafter Geoffrey Pyatt, der eine bedeutende Rolle im illegalen Putsch und bei der Installation des Regimes in Kiew spielte, sagte, dass die USA

bisher nichts gesehen hat, dass die russischen Vorwürfe eines Einfalls auf die Krim erhärtet.

(has seen nothing so far that corroborates Russian allegations of a Crimea incursion.)

Als Reaktion auf den Truppenaufmarsch an der Grenze zur Krim, hat Moskau ein Manöver im Schwarzen Meer anberaumt. Während Kiew im Gebiet um Donezk und Gorlovka in der Ostukraine militärische Übungen abhalten lässt.

Wie gehabt, ist es den Strippenziehern vollkommen egal, dass Tausende Menschen ihr Leben verlieren und unsägliches Leid erdulden müssen. Es ist eine Schande sondersgleichen für den Berufsstand der angeblichen Journalisten, wenn sie die von ihnen geforderte Propaganda gegen Russland ungefragt verbreiten. Auch sie und ihre Familien werden bei einem sich auf Europa und die Welt ausweitenden Konflikt nicht ungeschoren davon kommen:

Das Internationale Rote Kreuz sagt, dass mehr als tausend Menschen immer noch als Folge des Konflikts im Donbass vermisst werden, und dass sich Krankheiten, gefördert durch einen Zusammenbruch der Infrastruktur und durch Tausende von Opfern aufgrund der Kämpfe, schnell ausbreiten.

(The International Committee of the Red Cross says that over a thousand people are still missing as a result of the conflict in the Donbass, and disease, fostered by a breakdown in infrastructure and thousands of casualties caused by the fighting, is spreading rapidly.)

Parallel zu den Geschehnissen in der Ukraine schreiben sich die “deutschen Qualitätsmedien” gerade in bester Stürmer-Manier in einen wahren “Kriegsrausch”. Allein 16 (!) Artikel verfasste gestern das ehemalige Nachrichtenmagazin Der Spiegel auf seinem Online-Portal zu Syrien. Von angeblichen “Gasangriffen in Aleppo” bis zu “inszenierten Fluchtkorridoren”und “Fakten zum Krieg in Syrien” ist alles dabei. Die Kriegsrhetorik hat in der westlichen Hochleistungspresse massivst zugenommen. Gerade die jetzt medial stattfindende “doppelte Zuspitzung” in der Ukraine und in Syrien sollte uns mehr als Aufhorchen lasssen.

Es sind keine positiven Zeichen. Sie sollten uns eine Warnung sein…

Quellen:
Full-scale War Possible as Ukraine Masses Troops on Crimea Border
Twitter – Poroschenko
Ukraine Goes on Alert After Russia’s Crimea ‘Terror’ Claim
Twitter – Bloomberg
Russia: Ukraine ‘terrorist attacks’ in Crimea foiled
Twitter – Al Jazeera News
Russia Accuses Ukraine Of ‘Terrorist’ Attack In Crimea
Russia announces war games after accusing Ukraine of terrorist plot
The War in Ukraine Is Back—So Why Won’t Anyone Say So?
Spiegel Online – Bürgerkrieg in Syrien (Datum 11.08.2016)


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.


Datenanalyst von hinten erschossen: WikiLeaks-Gründer setzt Belohnung aus

Tyler Durden

Die mysteriösen Umstände des Todes des 27-jährigen Mitarbeiters der Dachorganisation der Demokratischen Partei DNC, Seth Rich, haben den WikiLeaks-Gründer Julian Assange dazu veranlasst, für Informationen, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 20 000 Dollar auszusetzen.

Rich wurde am 10. Juli dieses Jahres gegen 16:20 Uhr in der Nähe seiner Wohnung in der Hauptstadt Washington getötet. Es wurden zahlreiche Schüsse von hinten auf ihn abgegeben, aber es gibt keinerlei Anzeichen für einen Raubmord. Zudem wurden in seiner Wohngegend in einem Umkreis von einem halben Kilometer im vergangenen Jahr keine weiteren Tötungsdelikte bekannt.

Bemerkenswert und zugleich sehr beunruhigend sind allerdings die Äußerungen Assanges in einem Interview mit dem niederländischen Fernsehsender Nieuwsuur, in denen er andeutete, Rich, der als Datenanalyst für die Daten des DNC zur Ausweitung des Wählerpotenzials verantwortlich war, sei der Whistleblower im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von den Wahlkampf betreffenden E-Mails des DNC gewesen. Daher handele es sich bei seinem Tod um eine politisch motivierte Ermordung.

Die Internetseite The Hill bemerkte, die Polizei sei mit Informationen zu den Ermittlungen sehr zurückhaltend, man gehe aber offenbar davon aus, dass es sich um einen Raubmord handele:

»In der letzten Woche erklärte die Polizeichefin von Washington, Cathy Lanier, Rich sei möglicherweise bei einem versuchten Raub getötet worden. Sie sprach zusammen mit der Mutter von Rich im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung. Beide Personen riefen die Öffentlichkeit dazu auf, wenn möglich sachdienliche Informationen zur Aufklärung der Tat zu liefern.

In diesem Jahr kam es in Washington bereits zu 77 Tötungsdelikten. Der Mord an Rich ist aber die einzige Tat dieser Art, die im Umkreis von einem halben Kilometer von seinem Fundort in diesem Jahr erfolgte.«

Und so entschloss sich Julian Assange, eine Belohnung auszusetzen. In einer Twitter-Meldung hieß es:

»Ankündigung: WikiLeaks hat beschlossen, eine Belohnung von 20 000 Dollar für Informationen auszusetzen, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen, die den DNC-Mitarbeiter Seth Rich ermordet haben.«

Aber eine wirkliche Bombe waren dann seine Äußerungen in dem schon erwähnten Fernsehinterview mit dem niederländischen Sender Nieuwsuur, die insofern sehr beunruhigend sind, als sich hier wieder einmal eine Verschwörungstheorie als wahr herausstellte. Die Internetseite shtfplan berichtete:

»Bereits wenige Stunden nach der Tat mutmaßten Journalisten alternativer Medien, dass hier etwas nicht stimme, da die Polizei keine Zeugen gefunden hatte und auch bei der Suche nach Verdächtigen oder einem Motiv erfolglos war. Dies führte zu der Theorie, Rich, der beim DNC für die Daten zur Ausweitung des Wählerpotenzials verantwortlich war, sei möglicherweise ermordet worden, um etwas zu vertuschen. Spätere Artikel deuteten sogar an, Rich sei möglicherweise im Zusammenhang mit ›einem laufenden Gerichtsverfahren‹ auf dem Weg zu einem Treffen mit FBI-Mitarbeitern gewesen.

Derartige Mutmaßungen wurden zwar anfänglich als Verschwörungstheorie verworfen, aber nun wurden sie durch die vielleicht einzige Person, die bestätigen könnte, dass es sich bei Rich tatsächlich um einen Whistleblower handelte, indirekt bestätigt. Kein anderer als der WikiLeaks-Gründer Julian Assange erklärte in einem Interview mit Nieuwsuur, seine Organisation untersuche den Tod von Seth Rich, um dann indirekt und etwas kryptisch Rich mit WikiLeaks in Verbindung zu bringen. Assange würde niemals direkt einräumen, dass Rich die Quelle [der Enthüllungen der DNC-E-Mails] war, weil er vermutlich selbst die wahre Identität seiner Quelle erst erkannte, als kein weiteres Material zur Verfügung gestellt wurde oder der Kontakt abbrach. Aber er deutete an, dass es sich beim Mord an Seth Rich um eine politisch motivierte Ermordung gehandelt habe:

Assange: Whistleblower unterziehen sich enormer Mühen und gehen erhebliche Risiken ein, wenn sie uns Material übergeben. Da wurde ein 27-jähriger Mitarbeiter des DNC in den Rücken geschossen … ermordet … aus unbekannten Gründen, als er in Washington zu Fuß unterwegs war.

Moderator: Aber in diesem Fall handelte es sich doch um einen Raubmord, oder nicht?

Assange: Nein, das ist nicht bewiesen.

Moderator: Was wollen Sie damit andeuten?

Assange: Ich will deutlich machen, dass unsere Quellen erhebliche Risiken eingehen, und sie sind sehr besorgt, wenn derartige Dinge passieren.

Moderator: Aber war er denn eine Ihrer Quellen?

Assange: Wir geben unsere Quellen niemals preis.

Moderator: Aber warum dann diese Andeutung?

Assange: Weil wir alle verstehen müssen, wie viel in den USA [für einen Whistleblower] auf dem Spiel steht und dass unsere Quellen sehr hohe Risiken eingehen … aus diesem Grund wenden sie sich an uns, damit wir ihre Anonymität schützen können.

Moderator: Aber einen Mord anzudeuten, ist schon ein schwerwiegender Vorwurf … und das haben Sie im Grunde ja eben getan.‹« (Den ganzen Ausschnitt aus dem Interview können Sie sich hier in englischer Sprache ansehen.)

Wir wollen nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass Richs Vater, Joel Rich, in einem Interview mit dem lokalen Fernsehsender KMTV einen Raubmord eigentlich ausschloss:

»Wenn es ein Raubüberfall war, ist er gescheitert, weil er immer noch seine Uhr am Arm trug und sein Geld und seine Kreditkarten sowie sein Handy bei sich hatte. Es war also ein gescheiterter Versuch, aber wir haben einen Menschen verloren.«

An anderer Stelle waren wir schon früher auf verschiedene, mit Hillary Clinton in Verbindung stehende Todesfälle eingegangen: Innerhalb von nur sechs Wochen kam es zu vier Todesfällen, die einigen Leuten sicher sehr gelegen kamen, sowie einem Selbstmord:

  1. Shawn Lucas, ein Unterstützer des Clinton-Konkurrenten Bernie Sanders, der dem DNC Unterlagen im Zusammenhang mit einer Anklage, die Unterstützer von Bernie Sanders gegen die Demokratische Partei eingereicht hatten, zustellen wollte. (Todestag: 2. August 2016.)
  2. Victor Thorn, der schon einige Bücher über die Clintons verfasst hatte (und ein Holocaust-Leugner, möglicherweise der am wenigsten glaubwürdige Fall auf dieser Liste). Verschwörungstheoretiker der Vereinigung Mystery Writers of America erklärten, einige Leute täten eben alles, damit ihre Bücher verkauft würden. (Todestag: 1. August 2016.)
  3. Seth Conrad Rich, Mitarbeiter des DNC, 27 Jahre alt, möglicherweise auf dem Weg zu einem Treffen mit FBI-Mitarbeitern im Zusammenhang mit dem Fall, an dem vielleicht auch die Clintons beteiligt waren. Bei diesem Mord in Washington handelt es sich nicht um einen Raubmord. (Todestag: 8. Juli 2016.)
  4. John Ashe, UN-Beamter, der sich angeblich beim Gewichtheben seine Kehle zerquetschte. Vielleicht hatte er sich zu viele James-Bond-Filme angesehen, ach vergessen Sie’s. Er war vorgeladen worden, um gegen die Clintons und die Demokratische Partei auszusagen. (Todestag: 22. Juni 2016.)
  5. Mike Flynn, bei Breitbart News verantwortlicher Redakteur für Fragen im Zusammenhang mit Big Government. Sein letzter Artikel, der an seinem Todestag veröffentlicht wurde, trug die Überschrift »Clinton Cash: Bill, Hillary Created Their Own Chinese Foundation In 2014« (»Bares für Clinton: Bill und Hillary gründeten 2014 ihre eigene chinesische Stiftung«). (Todestag: 23. Juni 2016.)

Aber das sind natürlich alles nur Zufälle, nicht wahr?

 

ARD und ZDF verbreiten Spekulationen, vereitelte Sabotage auf der Krim sei von Moskau inszeniert

Avatar von DokDie Propagandaschau

Monatelang haben ARD und ZDF nahezu täglich Lügen­märchen über russische Truppen und ganze Panzerbataillone in der Ukraine verbreitet. Niemals konnte man dafür auch nur den geringsten Beweis liefern. Propagandisten wie Katrin Eigendorf berichteten angeblich 10km von einer Front, wo russische Panzer stünden ohne von diesen auch nur jemals ein einziges Bild senden zu können.

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Nun hat Russland einmal mehr Sabotage- und Terroranschläge auf der Krim vereitelt, präsentiert die beschlagnahmten Waffen und verhaftete Täter und die Lügenpresse von ARD und ZDF stellt diese Fakten nicht nur infrage, sondern spekuliert rotzfrech über eine Inszenierung des Kreml.

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Propaganda und Sabotage – Die Ukraine vor dem Krieg

Peter Orzechowski

Wenn man wissen will, wo USA/NATO und ihre Marionetten die nächsten Konflikte provozieren, muss man nur die transatlantischen Propaganda-Postillen lesen. So schreibt ein gewisser Richard Herzinger heute in der Welt in bester Stürmer-Hetz-Tradition: »Der Westen muss Putin jetzt endlich stoppen.« Seit Längerem seien russische Truppenbewegungen an der ukrainischen Grenze im Gange. Putin könnte planen, den Westen zu überrumpeln, solange dieser abgelenkt ist.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Putin den Westen hereinlegt, hetzt Herzinger. »Georgien ließ er 2008 im August angreifen, als die westlichen politischen Entscheidungsträger am Strand oder in den Bergen vor sich hin dösten.« So einfach geht das also mit der Verdrehung der Tatsachen. Im August vor acht Jahren waren es – wie man leicht überall nachlesen kann – die Georgier, die den Krieg begannen.

Und heute? Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hatte gestern mitgeteilt, am Samstag auf der Krim eine ukrainische Einsatztruppe aufgespürt und zerschlagen zu haben. Die Ukrainer hätten Terroranschläge auf Infrastruktureinrichtungen der Halbinsel geplant.

In der Nacht zum Montag soll das ukrainische Militär zudem die Krim unter Beschuss genommen und versucht haben, unter diesem Deckmantel weitere Terrorgruppen einzuschleusen. Dieser Versuch wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums vereitelt. Bei den Kämpfen seien ein russischer Soldat und ein FSB-Mitarbeiter getötet worden. Mehrere ukrainische Agenten seien festgenommen worden.

»Auf dem Territorium der Halbinsel Krim wurde ein Agentennetz der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine aufgedeckt«, heißt es in der Mitteilung des russischen Geheimdienstes FSB. »Es wurden Bürger der Ukraine und Russlands festgenommen, die bei der Vorbereitung der Terroranschläge geholfen haben, sie haben ihre Schuld gestanden und sagen jetzt aus.«

Ein Organisator der geplanten Terroranschläge, der 39-jährige Angestellte der ukrainischen Verteidigungsbehörde Jewgeni Panow aus Saporischschja sei festgenommen worden und habe bereits ein Geständnis abgelegt.

In der Nacht vom 6. auf den 7. August sei eine Gruppe ukrainischer Diversanten auf dem Territorium der Krim, nahe der Stadt Armjansk, aufgegriffen worden. Es sei zu einem Schusswechsel gekommen, bei dem ein FSB-Mitarbeiter ums Leben gekommen sei. Am Ort des Geschehens seien 20 selbstgebaute Sprengsätze mit einer Sprengkraft von insgesamt 40 Kilogramm TNT, Munition, Minen, Granaten und Spezialwaffen entdeckt worden. Die geplanten Terroranschläge sollten die Lage im Vorfeld der Staatsduma- und Regionalwahlen destabilisieren.

In der folgenden Nacht seien zwei weitere Versuche von Diversions- und Terrorgruppen unternommen worden, auf das Territorium der Krim einzudringen. Diese aber konnten von FSB-Mitarbeitern vereitelt werden. Der Durchbruchsversuch sei von Seiten der Ukraine durch massiven Beschuss und Panzertechnik unterstützt worden, heißt es. Ein russischer Militärangehöriger kam bei der Abwehr des Durchbruchsversuchs zu Tode. Auf dem Territorium der Halbinsel läuft die Fahndung nach den Terroristen.

Die FSB-Verwaltung Russlands für die Krim und Sewastopol hat Strafverfahren eingeleitet. Außerdem wurden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen an belebten Orten und bedeutenden Infrastrukturobjekten ergriffen. An der Grenze zur Ukraine sei außerdem der Grenzschutz verstärkt worden.

Am Samstag war der Chef der von Kiew abtrünnigen selbsternannten »Volksrepublik Lugansk«, Igor Plotnizki, bei einem Bombenanschlag verletzt worden. Plotnizki machte die Geheimdienste der Ukraine und der USA für das Attentat verantwortlich. Die Ukraine bestreitet jede Verwicklung in diese blutigen Ereignisse in Lugansk und auf der Krim.

Vor einer Woche allerdings hatte ein Sprecher des ukrainischen Geheimdienstes mit Blick auf den geplanten Gefangenenaustausch im Kriegsgebiet Donbass »Überraschungen« angekündigt.

Herzinger macht in seinem Hetz-Beitrag aus diesen Vorgängen »ein offenbar vom russischen Geheimdienst fabriziertes Komplott« und vermutet dahinter den Plan zu einer »groß angelegten Invasion der Ukraine«.

Achten Sie bitte auf die Wortwahl des Welt-Agitators in den nächsten Zeilen – ich habe einiges kursiv hervorgehoben: »Die Schamlosigkeit, mit der der Kreml-Herr die Ukraine des Terrors bezichtigt, während er einen Teil dieses Landes annektiert hält und in anderen Teilen durch die Präsenz seiner Besatzungstruppen eine terroristische Willkürherrschaft ›separatistischer‹Verbrecherbanden garantiert, spricht Bände.«

Lesen Sie weiter, wie Herzinger schürt: »Der Westen hat Putins kriegerischen Untaten und seinererpresserischen Gewaltpolitik bislang keinen nennenswerten Widerstand entgegengesetzt, zur Fortsetzung seines kriegsverbrecherischen Vorgehens in Syrien hat er ihn zuletzt sogar mehr oder weniger offen ermutigt … Es ist allerhöchste Zeit, dass der Westen endlich aus seinem Wahn erwacht, Putin könne durch gutes Zureden auf den Pfad friedfertiger Vernunft und Rechtschaffenheit zurückgeführt werden, und ein klares Signal setzt, dass er eine neuerliche Aggression gegen die Ukraine ebenso wenig dulden wird wie die fortgesetzte russische Okkupation vom Territorium dieses souveränen Staates.«

Dann endlich lässt Herzinger die Katze aus dem Sack: »Die Ukraine muss jetzt vom Westen mit aller Kraft und auf allen Ebenen unterstützt werden, auf der einer deutlichverschärften, härteren Diplomatie ebenso wie auf der einer effektiven Ausrüstung und Ausbildung der ukrainischen Armee.«

Was Herzinger nicht erwähnt, ist eine Meldung, die in eine ganz andere Richtung weist: Kämpfer der Terrormiliz IS sammeln sich an der nördlichen Grenze zur Schwarzmeer-Halbinsel Krim, wo ihnen die Ukraine Trainingslager zur Verfügung gestellt hat, wie Ruslan Balbek, Vizepremier der Halbinsel Krim, mitteilte.

»Uns sind die Trainingscamps im Gebiet Cherson der Ukraine bekannt, wo die Anhänger der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat) geschult werden«, sagte Balbek beim Treffen mit französischen Abgeordneten. »Wir sind zutiefst darüber besorgt, dass die ukrainische Seite als Gegenleistung für die Anti-Russland-Sanktionen den islamistischen Radikalen erlaubt, im Gebiet Cherson an rechtswidrigen Aktivitäten teilzunehmen und parallele Machtstrukturen zu bilden«, so Balbek.

Es sei auch möglich, dass die Radikalen die ukrainische Staatsführung erpressen und dabei die ukrainischen Atomkraftwerke ausnutzen könnten. Dies könne eine Gefahr sowohl für Russland als auch für Europa darstellen.

Die Entwicklungen in der Ukraine deuten darauf hin, dass es bald zu militärischen Aktivitäten dort kommen könnte. Die Anwesenheit von IS-Söldnern und Sabotage-Gruppen im Grenzgebiet Krim-Ukraine ist ein erstes Zeichen. Der Aggressor steht natürlich bereits fest – das zeigt der Beitrag in der Welt. Es ist – mal wieder – der »Kreml-Herr«.

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Mander s’isch Zeit! (Männer, Zeit ist es) Deutschland als Köder zum Weltkrieg

Souverän Heinz Christian Tobler

Veröffentlicht am 10.08.2016

Auf das Risiko hin mich lächerlich zu machen, was ich mir in diesem speziellen Falle sehr wünsche, lade ich dieses Video hoch in der Hoffnung, dass der Natoangriffsplan durch das Bekanntwerden vereitelt wird. Vielmehr ist dieser Film aber auch ein Augenöffner um in kürzester Zeit hinter die Kulissen der Weltpolitik zu sehen und zu verstehen was hier gespielt wird und wie man Deutschland als Köder für einen dritten Weltkrieg präpariert hat. Dank an Daniele Ganser und Johann Saiger!
Mander s’isch Zeit! Die Ereignisse überschlagen sich!
https://www.youtube.com/watch?v=Ie6xr…
https://www.youtube.com/watch?v=9gqTS…
http://de.news-front.info/2016/08/08/…
http://de.sputniknews.com/politik/201…
https://de-de.facebook.com/permalink….

Schwedisches Gericht urteilt: Asylwerber konnte nicht wissen, dass Messerstiche töten

(Admin: Mann oh Mann, da bleibt mir doch die Spucke weg – wegen geistiger Verblödung der Gerichte.)

In Schweden fasste ein Asylwerber ein mildes Urteil für das Töten einer jungen Asylbetreuerin aus. Foto: unzensuriert.at

In Schweden fasste ein Asylwerber ein mildes Urteil für das Töten einer jungen Asylbetreuerin aus.
Foto: unzensuriert.at
10. August 2016 – 10:09

Abermals hat ein Asylwerber getötet – und wieder einmal war es, laut Gerichtsurteil, nur „geistige Verwirrung“, wie die Zeitung Welt berichtet. Der Fall hatte in Schweden für landesweites Aufsehen und ebensolche Schlagzeilen gesorgt, nun erging das Urteil.

Die 22-jährige Asylhelferin Alexandra Mezher wollte in einem Asylantenheim eine Schlägerei zwischen Bewohnern schlichten und wurde dabei selbst mit einem Messer attackiert. Die junge Frau verblutete an ihren Stichwunden, eine zweite Person wurde ebenfalls durch Messerstiche verletzt. Der Täter, ein äthiopischer Asylwerber, gab bei der Einvernahme an, sich an nichts erinnern zu können.

Asylwerber konnte nicht wissen, dass Messerstich tödlich ist

Am Montag fällte das Göteborger Gericht nun das aufsehenerregende Urteil. Der kriminelle Flüchtling wird in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen, der Täter wurde jedoch nur der fahrlässigen Tötung, nicht aber des Mordes für schuldig befunden. Das Alter des Angeklagten, nach eigenen Angaben 18 Jahre, konnte vom Gericht nicht zweifelfrei festgestellt werden, es liege allerdings über 18 Jahren. Das von Gerichts wegen angeordnete psychiatrische Gutachten sei weiters zu dem Schluss gekommen, dass der Asylwerber geistig labil sei und daher möglicherweise nicht realisiert habe, dass ein Messerstich tödlich sein kann.

Täter bekommt Psychiotherapie und darf dann heimfahren

Nach Beendigung der psychiatrischen Therapie wird der Mann abgeschoben und darf laut Urteil bis 2026 nicht mehr nach Schweden einreisen. Als freier Mann könnte er dann allerdings erneut versuchen, Einlass nach Europa zu erlangen, um möglicherweise die laxe Gerichtsbarkeit aufs Neue auszureizen. Der Anwalt der Familie des Opfers zeigte sich gegenüber der Nachrichtenagentur TT „sehr enttäuscht“, die Familie habe auf Gerechtigkeit, also eine Verurteilung wegen Mordes, gehofft. Man werde Berufung einlegen, so der Anwalt.

Schweden rudert zurück – mit Erfolg

Nachdem Schweden, neben Deutschland und Österreich, EU-weit die meisten Flüchtlinge aufgenommen hatte, rudert die schwedische Regierung nun in der Flüchtlingsfrage zurück. In den überbelegten Asylunterkünften kommt es vermehrt zu gewalttätigen Übergriffen zwischen den Bewohnern. Man sah sich von Seiten der Regierung nun gezwungen, die Asylbestimmungen deutlich zu verschärfen. Daraufhin sind die Zahlen der Asylanträge in Schweden drastisch gesunken.

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Maschinen übernehmen immer mehr Jobs – Wohin mit den ungelernten Einwanderern?

Immer mehr Arbeit wird von Maschinen übernommen: Auch die Supermarktkassiererin hat bald ausgedient. Foto: Foto: Wikimedia / dan-yell / CC BY-SA 3.0

Immer mehr Arbeit wird von Maschinen übernommen: Auch die Supermarktkassiererin hat bald ausgedient.
Foto: Foto: Wikimedia / dan-yell / CC BY-SA 3.0
10. August 2016 – 13:45

Die Aufgaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bestehen darin, die Wirtschaftsentwicklungen ihrer Mitgliedsstaaten – darunter auch Österreich – zu optimieren, um damit zu einem steigenden Lebensstandard beizutragen. Dazu gehört natürlich auch, dafür Sorge zu tragen, dass ein hoher Beschäftigungsgrad erreicht wird.

Allerdings lässt die aktuelle Meldung der OECD aufhorchen, wonach jeder achte Job in Österreich bald von einer Maschine übernommen werden könnte.

Kommentar von Unzensurix

Beispiele finden sich hier bereits in einigen Supermärkten, wo der Posten der Kassiererin bereits ausgedient hat und man seine Waren auf eine Selbstbedienungskassa legt und selber scannt (was allerdings – noch – viele Kunden überfordert). Auch der U-Bahn-Fahrer ist meist nur Atrappe und dient lediglich zu Beruhigung der Fahrgäste, weil man U-Bahnen längst wie Spielzeugeisenbahnen von einem zentralen Relais steuern kann (was auch zunehmend für den Eisenbahnverkehr gilt). Und dass man seinen Zahlschein in der Bank direkt beim Schalter abgibt und seine Parkstrafe bar zahlt, wird einem mit extra Gebühren sowieso verleidet. So wendet man sich auch hier den Selbstbedienungs-Apparaturen oder dem Online-Banking zu.

Ebenso werden immer weniger Menschen am Fließband benötigt, weil auch hier die Technisierung Einzug gehalten hat und Maschinen schon beinahe jeden menschlichen Handgriff erledigen, etwa bei der Auto-Produktion.

Minder qualifizierte Arbeit wird weitgehend mechanisiert

Diese Liste ließe sich nahezu unendlich verlängern und deutet auf das Prinzip hin, dass man es darauf anlegt, ein Gros der Arbeit zu mechanisieren, weil das natürlich kostensparend ist, zumal eine Maschine weder Gehalt (mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld) bezieht, noch nach dem Ausscheiden aus der Arbeitswelt mit einer Pension bedacht werden muss, sondern gleich verschrottet werden kann.

Allerdings betrifft das in der Hauptsache jene Arbeit, zu der man wenig oder kaum fundierte Ausbildung benötigt. Also solche Jobs, die von ungelernten oder beschränkt angelernten Kräften erledigt werden können.

Migranten am Arbeitsmarkt kaum vermittelbar

Da aber zeigt sich nun eine enorme Gefahr für Österreichs Zukunft. Denn gerade durch die in den letzten Jahren stattgefundene Migration beruflich völlig unqualifizierter Personen (der syrische Gehirnchirurg und der afghanische Atomphysiker haben sich längst in Luft aufgelöst), die schon aufgrund sprachlicher Barrieren weder Lehre, geschweige denn Schule oder weiterführende Ausbildungen absolvieren können, ergibt sich ein völliges Übergewicht von Menschen, die man wahrscheinlich niemals in irgendeinen Arbeitsprozess eingliedern kann, weil sie in höchstem Falle nur zu solchen Tätigkeiten qualifiziert wären, welche laut OECD in naher Zukunft von Maschinen übernommen werden.

Trotzdem werden diese hereinmigrierten Menschen fordern, dass sie vom Staat Österreich erhalten werden, was ja auch mit der Absicht von genug Politikern d’accord geht, die großzügig mit der Mindestsicherung herumwerfen, um die Neuankömmlinge, die dann natürlich beizeiten Staatsbürger werden sollen, bei der Wähler-Stange zu halten.

Drohende soziale Spannungen interessieren Politiker nicht

Da man allerdings davon ausgehen kann, dass diese zu lebenslangem Nichtstun projektierte Bevölkerungsgruppe nicht ewig mit ihrem Bittsteller-Status zufrieden sein wird, weil ja offensichtlich andere Leute (vornehmlich die ungläubigen Alteinwohner) viel mehr als sie haben (Häuser, Autos, Arbeit), werden soziale Spannungen nicht lange auf sich warten lassen (siehe Banlieues in Paris).

„Zukunft Österreichs“ mit Massen moslemischer Arbeitsloser?

Dass da die vornehmlich von den Migranten mitgebrachte mohammedanische Lebenseinstellung, die ein sehr ambivalentes Verhältnis zur Arbeit zeigt, eine zusätzliche Rolle spielen wird, sollte auch jenen Personen (Politikern) klar sein, die noch immer lächelnd behaupten, dass die Einwanderer à la longue die wirtschaftliche Zukunft Österreichs mittragen werden.

Ja, das werden sie tatsächlich! Allerdings in einer Art und Weise, die für die Zukunft des Landes nichts Gutes ahnen lässt.

Und daran sind nicht nur die Maschinen alleine schuld. Da hat die Politik in den letzten Jahren einiges vermurkst.

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Wladimir Putin – „Grausame Rache Putins“: „Welt“ und „Zeit“ im Propagandarausch

Wladimir Putin

20:39 11.08.2016(aktualisiert 21:03 11.08.2016) Zum Kurzlink
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Ausgerechnet die sogenannte Qualitätspresse, die sich stets lauthals für unabhängige und objektive Berichterstattung einsetzt, hat an einem Tag gleich in zwei Artikeln durch Unterstellung, Fehlinterpretation, Verleumdung und falsche Übersetzungen Russland dämonisiert. Eine Spurensuche per Screenshots.

Screenshot des Artikels von gestern
Screenshot des Artikels von gestern

„So grausam rächen sich Putins Truppen an Zivilisten“
So lautete der Titel eines Welt-Artikels vom Mittwochabend, wo das Blatt unter Berufung auf „Syrer“ und „russische Aktivisten“ über angebliche Kriegsverbrechen der russischen Luftstreitkräfte berichtet. Einige Stunden später wechselte die Überschrift allerdings auf „Brandwaffen mit „erheblichem humanitären Schaden““. Um das Ganze offenbar glaubwürdiger erscheinen zu lassen, wurde den Lesern ins Gewissen geredet: „Massenmord: Aleppo geschieht vor unseren Augen – Schämt euch“, hieß es unter dem Link zum Artikel. Aber auch diese Worte verschwanden später.

Screenshot nach der Titeländerung
Screenshot nach der Titeländerung

Beweisbilder? „Gibt’s, zeigen wir aber nicht“
Im ganzen Artikel wird kein einziger Beweis und auch kein einziger Link gebracht. Aber das scheint die Zeitung gar nicht zu stören. Als Beweismaterial werden Berichte und Fotos diverser „russischer Aktivisten“ genannt (aber nicht gezeigt!):  „In einigen Fällen fotografierten Augenzeugen Militärflieger des Typs Su-34, die gerade Streubomben abgeworfen haben. Solche Flugzeuge hat nur Russland“, schreibt das Blatt.

Screenshot eines Leserkommentars, der womöglich schon gelöscht wurde
Screenshot eines Leserkommentars, der womöglich schon gelöscht wurde

„Brutale Angriffe mit Giftgas“ seien eine „Racheaktion“, behauptet „Die Welt“ und zitiert weiter einen Human Rights Watch-Sprecher, der allerdings statt von „Massenmorden“, von rund zehn verletzten Zivilsten in Idlib berichtet.

Der erste Leserkommentar
Der erste Leserkommentar

„Blutrünstiger Putin“ und seine „Vergeltung“

Tags zuvor hatten russische Behörden die Vereitelung von Terroranschlägen auf der Krim gemeldet, die durch ukrainische Spezialtruppen geplant gewesen sein sollen.  Keine Stunde vergeht nach der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin und „Die Zeit“ weiß schon: „Der russische Geheimdienst will einen ukrainischen Anschlag auf der Krim verhindert haben. Präsident Putin kündigt Vergeltung an, die Ukraine dementiert jegliche Aktion.“ Weiter im Text heißt es dann: „Der Tod der beiden Russen werde nicht ungesühnt bleiben.“ Angeblich hat das der russische Präsident gesagt.

So interpretierte das Blatt offenbar ein Zitat von Putin, das aber wie folgt in deutscher Übersetzung lautete: „Auf der russischen Seite ist es zu Verlusten gekommen, es wurden zwei Dienende getötet. Wir werden sicherlich nicht über so etwas hinwegsehen.“

Fazit
Im Grunde, ist es ja nicht neu, dass die deutsche „Qualitätspresse“ mit Unterstellungen diverser Form ein Feindbild von Russland und Wladimir Putin persönlich schafft. Dass aber die so hoch gepriesene „objektive Berichterstattung“ der deutschen „Niveau-Presse“ mittlerweile komplett zu einer realitätsverweigernden Propaganda umgestaltet wurde, wirkt beinahe erschreckend.

Propaganda
© REUTERS/ TOBIAS SCHWARZ

„Man bevorzugt Orwellschen Doppelsprech in noch perverserer Ausprägung als zu Sowjetzeiten“, schrieb vor ein paar Monaten ein „Welt“-Reporter. Im Nachhinein scheinen diese Worte durchaus auf die deutsche Medienwelt anwendbar, die sich selbst bei ihren Lesern in Misskredit bringt. Deren Kommentare werden denn auch noch massenweise entfernt.

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  • So sieht Meinugsfreiheit aus, Leser-Kommentare zum Zeit-Artikel über die Krim-Ereignisse
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So sieht Meinugsfreiheit aus, Leser-Kommentare zum Zeit-Artikel über die Krim-Ereignisse

Oft wurden und werden, wie auch im Fall der hier behandelten Artikel, Fotos von toten oder verletzten Kindern und Zivilisten auf das Titelblatt gesetzt. Man kann nach Belieben darüber streiten, ob das nun Propaganda ist, oder wohl doch durch die Meinungsfreiheit gedeckt wird. Eines ist aber klar: Lügen in Bezug auf Militärkonflikte spielt bekanntlich immer Kriegstreibern in die Hände.

Ukrainischer Präsident versetzt Streitkräfte in „höchste Kampfbereitschaft“

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit seinem Generalstab.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit seinem Generalstab.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat nach einem Treffen mit seinem Militärstab alle Streitkräfte in der Ostukraine und in der Nähe der Krim „auf das höchste Level der Kampfbereitschaft“ versetzt.

„Alle Einheiten in den Regionen der administrativen Grenzen zur Autonomen Republik Krim sowie entlang der gesamten Kontaktlinie zum Donbass wurden in höchste Kampfbereitschaft versetzt.“

Провів нараду з керівництвом силових структур і МЗСpic.twitter.com/gP6egeFyJ8

Доручив привести в посилену бойову готовність всі підрозділи в районах адмінкордону з АРК та по всій лінії зіткнення на Донбасі

Dieser Schritt erfolgt, nachdem ukrainische Spezialkräfte in den vergangenen Tagen mehrfach versuchten, mit Waffen und Sprengstoff auf die Krim zu gelangen, was von russischen Ermittlern verhindert werden konnte.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte daraufhin die ukrainische Führung scharf kritisiert und erklärt, dass diese „offensichtlich nicht an einer Friedensfindung durch Verhandlungen interessiert“ sei. Das eigentlich schon beschlossene Treffen im Normandie-Format sei vor diesem Hintergrund „bedeutungslos“.

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