Bargeldabschaffung und RFID Chips: ein Vorgeschmack aus Schweden

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Bildquelle: http://www.pravda-tv.com/

Es geht voran mit der bargeldlosen Gesellschaft. In den Köpfen der Massen ist das Elitenprojekt schon soweit verankert, dass viele nur die Schultern zucken und glauben, dass “dann eben die Scheine weg sind” und sich ansonsten nichts ändere. Und die “guten Argumente” wie Terror- und Kriminalitätsbekämpfung können mittlerweile wahrscheinlich schon die Schulkinder herunterleiern. Gerade die sorglosen Zeitgenossen sollten ruhig einmal einen Blick über die Staatsgrenze werfen – auf Länder, in denen Negativzins, Bargeldabschaffung und anderer “Fortschritt” schon weiter gediehen sind als hier.

Zum Beispiel auf die Schweiz, wo insbesondere der Zusammenhang zwischen Bargeldabschaffung und Negativzinsen/uferloser Schuldenwirtschaft gerade gut sichtbar wird. Bei den Eidgenossen ist die Negativverzinsung schon ein Stück weiter als hierzulande. So weit, dass sogar schon die Pensionskassen angesichts schmelzender Einlagen laut darüber nachdenken, Teile ihrer Bankguthaben abzuziehen und zu Barreserven in externen Tresoren zu machen. Die Reaktion der Schweizer Nationalbank darauf zeigt, wohin die Reise künftig auch für einfache Kontoinhaber gehen dürfte: sie empfiehlt den Geschäftsbanken, mit den zu erwartenden Bargeldanfragen “restriktiv umzugehen”. Im Klartext heißt das wohl: den Zugriff der Kassen auf die Guthaben zu blockieren.

Was genau der einfache Bürger künftig von seiner Hausbank erwarten darf, erklären die Finanz- und Crash-Experten Friedrich und Weik mit Verweis auf zwei der weltweit führend meinungsbildenden Ökonomen: “Larry Summers und Kenneth Rogoff argumentieren unverhohlen, dass es darum gehe, auch private Ersparnisse mit Negativzinsen für Regierungen „nutzbar“ zu machen.

Und dieses “Nutzbarmachen” erfordert natürlich die Sperrung der finanziellen Nebenstraßen und Umleitungen, von denen das Abheben von Bargeld für Ottonormalverbraucher die wichtigste ist. Wenn nur noch die eine digitale Finanzautobahn bleibt, kann niemand mehr, der außerhalb der Führungszirkel der Finanzindustrie steht, die Melk-, pardon, Mautstationen umfahren. Die Hausbank zieht dann nach Belieben Transaktions- und andere Gebühren ein, der Staat bucht die Sondersteuern und Bankenrettungsspritzen direkt von Ottonormalverbrauchers Konto ab. Wer glaubt, diese Prognose sei jetzt wirklich übertrieben oder Gesetzeslage, Verfassung oder Common Sense seien ein Hindernis für diese Entwicklung, hat wohl die letzten 10 Jahre nicht allzuviel mitbekommen.

Besonders fortschrittlich ist man in Schweden, wo sich die Gesellschaft wie von selbst mit Zuckerbrot und Peitsche auf digital-bargeldlos trimmt. Zahlungsverkehr mit Bargeld ist zwar nach wie vor erlaubt, doch mit zunehmend hohen “Transaktionsgebühren” und logistischem Aufwand verbunden (und nicht zuletzt mit schiefen Blicken). So kann Bargeld nur noch bei bestimmten Banken abgehoben oder eingezahlt werden – gegen Gebühren von umgerechnet mehr als 8 € pro Rechnung oder Transaktion. Ein Nebeneffekt des Ganzen: Ältere, “sozial Schwache” oder in abgelegenen Gegenden wohnende werden von der Bargeldlos-Gesellschaft gnadenlos abgehängt. Vielleicht bietet der Staat ihnen ja demnächst als freundliches Entgegenkommen die kostenlose Implantation von RFID-Chips an. Ja, auch hier ist Schweden ruhmreicher Vorreiter:

In Schweden sei bereits ein Pilotprojekt zur bargeldlosen Bezahlung über solche RFID-Chips im Einsatz, schwärmte der Moderator Claus Kleber in der betreffenden Sendung (ZDF HeuteJournal) und ließ einen Software-Entwickler unwidersprochen Werbung für die angebliche Sicherheit der RFID-Technologie machen.”

Wie KlagemauerTV anmerkt ist Kleber Mitglied der Atlantikbrücke, eines jener Elitennetzwerke die Projekte wie die Bargeldabschaffung und RFID-Technologie bei jeder Gelegenheit gern promoten. So lange die Mehrheit der Bürger glaubt, dass diese “Innovationen” wirklich nur zu ihrem Besten sind, werden diese Projekte Schritt für Schritt vorangetrieben. Und zwar so lange, bis die Transatlantiker und andere Kader jeden einzelnen Menschen überall auf der Welt bei Bedarf mit einem Mausklick enteignen können. Und man braucht nicht viel Phantasie, um sich weitere Möglichkeiten auszumalen, die die fortschreitende Digitalisierung in Verbindung mit RFID-Chips bietet. Denken Sie nur einmal an Bereiche wie (Zugang zu) Medizin und (Zugang zu) Bildung.

Doch wer zu denen gehört, die kein Problem mit der Bargeldabschaffung haben, wird wahrscheinlich auch ganz fest daran glauben, dass unsere Eliten schon Vernunft walten lassen und einlenken werden, statt von ihren immer weiter wachsenden Machtmöglichkeiten immer mehr Gebrauch zu machen. Wir geben da leider eine nicht ganz so optimistische Prognose ab: sie werden so weit gehen wie sie können. Und auf keinen Fall werden sie aufhören bevor Sie laut aufschreien. Und je nachdem wie lang Sie warten, wird auch das Schreien nichts mehr helfen.

Aus: Krisenvorsorge von Gerhard Spannbauer

Auf der Seite http://kosmische-tagesschau.de/KT

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