Neukölln: „Antänzer“ schlägt Polizistin mit Faust – Innensenator Henkel: „Zu echter Plage entwickelt“

Die Beamtin war Sonntagnacht gegen 22.30 Uhr mit einem Kollegen wegen einer Schlägerei beim U-Bahnhof Hermannplatz in Neukölln eingetroffen. Von einer Schlägerei war jedoch keine Spur mehr zu sehen und die Beamten wollten gerade wieder gehen, als ein junger Mann die Treppe heruntergerannt kam und der Frau unvermittelt mit der Faust ins Gesicht schlug.
BERLIN - APRIL 3:  People walk past a store with signs written in Arabic April 3, 2006 in the Neukoelln district in Berlin, Germany. Reports of violence at a nearby high school have thrown the spotlight onto integration policies, with opposition parties claiming that current polcies are inadequate at integrating the many resident foreigners, many of whom are from Islamic or Eastern European countries, into German society. Europe is struggling to find an adequate solution to integration of immigrants, with many liberals warning of cultural imperialism should immigrants be forced to take on the values of their host countries, while many conservatives argue that newcomers must learn the language and accept the cultural values of their new homeland. (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Der Täter wurde von ihrem Kollegen überwältigt und festgenommen. Die Polizistin musste noch in der Nacht ambulant behandelt werden und konnte ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Obwohl der Täter keine Papiere bei sich trug, konnte er als polizeibekannter „Antänzer“ identifiziert werden. Der 18-jährige Ägypter war den Beamten durch Raub- und Trickdiebstähle ausführlich bekannt.

Nordafrikanische Basardiebe

„Seit einigen Monaten treten hierbei vorrangig Täter aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum in Erscheinung, welche durch eine höhere Gewaltbereitschaft auffallen“, so der Bericht zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2015. Dabei haben die jungen Männer aus Nordafrika kaum Bleibechancen nach dem Asylrecht.

Am Montag sagte der Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU):

„Dealer und Antänzer dürfen nicht das Gefühl haben, sie könnten dem Staat auf der Nase herumtanzen, weil ihnen nach einer Festnahme juristisch sowieso nichts passiert. Leidtragende ist die Polizei, die das jeden Tag ausbaden muss. Gerade das Antänzerphänomen hat sich zu einer echten Plage entwickelt“, zitiert der „Tagesspiegel“ Henkel.

In Österreich schon „sichere Herkunftsländer“

Die Abschiebung krimineller Nordafrikaner sei laut Henkel allerdings „extrem schwer und langwierig“. Im Gegensatz zu Österreich, welches seit Februar die nordafrikanischen Länder Marokko, Algerien und Tunesien als „sichere Herkunftsländer“ betrachtet, steht Deutschland noch vor der Entscheidung. Eine entsprechende Forderung enthält auch die „Berliner Erklärung“ der Unions-Innenminister. (sm)

http://www.epochtimes.de/

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Invasion veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s