Bericht aus der Ukraine 07. August 2016

7. August 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION

07. August 2016 (von unseren Quellen aus der Ukraine) Das Bombardieren und Töten im Donbass wird trotz der Friedensmarschierer fortgesetzt. Die Frustration wächst. Der Beschuß von Wohngebieten und Zivilisten durch die Kiewer US-Regierung (was natürlich auf Anweisung der EUSA geschieht) wird stattdessen intensiver und brutaler. Wenn man das Geschehen im Donbass nicht direkt durch Bekannte mitbekommt, kann man nicht nachvollziehen, daß es überhaupt möglich ist, soviel Brutalität gegen das eigene Volk aufzubringen.

Gorlowka 3.8.16

Die Bewohner der „grauen Zone“, die sich direkt an die Trennlinie anschließt, befinden sich nicht nur stündlich zwischen Leben und Tod, die Menschen sind dem Wahnsinn nahe. Die Bilder von zerfetzten Angehörigen auf der Straße bekommen die Menschen nicht mehr aus dem Kopf. Wer kann hier in Westeuropa von uns nachempfinden, fast 20 Stunden am Tag das Pfeifen der Geschosse über seinem Kopf zu hören? Neben permanentem Hunger, unbeschreiblichen Lebensbedingen, ohne Strom, ohne Wasser, Einkaufen unter Artilleriebeschuß und dann noch unter dem Druck zu stehen, notwendige Medikamente für sein Kind zu kaufen, oder Lebensmittel … das sind Zustände, wie sie denen in den Kriegsgebieten in Syrien nicht nachstehen, nur daß im Westen nicht davon berichtet wird, weil die Täter ganz klar vom Westen gesponsert und beauftragt werden und weil das ganze unter der Egide einer US-amerikanischen Vassallenregierung abläuft. Laut dem Minsk II Abkommen, sollten alle schweren Waffen mindestenss 30 km von der Kontaktlinie abgezogen werden, um den Beschuss auf die Zivisten in den Dörfern zu verhindern.

Teilweise beginnt der Beschuss um ca. 14 Uhr und geht bis um nächsten Morgen weiter. Anwohner des beschossenen Wohngebiets erzählen über die Schrecken der vergangenen Nacht.

Video aus dem Donbass:

Video aus Donezk:

Zwei Millionen Einwohnern der LVR droht die Abschaltung der Wasserversorgung. Die ukrainische Behörde „Exportkontrolle“ blockiert die karitative Versorgung mit Chlor zu Wasserreinigung. UNICEF versorgt im Rahmen der internationalen humanitären Hilfe die Wasserkanäle des Donetzker und Luhansker Oblastes mit flüssigem Chlor zur Trinkwasserdesinfektion. UNICEF kauft das Chlor im Dnepropetrowsker Oblast und bringt es dann in den Donbass.

Irgend ein Beamter der Staatlichen Behörde für Exportkontrolle hat beschlossen, so in einem Schreiben von UNICEF, daß diese Hilfsmaßnahme dem Export unterliegt und deshalb auch der Kontrolle, da UNICEF keine Organisation der Ukraine ist. Das Ergebnis dieser Schikane bedeutet, dass die Wasserversorgung über den Popasnjanskij -Kanal für Trinkwasser an die Bevölkerung eingestellt werden muß.

Der militärische Führer der Donbass-Armeen, Sachardchenko, läßt keinen Zweifel an der Entschlossenheit der Südost-Ukrainer aufkommen:wenn das Kiewer Regime uns angreift, wird es kein Minsk 3 mehr gebenwir gehen bis nach Kiew.“

Alexander Sachardchenko, Premier der DVR und Anführer des Donbass Widerstandes gab vor wenigen Tagen eine Presseerklärung:

Der übersetzte Wortlaut: „Die andere Seite bereitet sich intensiv auf eine neue Offensive vor. Die ukrainischen Truppen des Kiewer Regiemes sind für den großen Angriff bereit, das bestätigt unsere Aufklärung. Das wird dann das Ende des Friedensprozesses von Minsk 2 sein – politisch und militärisch. Kiew ist entschlossen, den Donbass-Konflikt mit Gewalt zu lösen. Wir wollen keinen Krieg, weil wir den Krieg nicht nur aus dem Fernsehen kennen! Ich kann ihnen aber sagen, sollte Kiew uns noch einmal versuchen anzugreifen, sollen sie sich später nicht beschweren und jammern – Minsk 3 wird es nicht geben, denn wir werden dann bis nach Kiew gehen!“

Der massive Beschuß von Wohnvierteln der Donbass-Städte wie Donezk, Horlovka und Jasinowataya usw. wird seit Tagen deutlich erhöht – und auch wird eine große Anzahl an schwerer Kriegstechnik weiterhin an die Donbass-Front-Linie gebracht, trotz des Verbotes durch das Minsk-2-Friedensabkommens. UNO, europäische Medien, EU-Politiker, EU-Bürger, Bürgerrechtler und Menschenrechtsorganisationen, sowie die beiden „Friedensgaranten“ des Minsk-2 Abkommens, Merkel und Hollande schweigen und lassen das ukra-faschistische Regime in Kiew gewähren. Sie sind anscheinend an einem Frieden nicht interessiert.

Quelle-1: dnr-news.com Quelle-2: http://rusvesna.su/news/1470402760

Die Donbass-Führung gerät seit dem neuen, intensiven Beschuss ab Anfang Juli ebenfalls unter Druck der Donbassbevölkerung. Die Bevölkerung fordert den Widerstand immer dringender auf, gegen die Angriffe auf die Zivilbevölkerung entsprechend zu reagieren. „Der Donbass Widerstand solle nicht weiter tatenlos zusehen, wie die Kiewer Faschisten Donbass Bewohner umbringen“.

Es ist davon auszugehen, zumal die Olympischen Spiele als Ablenkung begonnen haben, daß eine neue Gewaltoffensive der Kiewer US-Regierung im Auftrag der EUSA bevor steht.Der Donetzker Anwalt, Aleksej Zhihulin hatte bereits seit 2014 Beweise, Zeugenaussagen, medizinische Gutachten etc. über tausende Fälle von Folter, Ermordung von Zivilisten, sowie anderer Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee gesammelt, ausgewertet und Klage beim Internationalen Gerichtshof eingereicht. Der IGH hat mittlerweile mit der staatsanwaltschaftlichen Prüfung über Menschenrechtsverletzungen des Kiewer Regiemes begonnen. Die geht aus einem offiziellen Schreiben des IGH an den Initiator und Hauptkläger Zhihulin hervor. Nun, es ist zwar erfreulich, dass sich nun endlich der IGH mit den Kriegsverbrechern beschäftigt, aber ob etwas dabei heraus kommen wird ist fraglich (siehe MH 17). Es sind ja nicht nur die „eingesetzten Kriegsverbrecher“ in Kiew, die Auftraggeber gehören ebenfalls vor den IGH – und dann stünde die EU plötzlich ohne „Elite“ da.

Die Begnadigung der Kriegsverbrecherin Sawchenko war ein gut durchdachter Schachzug von Rußland . Eine Vollstreckung des Urteils für Sawchenko, 20 Jahre Haft, hätte Rußland lediglich Kosten verursacht, die Begnadigung brachte Rußland den Vorteil, daß Sawchenko die Oligarchen-Junta in der unter amerikanischer Verwaltung stehenden Westukraine ordentlich aufmischt. Ihre ersten Äußerungen nach Antritt ihres Abgeordnetenmandats waren, daß Journalisten „Hyänen“ seinen und Abgeordnete der Rada „faule Hunde“. Der Beifall der Bevölkerung war ihr sicher. Während der U-Haft in Rußland wurde Sawchenko als Abgeordnete der Timoshenko-Partei „Vaterland“ als Abgeordnete gewählt und erhielt zudem noch einen Sitz als Pace Abgeordnete der Ukraine einen Sitz im Europarat. Diese großartige Geste stellt sich nun als ein peinlicher Patzer des Kiewer Regimes heraus. Dort hatte eigentlich niemand mit einer Begnadigung Sawchenkos durch Rußland gerechnet und sie wurde lediglich zu Propagandazwecken „gegen Rußland“ hochgejubelt und mit einem solchen Posten versehen, um eine Gallionsfigur in der Haft des grausamen Rußland demonstrieren zu können. Man fühlte sich davor sicher, daß die unberechenbare und hoch aggressive Sawchenko tatsächlich begnadigt werden würde und die ihr zugeschriebenen Positionen auch tatsächlich ausfüllen könnte. Als sie aber tatsächlich kam mußte man die faschistische Volksheldin auch propagandistisch einsetzen.

Nach ihrer Rückkehr in die Ukraine war klar, daß Poroshenko und Timoshenko alles versuchen würden, um Sawchenko für ihre Propagandazwecke einzuspannen. Anscheinend hat Timoshenko hier schon mal einen Punktsieg verbucht.

In 2014 wurde durch ein geleaktes Telefonat Timoshenkos bekannt, daß sie am liebsten „Rußland mit Atombomben auslöschen“ würde und Putin persönlich den Kopf wegschießen möchte. Nach diesen Äußerungen wurde sie ja offiziell nicht mehr von ihrer besten Freundin Merkel, noch von irgendwelchen anderen Demokratiepolitikern empfangen. Ebenfalls hatte sie sich durch die Aussagen angeblich als vom Westen geförderte Präsidentschaftskandidatin 2014 disqualifiziert. Daß Timoshenko die Gegenspielerin von Poroshenkos ist, ist ebenfalls ein offenes Geheimnis. Sawchenko brachte sich schon kurz nach ihrer Begnadigung als Präsidentschaftskandidatin ins Spiel. Irgend jemand aus der „Vaterlandspartei“ muß ihr den „Floh“ ins Ohr gesetzt haben. Schon nach ihrer Ankunft in der Ukraine wurde von Politikern der anderen Kiewer Regierungs-Parteien hinter vorgehaltener Hand geäußert, daß es zwischen Sawchenko und Timoshenko bald in der Partei krachen würde – die beiden seien sich in ihren Ansprüchen zu ähnlich. Man kann also davon ausgehen, daß Timoshenko hinter dem „Präsidentschaftstraum“ von Sawchenko steckt. Anders kann man den „Aufruf zu einer erneuten Revolution“ nicht deuten.

Die „Volksheldin der Ukraine“ sorgt immer wieder für Überraschungen und wirbelt die Oligarchen Junta in Kiew ganz schön durcheinander. Nachdem Sie vor 2 Wochen gefordert hatte, Kiew müsse sich im Donbass entschuldigen und das Gespräch mit dem Donbass suchen, nur so könne der Bruderkrieg beendet werden,  sprach sie letzte Woche auf einer Kundgebung in Odessa. Sie wurde mit Eiern und Tomaten beworfen, was sie aber nicht davon abhielt, zu erklären, bei den nächsten Wahlen für das Amt des Präsidenten der Ukraine zu kandidieren!

Nun ruft Sie die Ukrainer auf, gegen das Kiewer Regime und gegen Poroschenko auf die Straße zu gehen und zu protestieren. Sie fordert dazu auf, den Präsidenten als Garanten der ukrainischen Verfassung für sein kriegslüsternes Handeln im Donbass zur Rechenschaft zu ziehen. „Fragt ihn, was er denn Gutes für die Ukraine getan hat?“. Er schickt eure Kinder in den Krieg, nicht seine eigenen Kinder! Eure Kinder sind ihm egal!

Dann verfällt sie aber wieder in das alte, propagandistische Denkmuster des Westens und fordert die Mütter der Soldaten der DVR, LVR und Krim auf, ebenfalls auf die Straße zu gehen, um dort ebenfalls Druck zu machen. Gegen wen Druck gemacht werden soll, verrät sie allerdings nicht. Der Widerstand der DVR und LVR besteht aus Freiwilligen und auf der Krim herrscht, dank der Voraussicht Putins, kein Krieg und dort verläuft auch keine Front!

Vasil Volha, Vorsitzender der „Ukrainischen Union der Linken“ beginnt nun, die EU-Bedingungen des Assoziierungsabkommens öffentlich zu machen. Janukowitsh hatte damals, vor dem Maidan-Putsch, wohlweislich das Abkommen mit der EU abgelehnt, da es nicht finanzierbar war. Daraufhin inszenierte die EUSA in Kiew den Maidan.

Jeder „hüpfende Bewußte“, der ein Umsetzen der Freihandelsvereinbarung fordert, so Volha, „hüpft auf dem Deckel des Sarges, mit dem versucht wird, die noch halbwegs lebende Ukraine zu begraben. Heute schon zahlt jede ukrainische Familie für dieses Hüpfen mit höheren Lebenshaltungskosten, höheren Preisen, Arbeitslosigkeit und Armut.“

Das vom Kiewer Regime unterschriebene Assoziierungsabkommen fordert von der Ukraine, das 30.000 km lange Schienennetz der Eisenbahn von Breitspur auf Schmalspur umzubauen. Die Bauzeit für das heutige Schienennetz in der Ukraine beträgt 150 Jahre. 150 Jahre fuhren die Züge auf einer Schienenbreite von 1520 mm und heute, falls die von strotzender Idiotie unterschriebene Vereinbarung über die Freihandelszone mit der EU umgesetzt werden soll, müssen alle Gleisanlagen in der Ukraine auf die Schmalspur von 1435 mm umgebaut werden. So hat es die EU befohlen. Selbstverständlich müssen die Kosten von über 100 Mrd. USD von der Ukraine aufgebracht werden. Dazu kommt dann noch der Umbau von ca. 123.500 Eisenbahnwaggons und ca. 6100 Lokomotiven. Dies verursacht Kosten von weiteren 10 Mrd. USD.

Dieser Punkt betrifft lediglich die Eisenbahn. In dem Assoziierungsabkommen verpflichtet sich die Ukraine weiterhin, die ukrainisch-chemische Industrie, Metall- und Maschinenbau, Landwirtschaft und Zuckerherstellung zu liquidieren! (Anmerkung: Diamant-Mehl hat bereits die ersten Zuckerfabriken in der Ukraine übernommen) Wenn die Ukraine wirtschaftlich überhaupt noch lebensfähig bleiben will – oder wieder werden will – kann es nur einen Weg geben: die sofortige Stornierung des Assoziierungsabkommens mit der EU.

Die Unzufriedenheit mit der Regierung und die Stimmung gegen die EU und USA in der Ukraine wird immer offensichtlicher und aggressiver. Man kann sagen, daß mittlerweile jeder Haushalt bewaffnet ist, und das nicht nur mit Pistolen. Teilweise befinden sich Handgranaten schon Kistenweise in Privathäusern, eine Kalashnikow gehört zu Standardausrüstung. Waffen aus ATO-Beständen kann man in der Ukraine „an jeder Ecke“ kaufen. Söldner und Armee-Soldaten sichern ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf von Waffen, Munition und Granaten.

Der Rechte Sektor, Swoboda und die anderen verschiedenen Nazi-Gruppen nutzen nun die Unzufriedenheit für ihre Zwecke aus, und bringen das ukrainische Volk gezielt auf Kurs für eine neue Revolution, die sich aber nicht nur auf Kiew beschränken wird, sondern das ganze Land erfassen wird. Auch der rechte Sektor hat begriffen, daß das Land unter der Knute der USA und der EU vollkommen ruiniert wird. Das ändert zwar die Haltung der faschistischen Rechten gegenüber Rußland und dem Donbass nicht, überzeugt aber viele Ukrainer, die eine große Wut auf den Westen entwickelt haben.

Die ukrainische Hackergruppe „Sprut“ hat den Server des ukrainischen Verteidigungsministeriums gehackt und ist fündig geworden. „Sprut“ veröffentlichte die brisanten Infos nebst Pässen von den sog. „US-Beratern“ in Kiew. Alles „verdiente „US-Spezialisten“ für Propaganda, Medienkontrolle, Hetze, Hysterie und Gehirnwäsche, die sich ihre Sporen in Südostasien, Lateinamerika, Westeuropa Afrika und dem Nahen Osten verdient haben.

Zum Beispiel ein Mr. Johnson, der erst am 21.5.16 eingeflogen wurde, um als Berater für die Schaffung einer neuen Rundfunkstation „FM-Armee“ für die ukrainischen Streitkräfte zu fungieren. Anscheinend blieb die bisher erfolgte Gehirnwäsche der ukrainischen Armee hinter den Erwartungen zurück. Sehr viele Zwangsrekrutierte sehen überhaupt keinen Sinn darin, gegen den Donbass zu kämpfen. Diese sogenannten US-Berater arbeiten für die CIA-nahen NGO`s wie „Defence Security, Kooporation Agency“ und National Public Radio“, die indirekt der US-Regierung unterstehen. Hier einmal eine kleine Auswahl der von Washington geschickten Propaganda- und Hetzjournalisten:

US Strippenzieher 1

US Strippenzieher 4-1             US Strippenzieher 5

 

US Strippenzieher 3                    US Strippenzieher 2

Und daß Herr Welna nicht auf eigene Faust und unabhängig in der Ukraine unterwegs ist, sondern mit hochoffizieller Anweisung uns Autorität, wie die anderen Propaganda-Figuren auch, zeigt dieses Schriftstück, in dem der ausstellende „Nationale Sicherheitsdienstbeauftragte“ des Senders NPR sich direkt an den Sicherheitsdienst (Geheimdienst) der Ukraine wendet.

US Strippenzieher Schreiben

Gefunden wurde mit Sicherheit lediglich ein kleiner Teil der US-Puppenspieler, die die Spaltung der Ukrainer gegen das russische Brudervolk anheizen sollen. Quelle – Hackergruppe Sprut, auch auf Englisch: http://sprut.win/news/83-kuklovody-iz-vashingtona.html

In Kiew begann gestern der Prozeß gegen Söldner des Batallions „Tornado“, die wegen Folter, Mord, Raub, Gräueltaten und anderen Kriegsverbrechen an Donbass Zivilisten angeklagt sind. Man hatte auf ihren Handy die entsprechenden Foltervideos sicher gestellt. Ehemalige Söldner des inzwischen aufgelösten Batallions „Tornada“ und Söldner der Batallione von Semen Semenchenko belagern das Gerichtsgebäude in Kiew und wollen ihre „Spezln“ frei pressen. Gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei waren die Folge. Am 3.8. erfolgte dann ein Angriff auf die Polizei vor dem Gerichtsgebäude. Es gab auf beiden Seiten Verletzte.

Auch die weiteren Städte und Dörfer stehen unter Dauerbeschuss durch die Söldner von AJDAR und ASOW.

Teilweise beginnt der Beschuss um ca. 14 Uhr und geht bis um nächsten morgen weiter.

Anwohner des beschossenen Wohngebiets erzählen über die Schrecken der gestrigen Nacht.

Video aus dem Donbass: https://youtu.be/5Yb4Bd8BKvs

Zwei Millionen Einwohnern der LVR droht die Abschaltung der Wasserversorgung. Die ukrainische Behörde „Exportkontrolle“ blockiert die karitative Versorgung mit Chlor zu Wasserreinigung. UNICEF versorgt im Rahmen der internationalen humanitären Hilfe die Wasserkanäle des Donetzker und Luhansker Oblastes mit flüssigem Chlor zur Trinkwasserdesinfektion. UNICEF kauft das Chlor im Dnepropetrowsker Oblast und bringt es dann in den Donbass.

Irgend ein Beamter der Staatlichen Behörde für Exportkontrolle hat beschlossen, so in einem Schreiben von UNICEF, dass diese Hilfsmaßnahme dem Export unterliegt und deshalb auch der Kontrolle, da UNICEF keine Organisation der Ukraine ist.

Das Ergebnis dieser Schikane bedeutet, dass die Wasserversorgung über den Popasnjanskij -Kanal für Trinkwasser an die Bevölkerung eingestellt werden muss.

Bericht aus der Ukraine 07. August 2016

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2 Kommentare zu “Bericht aus der Ukraine 07. August 2016

  1. Dass die Krypto-Faschisten im deutschen Bundestag die Ultra-Nazis in Kiew unterstützen, ist dann auch nicht weiter verwunderlich.

    Dass die Linken und Grünen diesen Pakt mit dem Teufel auch noch unterstützen, zeigt, dass die heutige Linke nichts mehr zu tun hat mit der Linken vor 20 Jahren.

    Die heutige Linke propagiert und führt völkerrechtswidrige Angriffskriege, kaschiert Chemtrails, vertuscht den Einsatz von Uranmunition in Ex-Jugoslawien und im Irak – so viel zum Umweltgewissen der Grünen – und propagiert den Schwindel um die angebliche globale Erwärmung.

    Man echauffiert sich über deutsche „Rechtspopulisten“ und zugleich paktiert man mit Kiew-Nazis, die selbst die deutsche Waffen SS des Dritten Reiches noch harmlos aussehen lassen.

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