„Methoden von SS und SA“ – Berlins Innensenator rechnet mit linker Szene ab

Beim Parteitag der Berliner CDU rechnete Innensenator Frank Henkel mit den linken Extremisten in seiner Stadt ab. Unter dem Wahlkampf-Motto „Starkes Berlin“ spricht er über die linksextremen Krawalle, die Bedrohung des Anwalts und dem Vergleich der autonomen Randalierer mit Hitlers Garden.
Innensenator Frank Henkel (CDU), Berlin Foto: Axel Schmidt/Getty Images

Innensenator Frank Henkel (CDU), BerlinFoto: Axel Schmidt/Getty Images

Vor dem Delfi-Kino in der Kantstraße standen ein halbes Dutzend Einsatzfahrzeuge, viele Polizisten und Beamte in Zivil. Sie alle sicherten den Tagungsort der Berliner CDU, die hier ihren Parteitag abhielt. Unter dem Motto „Starkes Berlin“ wurde der Wahlkampf um Spitzenkandidat Frank Henkel (52) eingeleitet.

Während einer dem Parteitag vorausgehenden Schweigeminute für die Opfer von Nizza leuchteten die französischen Nationalfarben auf der Leinwand und Berlins CDU-Generalsekretär Kai Wegner (43) verkündete: „Freiheit und Demokratie sind stärker als der Terror.“

Henkel vergleicht Linke mit Hitlers Garden

Dann ging es um Berlin. Als Gastredner kamen Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der CDU-Generalsekretär Peter Tauber. Beide vertraten die Meinung, dass ein „starkes Berlin“ einen „Regierenden Bürgermeister Frank Henkel“ brauche.

Der amtierende Innensenator sprach dann auch in seiner Rede über die Welle linker Gewalt in Berlin. Dazu kam er auch auf den Rigaer94-Prozess zu sprechen: „Wenn es zutrifft, dass der Anwalt der Eigentümerseite durch einen Anschlag eingeschüchtert werden sollte, wenn das so stimmt, dann sind das Mafia-Methoden, die Methoden von SA und SS. Dagegen müssen wir aufstehen“, berichtet die „B.Z.

Extremismusforscher: bis zu 40.000 gewaltbereite Linksextreme in Szene

Nach Einschätzungen des Extremismusforschers Karsten Hoffmann gibt es in der linksextremen Szene etwa 30.000 bis 40.000 gewaltbereite Personen. Darunter befindet sich ein zahlenmäßig schwer zu beziffernder „harter Kern“. Der Politologe sieht die Rigaer Straße 94, eines der letzten besetzten Häuser in Berlin, als „Symbol“ für Linksautonome in ganz Deutschland.

Der Wissenschaftler weiß, dass „wenn der Geist der Gewalt erst einmal aus der Flasche ist, bekommt man ihn nicht wieder hinein“.

Henkel nach Räumung von Rigaer94 unter Beschuss

Innensenator Henkel geriet nach Räumung der Rigaer Straße 94 unter politischen Beschuss. Das Gerichtsurteil schien dies zu bestätigen. Allerdings kam dann die Meldung, die alles änderte: „Wir haben konkrete Erkenntnisse, dass der Anwalt der Eigentümerseite aufgrund einer massiven Einschüchterung beziehungsweise eines Brandanschlags nicht an dem Termin teilgenommen hat.“

Auch wies Henkel die Einschätzung des Gerichts zurück, wonach die Räumung widerrechtlich war. (sm)

„Ich stelle mir mal eine Sekunde vor, wir hätten die Situation in der Rigaer Straße mit Rechtsextremisten.“ Niemand in der Gesellschaft würde dann auf die Idee kommen, den Rat zu erteilen mit den Rechtsextremisten zu verhandeln oder ihnen Immobilien zur Verfügung zustellen. (Innensenator Henkel, CDU)

 http://www.epochtimes.de/politik

Der inszenierte Putsch

Wolfgang Brehm

Si Deva

Wolfgang – hast Du mal bitte eine Quelle bezüglich der Neuen Germanischen Medizin? Danke ….
Bibi Sagichnet

Warum gehen die Türken auf unseren Strassen und demonstrieren?Was bringt es denen hier?Wenn die doch so eine tolle Demokratie hätten,warum sind die Türken dann hier?
Bibi Sagichnet

Das war jetzt bissel blödes Deutsch.Sorry😆
Christian Meyer

Weil sie uns damit zeigen wollen wie sehr sie hinter Ihrem Land und trotz unserer falsch zugeführten Infos bezüglich der Türkei hinter ihrem System stehen bzw deren FÜHRER 😉 aber nichts desto trotz .. wir dürfen so keine Fahnen schwenken .. erst recht nicht nach solch traurigen und zugleich unglaublichen Geschichten .
Bibi Sagichnet

Aufwachen?Man muss nur Nürnberg anschauen😣 Die Antifa sind die schlimmsten.
VideosfromInnocent

die Erste Ankündigung von „Erdowahn “ nach dem Putsch war es, die Todesstrafe wieder einzuführen…und das nicht nur für Militärputschisten…
Alle 5 Antworten anzeigen

Claus Mühlenkamp

Die Todesstrafe ist in der EU seit dem Lissabonner Vertrag wieder erlaubt! http://www.euaustrittspartei.at/eu-nein-danke/todesstrafe/
VideosfromInnocent

+Claus ja das ist bekannt, es ging aber um die Türkei…offenbar ist der Trend weltweit hin zur Todesstrafe und zum Kriegsrecht sowie Sozialabbau …unsere Großeltern drehen sich grad im Grab, sie sind für diese Freiheiten auf die Straßen hegangen und teils gestorben – und wir lassen es wehrlos zu …hauptsache die XBox läuft oder das Iphone kann auf Pump gekauft werden…
Riplex76

Erinnert mich alles sehr an 1933…… Ich sag nur Reichstagbrand.
noname

Das war nichts anderes als der Reichstagsbrand auf türkisch.
Thorsten Sushi

Als ich erst von dem Putsch gehört hatte (mitten in der Nacht), dachte ich der Putsch sei vielleicht so wie bereits in anderen Nahostländern durch die USA inszeniert, um wieder einen gehorsamen Sklaven einzusetzen. Später kam mir dann auch der Gedanke, das es von der Türkei inszeniert gewesen seien könnte, um Erdogan noch mehr Macht „legitim“ einzuräumen. Wird man sehen wie es sich weiter Entwickelt. Zu dem Putinthema, kann man einfach mal nach Interviews in YouTube gucken. Da spricht er auch relativ offen an, wer denn eigentlich Krieg will und wie USA denn Krieg führen (eben nicht immer direkt, sondern oft durch Stellvertreterkriege).
STOPP SCHLAFSCHAF

Guter Beitrag, danke Wolfgang, ja man kann gut erkennen, dass die Menschen langsam aufwachen. Über den Putsch in der Türkei denke ich ähnlich, das hat Erdogan nur gestärkt, ein Schelm wer Böses denkt. Zum Thema Putin und die wahren Strippenzieher, kann ich dir diesen Clip empfehlen: W.Altnickel 36 geheime Ur Logen regieren die Welt- Machtergreifung hinter den Habe „Superlogen regieren die Welt“, Teil 1 gelesen, schwer zu verdauen… Grüsse aus der Schweiz, Stefan
Κελτοί

Könnte aber auch ein Anschlag auf Erdogan gewesen sein. Entweder ein schlecht geplanter Anschlag oder Erdogan hat einfach Schwein gehabt.
Wolfgang Brehm

Nein, das glaube ich zumindest nicht. In einem Staat wie der Türkei, in dem man sich über die etwaigen Konsequenzen im Klaren ist, würde man so etwas weit besser planen um dann auch Erfolg zu haben. Da ein Teil des Militärs mitgewirkt hat gehe ich von einem nach einem Putsch anmutenden politischen Umternehmen aus.
Κελτοί

+Wolfgang Brehm Dann hoffe ich, dass der Grund für diesen Putsch, die Schwächung/Vernichtung der Macht und des Einflusses der Freimauer in der Türkei war. Ich mag den Erdogan (bitte steinigt mich nicht dafür ;-]). Die Zionisten stellen ihn ja nicht umsonst schlecht im Westen dar. Das selbe tun sie auch mit Putin. Hunderprozentig bin ich mir noch nicht sicher aber es könnte auch „Project Ajax 2.0“ sein.
Alvin Sivil

das wirt doch eh abgelenkt schon alleine ein den partagen sind leute über fallen getötet würden und auch vergewaltigung haben in den tagen wie der trastisch zu genommen weil alle sich nur noch auf pokemon go stürtzen und so mit können stadten und regirung machen was sie wollen
Mostyn Haumer

Hallo Wolfgang. Hast du gewusst, dass der liebe Herr E. ein Freimaurer ist. Die Eliten sehen sich übrigens als Menschen und alle anderen als Sachen bzw. Personen. Etwas was ja diese Methodik, die immer wieder angewandt wird, bestätigt, nämlich: die hegelsche Dialektik auf Kosten der Personen (der Menschen). Andrew Basiago könnte dich vielleicht auch interessieren. Vielleicht würdest du gerne einmal ein Video über ihn machen. Ich sehe übrigens eher Bürgerkriegsgefahr in Deutschland, Frankreich. Theorie kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet Betrachten, ergo ist das Wort Verschwörungstheorie kein schwachsinniger Begriff, da aber heutzutage die meisten die Sprache der Alten nicht mehr beherrschen, verwenden sie es um Leute, die meist richtig recherchieren, zu diffamieren. Vergiss nicht Wolfgang, dass eine Theorie immer zu Beginn neutral ist, da sie im Endeffekt richitg oder falsch sein kann. Die Evolutionstheorie ist ja auch nur eine Theorie, die man aber meiner Meinung nach als Fakt darstellen will. Das was du sagst Wolfgang ist wahrscheinlich zu 90 Prozent richtig, da sich deine Informationen mit denen meiner Informanten decken, die dirketen Kontakt zu gewissen Leuten haben, über die ich hier jetzt nicht schreiben werde, aber ich glaube, dass du weisst was ich damit exprimieren will. Wünsche dir alles Gute und viel Kraft!
Mammal

Erdogan ist der Antichrist, ein total böser Mensch! Ich verstehe die Türken nicht, merken die nichts mehr!?
machc1234golf

Voll Deiner Meinung mit der Mahnung „Siehe was passiert wenn ihr aufsteht“ !!!!!
gefluegelblume

Meine meinung… es würde bei uns genau so sein. es sitzen noch zu viele auf dem arsch und denken, mit eine bulle Bier und einem Fernseher der Schwiegertochter Gesucht spielt, sei die Welt in Ordnung. ob nun echter Putsch oder nicht. Es sind Viel zu wenig
Thorsten Sushi

absolut, deswegen ist es ja auch so wichtig, dass mit „aufklärung“ (ich mag das Wort nicht in dem zusammenhang) aufgehört wird. Einfach immer weiter denk Anstöße geben. Viele sind ja sogar schon so eingelullt die wollen net mal mehr selber nachdenken. Hatte ich gestern. Da meinte ich auch hier Google mal das das oder das und les selber nach und als Antwort kam promp „wenn ich jetzt Googlen würde, würde das bedeuten ich gehorchen dir“ Was ein Schwachsinn xD
Master Heyerdahl

danke für deine ehrlichen Videos… du erinnerst mich voll an mein Berufsschullehrer….koenntest glatt sein Bruder sein ( zmnd. vom Aussehen 😉
Dmaxer

Auch spannend zu sehen,dass Der Putschversuch genau dann kam,als sich die Türkei wieder an Russland annäherte.
Vornamed Nachnamed

schon witzig, am Anfang sagst du, dass du nicht viel dazu sagen kannst, aber am rechten Ende steht 20min 13 XD
Wolfgang Voß

ja wenn die Franzosen die Schliessung ihrer Botschaftseinrichtungen mit den türkischen Behörden abgesprochen hatte ist ja fast sicher das das Ganze inszeniert worden ist, oder zumindest wusste Erdogan dann sowas passieren würde.
Friedensbewegung marschiert in der ganzen Ukraine, singend und betend, auf Kiew zu

Friedensbewegung marschiert in der ganzen Ukraine, singend und betend, auf Kiew zu

Avatar von crae´dorDie Stunde der Wahrheit

In den Medien werden wir andauernd mit Hiobsbotschaften, zwischendurch aufgelockert durch Brot und Spiele, im Atem gehalten. Ein Ereignis löst das andere ab und soll die Menschen in Angst halten. Das haben die Ukrainer lange Zeit mitgemacht, bis sie sich ihrer Angst stellten und ein klares, friedliches NEIN! zu den herrschenden Ereignissen bekundeten. Wenn wir die Bilder der Ukrainischen Friedenszüge genauer anschauen, bemerken wir, dass es überwiegend Frauen sind die marschieren. Sie werden von einigen älteren Männern und Kindern, bzw. Jugendlichen begleitet. Wo sind die Männer??? Ja, natürlich beim Militär. Diese sollen ja die installierte, unrechtmäßige Regierung beschützen…. Sicherlich eine spannende Situation.

Ähnliche Situation haben wir in gesamt Europa. Wäre es nicht an der Zeit, dass sich alle auf den Weg machen und von allen Regierungen den Frieden einfordern?…. statt zuzusehen wie der Westen modernste Waffen liefert, die uns allen schaden?

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Der Beweis, der Putsch war inszeniert

Sonntag, 17. Juli 2016 , von Freeman um 22:00

Es ist nicht zu fassen, der Beweis, der Putsch wurde von Erdogan inszeniert, lag mir schon am Samstagfrüh vor, nur ich hab das jetzt erst realisiert. Dazu kommt noch, Erdogan hat den Beweis selber geliefert. Aber alles der Reihe nach, den der Beweis ergibt sich aus dem Zeitablauf und wann Erdogan nach Istanbul aufgebrochen ist.

Wer meinen Live-Bericht gelesen hat, der hat gesehen, ich beobachtete den Luftraum über der Türkei mit Flightradar24 und habe entsprechende Bilder gezeigt. Der Grund war, ich überprüfte die Meldung, der Flugverkehr über dem Flughafen Atatürk in Istanbul wäre eingestellt worden. Tatsächlich war es so, keine Maschine war auf Flightradar24 zu sehen.

Neben der laufenden Berichterstattung über den Ablauf des Putsch, beobachtete ich mit einem Auge weiter, was sich in der Luft über der Türkei abspielte. Plötzlich fiel mir eine Maschine auf, die vom Flughafen Dalaman um 1:40 Uhr gestartet war (Lokalzeit). Es handelte sich um eine Gulfstream 4 der türkischen Regierung mit der Flugnummer TK8456.

Moment mal, dachte ich, mitten während des Putsches startet eine Maschine von Dalaman? Das ist doch der Flughafen in der Nähe von Marmaris, wo laut Meldungen, Erdogan sich aufhalten soll. Ich beobachtete die Maschine weiter und sah, sie flog nach Norden in Richtung Istanbul.

Daraufhin habe ich 1 und 1 zusammengezählt und geschrieben:

Sieht aus wie wenn Erdogan mit einem Regierungsjet von Mamaris nach Istanbul unterwegs ist. Die Maschine kreist schon seit einiger Zeit südlich vom Marmarameer.

Tatsächlich flog sie dann nach mehreren Umkreisungen nach Istanbul und landete dort um 3:19 Uhr (Lokalzeit).

Hier die ganze Route des Fluges, mit der Erdogan von Dalaman nach Istanbul geflogen ist:

Mittlerweile war bekannt geworden, der Putsch wäre gescheitert, die Menschen wurden aufgefordert zum Flughafen Atatürk zu gehen, um Erdogan dort zu empfangen.

Jetzt schauen wir uns den Zeitablauf an:

Am Freitag den 15. Juli kurz vor 23 Uhr Ortszeit wurden Militärflugzeuge über der Hauptstadt Ankara beobachtet. Im Hauptquartier des Militärs wurde der Generalstabschef Hulusi Akar von Militäreinheiten festgesetzt. Die Putschisten besetzten die Zentralniederlassung der regierenden AKP und forderten die Anwesenden zum Verlassen des Gebäudes auf.

Erdogan sagte am Samstag, als der Putsch sich abspielte, haben die Putschisten versucht ihn in seinem Urlaubsort Marmaris anzugreifen und bombardierten den Ort, wo er sich gerade aufgehalten hatte. Er wäre „dem Tod nur um Minuten entkommen„, sagte er.

Ob das stimmt oder nur ein Heldenmärchen ist, wissen wir nicht.

Der Flughafen Dalaman liegt ca. 1 1/2 Stunden Fahrzeit von Marmaris entfernt.

Erdogan muss also spätestens den Entschluss, nach Istanbul zu reisen, um Mitternacht gefällt haben, bereits eine Stunde nach Beginn des Putsch.

Das heisst, er muss sich so früh schon sicher gewesen sein, der Putsch stellt keinerlei Gefahr für ihn dar und er kann ohne Probleme, ohne von den Putschisten am Boden und in der Luft angegriffen zu werden, nach Istanbul reisen, um sich dort als Sieger über den Putsch feiern zu lassen.

Er hat sich nicht irgendwo an einem sicheren Ort versteckt, sondern ist offen mit Auto und Flugzeug gereist.

Zur Erinnerung, um Mitternacht waren überall in Istanbul und in Ankara schwere Gefechte in Gange, die Brücke über den Bosporus war besetzt, der Flughafen Atatürk auch, auf dem Taksim-Platz standen Panzer und Soldaten, in Ankara wurde das Parlament beschossen, über der Türkei flogen F-16 Kampfjets und Helikopter der Putschisten.

Wie konnte Erdogan wissen, er kann jetzt schon sicher nach Istanbul reisen? Ist er Hellseher???

Der Putsch hatte doch erst angefangen und um Mitternacht wusste Erdogan schon, er ist gescheitert, obwohl er gerade bombardiert wurde und knapp dem Tode entronnen war?

Nach dem Start in Dalaman dauerte der Flug nochmals 1 Stunde und 37 Minuten.

Das heisst, Erdogan war diese ganze Zeit schutzlos den Kampfjets der Putschisten ausgesetzt.

Oder war er es wirklich???

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet:

Am Höhepunkt des türkischen Putsch, hatten Jets der Rebellen Erdogans Flugzeug im Fadenkreuz. Trotzdem konnte er weiter fliegen.

Warum sie die Maschine von Erdogan nicht abgeschossen haben, ist ein Rätsel„, schreibt Reuters.

Für mich ist das kein Rätsel, und für Euch, lieber Leser, auch nicht, nach diesen Fakten.

Es ist doch jetzt eindeutig bewiesen, Erdogan ist so früh mitten während des „Putsch“ nach Istanbul los, weil er wusste, es besteht keine Gefahr. Der Putsch war gar keiner, sondern ein inszeniertes Theater, um so auszusehen.

Deshalb ist er auch während der Autofahrt zum Flughafen und während des Fluges nach Istanbul nicht angegriffen worden. Die Putschisten waren gar keine, sondern sollten nur so tun als ob. Haben etwas herumgeballert und das war es dann gewesen.

Die Todesopfer auf beiden Seiten ist ein notwendiges Übel und der Zweck heiligt die Mittel.

Laut Aussagen der Soldaten und auch Offiziere, meinten sie, sie wären für ein Manöver losgeschickt worden. Von einem Putsch hätten sie nichts gewusst.

Weil er es so eilig hatte in Istanbul am Flughafen anzukommen, aufzutreten und gefeiert zu werden, hat er sich selber verraten, hat er selber den Beweis geliefert, der Putsch war inszeniert!

Überlegen wir doch, bei einem echten Putsch hätte Erdogan nicht so früh gewusst, er kann jetzt aus Marmaris losfahren und er hätte sich nie der Gefahr ausgesetzt, abgeschossen zu werden. Bei einem echten Putsch hätte er sich logischerweise in einem Bunker verstecken oder ins Ausland flüchten müssen.

Genau wie ich den Flug entdeckt und auf Flightradar24 verfolgen konnte, konnten die „Putschisten“ es auch und noch viel besser.Erdogan war für Stunden eine Zielscheibe, es ist ihm aber nichts passiert, weil er gar nicht unter Gefahr stand.

Erdogan hat den türkischen Volk ein tolles Theater vorgeführt, eine riesige Verarsche abgezogen, und sie sind naiv und gutgläubig darauf reingefallen, das Militär wollte ihn stürzen. Warum hat er es gemacht? Weil, wie ich in vorherigen Artikel es aufgezeigt habe, er dadurch alle Gegner beseitigen und damit seine Macht vollständig ausbauen kann.

Ist es nicht passend, am 13. Juli, zwei Tage vor dem „Putschversuch“, hat Erdogan ein Gesetz unterschrieben, dass den türkischen Soldaten Immunität vor Strafverfolgung bei inländischen Sicherheitsoperationen gewährt. Das heisst doch, denen passiert gar nichts und eine Bestrafung kann es gar nicht geben, denn sie haben nur Befehle befolgt.

Laut neuester Meldung soll Erdogan die Anweisung gegeben haben, 8’000 Polizisten zu entlassen und ihnen die Waffen abzunehmen. Säuberung nicht nur beim Militär und der Justiz, sondern auch bei der Polizei.

http://kosmische-tagesschau.de/KT

Ohne Bewusstsein existiert nichts

Ohne Bewusstsein Existiert Nichts

Die Naturwissenschaften haben seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert viel erreicht. Wir haben die Vorurteile und den Aberglauben des Mittelalters hinter uns gelassen und die Vernunft an erste Stelle gesetzt. Die systematische Erforschung der sinnlich wahrnehmbaren Welt hat unser Verständnis von Realität grundlegend verändert. Ausgehend vom Mesokosmos, dem Bereich, in dem sich unser alltägliches Leben vollzieht, sind wir mit gigantischen Teleskopen in den Makrokosmos des Weltalls vorgedrungen. Wir haben einTeleskop im Weltraum positioniert, um einen von der irdischen Atmosphäre ungetrübten Blick auf ferne Himmelskörper zu erhalten. Mit Hilfe von gigantischen Teilchenbeschleunigern wie jenem des CERN in Genf oder demFermilab nahe Chicago erforschen wir den Mikrokosmos der subatomaren Teilchen. Unser geistiger Horizont hat sich durch Jahrhunderte der wissenschaftlichen Forschung gewaltig ausgeweitet. Wir wissen heute so viel über die materielle Welt wie nie zuvor und dennoch bleibt ein gigantischer weißer Fleck auf der Landkarte unserer Erkenntnis: Trotz aller Errungenschaften und Durchbrüche bleibt das Wesentliche für die Naturwissenschaften nach wie vor ein Rätsel: unser Bewusstsein.

Ohne wahrnehmendes Bewusstsein gäbe es kein Forschen, keine Wissenschaft und keine Erkenntnis. Jedes Experiment, jede Berechnung, jede Messung braucht ein menschliches Bewusstsein. Wir wissen ziemlich genau, wie die Physiologie des Menschen funktioniert, doch das Wesen des Lebens ist damit noch lange nicht erklärt. Alle Informationen, die wir über die materielle Außenwelt haben, gelangen über die fünf körperlichen Sinne in unser Bewusstsein. Dort werden sie mit Gedanken und Gefühlen verknüpft. Dadurch erst erhält die Welt Sinn und Bedeutung. Wenn wir diesen Gedanken konsequent zu Ende denken, heißt das: Realität entsteht erst in unserem Inneren. Die Welt, die wir erfahren ist die Welt, die wir in uns- bewusst und unbewusst- erschaffen.

Der Physiker und Biologe Ulrich Warnke geht sogar soweit zu behaupten, ohne Bewusstsein existiere gar nichts. Er sagt, „Das Gegenteil lässt sich nicht einmal beweisen, denn dazu bräuchte man wiederum ein Bewusstsein.“ Hören Sie hier einen Ausschnitt eines Vortrages von Dr. Warnke.

Quantenphysik, Bewusstsein und Unterbewusstsein

Demnach ist sogar die materielle Welt letztlich ein Produkt jener Kraft, die wir als Bewusstsein bezeichnen und die uns Leben einhaucht. Warnke sagt:

Wenn wir glauben, wir erlebten eine Welt außerhalb von uns, erleben wir in Wirklichkeit das Selbst innerhalb von uns.

Unsere Alltagserfahrung gaukelt uns jedoch etwas anderes vor. Wir leben in der trügerischen Gewissheit, die Alltagswelt wäre objektiv und real. Aus meiner spirituellen Erfahrung weiß ich, dass wir ursprünglich aus einer Sphäre kommen, die jenseits der unseren Sinnen zugänglichen Welt liegt. Wir nennen sie die „geistige Welt“. Aus ihr kommend treten wir durch die Geburt in diese materielle Welt ein, in der wir uns, in einem biologischen Körper gefangen und von der Umwelt scheinbar abgetrennt, wahrnehmen. Diese Täuschung schränkt unsere Wahrnehmung und unsere geistigen Fähigkeiten ein. Wir halten uns für klein und ohnmächtig ohne zu wissen, dass tief in uns das Allergrößte steckt. Sich auf den spirituellen Weg zu machen heißt, sich aus diesem Gefängnis zu befreien und wieder der eigenen ursprünglichen Größe gewahr zu werden.

Albert Einstein hat das mit folgenden Worten ausgedrückt:

Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt von allem anderen – eine Art optische Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen uns Nahestehenden beschränkt. Unser Ziel muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schönheit umfasst.

Wir leben in einem Gefängnis für unseren Verstand. Die moderne Wissenschaft liefert uns heute die Einsichten, um dieses Gefängnis zu erkennen und aus ihm auszubrechen. Es besteht aus Irrtümern und Vorurteilen. Heute stehen uns harte wissenschaftliche Fakten zur Verfügung, die uns dabei helfen, uns aus den Fängen eines längst überholten Materialismus zu befreien. Wenn wir uns wieder daran erinnern, dass wir reines Bewusstsein sind und dass alles andere aus diesem Bewusstsein hervorgeht, so verliert das Dasein seinen Schrecken.

Befreit von allen Ängsten und Sorgen können wir wieder ins volle Bewusstsein unserer Schöpferkraft gelangen. Das erreichen wir, indem wir immer wieder unser Weltbild hinterfragen und somit der Wahrheit auf den Grund gehen. Unsere Glaubenssätze prägen die Realität, in der wir tagtäglich leben. Deswegen sollten wir ihnen Aufmerksamkeit schenken, um Klarheit darüber zu erlangen, ob sie uns dienlich sind oder nicht. Je weiter wir in den Kaninchenbau vordringen, desto deutlicher wird, dass die eigentliche Wahrheit nur in uns zu finden ist.

Rocker-Experte Stefan Schubert im Interview: »Ausländische Gangs sind völlig außer Kontrolle geraten«

Markus Gärtner

Schießereien, Mord- und Totschlag auf offener Straße nehmen zu. Längst sprechen Experten von amerikanischen Verhältnissen in Deutschlands Städten. Ende Juni wurde der United Tribun Veysel A. (27) in Leipzig durch einen Hells Angel erschossen. Achtmal schoss der Rocker am helllichten Tage auf die verfeindete Gang und verletzte zwei weitere Gangmitglieder schwer. In Hamburg-Harburg wurde ein 43-jähriger Autofahrer aus einem nebenfahrenden Auto erschossen. In der Hansestadt eskaliert seit Monaten ein brutaler Verteilungskampf um die Profite aus der Amüsiermeile Reeperbahn zwischen den Höllenengeln und den Mongols, einer vom Miri-Clan dominierten Gang.

Der Ex-Vizechef der Mongols und seine Freundin wurden erst Mitte Juni durch einen maskierten Täter in der eigenen Wohnung niedergeschossen. Im April wurde im baden-württembergischen Heidenheim Celal, ein Gangmitglied der United Tribuns, von einem Mitglied der Black Jackets erschossen, einer überwiegend türkischen Straßengang. Dazu eine Schießerei mitten in Frankfurt.

Und ein 35-jähriger Araber wurde vor einem Lokal in Berlin-Mitte niedergeschossen. Als Tatverdächtige gelten Gangmitglieder der neuen Gruppierung Guerilla Nation Nomads, die vom skrupellosen Rotlichtpaten Neco Arabaci aus der Türkei gesteuert werden sollen.

Herr Schubert, sie gelten als bundesweit anerkannter Experte für Rocker- und Gangkriminalität. Neben diversen TV-Auftritten, wie bei Frontal 21 und SAT.1, gibt es praktisch keine Zeitung, von der Sie zu dieser Problematik nicht interviewt wurden. Ob in der Welt, der FAZ, demFocus oder der Süddeutschen Zeitung, überall war Ihre Meinung geschätzt. Ich nehme an, Ihr Telefon stand in der letzten Zeit nicht still?

Stefan Schubert: Nein, dem ist nicht so. Seit ich bei KOPP Online Artikel veröffentliche, werde ich komplett von unseren deutschen »Qualitätsmedien« boykottiert. Von Journalisten im europäischen Ausland werde ich dagegen nach wie vor gerne interviewt, da Gangs aus Deutschland seit geraumer Zeit eine Expansion nach Österreich, in die Schweiz, die Niederlande und nach Osteuropa betreiben und dort in kürzester Zeit für Dutzende schwerste Straftaten verantwortlich sind.

Moment, damit ich Sie richtig verstehe. Sie sind praktisch der einzige Experte auf diesem Gebiet, Sie haben mit Gangland Deutschland und Wie die Hells Angels Deutschlands Unterwelt eroberten zwei Bestseller zu der Thematik geschrieben, aber lieber enthalten deutsche Journalisten und deren Chefredaktionen ihren Lesen interessante Hintergrundinformationen vor, als Sie zu interviewen. Und dies alles nur, weil Sie Beiträge zu Themen wie: Polizei, Terrorismus und Ausländer- wie Flüchtlingskriminalität bei KOPP Online veröffentlichen?

Stefan Schubert: Tja, traurig aber wahr. Und dann sitzen die Herren und Damen bei Medienkongressen zusammen, beklagen die rapide sinkenden Auflagen und reiben sich verwundert die Augen, dass deutsche Journalisten mittlerweile so beliebt und glaubwürdig wie Versicherungsvertreter sind.

Ein Verhalten, das sich selbst entlarvt. Aber kommen wir zurück zum Thema, wenn man sich die Meldungen der letzten Zeit durchliest. Schießereien, Morde, Bandenkriege. Wie konnte es so weit kommen?

Stefan Schubert: Es ist eine Entwicklung, die seit Jahren abzusehen war. Jedenfalls dann, wenn man nicht mit ideologischen Scheuklappen durch das Weltgeschehen tapst. Was besonders bei SPD-Innenministern und Polizeipräsidenten zu beklagen ist. Ausländerkriminalität und deren Organisation in Gangs und Clans wurde bewusst nicht zu einem polizeilichen Schwerpunkt erklärt, sondern im Gegenteil sogar systematisch vertuscht, damit das propagierte Multi-Kulti keine Kratzer erhält. Den Polizisten auf der Straße trifft an dieser Entwicklung die geringste Schuld, es ist ein politisches Versagen.

Eingangs wurden amerikanische Verhältnisse erwähnt, glauben Sie, die stehen uns in Deutschland auch bevor?

Stefan Schubert: Während meiner Recherchen zu den Büchern habe ich mit vielen Bürgern gesprochen. Menschen, die in No-Go-Zonen, also im rechtsfreien Raum, wohnen, wo Gangs regelmäßig mit Hunderten Mitgliedern in ihren Kutten durch die Straßen marschieren und ihre Parolen brüllen, für die Betroffenen ist dieser Albtraum längst real geworden.

Man fragt sich, warum die Polizei solche Aufmärsche nicht verbietet oder dann schnell unterbindet.

Stefan Schubert: Die Polizei erfährt von diesen Machtdemonstrationen erst dann, wenn sie am Laufen sind. Oftmals wissen Polizisten nicht einmal, welche Gangs in ihrer Stadt aktiv sind, wie deren ethnische Zusammensetzung ist, mit wem sie sich zurzeit aus welchem Anlass bekriegen und in welchen kriminellen Geschäftsfeldern die Gangs ihr Geld verdienen. Wir sind zwar auf dem besten Weg zu amerikanischen Verhältnissen, aber es gibt keinerlei flächendeckende Sonderkommissionen in Deutschland, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen. Zum einen wegen der kaputtgesparten Polizei und zum anderen aus Gründen der schon angesprochenen politischen Korrektheit.

Wo Sie die ethnische Zusammensetzung ansprechen, der Hauptteil der Banden besteht aus Migranten?

Stefan Schubert: Ja, diese Gangs neuerlichen Typs wie: United Tribuns, Black Jackets, die kurdischen Red Legion und Sondame, die jetzt wieder als »Bahoz« von sich reden machen, bestehen zu 90 bis 95 Prozent aus Ausländern. Das verschärft die Situation ungemein, diese ethnischen Banden kämpfen dann nicht nur um Territorien und die Einnahmen aus dem Drogenhandel und der Schutzgelderpressung, sondern führen hier auch ihre Stellvertreterkriege aus.

Aktuell findet dies zwischen kurdischen und türkischen Gangs wie den Osmanen Germania statt. Jegliche Verschärfung des Kurdenkonflikts in der Türkei führt dann direkt zu einer Gewaltspirale in Deutschland, wie zur Zeit im baden-württembergischen Ulm zu beobachten ist. Türken, Kurden, Libanesen, Araber, Albaner und die Balkanstaaten bilden den Schwerpunkt von Gangmitgliedern. Soziologisch wird das mit »prekärem Migrantenmilieu« umschrieben. Auffallend ist zudem, dass es sich beinahe ausschließlich um Männer mit »MM« handelt, um Männer mit einem muslimischen Migrationshintergrund.

Auch in Ihrem aktuellen Buch, welches Sie zusammen mit Udo Ulfkotte geschrieben haben, Grenzenlos kriminell – Was uns Politik und Massenmedien über die Straftaten von Migranten verschweigen, warnen sie vor diesen Hintergründen. »Mit ›Allahu akbar‹ in den Kampf ums Rotlichtmilieu«, heißt ein Kapitel. Was mich besonders erschreckt hat, sind Ihre Recherchen im Buch über die zunehmende Vermischung der Gangszene mit islamistisch-terroristischen Gruppen.

Stefan Schubert: Ja, eine höchst besorgniserregende Entwicklung, die eigentlich sämtliche Alarmglocken der Sicherheitsbehörden zum Läuten bringen sollte. Dem ist aber nicht so, im Gegenteil. Wie bei den Anschlägen von Paris, Brüssel und aktuell in Nizza zu beobachten ist, nutzen Politik und Medien die kriminellen Karrieren von Terroristen aus, um den Bürgern einzureden, dies sei kein islamistischer Terrorangriff, der natürlich dann auch nichts mit dem Islam zu tun hat, sondern es handelt sich lediglich um die Tat eines Kriminellen. Als ob Kriminalität und islamistischer Terrorismus sich ausschließen würden. Dass dem nicht so ist, mussten besonders die Franzosen und Belgier leidvoll erfahren.

Eine Entwicklung, die auch Deutschland bevorsteht?

Stefan Schubert: Diese Entwicklung ist längst in Deutschland zu beobachten. Man braucht sich nur die Hintergründe des islamistischen Bombenattentats in Essen vom 16. April anzuschauen. Die jugendlichen Kriminellen gehörten einem Islamistennetzwerk in Duisburg-Marxloh an. Die Journalisten, die zuvor mit dem Finger auf die No-Go-Area und Islamistenhochburg Brüssel-Molenbeek gezeigt haben, sollten lieber über diese Entwicklungen in Deutschlands Problemstadtteilen schreiben.

Der Tätertyp dieser neuen Art von Terrorismus läuft nämlich schon zu Tausenden durch deutsche Städte: Männlich, muslimisch, kriminell, Terrorist, lauten die Stationen vieler Täter der Anschläge der letzten Monate. Wenn man sich dann die Zusammensetzung des Flüchtlingsstroms und dessen abzusehende Perspektivlosigkeit verdeutlicht, wird einem bewusst, welche katastrophalen Folgen Merkels offene Grenzen auslösen werden. Dies war auch unsere Motivation für das BuchGrenzenlos kriminell – Was uns Politik und Massenmedien über die Straftaten von Migranten verschweigen: aufklären, aufrütteln, in der Hoffnung, dass es zu einem Gegensteuern noch nicht zu spät ist.

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Cui bono? – Wem nützt es?

16 Juli 2016

Leitartikel: Nach den verwirrenden Stunden rund um den nun mutmaßlich niedergeschlagenen Militärputsch in der Türkei sind Stimmen zu hören, die behaupten, dass es sich hierbei um einen von Recep Tayyip Erdoğan initiierte Aktion handeln könnte. Bevor wieder »Verschwörungstheorie« geschrien wird, sollte der Frage »Cui bono? – Wem nützt es?« nachgegangen werden.

Erdogan ((Bild: thierry ehrmann; RecepTwit Erdogan: CC BY 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Erdogan (Bild: thierry ehrmann; RecepTwit Erdogan: CC BY 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

 

Die Medien sprechen aktuell von einem »stümperhaften, wenig professionell« durchgeführten Aktion der Putschisten. Als Beispiel hierfür wird unter anderem angeführt, dass es keine gute Idee der Putschisten gewesen sei, ausgerechnet am Freitagabend, wo die meisten türkischen Bürger schön brav zuhause saßen, einen Umsturz auszurufen. Erdoğan konnte mit einer Leichtigkeit – wie dann auch geschehen – die zuhause sitzenden Massen mobilisieren und auf die Straße bringen.

»Was soll das für ein Putsch sein mit fünf Panzern und zwei Flugzeugen?«

Ali Utlu – bekennender Atheist und schwuler türkischstämmiger Bundesbeauftragter der Piratenpartei kommentierte die Geschehnisse der vergangenen Nacht auf seinem Twitteraccount. Ihn überkam relativ schnell das Gefühl, dass hier – wie beim Reichstagsbrand 1933- eine Inszenierung ablaufen würde. Gegen 1:30 Uhr postete er ein Bild, wo Anhänger Erdoğans großformatige Anti-Putsch-Plakate über einen Balkon hängen. Die Frage scheint mehr als berechtigt, wann diese gedruckt wurden und warum AKP-Leute so schnell in den Besitz dieser Banner kamen.

In sozialen Medien fragen sich viele Beobachter immer lauter: »Was soll das für ein Putsch sein mit fünf Panzern und zwei Flugzeugen? « Die Türkei habe bereits viele Staatsstreiche erlebt, aber so was noch nie. Angeblich sei die Luftwaffe verwickelt. Wenn dem so gewesen ist, wie konnte Erdoğan dann mitten im Putsch nach Istanbul fliegen?«, so nur einer der durchaus berechtigten Fragen, die nun auch vom ehemaligen taz- Schreiberling und jetzigen Türkei-Korrespondent der WeltN24-Gruppe, dem türkischstämmigen Deniz Yücel, thematisiert wird.

Erdoğan wird die Gunst der Stunde nutzen

Beurteilt man die direkte Folge des – wie auch immer gelagerten Putsches – dürfte klar sein, dass Erdoğan die Gunst der Stunde nutzen wird. Angefangen von der Umsetzung seiner Plänen einer weitreichenden Verfassungsänderung bis hin zur Installation eines machtfülligen und undemokratischen Präsidialregimes mit ihm an der Spitze.

Wie Alexander Wallasch in seinem Artikel schreibt und den Historiker Sven Felix Kellerhof aus seinem Buch »Der Reichstagsbrand« zitiert, habe Erdoğan hier erfolgreiche Vorbilder, auf die er sich berufen kann: »Nur einen Tag nach dem Brand, am Abend des 28. Februar 1933, wurde die »Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat«, später bekannt als »Reichstagsbrandgesetz«, im Reichsgesetzblatt veröffentlicht. Sie verhängte den zivilen Ausnahmezustand über das gesamte Reich und setzte alle wichtigen Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft – zur »Abwehr kommunistischer staatsgefährdender Gewaltakte«. SA- und SS-Schläger verschleppten echte und vermeintliche politische Gegner, folterten sie in Kellern und Hinterhäusern. Der einsetzenden Verhaftungswelle bis Ende April 1933 fielen rund 40.000 Personen zum Opfer – vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten«.

Öffentlich-rechtlich hatten nur mäßiges Interesse 

Woher kommt mitten im Putsch ein großformatige Anti-Putsch-Plakate? (Bild: Twitter)

Woher kommt mitten im Putsch ein großformatige Anti-Putsch-Plakate? (Bild: Twitter)

Die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender war während des Putsches in der Türkei letzte Nacht und über weite Strecken darüber hinaus mehr als beschämend. Während in einem  NATO-Land gerade ein Putsch tobte, geschossen und gestorben wurde und Privatsender emsig Live-Bilder der Geschehnisse aus der Türkei sendeten, da wurde beim gebührenfinanzierten Staatsfunk um 1:46Uhr Folgendes über den Sender geschickt : ARD: Krimireihe Sherlock.  ZDF: Columbo.  3SAT: Kalahari.  PHOENIX: Eisbären. Tagesschau24: Wiederholung Attentat in Nizza.  ZDFinfo:  Berlin, Berlin

Aktuell berichten die nun auch auf dem neuesten Stand angekommen öffentlich-rechtlichen Medien, dass mehr als 3.000 Armeeangehörige festgenommen worden seien. Über alle Länder- und Parteigrenzen hinweg wird die angeblich so heldenhafte Verteidigung der angeblich demokratischen Ordnung der Türkei gelobt und gefeiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert verlauten lassen, dass sie die »gewählte Regierung der Türkei« unterstütze und im ständigen Austausch mit Vizekanzler Sigmar Gabriel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Kanzleramtschef Peter Altmaier stehe

Deutschlands Obermuslim, Aiman Mazyek zwitschert während dessen wirr: »Ein #Putsch ist Barbarei, brutales Verbrechen, dafür gibt´s 0-Rechtfertigung.Wer ihn nicht verurteilt, wird zum lupenreinen Demokraten #türkei«

Erdoğans fünfte Kolonne aktiv

Bereits während der Ereignisse in Istanbul und Ankara begab sich Erdoğans fünfte Kolonne in Deutschland und Österreich auf die Straße. In Wien demonstrierten unter einem türkischen Fahnenmeer rund 4.000 AKP-Anhänger in der Nacht zum Samstag vor der türkischen Botschaft.

In Deutschland tummelten sich AKP-Anhänger und Fans der faschistischen Grauen Wölfe in Berlin vor dem Botschaftsgebäude in der Tiergartenstraße. Laut skandiert wurde neben »Allahu akbar« die bedingungslose Unterstützung ihres Präsident Tayyip Erdogan.

»Der eigentliche Putsch beginnt jetzt erst«

Egal, ob der Putsch inszeniert war oder nicht, überraschend kam dieser laut Kopp Online anscheinend nur für deutsche Medien, da seit Monaten über diese Möglichkeit – außer in Deutschland – berichtet worden sei.

Präsident Erdoğan hat bereits harte Konsequenzen angekündigt und den Putsch für beendet erklärt. Sein Ministerpräsident, Binali Yildirim, hat die Todesstrafe für die führenden Putschisten ins Gespräch gebracht. Sie sei zwar in der Verfassung nicht vorgesehen, man erwäge aber eine Gesetzesänderung, um sicherzustellen, dass sich ein Putschversuch nicht wiederholen könne, so Angela Merkels (CDU) Bündnispartner und EU-Beitrittskandidat, der Ministerpräsident der als Leuchtturm der Demokratie hochstilisierten Türkei gegenüber der Agentur Reuters.

Historisch betrachtet kamen immer dann, wenn ein Diktator von »harten Konsequenzen« für die verhassten Gegner sprach, am Ende Massengräber zum Vorschein. (BS)

http://www.metropolico.org/

Willy Wimmer: Das Versagen der Bundesregierung – Wo bleibt der Schutz für die deutschen Staatsbürger?

Die Bundeskanzlerin hat nun öffentlich beklagt, dass potentielle Straftäter die Migrationsbewegung gegen Europa dazu benutzen, dauerhaft einzusickern. Aber warum unternimmt Angela Merkel nichts dagegen? Im Gegenteil sie befördert die Destabilisierung Deutschlands.
Deutschland Flagge Foto: TOBIAS SCHWARZ/Getty Images

Deutschland FlaggeFoto: TOBIAS SCHWARZ/Getty Images

Für Nizza und die kommenden Nizzas, gleich wo sie stattfinden, muss eines klar und eindeutig sein. Die Täter müssen bis in die letzten Winkel dieser Erde gejagt und so dingfest gemacht werden, dass wir Aufschluss über die Hintermänner erhalten. Wir erwarten das als Bürger dieses Landes von unserem Staat und den zuständigen Sicherheitsbehörden. Für alle unsere Nachbarn muss klar sein, dass Deutschland als Staat an ihrer Seite steht, wenn sie Opfer derart feiger Anschläge geworden sind.

Der Täter müssen wir habhaft werden und unsere Politik müssen wir ändern.

Seit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien im März 1999 überzieht der Westen, unter Führung der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreiches und Frankreichs, aber auch mit deutscher Beteiligung unsere südlich gelegene Nachbarregion mit Mord und Totschlag.

Französische Sondereinheiten auf syrischem Staatsgebiet wurden den Vernehmen nach nur deshalb nicht vernichtet, um der französischen Regierung eine Warnung zukommen zu lassen. Haltet eure Finger aus den Angelegenheiten anderer Staaten raus! Das war und ist die Botschaft, gleichgültig ob es sich um Syrien, das von Sarkozy zusammengebombte Libyen oder Mali handelt.

Der Krieg gegen Jugoslawien war das Signal für einen neuen Kolonialismus im altbekannten Gewand. Die von der NATO so hoch gepriesenen Kollateral-Schäden lassen sich nicht mehr auf afghanische Hochzeitsgesellschaften beschränken oder auf die libyschen Stämme um Syrte.

Der 4./5. September 2015 und die bislang fortdauernde „putsch-artige“ Aufhebung der staatlichen Ordnung im Hinblick auf den Schutz unserer Grenzen durch die Bundeskanzlerin hat das in tragischer Weise deutlich gemacht. Vor wenigen Wochen hat ein deutsches Massenblatt unwidersprochen deutlich gemacht, dass im Umfeld der damaligen Entwicklung der Bundesinnenminister die vorhandenen und für die Aufgaben bestimmten Polizeieinheiten zum Schutz der deutschen Grenzen in Marsch setzen wollte.

Die Bundeskanzlerin hat nach diesen Presseberichten diesen Einsatz untersagt. Heute beklagt sie öffentlich, dass potentielle Straftäter die Migrationsbewegung gegen Europa dazu benutzen, dauerhaft einzusickern. Die Bundeskanzlerin muss sich dann allerdings fragen lassen, warum sie diesen Umstand noch dadurch befördert, dass sie den Schutz unserer Staatsgrenzen nachhaltig geschwächt hat und diesen Zustand zum Schaden unseres Staates und der Europäischen Union aufrechterhält?

Es ist nicht damit getan, dass die Täter umgehend erschossen und keine Gefangenen mehr gemacht werden. Wir wollen wissen, warum das alles geschieht und warum wir nicht geschützt werden? Es ist nicht damit getan, der Welt durch gestellte Photos etwas vorzumachen, wie es bei dem Anschlag auf Hebdo in Paris geschehen ist.

Willy Wimmer war Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE 1994-2000 und Leiter der deutschen Delegation bis 2009.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung der Epoch Times oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

http://www.epochtimes.de/

Erdogan geht den Weg der brutalen Rache

(Admin: Das ist auch eine Sichtweise; eine Möglichkeit der Ursachen des Putsches in der Türkei, die ich Euch nicht vorenthalten möchte):

Samstag, 16. Juli 2016 , von Freeman um 17:00

Nach dem gescheiterten Putsch hat Erdogan zwei mögliche Wege, die er gehen kann. Entweder den der Versöhnung und Befriedung, oder den der brutalen Rache und der Säuberung. Er hat offensichtlich Rache gewählt, denn sein Staatsapparat reagiert mit einer Verhaftungswelle, nicht nur gegen die Putschisten, sondern gegen alle Gegner. Mehr als 2’800 Militärs sind verhaftet und 2’700 Richter und Staatsanwälte sind entlassen worden. Es gibt auch Berichte von blutiger Lynchjustiz. Was da ablief ist für mich ein Pseudo-Putsch und eine typische Operation unter falscher Flagge.

Hass, Rache und Vergeltung treiben Erdogan jetzt

Wenn Erdogan ein Demokrat wäre, würde er sich fragen, warum gibt es eine Opposition gegen seine Politik und er würde Selbstkritik üben. Er würde versöhnlich sein und für Frieden sich einsetzen. So zeigt er sich aber was er wirklich ist, ein machtgeiler brutaler Diktator, der die Situation nutzt, um alle Kritiker und Gegner zu eliminieren. Er hat sogar zwei Verfassungsrichter festnehmen lassen, Alparslan Altan und Erdal Tezcan. Beide werden beschuldigt, am Putschversuch beteiligt gewesen zu sein.

Die Justiz wird jetzt gesäubert!

Wie ich bereits am Freitagabend, kurz nach Beginn des Putsch, gesagt habe, handelt es sich für mich um keinen echten Putsch, denn dafür war er viel zu schlecht organisiert und bewusst zum Scheitern verurteilt. Ich bin der Meinung, dieser Pseudo-Putsch wurde von Erdogan selber inszeniert. Warum? Genau um das umsetzen zu können was er jetzt angekündigt hat und durchführt, „das Militär zu säubern„, wie er nach seiner Ankunft in Istanbul verkündete.

Er versprach den Putschisten, sie werden den höchsten Preis zahlen, was den Tod bedeutet. Nur er hat vom Putsch profitiert, in dem er jetzt seine Macht noch mehr ausbauen und konsolidieren kann. Erdogan spricht nur noch von Rache und hetzt die Menschen auf, statt sie zu beruhigen. In der aufgeheitzten Stimmung ist es deshalb zu Gewaltakten gegen Soldaten gekommen, sie wurden vom Mob verprügelt und es kam sogar zu noch schlimmeren Verbrechen, einschliesslich Köpfen.

Erdogan beschuldigt den in die USA emigrierten Geistlichen Fethullah Gülen hinter dem Putsch zu stecken. Ursprünglich ein Verbündeter von Erdogan hatte sich Gülen mit diesem 2013 überworfen. Auch Gülen hält es für möglich, dass der Putschversuch inszeniert war. Erdogan beschuldigt Gülen des Terrorismus und der Unterwanderung des türkischen Staates durch seine Anhänger. Jetzt fordert er direkt von Obama, die Auslieferung oder Festnahme des Predigers.

Gülen schreibt auf seinem Blog: „Für jemand der unter mehreren militärischen Umstürzen in den letzten fünf Jahrzehnten gelitten hat, ist es besonders beleidigend beschuldigt zu werden, irgendwelche Verbindungen zu so einem Versuch zu haben. Ich weise kategorisch diese Vorwürfe zurück.

Erdogan ist ein typischer Agitator und Volksaufhetzer, der das sagt, was die bildungsfernen Volksmassen hören wollen. Er erschafft ständig Feinde als Sündenböcke, um von den gravierenden Problemen in der türkischen Gesellschaft abzulenken, Feinde die an allem schuld sind und bekämpft werden müssen. In ihrer Einfältigkeit verlangen seine Anhänger einen Führer den sie anhimmeln können. Die Geschichte wiederholt sich und die Türkei wird bitter darunter leiden müssen.

Erdogan reagiert auf diesen historischen Moment auf die falsche Weise und verpasst die einmalige Gelegenheit, Frieden und Einheit in der Türkei zu schaffen. Stattdessen ist er ein Unruhestifter und Spalter. Wie gesagt, ich bezweifle ob dieser Putsch überhaupt einer war. Denn die Planung und Ausführung dieses Staatsstreiches ist bestenfalls sehr verdächtig und wenn man es genau nimmt völlig amateurhaft und lächerlich.

Was man ihm mindestens vorwerfen kann, Erdogan hat vom Putsch gewusst und hat bewusst nichts dagegen getan. Haben alle seine Geheimdienste und Spitzel versagt, weil sie nichts über die Planung und Vorbereitungen im Militär mitbekommen haben? Das will er uns erzählen? Wenn sie wirklich alle versagt haben und er völlig ahnungslos war, wieso sagt er es nicht und feuert die Versager? So war es aber nicht, denn er wusste Bescheid.

Warum soll er sonst den Putschversuch einen „Segen Gottes“ nennen? Ja warum wohl? Interessant ist, die bei der Aktion beteiligten Soldaten sagen, sie haben Befehle befolgt und gingen von einem Manöver oder einer Antiterrorübung aus. Deshalb wurden die strategisch wichtigen Punkte besetzt. Das sagen auch die acht Offiziere, die nach Griechenland geflohen sind. Von einem Putsch hätten sie erst über die Medien erfahren.

Wer profitiert von dieser Inszenierung? Nur einer. Verstehen das die Türken nicht? Erdogan hat jetzt die zwei letzten Hürden auf dem Weg zur absoluten Macht ausgeschaltet und weggeräumt. Die Justiz und die Armee. Es gibt keine inländische Opposition mehr, keine einzige, und er ist der Alleinherrscher. Alles schon mal in der Geschichte passiert. Ein Volk, ein Reich und ein Führer ist wieder auferstanden. Heil Erdogan und das 1000-jährige osmanische Reich!

Wir wissen was damit passiert ist, nach nur 12 Jahren war das Jahrtausend mit einer fürchterlichen Katastrophe zu Ende.

Dass Erdogan so schnell die missliebigen 2745 säkularen Richter nur wenige Stunden nach Ende des Putsch suspendierte und auch 2800 Militärs verhaften liess zeigt, es muss eine von langer Hand vorbereitete schwarze Liste gegeben haben. Ohne Untersuchung und Ermittlungsverfahren, ohne Gerichtsurteil, ob sie wirklich daran beteiligt waren, wurden sie sofort entfernt. Deshalb, Erdogan ist alles zuzutrauen, auch einen Pseudo-Putsch gegen sich selber, um die absolute Macht zu erlangen.

Das ist jetzt eine echte False Flag, wenn man sich selber angreift und die Gülen-Bewegung als Täter hinstellt, um alle seine „Feinde“ eliminieren zu können. Der Tag wird noch kommen, wo sich die Mehrheit der Türken eine Militärregierung wünschen werden, welche die Verfassung wiederherstellt und die Diktatur Erdogans wegfegt.

Abschliessend, ist es nicht wieder typisch, wie der Westen auf diesen Putschversuch heuchlerisch und mit zweierlei Mass reagiert? Eine Marionette nach der anderen hat diesen verurteilt und den Respekt vor der „demokratische gewählten“ Regierung verlangt. Obama hat alle Seiten zur „Achtung des Rechtsstaats“ aufgefordert und Merkel verurteilte den Putschversuch „auf das Schärfste„.

Was war aber mit dem Militärputsch in Ägypten vor drei Jahren? Schon vergessen?

Präsident Mursi wurde von General as-Sisi gestürzt

Der durch die ersten freien Präsidentschaftswahlen Ägyptens im Juni 2012 zum Staatspräsidenten gewählte Mohammed Mursi, wurde am 3. Juli 2013 durch einen Militärputsch abgesetzt. Aus Sicht des Westen war dieser Putsch durch das Militär gegen den gewählten Präsidenten völlig in Ordnung und der Verteidigungsminister und Militärratschef Abd al-Fattah as-Sisi wurde der Diktator Ägyptens, wird von Obama, Merkel und Co. empfangen und hofiert.

Merkel empfängt den durch einen Putsch an
die Macht gelangten Diktator as-Sisi

Am 15. Mai 2015 wurde Mursi wegen Geheimnisverrats zusammen mit mehr als 100 Mitangeklagten zum Tode verurteilt. Nach heftigen Protesten gegen das Urteil wurde erst vor einem Monat am 18. Juni 2016 Mursi zu einer vierzigjährigen Haftstrafe verurteilt. VIERZIG JAHRE!!! Nichts hört man von Obama wegen Rechtsstaat in diesem Fall. Ein Militärputsch ist also für den Westen relativ. Wenn in der Türkei wird dieser verurteilt, wenn in Ägypten wird er gut geheißen.

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/

Heiner Geißler reicht es: „Islamisten ausweisen und Verschleierung verbieten“

Mit eindeutigen Worten forderte der ehemalige Generalsekretär der CDU 2015 in einem Focus-Interview, dass Islamisten ausgewiesen werden sollten und die Verschleierung der Frauen – nicht nur die Burka – in Deutschland verboten werden müsste. Geißler bedauert, dass in der Bundesrepublik niemand ein klares Wort spricht über Zustände, die nicht geduldet werden dürfen.
Heiner Geissler sagt im Focus: „Islamisten, Dschihadisten, IS-Kämpfer, Salafisten und Hassprediger müssen ausgewiesen werden." Foto: Thomas Niedermueller/Getty Images

Heiner Geißler bedauerte schon 2015, dass in der Bundesrepublik niemand ein klares Wort spricht über Zustände, die nicht geduldet werden dürfen und hat dafür eine ganze Liste aufgelegt.

„Islamisten, Dschihadisten, IS-Kämpfer, Salafisten und Hassprediger müssen ausgewiesen werden. Die Menschen verstehen nicht, warum das nicht geschieht. Wenn die Betreffenden deutsche Staatsbürger sind, dann wird es nicht möglich sein, sie auszuweisen. Dann müssen diese Leute vom Verfassungsschutz und von der Polizei entsprechend beobachtet und möglicherweise strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.“
Außerdem verlangt er ein Verbot der Verschleierung von Frauen in der Öffentlichkeit: „ Ein Verbot ist nötig, weil die Verschleierung ein Akt der Diskriminierung der Frauen ist.“

Es müsse ein für alle Mal klargestellt werden, dass islamisches Recht in der Bundesrepublik nicht angewendet werden darf, auch nicht Teile davon, etwa das Ehe- oder Familienrecht. Das dürfe von deutschen Gerichten und Behörden nicht akzeptiert werden.“

Auf die Frage, ob auch mehr getan werden muss, um in Schulen über den Islam zu informieren, antwortet Geissler, dass natürlich die Bildung eine wichtige Voraussetzung sei, aber: „Das wird die Ängste nicht ad hoc vermindern, die heute vorhanden und auch begründet sind – angesichts der massiven Verbrechen, die im Namen des Islam begangen werden. Nötig sind klare Signale, sodass die Menschen erkennen, dass die Politik die Probleme sieht und Konsequenzen zieht.“

Außerdem „muss klargestellt sein, dass in Deutschland jeder demonstrieren kann, wofür er will – auch wenn es der Mehrheit nicht passt, der Regierung nicht passt, auch wenn es den Religionen nicht passt. Das Demonstrationsrecht ist ein heiliges Grundrecht, das nicht angetastet werden und nicht unter dem Vorbehalt klerikaler Bevormundung stehen darf.“

Die klaren Worte, die er von den amtierenden Politikern vermisst, spricht er nun selber aus: „Wir brauchen klare Aussagen und Maßnahmen, die von jedem Muslim mitgetragen werden können, und gleichzeitig denen, die vor dem Islamismus Angst haben, die Angst nehmen können.“

Auf die Bemerkung der Focus Chefkorrespondentin Martina Fietz, dass bei der Umsetzung von Geisslers Vorschlägen wahrscheinlich sofort der Vorwurf käme, die Bundesregierung  handle nach den Vorgaben der AfD, kam ein typischer Geissler-Kracher:

Geißler: „Man darf von Parlament und Regierung die Souveränität verlangen, richtige und wichtige Entscheidungen nicht davon abhängig zu machen, von welcher Seite der Beifall kommt. Sonst kann man gleich mit der Politik aufhören.“

Neben der Aufnahme und absoluten Gleichbehandlung von Flüchtlingen, egal welcher Religion, müsse gleiches Recht für alle gelten. Das beträfe die Frage der Mohammed-Karikaturen und der Pressefreiheit. Hier dürfe es keine Sonderrechte für den Islam geben. Selbstverständlich müssten die Muslime absolut gleich behandelt und integriert werden wie andere. (rls)
Quelle: www.focus.de

http://www.epochtimes.de/