20.000 Türken demonstrieren in Köln für Erdogan

Die Kölner Groß-Demo für den türkischen Präsidenten Erdogan und gegen den Putschversuch hat mit einer Schweigeminute begonnen und verlief bis zur Stunde absolut friedlich.

Die Demo in Köln am Sonntag. (Foto: dpa)

Die Demo in Köln am Sonntag. (Foto: dpa)

Derzeit befinden sich rund 20.000 Teilnehmer an der Deutzer Werft. Alles ist friedlich. Platzfläche ist zu 75 % ausgelastet.

Mit einer Schweigeminute haben die Teilnehmer der Pro-Erdogan-Kundgebung in Köln am Sonntag der Opfer des gescheiterten Militärputsches vor zwei Wochen in der Türkei gedacht. Zugleich wurde der Opfer der jüngsten Terroranschläge in Frankreich, Deutschland und der Türkei gedacht.

«Die Lage ist relativ ruhig», sagte der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies der Deutschen Presse-Agentur. In der Innenstadt sei lediglich es zu kleineren Reibereien zwischen Nationaltürken und Kurden gekommen. Im Übrigen müsse man abwarten, wie es weitergehe, sagte Mathies.

Nach der Schweigeminute wurde eine Erklärung verlesen. Darin hieß es, man versammle sich, um für «Rechtsstaatlichkeit, Einheit, Frieden und Unabhängigkeit einzustehen». Die Erklärung haben laut mitveranstaltender Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) rund 100 Organisationen unterzeichnet, darunter auch der türkisch-islamische Dachverband Ditib und die Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer. «Alle Staaten, Organisationen, Parteien und (…) Politiker der Welt» wurden aufgefordert, «solidarisch zum türkischen Volk» und der Regierung in Ankara zu stehen.

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3 Kommentare zu “20.000 Türken demonstrieren in Köln für Erdogan

  1. Pingback: Tyskland er hårdest ramt | Danmark

  2. Warum sind die nicht alle in der Türkei wenn sie doch so begeistert von ihrem „Führer“ sind ?
    Das lässt doch nur einen Schluss zu. Aber Parasiten verschwinden auch erst wenn der Wirt stirbt. Ekelhafter Vergleich das, aber für mich passt es

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    • Richtig, sie sollten ihren Streit zu Hause austragen. Dafür ist es schon zu spät, denn sie sind lange hier.
      Was Erdogan betrifft. Ein Schurke, mag sein. Jedoch war er lange Zeit ein geduldeter Schurke (unter Schurken), solange er den Eliten in den Kram paßte.
      Jetzt jedoch will er sich (anscheinend) zum einen mit Putin verbinden und zum anderen nicht mehr willfähriges Werkzeug der Nato sein.
      Also denke ich, der Putschversuch war ein Warnschuß gegen ihn – und im nächsten Schritt wird er ein weiterer Schurke und Schurkenstaat Türkei, wie wir es von den arabischen Ländern und dem gleichnamigen Frühling kennen.

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