Ohne Bewusstsein existiert nichts

Ohne Bewusstsein Existiert Nichts

Die Naturwissenschaften haben seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert viel erreicht. Wir haben die Vorurteile und den Aberglauben des Mittelalters hinter uns gelassen und die Vernunft an erste Stelle gesetzt. Die systematische Erforschung der sinnlich wahrnehmbaren Welt hat unser Verständnis von Realität grundlegend verändert. Ausgehend vom Mesokosmos, dem Bereich, in dem sich unser alltägliches Leben vollzieht, sind wir mit gigantischen Teleskopen in den Makrokosmos des Weltalls vorgedrungen. Wir haben einTeleskop im Weltraum positioniert, um einen von der irdischen Atmosphäre ungetrübten Blick auf ferne Himmelskörper zu erhalten. Mit Hilfe von gigantischen Teilchenbeschleunigern wie jenem des CERN in Genf oder demFermilab nahe Chicago erforschen wir den Mikrokosmos der subatomaren Teilchen. Unser geistiger Horizont hat sich durch Jahrhunderte der wissenschaftlichen Forschung gewaltig ausgeweitet. Wir wissen heute so viel über die materielle Welt wie nie zuvor und dennoch bleibt ein gigantischer weißer Fleck auf der Landkarte unserer Erkenntnis: Trotz aller Errungenschaften und Durchbrüche bleibt das Wesentliche für die Naturwissenschaften nach wie vor ein Rätsel: unser Bewusstsein.

Ohne wahrnehmendes Bewusstsein gäbe es kein Forschen, keine Wissenschaft und keine Erkenntnis. Jedes Experiment, jede Berechnung, jede Messung braucht ein menschliches Bewusstsein. Wir wissen ziemlich genau, wie die Physiologie des Menschen funktioniert, doch das Wesen des Lebens ist damit noch lange nicht erklärt. Alle Informationen, die wir über die materielle Außenwelt haben, gelangen über die fünf körperlichen Sinne in unser Bewusstsein. Dort werden sie mit Gedanken und Gefühlen verknüpft. Dadurch erst erhält die Welt Sinn und Bedeutung. Wenn wir diesen Gedanken konsequent zu Ende denken, heißt das: Realität entsteht erst in unserem Inneren. Die Welt, die wir erfahren ist die Welt, die wir in uns- bewusst und unbewusst- erschaffen.

Der Physiker und Biologe Ulrich Warnke geht sogar soweit zu behaupten, ohne Bewusstsein existiere gar nichts. Er sagt, „Das Gegenteil lässt sich nicht einmal beweisen, denn dazu bräuchte man wiederum ein Bewusstsein.“ Hören Sie hier einen Ausschnitt eines Vortrages von Dr. Warnke.

Quantenphysik, Bewusstsein und Unterbewusstsein

Demnach ist sogar die materielle Welt letztlich ein Produkt jener Kraft, die wir als Bewusstsein bezeichnen und die uns Leben einhaucht. Warnke sagt:

Wenn wir glauben, wir erlebten eine Welt außerhalb von uns, erleben wir in Wirklichkeit das Selbst innerhalb von uns.

Unsere Alltagserfahrung gaukelt uns jedoch etwas anderes vor. Wir leben in der trügerischen Gewissheit, die Alltagswelt wäre objektiv und real. Aus meiner spirituellen Erfahrung weiß ich, dass wir ursprünglich aus einer Sphäre kommen, die jenseits der unseren Sinnen zugänglichen Welt liegt. Wir nennen sie die „geistige Welt“. Aus ihr kommend treten wir durch die Geburt in diese materielle Welt ein, in der wir uns, in einem biologischen Körper gefangen und von der Umwelt scheinbar abgetrennt, wahrnehmen. Diese Täuschung schränkt unsere Wahrnehmung und unsere geistigen Fähigkeiten ein. Wir halten uns für klein und ohnmächtig ohne zu wissen, dass tief in uns das Allergrößte steckt. Sich auf den spirituellen Weg zu machen heißt, sich aus diesem Gefängnis zu befreien und wieder der eigenen ursprünglichen Größe gewahr zu werden.

Albert Einstein hat das mit folgenden Worten ausgedrückt:

Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt von allem anderen – eine Art optische Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen uns Nahestehenden beschränkt. Unser Ziel muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schönheit umfasst.

Wir leben in einem Gefängnis für unseren Verstand. Die moderne Wissenschaft liefert uns heute die Einsichten, um dieses Gefängnis zu erkennen und aus ihm auszubrechen. Es besteht aus Irrtümern und Vorurteilen. Heute stehen uns harte wissenschaftliche Fakten zur Verfügung, die uns dabei helfen, uns aus den Fängen eines längst überholten Materialismus zu befreien. Wenn wir uns wieder daran erinnern, dass wir reines Bewusstsein sind und dass alles andere aus diesem Bewusstsein hervorgeht, so verliert das Dasein seinen Schrecken.

Befreit von allen Ängsten und Sorgen können wir wieder ins volle Bewusstsein unserer Schöpferkraft gelangen. Das erreichen wir, indem wir immer wieder unser Weltbild hinterfragen und somit der Wahrheit auf den Grund gehen. Unsere Glaubenssätze prägen die Realität, in der wir tagtäglich leben. Deswegen sollten wir ihnen Aufmerksamkeit schenken, um Klarheit darüber zu erlangen, ob sie uns dienlich sind oder nicht. Je weiter wir in den Kaninchenbau vordringen, desto deutlicher wird, dass die eigentliche Wahrheit nur in uns zu finden ist.

Willkommen in der Geistigen Welt !

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