Rocker-Experte Stefan Schubert im Interview: »Ausländische Gangs sind völlig außer Kontrolle geraten«

Markus Gärtner

Schießereien, Mord- und Totschlag auf offener Straße nehmen zu. Längst sprechen Experten von amerikanischen Verhältnissen in Deutschlands Städten. Ende Juni wurde der United Tribun Veysel A. (27) in Leipzig durch einen Hells Angel erschossen. Achtmal schoss der Rocker am helllichten Tage auf die verfeindete Gang und verletzte zwei weitere Gangmitglieder schwer. In Hamburg-Harburg wurde ein 43-jähriger Autofahrer aus einem nebenfahrenden Auto erschossen. In der Hansestadt eskaliert seit Monaten ein brutaler Verteilungskampf um die Profite aus der Amüsiermeile Reeperbahn zwischen den Höllenengeln und den Mongols, einer vom Miri-Clan dominierten Gang.

Der Ex-Vizechef der Mongols und seine Freundin wurden erst Mitte Juni durch einen maskierten Täter in der eigenen Wohnung niedergeschossen. Im April wurde im baden-württembergischen Heidenheim Celal, ein Gangmitglied der United Tribuns, von einem Mitglied der Black Jackets erschossen, einer überwiegend türkischen Straßengang. Dazu eine Schießerei mitten in Frankfurt.

Und ein 35-jähriger Araber wurde vor einem Lokal in Berlin-Mitte niedergeschossen. Als Tatverdächtige gelten Gangmitglieder der neuen Gruppierung Guerilla Nation Nomads, die vom skrupellosen Rotlichtpaten Neco Arabaci aus der Türkei gesteuert werden sollen.

Herr Schubert, sie gelten als bundesweit anerkannter Experte für Rocker- und Gangkriminalität. Neben diversen TV-Auftritten, wie bei Frontal 21 und SAT.1, gibt es praktisch keine Zeitung, von der Sie zu dieser Problematik nicht interviewt wurden. Ob in der Welt, der FAZ, demFocus oder der Süddeutschen Zeitung, überall war Ihre Meinung geschätzt. Ich nehme an, Ihr Telefon stand in der letzten Zeit nicht still?

Stefan Schubert: Nein, dem ist nicht so. Seit ich bei KOPP Online Artikel veröffentliche, werde ich komplett von unseren deutschen »Qualitätsmedien« boykottiert. Von Journalisten im europäischen Ausland werde ich dagegen nach wie vor gerne interviewt, da Gangs aus Deutschland seit geraumer Zeit eine Expansion nach Österreich, in die Schweiz, die Niederlande und nach Osteuropa betreiben und dort in kürzester Zeit für Dutzende schwerste Straftaten verantwortlich sind.

Moment, damit ich Sie richtig verstehe. Sie sind praktisch der einzige Experte auf diesem Gebiet, Sie haben mit Gangland Deutschland und Wie die Hells Angels Deutschlands Unterwelt eroberten zwei Bestseller zu der Thematik geschrieben, aber lieber enthalten deutsche Journalisten und deren Chefredaktionen ihren Lesen interessante Hintergrundinformationen vor, als Sie zu interviewen. Und dies alles nur, weil Sie Beiträge zu Themen wie: Polizei, Terrorismus und Ausländer- wie Flüchtlingskriminalität bei KOPP Online veröffentlichen?

Stefan Schubert: Tja, traurig aber wahr. Und dann sitzen die Herren und Damen bei Medienkongressen zusammen, beklagen die rapide sinkenden Auflagen und reiben sich verwundert die Augen, dass deutsche Journalisten mittlerweile so beliebt und glaubwürdig wie Versicherungsvertreter sind.

Ein Verhalten, das sich selbst entlarvt. Aber kommen wir zurück zum Thema, wenn man sich die Meldungen der letzten Zeit durchliest. Schießereien, Morde, Bandenkriege. Wie konnte es so weit kommen?

Stefan Schubert: Es ist eine Entwicklung, die seit Jahren abzusehen war. Jedenfalls dann, wenn man nicht mit ideologischen Scheuklappen durch das Weltgeschehen tapst. Was besonders bei SPD-Innenministern und Polizeipräsidenten zu beklagen ist. Ausländerkriminalität und deren Organisation in Gangs und Clans wurde bewusst nicht zu einem polizeilichen Schwerpunkt erklärt, sondern im Gegenteil sogar systematisch vertuscht, damit das propagierte Multi-Kulti keine Kratzer erhält. Den Polizisten auf der Straße trifft an dieser Entwicklung die geringste Schuld, es ist ein politisches Versagen.

Eingangs wurden amerikanische Verhältnisse erwähnt, glauben Sie, die stehen uns in Deutschland auch bevor?

Stefan Schubert: Während meiner Recherchen zu den Büchern habe ich mit vielen Bürgern gesprochen. Menschen, die in No-Go-Zonen, also im rechtsfreien Raum, wohnen, wo Gangs regelmäßig mit Hunderten Mitgliedern in ihren Kutten durch die Straßen marschieren und ihre Parolen brüllen, für die Betroffenen ist dieser Albtraum längst real geworden.

Man fragt sich, warum die Polizei solche Aufmärsche nicht verbietet oder dann schnell unterbindet.

Stefan Schubert: Die Polizei erfährt von diesen Machtdemonstrationen erst dann, wenn sie am Laufen sind. Oftmals wissen Polizisten nicht einmal, welche Gangs in ihrer Stadt aktiv sind, wie deren ethnische Zusammensetzung ist, mit wem sie sich zurzeit aus welchem Anlass bekriegen und in welchen kriminellen Geschäftsfeldern die Gangs ihr Geld verdienen. Wir sind zwar auf dem besten Weg zu amerikanischen Verhältnissen, aber es gibt keinerlei flächendeckende Sonderkommissionen in Deutschland, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen. Zum einen wegen der kaputtgesparten Polizei und zum anderen aus Gründen der schon angesprochenen politischen Korrektheit.

Wo Sie die ethnische Zusammensetzung ansprechen, der Hauptteil der Banden besteht aus Migranten?

Stefan Schubert: Ja, diese Gangs neuerlichen Typs wie: United Tribuns, Black Jackets, die kurdischen Red Legion und Sondame, die jetzt wieder als »Bahoz« von sich reden machen, bestehen zu 90 bis 95 Prozent aus Ausländern. Das verschärft die Situation ungemein, diese ethnischen Banden kämpfen dann nicht nur um Territorien und die Einnahmen aus dem Drogenhandel und der Schutzgelderpressung, sondern führen hier auch ihre Stellvertreterkriege aus.

Aktuell findet dies zwischen kurdischen und türkischen Gangs wie den Osmanen Germania statt. Jegliche Verschärfung des Kurdenkonflikts in der Türkei führt dann direkt zu einer Gewaltspirale in Deutschland, wie zur Zeit im baden-württembergischen Ulm zu beobachten ist. Türken, Kurden, Libanesen, Araber, Albaner und die Balkanstaaten bilden den Schwerpunkt von Gangmitgliedern. Soziologisch wird das mit »prekärem Migrantenmilieu« umschrieben. Auffallend ist zudem, dass es sich beinahe ausschließlich um Männer mit »MM« handelt, um Männer mit einem muslimischen Migrationshintergrund.

Auch in Ihrem aktuellen Buch, welches Sie zusammen mit Udo Ulfkotte geschrieben haben, Grenzenlos kriminell – Was uns Politik und Massenmedien über die Straftaten von Migranten verschweigen, warnen sie vor diesen Hintergründen. »Mit ›Allahu akbar‹ in den Kampf ums Rotlichtmilieu«, heißt ein Kapitel. Was mich besonders erschreckt hat, sind Ihre Recherchen im Buch über die zunehmende Vermischung der Gangszene mit islamistisch-terroristischen Gruppen.

Stefan Schubert: Ja, eine höchst besorgniserregende Entwicklung, die eigentlich sämtliche Alarmglocken der Sicherheitsbehörden zum Läuten bringen sollte. Dem ist aber nicht so, im Gegenteil. Wie bei den Anschlägen von Paris, Brüssel und aktuell in Nizza zu beobachten ist, nutzen Politik und Medien die kriminellen Karrieren von Terroristen aus, um den Bürgern einzureden, dies sei kein islamistischer Terrorangriff, der natürlich dann auch nichts mit dem Islam zu tun hat, sondern es handelt sich lediglich um die Tat eines Kriminellen. Als ob Kriminalität und islamistischer Terrorismus sich ausschließen würden. Dass dem nicht so ist, mussten besonders die Franzosen und Belgier leidvoll erfahren.

Eine Entwicklung, die auch Deutschland bevorsteht?

Stefan Schubert: Diese Entwicklung ist längst in Deutschland zu beobachten. Man braucht sich nur die Hintergründe des islamistischen Bombenattentats in Essen vom 16. April anzuschauen. Die jugendlichen Kriminellen gehörten einem Islamistennetzwerk in Duisburg-Marxloh an. Die Journalisten, die zuvor mit dem Finger auf die No-Go-Area und Islamistenhochburg Brüssel-Molenbeek gezeigt haben, sollten lieber über diese Entwicklungen in Deutschlands Problemstadtteilen schreiben.

Der Tätertyp dieser neuen Art von Terrorismus läuft nämlich schon zu Tausenden durch deutsche Städte: Männlich, muslimisch, kriminell, Terrorist, lauten die Stationen vieler Täter der Anschläge der letzten Monate. Wenn man sich dann die Zusammensetzung des Flüchtlingsstroms und dessen abzusehende Perspektivlosigkeit verdeutlicht, wird einem bewusst, welche katastrophalen Folgen Merkels offene Grenzen auslösen werden. Dies war auch unsere Motivation für das BuchGrenzenlos kriminell – Was uns Politik und Massenmedien über die Straftaten von Migranten verschweigen: aufklären, aufrütteln, in der Hoffnung, dass es zu einem Gegensteuern noch nicht zu spät ist.

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