Britische Labor-Abgeordnete in Leeds ermordet

Die britische Labour-Abgeordnete Jo Cox ist in Leeds ermordet worden: Sie erlag ihren schweren Schussverletzungen, die ihr zugefügt wurden. Ein Mann, der ihr helfen wollte, wurde vom Täter mit einem Messer leicht verletzt.

Die britische Labour-Abgeordnete Jo Cox. (Foto: dpa)

Die britische Labour-Abgeordnete Jo Cox. (Foto: dpa)

 

 

Die in Nordengland angegriffene Politikerin Jo Cox ist nach Angaben der Polizei tot. Die 41-jährige Labour-Abgeordnete war am Donnerstag in ihrem Wahlkreis nahe Leeds attackiert worden. Die BBC berichtet, dass ein Mann mehrmals auf die Abgeordnete geschossen habe. Ein anderer Mann habe den Schützen zu Boden gerissen, um Cox zu helfen. Da zog der Schütze ein Messer und verletzte den Mann. Er flüchtete, soll aber später gefasst worden sein. Die Polizei teilte weiter mit, ein 52 Jahre alter Mann sei in der Gegend festgenommen worden. Details wollte die Polizei zunächst nicht nennen. Cox war nach der Attacke schwer verletzt in ein Krankenhaus geflogen worden, wie es bei der Polizei und in Medienberichten hieß.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Die Parlamentarierin war bekannt für ihren Kampf für Frauenrechte. In der aktuellen Brexit-Debatte sprach sie sich für einen Verbleib Großbritanniens in der EU aus. Die Mutter von zwei Kindern war Absolventin der Elite-Universität Cambridge und arbeitete für eine Hilfsorganisation, ehe sie 2015 Abgeordnete für den Wahlkreis Batley und Spen wurde.

Der Vorsitzende der britischen Sozialdemokraten, Jeremy Corbyn, hat mit Entsetzen auf den tödlichen Angriff auf eine Abgeordnete seiner Partei reagiert. «Die ganze Labour-Partei und Labour-Familie – und gewiss das ganze Land – werden angesichts dieses abscheulichen Mordes an Jo Cox heute schockiert sein», teilte Corbyn am Donnerstag mit. Wie und warum sie gestorben sei, müsse in den kommenden Tagen geklärt werden.

PM on Jo Cox: We’ve lost a great star. Jo was a great campaigning MP with huge compassion & a big heart. My thoughts are with her family.

Unheimliche Prognosen: US-Meteorologen sahen Gewitter und Sturzfluten in Deutschland voraus

Gerhard Wisnewski

Während sich die Unwetter und Überschwemmungen hierzulande fortsetzen, ist das für manchen keine Überraschung. US-Wetterfrösche wussten spätestens am 14. Mai 2016 über die bevorstehenden Wetterkatastrophen Bescheid – und zwar en detail. Lange vor ihren deutschen Kollegen und geschlagene zwei Wochen bevor die Unwetter in Deutschland auch wirklich auftraten. Die Frage ist nur: Woher hatten sie ihr Wissen?

Prognosen sind bekanntlich besonders schwierig, wenn es um die Zukunft geht. Das Wetter vorherzusagen ist eine ganz eigene Kunst. Schon nach wenigen Tagen werden die Prognosen unscharf. Mehr als drei bis vier Tage kann man das Wetter kaum einigermaßen zuverlässig voraussagen, weil das Geschehen am Himmel eben zu chaotisch ist. Zwar sollen die Trefferquoten bei 75 Prozent (drei Tage) bis 90 Prozent (24 Stunden) liegen, aber wohl auch nur wegen der schwammigen Formulierungen (Horoskop-Effekt). Mitunter werden dabei zum Beispiel Temperaturbereiche von zehn Grad »prognostiziert«.

Noch schwieriger ist eine sogenannte »Witterungsprognose«, bei der versucht wird, das Wetter über einen längeren Zeitraum vorherzusagen: über mehrere Wochen bis hin zu einer ganzen Jahreszeit. »Die Möglichkeit solcher Vorhersagen ist momentan noch sehr beschränkt …«, kann man selbst beiWikipedia lesen – also noch beschränkter als die Möglichkeiten einer kurzfristigen Wettervorhersage.

Hellseher oder Meteorologen?

Umso erstaunlicher ist die Hellsichtigkeit von amerikanischen Meteorologen. Schon Mitte Mai 2016 wussten die US-Kollegen erstaunlich genau darüber Bescheid, was den Menschen in Deutschland Ende Mai und Anfang Juni blühen würde. Bereits am 14. Mai 2016 präsentierte zum Beispiel ein Meteorologe namens Eric Leister seine Wetterprognose auf der Website accuweather.com. Überschrift:

»Sommervorhersage 2016: Häufige Gewitter werden Sommerhitze in Deutschland drosseln.«

Im Gefolge eines kühlen und nassen Frühlings werde sich das wechselhafte Wetter wahrscheinlich während eines großen Teils des Sommers fortsetzen, schrieb Leister.

»Dieses unklare Wettermuster birgt die Gefahr von Unwettern und Überschwemmungen, während es gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen herabsetzt.«

 

 

Unheimliche Prognosen: US-Wetterfrösche sahen Unwetter in Deutschland en detail voraus

Nicht schlecht. Mister Leister wusste aber noch mehr. »Auf der vorherrschenden Sturmroute werden von Juni bis August Stürme aus dem Nordatlantik nach Osten in Richtung Skandinavien und baltische Staaten ziehen. Das Resultat dieses Musters werden gelegentliche Wärmeinseln nördlich vom Mittelmeerraum sein, die mit Kaltfronten in Wechselwirkung treten, die über Nordeuropa nach Osten ziehen.«

Sturzfluten, Hagel und gefährlicher Wind

So weit, so gut. Allerdings geht es immer noch etwas genauer: »Diese Interaktion wird in den Sommermonaten zu zahlreichen Episoden mit Regen und Gewittern in Deutschland führen. Dabei wird es zu schwerwiegenden Stürmen mit der größten Bedrohung in Mittel- und Norddeutschland kommen.« Donnerwetter.

»Die Gefahr für Überschwemmungen wird an den nördlichen Hängen der Alpen besonders groß sein«, zitierte Leister einen Kollegen namens Tyler Roys.

»Die stärksten Gewitter werden Sturzfluten, zerstörerische Winde, Hagel und isolierte Tornados erzeugen, prophezeite Leister. Sturzfluten werden aufgrund der langsamen Fortbewegung der Gewitter von Bedeutung sein, mit der größten Bedrohung in Baden-Württemberg und Bayern.«

Volltreffer: Besonders schwer erwischte es – wie vorhergesagt – tatsächlich Bayern und Baden-Württemberg. Gewitter mit Starkregen und Sturzfluten zogen eine Spur der Verwüstung durch Orte wie Schwäbisch-Gmünd, Simbach am Inn, Triftern und Tann. Im Landkreis Rottal-Inn wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Bis jetzt sollen über zehn Menschen ihr Leben durch die Unwetter verloren haben – die keineswegs vorbei sind. Auch Mitte Juni zogen noch schwere Unwetter über ganz Deutschland hinweg. Im Rhein-Main-Gebiet führte Starkregen zu Überschwemmungen; Hamburg war von Wolkenbrüchen betroffen. »Ein starkes Unwetter hat am Dienstag Teile des Rhein-Main-Gebietes unter Wasser gesetzt«, meldete Focus Online am 15. Juni 2016. »Besonders hart traf es den Süden von Frankfurt: Es habe bereits 270 Hilferufe aus der Bevölkerung gegeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Frankfurt. Keller seien vollgelaufen, Unterführungen und Tiefgaragen stünden unter Wasser.«

Geplant oder vorbestellt?

Die Frage ist natürlich, woher die amerikanischen Meteorologen so genau wissen konnten, was auf Deutschland zukommt: Sind sie wirklich so viel besser als ihre deutschen Kollegen, oder wussten sie etwas, was diese nicht wissen konnten – nämlich dass dieses Wetter »geplant« oder »vorbestellt« war? Sprich:

Künstlich erzeugt? Beobachter witterten denn auch bereits einen »Wetterkrieg in Deutschland«. Und wie bereits berichtet, ist das weit mehr als eine »Verschwörungstheorie«. Anlagen wie die amerikanische Strahlenwaffe HAARP können tatsächlich die Atmosphäre aufheizen und das Wetter beeinflussen.

Bei HAARP handelt es sich um riesige Antennenfelder, die hochenergetische elektromagnetische Strahlung in die Ionosphäre abgeben können. Inzwischen sind solche Antennenfelder aber auf der ganzen Welt verbreitet und können jederzeit irgendwo in das Wettergeschehen eingreifen. Tatsächlich sind die geschilderten Wetterverhältnisse für Deutschland ja äußerst ungewöhnlich – erst recht, wenn sie wochenlang anhalten. Eine Überschwemmung hie und da mag ja noch angehen.

Aber wochenlange Starkregengewitter mit zahlreichen Sturzfluten und vor allem auch Tornados? Bis vor wenigen Jahren waren Tornados hierzulande vollkommen unbekannt.

Trat trotzdem mal einer auf, verdiente er zwar kaum den Namen, bekam aber dicke Schlagzeilen in der Presse. Im Frühsommer 2016 wurden jedoch bereits Dutzende dieser Windhosen über Deutschland beobachtet.

Die Frage ist natürlich, ob es Beweise für eine Beeinflussung des Wetters in Deutschland und darüber hinaus gibt: Dreht hier wirklich jemand an unserem Wetter? Tatsächlich gibt es dafür noch weitaus konkretere Indizien. Mehr darüber in Kürze …

 

http://info.kopp-verlag.de/

Gewitterwarnung: 212 Kreise betroffen – Wetterdienst spricht nun von Tornados

Epoch Times, Donnerstag, 16. Juni 2016 08:46
Halb Deutschland wird von Donnerstagabend bis Samstagabend von Gewittern betroffen sein. Teilweise hagelt es. Sogar Tornados sind nicht auszuschließen. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Liste mit Warnungen für viele Kreise herausgegeben.
Foto: Christopher Furlong / Getty Images

Schönes Sommerwetter soll weiterhin auf sich warten lassen, so der Wetterbericht für die nächsten Tage. In den kommenden 3 Tagen werden ortsweise bis zu 25 Liter/pro Quadratmeter fallen. Es kann zwar nicht exakt vorhergesagt werden wo, aber der Deutsche Wetterdienst präzisiert seine Angaben darauf, welche Kreise betroffen sein könnten.

Das erste Mal spricht der Deutsche Wetterdienst in diesem Zusammenhang von Tornados, die zu erwarten seien. Jeder zweite Kreis in Deutschland hat Warnstufe orange in sieben Kreisen sogar die Warnstufe rot. Ein Meteorologe warnt sogar vor extremen Tornados.

Von Donnerstagabend bis Samstagabend sei mit stärkeren länger andauernden Regenfällen und auch unwetterartigem Starkregen und Hagel zu rechnen. Vor allem der Osten und der Nordosten seien betroffen. Da die Böden bereits vielerorts wassergesättigt seien, bestünde deswegen Hochwasser- und Überschwemmungsgefahr. Wegen der aufgeweichten Böden würden auch niedrige Geschwindigkeiten ausreichen, um Bäume umzuwerfen.Verantwortlich für das schlechte Wetter sei eine Tiefdruckzone mit mehreren Kernen. Sie erstreckt sich von den britischen Inseln bis nach Osteuropa. Dadurch gelangt nur mäßig warme Atlantikluft mit einem sehr hohen Wassergehalt nach Deutschland.

Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes:

Kreise mit einer amtlichen Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel:

Kreis Aurich – Küste
Kreis Wittmund – Küste

Kreis Aurich – Binnenland
Kreis Leer
Kreisse Celle
Region Hannover
Kreis Stade

Kreise mit einer amtliche Warnung vor starkem Gewitter oder Starkregen:

Kreis Nordfriesland – Küste
Kreis Nordfriesland – Binnenland
Stadt Flensburg
Kreis Schleswig-Flensburg – Binnenland
Kreis Schleswig-Flensburg – Küste
Kreis Dithmarschen – Küste
Kreis Dithmarschen – Binnenland
Kreis Steinburgby
Kreis Pinneberg
Kreis Nordwestmecklenburg – Küste
Kreis Rostock – Küste
Hansestadt Rostock
Kreis Vorpommern-Rügen – Küste
Kreis Vorpommern-Rügen – Insel Rügen
Kreis Nordwestmecklenburg – Binnenland
Kreis Ludwigslust-Parchim – West
Stadt Schwerin
Kreis Ludwigslust-Parchim – Ost
Kreis Rostock – Binnenland Süd
Kreis Mecklenburgische Seenplatte – West
Kreis Mecklenburgische Seenplatte – Südost
Kreis Rostock – Binnenland Süd
Kreis Mecklenburgische Seenplatte – Nord

Kreis Vorpommern-Greifswald – Binnenland Nord
Kreis Vorpommern-Greifswald – Küste Nord
Kreis Vorpommern-Greifswald – Binnenland Süd
Kreis Uckermark
Kreis Ostprignitz-Ruppin
Kreis Oberhavel
Kreis Barnimby
Kreis Märkisch-Oderland
Kreis Oder-Spree
Stadt Frankfurt (Oder)
Kreis Havelland
Kreis Potsdam-Mittelmark
Stadt Brandenburg
Kreis Jerichower Land
Kreis Anhalt-Bitterfeld
Salzlandkreis
Stadt Magdeburg
Kreis Börde
Kreis Harz – Tiefland
Kreis Harz – Bergland
Kreis Cuxhaven – Küste
Kreis Cuxhaven – Binnenland
Kreis Osterholz
Hansestadt Bremen
Kreis Wesermarsch – Binnenland

Kreis Wesermarsch – Küste
Stadt Wilhelmshaven
Kreis Friesland – Küste
Kreis Friesland – Binnenland
Kreis Wittmund – Binnenland
Kreis und Stadt Oldenburg
Kreis Diepholz
Stadt Delmenhorst
Kreis Verden
Heidekreis
Kreis Nienburg
Kreis Diepholz
Kreis Vechta
Kreis und Stadt Osnabrück
Kreis Emsland
Kreis Grafschaft Bentheim
Kreis Schaumburg
Kreis Hameln-Pyrmont
Kreis Holzminden
Kreis Hildesheim
Kreis Northeim
Kreis Göttingen
Kreis Osterode am Harz
Kreis Goslar
Kreis Wolfenbüttel

Die weiteren Regionen bitte hier nachlesen:

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gewitterwarnung-212-kreise-betroffen-wetterdienst-spricht-nun-von-tornados-a1337152.html?meistgelesen=1

Steven Seagal glaubt: Massenschießereien von US-Regierung orchestriert

Epoch Times, Mittwoch, 15. Juni 2016 12:52
Mehr als vier Millionen Mitglieder der „National Rifle Association“ in Amerika sind der Meinung, das Recht auf Waffenbesitz aller US-Bürger muss zum Zweck der Selbstverteidigung aufrecht erhalten werden. Die Massenschießereien in den USA führen jedoch zu immer schärferen Waffengesetzen.
Steven Seagal
Steven SeagalFoto: Clive Mason/Getty Images

Nach dem Attentat in Orlando, Florida, bei dem offenbar über 50 Menschen getötet worden sind, gerät die Diskussion um eine Einschränkung des Waffenrechts in den USA wieder in den Vordergrund. Für die Amerikaner ist das ein heikles Thema.

Angesichts zunehmender Amokläufe warb US-Präsident Barack Obama bereits mehrfach für eine Reform des Waffenrechts. Eine von ihm vorgestellte Gesetzesinitiative für ein schärferes Waffengesetz wurde 2013 im Senat von überwiegend republikanischen Senatoren blockiert.

Auch die 1871 gegründete „National Rifle Association“ (NRA) – die „Nationale Gewehr-Vereinigung“, stemmte sich gegen diesen Vorstoß. Bis heute ist das wichtigste Ziel der mehr als vier Millionen Mitglieder starken Organisation, das Recht auf Waffenbesitz aller US-Bürger zum Zweck der Selbstverteidigung aufrecht zu erhalten.

Anfang 2016 kündigte Obama in einer emotionalen Rede schärfere Regeln beim Umgang mit Schusswaffen an, die er mit Hilfe seiner Exekutivvollmachten am von den Republikanern dominierten Kongress vorbei in Kraft setzen lassen will. Das Maßnahmenpaket sieht eine bessere Überprüfung von Schusswaffenkäufern, mehr Personal für die Bundespolizei FBI und die Waffenkontrollbehörde ATF vor.

Waffenbesitz durch Verfassung geschützt

Millionen Amerikaner sehen den Vorstoß der Regierung, eine Waffenreform durchzuführen, jedoch mit großer Skepsis. Die US-Bürger sind auch berechtigt, Waffen zu tragen. Durch den Zweiten Zusatzartikel in der amerikanischen Verfassung ist das Recht, Waffen zu besitzen, verfassungsrechtlich geschützt.

Dazu heißt es: „Da eine gut organisierte Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“ 

Der 2. Zusatzartikel verbietet es der Bundesregierung als Teil der „Bill of Rights“ sogar, das Recht auf Besitz und Tragen von Waffen einzuschränken. Der Zusatzartikel wurde 1791 verabschiedet.

Da sich so viele US-Bürger gegen eine Waffenreform aussprechen und der Waffenbesitz auch noch verfassungsrechtlich geschützt ist, glauben manche, dass die Regierung zu drastischen Mitteln greift, um ein scharfes Waffengesetz durchzusetzen und die Bürger zu entwaffnen.

Steven Seagal: „Massenschießereien orchestriert“

Der Schauspieler Steven Seagal glaubt sogar, dass Massenschießereien in den USA von der Regierung orchestriert seien.

2014 interviewte RT den heute 64-Jährigen zum Thema Waffenkontrolle in den USA. Damals sagte der Schauspieler – der in den 90-er Jahren mit Martial-Arts-Filmen wie Hard to Kill oder Alarmstufe: Rot zum Hollywoodstar wurde – dass die US-Regierung versuche, die Rechte der Bürger immer mehr einzuschränken. Dazu wäre auch die Entwaffnung der Amerikaner notwendig.

„Ich glaube fest an den Zweiten Zusatzartikel in unserer Verfassung. Adolf Hitler zum Beispiel entwaffnete auch die Bürger, bevor er mit der Vernichtung der Deutschen begann,“ sagte Seagal zu RT.

Weiter meinte er: „Das Recht, eine Waffe zu tragen, hatte man nicht nur, um sich vor Invasoren zu schützen, sondern auch um sich vor korrupten Regierungen und denjenigen zu schützen, die die Menschenrechte verletzen. Ich glaube – und ich hasse es, das zu sagen – eine Vielzahl dieser Massenschießereien und alle diese komischen Dinge, die derzeit geschehen, sind orchestriert“.

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Schweiz bewacht Südgrenze nonstop: Migranten kommen nachts über Täler

Epoch Times, Donnerstag, 16. Juni 2016 09:35
Im Süden der Schweiz steigt die Zahl der Migranten derzeit massiv an. Die Grenze zu Italien im Tessin wird deshalb rund um die Uhr bewacht.
Die Täler der italienischen Schweiz gewinnen als Migrationsroute an Beliebtheit.
Die Täler der italienischen Schweiz gewinnen als Migrationsroute an Beliebtheit.Foto: Vincenzo Lombardo/Bongarts/Getty Images

Die Zahl der Migranten, die im Süden über die Schweizer Grenze kommen, steigt in diesen Tagen massiv an. Dies sagte der Schweizer Bundesrat Ueli Maurer gegenüber „SRF“. Das Portal 20Minuten berichtete.

Migranten seien jetzt vor allem gegen Mitternacht und nicht mehr tagsüber unterwegs, weshalb man einen „24-Stunden-Betrieb“ eingeführt habe, berichtete der oberste Chef des Grenzwachtkorps. „In Chiasso und auf der Route via Domodossola nach Brig“ sei man nahe an Rekordzahlen. Die Einheit im Tessin erhielt Verstärkung.

Die Verstärkung betreffe aber auch die Grenzübergänge in Graubünden. Migranten würden neuerdings über Südtäler des Kantons illegal in die Schweiz einreisen, mit dem Ziel weiter nach Deutschland oder Österreich zu kommen. Dafür gebe es erste Anzeichen, so Maurer. „Die Schlepper tasten jetzt wohl ab, ob das besser geht als über Chiasso.“

Kein Militäreinsatz
Informationen, die Schweiz würde einen Armee-Einsatz an der Grenze vorbereiten, dementiert Maurer. 80 bis 90 Prozent der Migranten kämen momentan mit normalen Zügen an, sodass sie gezählt und registriert werden könnten. Solange die Situation so bleibe – und man an Schengen festhalte – sehe er momentan keinen Einsatz für die Armee, so Maurer laut 20 Minuten.

Maurer schlug vor für Afrikaner „zur Abschreckung“ eine Behandlungsfrist von 48 Stunden einzuführen, wie sie am Balkan praktiziert wurde. Dafür gebe es jedoch keine politischen Mehrheiten. „Wegen Widerstand aus dem linken Lager“, ergänzten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten. (rf)

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Ramadan in Seligenstadt: „Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten“

EIN ARTIKEL DES BERLIN JOURNAL

Die syrische Mitarbeiterin Natalie Bekandi (rechts) des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge berichtet auf Facebook aus dem Flüchtlingsheim Seligenstadt in Hessen, dass Muslime die einzige christliche Familie angegriffen haben und dabei riefen: „Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten!“ (Foto: Facebook/Natalie Bekandi)

Natalie Bakandi aus Wetzlar in Hessen arbeitet für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und berichtete gestern auf ihrer Facebook-Seite über folgenden Fall, der sich am 11. Juni 2016 im gerade erst für 2,4 Millionen Euro fertiggestellten neuen Flüchtlingsheim im hessischen Seligenstadt in der Einhardstraße zugetragen haben soll:

„Zu Ramadan gestern wurde eine christliche (4-köpfige) Familie von Muslimen – es leben dort 120 Personen in der Unterkunft in Seligenstadt – mit Messerstichen attackiert und schwer verletzt, weil sie nicht nach den Regeln des Ramadan (6. Juni bis 6. Juli 2016 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – Anmerkung der Redaktion) gefastet haben.“

Ramadan im Flüchtlingsheim Seligenstadt: „Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten“

Wie die aus Aleppo stammende Syrerin Bakandi weiter berichtet, wurden den Opfern neben der gefährlichen Körperverletzung auch ihre Sachen entwendet. Und weiter: „Zudem hatten die radikalen Moslems im arabischen Wortlaut geäußert: ‚Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten, bestrafen!’“

Nach einem ebenfalls gestrigen Bericht von Offenbach-online hätten sechs Personen am Samstag in der Flüchtlingsunterkunft an der Einhardstraße den Streit mit Shisha, Bratpfanne und Besenstielen ausgetragen. Offenbach-online:

„Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, handelte es sich dabei um eine Auseinandersetzung zwischen Christen und Muslimen. Die Ursache für den Streit habe nicht geklärt werden können. Die Polizei habe die Situation schnell unter Kontrolle gehabt. Drei Personen hätten leichte Verletzungen erlitten. Die einzige christliche Familie in der Unterkunft sei andernorts untergebracht worden, so der Polizeisprecher.“

Die Bundesamtsmitarbeiterin Natalie Bekandi kommentiert auf Facebook:

„Es tut einen im Herzen weh, sowas mitzubekommen, dass man in einem christlichen Land nicht mal seine Freiheit hat. Nichtfastende sollen bestraft werden, weil sie den Islam beleidigen. Es wurde bewirkt, dass die Familie in ein anderes Flüchtlingsheim verlagert wurde. Die Eltern befinden sich noch in der Klinik. Die Polizei hat die Täter nicht bestraft oder zur Rechenschaft gezogen. Das kann doch nicht sein. Sie fliehen in christliche Länder und nutzen die christliche Hilfe aus und dann bestrafen sie christliche Flüchtlinge, die nicht zu Ramadan fasten. Solche Menschen müssen abgeschoben werden, wenn sie das Leben anderer bedrohen.“

http://k-networld.de/

Ex-BBC-Journalist Goslin: Bilderberg-Kriminelle sind »Too Big to Jail«

Ex-BBC-Journalist Goslin: Bilderberg-Kriminelle sind »Too Big to Jail«

Seit 20 Jahren verfolgt der ehemalige BBC-Journalist Tony Goslin die Machenschaften der Bilderberger und protokolliert seine Erkenntnisse auf seiner Internetseite Bilderberg.org. Beim derzeit in Dresden im Grand Hotel Taschenbergpalais stattfindenden Treffen der vermeintlich mächtigsten Menschen der Welt gab Goslin ein Interview gegenüber Infowars-Reporter Rob Dew.

Für Goslin sind die Teilnehmer der Bilderberg-Gruppe ein »kriminelles Syndikat, welches mit Krieg Geld verdient«. Der »große Elefant im Zimmer« ist für Goslin das anstehende Referendum über den Brexit in Großbritannien. Das Land habe in den vergangenen Jahren eine zunehmend stärkere Bewegung erlebt, die sich gegen den Verbleib in der EU und die Bevormundung durch Brüssel stelle. So nennt er beispielsweise die UK Independence Party (UKIP), welche im klassischen Zweiparteien-Land sehr viele Wählerstimmen bekomme. »Niemand hat jemals für die Vereinigten Staaten von Europa gestimmt«, sagt Goslin.

Brüssel bezeichnet er als »grässliche Bürokratie, die eine Krise nach der anderen erschafft und dann damit nicht umgehen kann«. Großbritannien sei nur deshalb noch nicht so stark von der Krise betroffen, welche die südlichen EU-Länder erfasst hat, weil es am Britischen Pfund festgehalten habe. »Das Big Business, welches die EU kontrolliert – und Amerika ebenfalls … – will billige Arbeitskräfte.« Deshalb werde Europa mit Migranten geflutet, um die Löhne zu drücken, wie es in den USA mit den illegalen Zuwanderern aus Mittel- und Südamerika geschehe. Auch wenn Russland den Bilderbergern hinsichtlich Syriens und der Ukraine Kopfschmerzen bereite, sei das Kernthema der Konferenz doch, ob die Europäische Union gerettet werden könne oder nicht.

Die Teilnehmer sollten Goslins Meinung nach allesamt in Handschellen gelegt werden. »Es kann nicht sein, dass aktive Politiker an einem Treffen teilnehmen und Schweigegelübde ablegen, dass sie nichts darüber sagen werden, mit wem sie gesprochen haben, was besprochen wurde und größtenteils die Bilderberg-Konferenz nicht einmal erwähnen.«, sagt er. Die Polizei vor Ort blickt seiner Ansicht nach in die falsche Richtung. »Kriegsverbrecher und Finanzverbrecher… [die Polizei] sollte diesen Leuten Handschellen anlegen.«

»Das Problem ist«, so Goslin, »die sind Too Big to Jail [zu groß um eingesperrt zu werden]. Und aufgrund der Kriminalität halten diese Leute alle zusammen.« Die Bilderberger versuchen seiner Ansicht nach größtmögliche Kontrolle auszuüben und benutzen die EU dafür.

Es gäbe allerdings noch einen weiteren wichtigen Aspekt hinsichtlich des Treffens, sagt Goslin. »Diese Leute kontrollieren den Großteil des Geldes in der westlichen Welt. Und wir sehen das Potenzial für einen massiven wirtschaftlichen Zusammenbruch.« Der Crash von 2008 war für Goslin kein wirklicher Crash, sondern ein Bail-Out und niemand habe jetzt die Ressourcen, um die scheiternden Banken noch einmal zu finanzieren, was zu einem »katastrophalen Crash« führen könnte.

Einige der Teilnehmer der Konferenz seien in der Lage, so Goslin, darauf zu wetten in welche Richtung sich der Markt entwickle. »Die können mit einem Crash eine Menge Geld verdienen. Sie können bei den notleidenden Wertanlagen aufräumen, also werden sie darauf aus sein, Geld dabei zu verdienen, was für die heutige Welt eine verrückte Situation ist.«, sagt er und schlussfolgert: »Sie wissen, dass wenn sie das Finanzsystem kontrollieren, dann kontrollieren sie das Ergebnis eines Crashs.«

Hier das Video zum Interview:

https://youtu.be/1cYrFnTCCGE

Und hier eine interessante Grafik, auf der die Verknüpfungen der Kerngruppe dargestellt sind (zur Großansicht klicken):

bilderberg connections core group

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

***

Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/

Merkel unterstützt Fahnenverbot zur EM

(Admin: Was soll man auch sonst erwarten. Sie war es schließlich, die auf einem Parteitag 2013 diese Fahne weggeworfen hat. Im Video unten zu sehen. Nur wählen lassen sich die Leute von Deutschen. Diese sind auch blöd genug, daß immer noch zu tun, anstatt zu begreifen, endlich, daß es nichts bringt.)

Bundeskanzlerin begrüßt antideutschen Vorstoß der Grünen

Mit einem Aufruf zum Verzicht auf Deutschlandfahnen bei der Fußball-Europameisterschaft hat die Grüne Jugend den Zorn der Rechtspopulisten auf sich gezogen. Am Freitagabend hatten die jungen Aktivisten über ihre Auftritte in den sozialen Netzwerken den bedenklichen Nationalismus fahnenschwenkender Fußballfans kritisiert. Morddrohungen und übelste Beschimpfungen waren die Folge.

Gruene

Überraschend hat sich nun auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in die Debatte eingeschaltet. Am Rande einer Veranstaltung zur Verleihung einer Ehrendoktorwürde der Elite-Universität in Nanjing äußerte Merkel ihre Unterstützung für die Initiative der Grünen. Schwarz-Rot-Gold stehe heute nicht nur für die dunkle Vergangenheit unseres Landes, sondern auch für brennende Geflüchtetenunterkünfte und grassierenden Rechtspopulismus.

Bereits in der Vergangenheit hat Dr. Angela Merkel ihre Bereitschaft bewiesen, konsequent gegen die letzten Reste patriotischen Gedankenguts in den Reihen der CDU vorzugehen. Zur Erinnerung teilen wir hier noch einmal eine Aufnahme der couragierten Reaktion der Bundeskanzlerin auf die widerliche nationalistische Taktlosigkeit von Gesundheitsminister Hermann Gröhe nach der Bundestagswahl 2013.

http://www.morgengagazin.com/politik/merkel-unterstuetzt-fahnenverbot/

Justizminister Heiko Maas: Ein krimineller Schmierlappen…

Veröffentlicht am 25.05.2016

Hier ein Artikel, der es wahrscheinlich am besten zusammenfasst (23. 06. 2014) — http://www.zeit.de/politik/deutschlan…

Sonstige, chronologisch:

„Unerwünschter Gruß aus der Vergangenheit “ (03.05.2014)
http://www.faz.net/aktuell/politik/in…

„Maas holt seine „Rote Hosen“-Zeit ein“ (08.05.2014)
http://www.morgenweb.de/nachrichten/p…

„Fußball mit Maas?“ (06.05.2014)
http://www.faz.net/aktuell/politik/in…

„Finanzbetrug in früherer Fraktion von Heiko Maas?“ (09.05.2014)
http://www.faz.net/aktuell/politik/in…

„Wann muss Heiko Mass die „Roten Hosen“ herunterlassen ?“ (23.05.2014):
http://www.saarpolitik.de/tag/heiko-m…

„SPD hält Rote-Hosen-Elf geheim“ (17.06.2014)
http://www.saarbruecker-zeitung.de/sa…

„SPD gibt Rote-Hosen-Elf nicht bekannt “ (17.06.2014)
http://www.sol.de/neo/nachrichten/saa…

„Fußball-Affäre bei Saarland-SPD: „Rote Hosen“ in der Defensive“ (18.06.2014)
http://www.spiegel.de/politik/deutsch…

“ Saarland: Ermittlungen gegen Ex-Mitarbeiter der saarländischen SPD-Fraktion“ (08.07.2014)
http://www.spiegel.de/politik/deutsch…

„Illegale Parteienfinanzierung in früherer Fraktion von Heiko Maas?“ (08.07.2016)
http://www.faz.net/aktuell/staatsanwa…

„Ermittlungen gegen SPD-Fraktion im Saarland“ (09.07.2014)
http://www.focus.de/politik/deutschla…

„„Rote- Hosen-Affäre“: Ermittlungen gegen zwei Abteilungsleiter in Umwelt- und Wirtschaftsministerium “ (24.09.2014)
http://www.sol.de/neo/nachrichten/saa…

„Strafbefehl in Rote-Hosen-Affäre“ (28.11.2014)
http://www.sol.de/neo/nachrichten/saa…

„Rote-Hosen-Affäre: Strafbefehl gegen Ex-Chauffeur“ (28.11.2014)
http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/…

„Maas bleibt in „Rote-Hosen“-Affäre straffrei“ (30.06.2015)
http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/…

Jetzt könnte man natürlich sagen: Ja, der arme Herr Maas wurde hintergangen und hat von alldem nichts gewusst, aber ich sage aber „die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen“.

Vielmehr genießen Bundestagsabgeordnete Immunität. Eine Anklage hätte also nur Arbeit für die Ermittlungsbehörden bedeutet, die so oder so zu nichts geführt hätte. Ich meine, wer will schon wegen Null Aussicht auf Erfolg gegen seinen eigenen Dienstherren ermitteln?! So sieht die Wahrheit aus.

Legal, illegal, scheißegal! Die kriminelle Vergangenheit von Bundesjustizminister Heiko Maas Von Anonymous –

Legal, illegal, scheißegal! Die kriminelle Vergangenheit von Bundesjustizminister Heiko Maas

Heiko Maas

Legal, illegal, scheißegal! Die kriminelle Vergangenheit des Bundesjustizministers: Jahrelang veruntreute Heiko Maas Zehntausende Euro Steuergeld für Fußballspiele, die er privat besuchte, ohne dafür strafrechtlich belangt zu werden. Wenn es darum geht anderen rechtliche Verfehlungen vorzuhalten ist Merkels Chef-Ideiloge stets zur Stelle. Nur bei Straftaten, die er selbst begangenen hat, gibt sich der amtierende antideutsche Justizminister ungewohnt wortkarg. Bis heute ist der deutschen Öffentlichkeit weitestgehend verborgen geblieben, dass gegen Heiko Maas und seine kriminelle Fraktionsbande der Saarland-SPD bis 2014 wegen Veruntreuung und Vetternwirtschaft staatsanwaltschaftlich ermittelt wurde. Aber der Reihe nach.

Am Anfang stand eine anonyme Anzeige

Eine anonyme Anzeige, die sich auf den Zeitraum zwischen 2004 und 2009 bezieht, brachte die Staatsanwaltschaft auf die Spur. Gegenüber dem Saarländischen Rundfunk (SR) bestätigte Maas 2014, dass er zwei Mal auf Fraktionskosten hochrangige Fußballspiele besucht habe. So sei er als Oppositionsvorsitzender beim Pokalfinale 19. April 2008 mit der Frauenmannschaft des FC Saarbrücken in Berlin gewesen. Mit seinem Besuch sei er einem Wunsch des damaligen FCS-Präsidenten Horst Hinschberger gefolgt und habe auch am offiziellen Festbankett des DFB teilgenommen. Auch ein Besuch beim Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den 1. FC Köln im Mai 2008 sei „ein offizieller dienstlicher Termin“ gewesen, so Maas 2014 gegenüber dem Saarländischen Rundfunk. Ausgerechnet bei einem Fußballspie, in einem voll besetzten Fußballstation in Kaiserslautern, will Maas mit dem damaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck Gespräche über mögliche Kooperationsprojekte zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz geführt haben.

80.000 Euro für Reisen mit Fraktions-Fußballmannschaft

Die saarländische SPD-Landtagsfraktion pflegt seit Mitte der 80er Jahre eine eigene Fußballmannschaft, die „Roten Hosen“, die zehn bis 20 Spiele pro Jahr bestreite und nach Angaben SPD Fraktion Saarland, deren Chef Heiko Maas bis zur Berufung zum Bundesjustizminister war, ein „wertvolles Instrument der Öffentlichkeitsarbeit“ sei. „Zu diesen Spielen sind auch immer Abgeordnete und auch andere Politiker mitgereist“, rechtfertigte sich damals die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, Petra Berg. Die Partei bezifferte anfangs die Ausgaben für diese Zwecke auf einen „niedrigen fünfstelligen Betrag pro Jahr“. Nach SR-Recherchen waren es tatsächlich allerdings von 2004 bis 2009, also in dem Zeitraum, auf den sich die anonyme Anzeige bezieht, rund 80.000 Euro.

Die „Saarbrücker Zeitung“ berichtete dazu, dass die Vorwürfe auf einen Bericht des Landesrechnungshofs zurück gehen, welcher massive Kritik an den Ausgaben der Fraktion für die „Roten Hosen“ übe. Und auch die Buchführung in der Fraktion stelle sich den Prüfern als „Riesenchaos“ dar, schreibt die Zeitung weiter. Von „finanziellen Ungereimtheiten“ ist die Rede.

Besonders ins Geld gingen jährliche Fahrten zu einem Altherren-Turnier in Höchenschwand im Schwarzwald. In der Summe wurden allein dafür in fünf Jahren 46.000 Euro ausgegeben. Bis zu den Untreue-Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Saarbrücken im Jahre 2014 gegen Maas und drei ehemalige Mitarbeiter der Fraktion, will jahrelang niemandem aufgefallen sein, dass von den Unkostenbeiträgen, die Maas angeblich für die Fußballreisen bei seiner Fraktion einsammeln ließ, nur ein verschwindend geringer Bruchteil auf dem Fraktionskonto einging.

„Politischer Dialog mit den Anwesenden und Zuschauern“

Die SPD- Fraktion im Saarland hatte zunächst umfassende und zeitnahe Aufklärung angekündigt, die Staatsanwaltschaft dann aber wochenlang auf angeforderte Unterlagen warten lassen. Darauf wollte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken offenbar nicht warten. Am 17. Juni 2014 durchsuchten Ermittler schließlich ein Wellnesshotel und eine Reha-Klinik im Schwarzwald. Es geht um Belege und Rechnungen für die Fahrten der saarländischen Fraktionskicker – und längst nicht mehr nur um den Zeitraum 2004 bis 2009. Ein Großteil der Untreuevorwürfe wäre da schon verjährt. In den Fokus rückten deshalb auch die Ausflüge nach 2009.

Bei der letzten Reise nach Höchenschwand im Jahr 2012 trug sich Heiko Maas bereits als saarländischer Wirtschaftsminister ins Goldene Buch der Stadt ein. Das Turnier fiel in diesem Jahr aus, es gab nur ein Freundschaftsspiel, dass die Saarländer 7:1 verloren. Die SPD-Fraktion mühte sich damals, zu erklären, welch wichtige Rolle der Mannschaft im politischen Spiel zukomme, die Truppe werde für „Öffentlichkeitsarbeits- und Repräsentationszwecke“ eingesetzt. Die Abgeordneten würden bei Sportfesten und Turnieren stets den „politischen Dialog mit den Anwesenden und Zuschauern“ suchen und „über die Arbeit im Parlament“ informieren. Auch im Schwarzwald.

Viele Abgeordnete können sich an nichts erinnern

Wer da jedoch alles im Fraktionstrikot auflief, ist bis heute unklar. Auffällig ist: Von den damaligen Abgeordneten können sich die meisten nur daran erinnern, dass sie bei den Fahrten nach Höchenschwand definitiv nicht dabei waren. Aber wer war dann auf Fraktionskosten vor Ort? Auf den Gruppenfotos ist als politisches Gesicht aus dem Saarland oft nur der damalige Fraktionschef Heiko Maas zu erkennen. Auf Nachfrage räumte ein Sprecher der Fraktion ein, dass „nicht ausgeschlossen werden kann, dass aus den Reihen der Abgeordneten bei einzelnen Auftritten in Höchenschwand lediglich der Fraktionsvorsitzende Teammitglied war“. Es sei bei einer solchen Mannschaft aber absolut üblich, dass die Reihen auch mit Nicht-Parteimitgliedern „aus dem Umfeld“ aufgefüllt würden.

Stand der Ermittlungen

Ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Fraktionsmanager Stefan Pauluhn hat die Staatsanwaltschaft im Mai 2015 eingestellt – gegen Zahlung einer Geldauflage von 10 000 Euro. Hauptverdächtige in dem Fall bleiben Heiko Maas und ein Ex-Buchhalter. Da Maas als Bundesjustizminister Immunität genießt, kann dieser strafrechtlich nicht belangt werden. Zum Bauernopfer hat man den Maas-Nachfolger Reinhold Jost gemacht, obwohl dieser selbst nie mitgespielt hat. Nach dem Wechsel von Maas nach Berlin lies der 48-jährige saarländische Umweltminister Reinhold Jost sein Zweit-Amt als saarländischer Justizminister ruhen – Fall erledigt.

http://www.anonymousnews.ru/2016/05/22/legal-illegal-scheissegal-die-kriminelle-vergangenheit-von-bundesjustizminister-heiko-maas/