Der Bonner Jugendamtsskandal: Kriminalität, Machtmißbrauch, Profit & Willkür

4. Juni 2016 von Michael Friedrich Vogt

04. Juni 2016 Heiner Schmitt im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt Immer wieder hört man Berichte von Eltern, deren Kinder aus fadenscheinigen Gründen der Familie durch das Jugendamt entzogen werden. Daß es auch genau anders herum aussehen kann, weiß Heiner Schmitt zu berichten.

Heiner Schmitt lebt getrennt von seiner Frau und seinem Kind. Regelmäßig kann er seine Tochter sehen, ganz ohne Umgangsregelung. Im Jahre 2009 stört sich dann plötzlich das von der Mutter eingeschaltete Jugendamt Bonn daran, daß die neunjährige Tochter in Schmitts 45 Quadratmeter großer Einzimmerwohnung keinen eigenen Schlafraum hat. Daß die Tochter nur zwei Nächte im Monat bei Schmitt übernachtet und keine Mitarbeiterin des Jugendamtes die Wohnung jemals in Augenschein genommen hat, ändert nichts daran, daß das Jugendamt nach einem Gespräch mit beiden Eltern verfügt, daß die Tochter nicht mehr bei Schmitt übernachten darf, solange er für sie kein eigenes Zimmer hat. Schmitt zieht um und nimmt eine größere Wohnung, sodaß das Kind wieder bei ihm übernachten darf.

Als dann die Mutter dann einen schweren Schlaganfall erleitet, nimmt Schmitt Mutter (und Ex-Frau) und Tochter bei sich zu Hause auf, um sich sowohl um seine ehemalige Frau als auch seine Tochter Sarah zu kümmern. Einige Monate später zogen beide zu einer befreundeten Familie, welche ebenfalls eine Tochter hat. Nur kurze Zeit später stellte die Schule und nahe stehende Personen eine schlimme Verwahrlosung von Sarah fest. Es stellte sich heraus, daß diese Familie vom Jugendamt immer wieder wegen des Verdachtes auf sexuellen Mißbrauch überprüft wurde und auch die andere Tochter der Familie verwahrlost war.

Daraufhin wurde der „Kleiner Muck e.V.“ durch das Jugendamt zu einem so genannten Clearing beauftragt, welches zum Ziel hat, die Lebensumstände und die Lebenssituation eines Kindes zu analysieren und entsprechende Empfehlungen und Maßnahmen abzuleiten um das Kind zu schützen. Was ab diesem Zeitpunkt geschah, ist kaum mit Worten zu beschreiben.

Der kleine Muck e.V. verweigerte sowohl Gespräche mit der Lehrerin von Sarah als auch dem Schulleiter der anderen Tochter der Familie. Auch Gespräche mit einer Diplom-Psychologin, welche den Haushalt gut kennt, sowie ein Gutachten eines renommierten Psychologen wurden ignoriert. Selbst ein Gespräch mit dem sorgeberechtigten Vater wurde abgelehnt.

Die Konsequenz aus der Situation war folgende: gar keine! Obwohl dies dann auch nicht ganz richtig ist. Statt die Kinder auf Grund von Verwahrlosung und sexuellen Übergriffen der Familie zu entziehen, besucht nun täglich (natürlich gegen entsprechende Entlohnung) ein Mitarbeiter des kleinen Muck e.V. die Familie. Mittlerweile tragen sich beide betroffenen Kinder mit suizidalen Gedanken. Aktenkundig ist mindestens ein Suizidversuch der anderen Tochter der Familie. Und immer noch schaut das Jugendamt zu.

Website: www.kleiner-muck-bonn-erfahrungsbericht.de

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