Zahl der Kinderehen in Flüchtlingslagern nimmt offenbar zu

Epoch Times, Freitag, 13. Mai 2016 11:18
Vor dem Syrienkrieg seien bei 13 Prozent aller syrischen Hochzeiten einer oder beide Ehepartner jünger als 18 Jahre gewesen. Nun seien es über 51 Prozent.
Nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer werden immer mehr Kinder in Flüchtlingslagern weltweit zwangsverheiratet. Vor allem bei syrischen Mädchen ist die Zahl der Zwangsehen stark gestiegen.
Nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer werden immer mehr Kinder in Flüchtlingslagern weltweit zwangsverheiratet. Vor allem bei syrischen Mädchen ist die Zahl der Zwangsehen stark gestiegen.

Foto:  Mohammed Badra/Symbolbild/dpa

In Flüchtlingsunterkünften werden nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit immer mehr Kinder zwangsverheiratet. Vor allem bei Mädchen aus Syrien sei die Anzahl der Kinderehen stark gestiegen, teilte die Hilfsorganisation mit.

Vor dem Syrienkrieg seien bei 13 Prozent aller syrischen Hochzeiten einer oder beide Ehepartner jünger als 18 Jahre gewesen. Nun seien es über 51 Prozent. Zwangsehen hätten besonders in Flüchtlingslagern in Jordanien, im Libanon, im Irak und in der Türkei zugenommen.

Die Leiterin der SOS-Kinderdörfer im Nahen Osten, Alia Al-Dalli, forderte verstärkte Aufklärungsmaßnahmen und das gesetzliche Verbot von Ehen von Minderjährigen. Sie verwies auf häufige Folgen von Kinderehen wie Schulabbruch, soziale Isolierung, sexuellen Missbrauch und häusliche Gewalt.

(dpa)

http://www.epochtimes.de/

Wie nach Drehbuch: Brasiliens Präsidentin Rousseff durch Wall Street-Liebling ersetzt

13.05.2016 von https://deutsch.rt.com/

Wie nach Drehbuch: Brasiliens Präsidentin Rousseff durch Wall Street-Liebling ersetzt

In Brasilien überschlagen sich die Ereignisse: Nachdem das Misstrauensvotum gegen Präsidentin Dilma Rousseff eine Mehrheit fand, hat Michel Temer die Amtsgeschäfte übernommen. Nur zwei Prozent der Brasilianer stehen hinter Temer, doch Big Business und Wall Street feiern den Wechsel an der Spitze des lateinamerikanischen Staates. Schon seit Wochen warnen Beobachter in Brasilien vor einem institutionellen Putsch, hinter dem Interessengruppen in den USA stehen.

https://youtu.be/0-9u5FjhvmQ

Facebook: Nach Zensur auch Manipulation der „Trending News“

Facebook. Für viele neben WhatsApp zum „Überleben“ notwendig gewordenes Stück Software. Facebook mit etwa 1,65 Milliarden Nutzern pro Monat auf der Welt.

1,65 Milliarden, die die Dienste von Facebook nutzen und die Website besuchen, um neben dem Posten von Katzenbildern auch Nachrichten, Informationen und Neuigkeiten zu erfahren und zu teilen.

Ein Mitarbeiter berichtete, dass Nachrichten beispielsweise über Rand Paul oder die Conservative Political Action Conference (CPAC)aus dieser Liste entfernt wurden – obwohl großes Interesse seitens der Leser daran bestand. Sie sollten ebenfalls keinerlei Nachrichten über Facebook selbst in der Liste auftauchen lassen.Aber Facebook zensiert nicht nur wie in Deutschland irgendwelche Posts, sondern Facebook manipuliert auch die erwähnten Nachrichten, genauer den Bereich der „Trending News“. Die intern als „news curators (Nachrichtenverwalter)“ bezeichneten Mitarbeiter sollen laut eines ehemaligen Facebook-Angestellten unliebige Nachrichten im Bereich der „Trending News“ unterdrücken. Zudem sollen sie angewiesen worden sein bestimmte Geschichten in dem Bereich der „Trending News“ „künstlich zu injizieren“, die eigentlich in diese Kategorie aufgrund fehlendem Interesses nicht hinein gehören.

Die Online-Plattform Gizmodo über die Zensur auf dieser Liste:

Mit anderen Worten, Facebooks Nachrichtenabteilung arbeitet wie eine traditionelle Nachrichtenredaktion, inklusive der Vorurteile seiner Mitarbeiter und der institutionellen Zwänge des Unternehmens. Die von Algorithmen ausgespuckten Listen mit/durch menschliche redaktionelle Werte abzugleichen ist keinesfalls eine schlechte Sache – aber es steht im krassen Gegensatz zu den Behauptungen des Unternehmens, dass das Modul der „Trending News“ einfach „Themen auflistet, die vor kurzem auf Facebook populär geworden sind“.

„Je nachdem, wer gerade dran war, könnten die Nachrichten auf die schwarze Liste gesetzt oder topaktuell werden“, sagte der ehemalige Verwalter. Diese Person bat darum anonym zu bleiben; unter Berufung auf eine mögliche Vergeltung seitens des Unternehmens…

Der ehemalige Verwalter war so von den Geschehnissen beunruhigt, dass sie davon ein mitlaufendes Protokoll zu jener Zeit erstellten; diese Person übergab diese Hinweise an Gizmodo. Unter den begrabenen und unterdrückten Themen auf der Liste waren: der ehemalige IRS-(Finanzamt)Offizielle Lois Lerner, dem von den Republikanern vorgeworfen wurde, dass er auf unangemessene Weise konservative Gruppen überpüfte; der Gouverneur Scott Walker aus Wisconsin; der populäre, konservative Nachrichten-Aggregator Drudge Report; der ehemalige Navy SEAL Chris Kyle, der 2013 ermordet wurde; und der ehemalige Fox News-Journalist Steven Crowder.

(In other words, Facebook’s news section operates like a traditional newsroom, reflecting the biases of its workers and the institutional imperatives of the corporation. Imposing human editorial values onto the lists of topics an algorithm spits out is by no means a bad thing—but it is in stark contrast to the company’s claims that the trending module simply lists „topics that have recently become popular on Facebook.“

„Depending on who was on shift, things would be blacklisted or trending,“ said the former curator. This individual asked to remain anonymous, citing fear of retribution from the company…

The former curator was so troubled by the omissions that they kept a running log of them at the time; this individual provided the notes to Gizmodo. Among the deep-sixed or suppressed topics on the list: former IRS official Lois Lerner, who was accused by Republicans of inappropriately scrutinizing conservative groups; Wisconsin Gov. Scott Walker; popular conservative news aggregator the Drudge Report; Chris Kyle, the former Navy SEAL who was murdered in 2013; and former Fox News contributor Steven Crowder.)

Facebook manipuliert also laut Aussagen dieses ehemaligen Mitarbeiters gezielt die Kategorie der „Trending News“. Natürlich tun das auch andere Mainstream-Nachrichtenplattformen, aber Facebook erreicht im Schnitt 1,65 Milliarden Nutzer im Monat. 1,65 Milliarden Nutzer, die Nachrichten lesen, die von Facebook „aufbereitet“ wurden und die die zensierten Inhalte teilen, lesen und glauben gut informiert zu werden über das, was auf der Welt gerade passiert.

Können Sie sich vorstellen, was für ein Segen eine Plattform wie Facebook für die Regierungspropaganda ist? Zuckerberg ist zudem ein großer Obama-Bewunderer. Und Facebooksetzt natürlich Trends, wie die aufgeflogene Geschichte um Black Lives Matter zeigt Facebook wurde unter Druck gesetzt, da es kein Trend-Thema zu Black Lives Matter hatte. Sie bevorzugten es daher gegenüber anderen Themen…


(Facebook got a lot of pressure about not having a trending topic for Black Lives Matter. They gave it preference over other topics…)

Twitter und Google arbeiten nach dem gleichen Schema. Deswegen ist es so wichtig sich quer zu informieren und alle möglichen – auch fremdsprachigen – Nachrichtenangebote zu besuchen und zu lesen. Wie wichtig und beeinflussend das Interent heute ist, was Proteste, Politik und auch Wahlen betrifft, zeigen zahlreiche Erhebungen und Studien und wir sollten uns daher stets daran erinnern, dass wir diesem Medium auch immer kritisch gegenüber sein müssen.

Quellen:
Editing Reality: Former Employees Admit Facebook Censors Conservative News
Former Facebook Workers: We Routinely Suppressed Conservative News
Wie legt Facebook fest, welche Themen gerade topaktuell sind?
Mark Zuckerberg Files Brief Supporting Obama’s Executive Actions on Undocumented Immigrants
Facebook MADE Black Lives Matter ‘Trend’ By Inserting It Into News Feeds

http://www.konjunktion.info/

Richter verhöhnt Bevölkerung

11. Mai 2016

Bild: NRW.direkt

Düsseldorf. Wie arrogant einzelne deutsche Strafrichter inzwischen sind, offenbarte sich am Mittwoch beim Amtsgericht. Dort wurde die Haftstrafe für einen grapschenden und illegal eingereisten Asylbewerber zur Bewährung ausgesetzt, um kein „dem Pöbel gefälliges Urteil“ zu sprechen.

In den frühen Morgenstunden des 6. Januar wurde ein 15-jähriges Mädchen am Ende eines Bahnsteiges des Düsseldorfer Hauptbahnhofs von zwei Männern sexuell belästigt. „Hier setzte der Tatverdächtige sie trotz Gegenwehr auf seinen Schoß und begann sie unsittlich an Brust und Genitalien zu begrapschen. Außerdem küsste er sie gegen ihren Willen auf den Mund“, hieß es dazu in der internen Lagemeldung der Polizei. Darin verwickelt waren ein junger Syrer sowie ein Iraker. Ein anderer Iraker verhöhnte das Opfer: „Person 3 stand dabei und lachte“, hieß es in dem Polizeibericht weiter. Ein Marokkaner aber beobachtete die Tat und informierte die Bundespolizei, die das Mädchen dann von ihren Peinigern befreite.

Übergriff sollte verschwiegen werden

Auch dieser Übergriff sollte der Öffentlichkeit verschwiegen werden. Dass die Menschen in der Landeshauptstadt dennoch davon erfahren haben, war nur der Tageszeitung Die Welt zu verdanken, die vier Tage später darüber berichtete. Die Landespolizei erklärte, den Übergriff auf das junge Mädchen aus „Gründen des Opferschutzes“ nicht mitgeteilt zu haben.

Einer der Tatverdächtigen, der heute 22-jährige Iraker Mohammad A., musste sich am Mittwoch trotz seiner Volljährigkeit vor dem Jugendschöffengericht dafür verantworten. Mohammad A. war geständig und gab zu, die 15-Jährige im Hauptbahnhof gegen ihren Willen geküsst und massiv betatscht zu haben. Da das Düsseldorfer Amtsgericht in den letzten Monaten mehrfach mit milden und damit täterfreundlichen Urteilen für Empörung gesorgt hatte, wurde dennoch nicht mit einer ernsthaften Bestrafung des illegal nach Deutschland eingereisten Asylbewerber gerechnet.

Kein „dem Pöbel gefälliges Urteil“

Was dann kam, war jedoch selbst für dieses Gericht ein neuer Tiefpunkt: Die Richter verurteilten Mohammad A. wegen sexueller Nötigung zu einer Haftstrafe von 20 Monaten. Weil der Rechtsstaat aber nach Vorfällen wie zu Silvester „nicht in eine Spirale abgleiten darf, in der wir uns vor den Karren bestimmter politischer Gruppierungen spannen lassen“ und keine „dem Pöbel gefälligen Urteile“ gesprochen werden dürften, setzte der Amtsrichter die Haftstrafe zur Bewährung aus, so die Darstellung der Rheinischen Post. Unter der Auflage, dass der Iraker ohne festen Wohnsitz 150 Arbeitsstunden ableiste, war das Gericht zu dessen sofortiger Freilassung bereit.

Dass Mohammad A. trotzdem nicht sofort aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, war nur dem Staatsanwalt zu verdanken. Der bezweifelte, dass der Iraker hier straffrei leben wolle und sprach davon, dass sich dieser unter falschen Namen in vielen Ländern um Asyl oder Duldung bemüht, in Schweden ein Bleiberecht erwirkt und nach der illegalen Einreise nach Deutschland „nichts Besseres zu tun hatte, als hier mit schweren Delikten zu beginnen“. Das Gericht gewährte dem Staatsanwalt eine Frist, um gegen die sofortige Freilassung des Verurteilten Protest einzulegen. Daran, dass sich die ohnehin mit einer impotenten Strafjustiz immer unzufriedenere mehrheitliche Bevölkerung durch die Verwendung der Vokabel „Pöbel“ verhöhnt fühlen wird, dürfte aber auch diese Frist nichts mehr ändern.

Bild: NRW.direkt

http://nrw-direkt.net/

KALTER KRIEG Nato rückt mit neuen Raketen näher an Russland heran

Die Nato hat mit der Stationierung neuer Raketen in Rumänien begonnen. Russland sieht die Maßnahme als Bedrohung an und kündigt an, sich dagegen schützen zu wollen.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag in Bukarest. (Foto: dpa)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag in Bukarest. (Foto: dpa)

Am Donnerstag wurde in der rumänischen Stadt Deveselu das zuvor stationierte Raketenschutzschild (Aegis-Kampfsystem) der Nato aktiviert. Nach Angaben der US-Regierung soll das System die Nato-Länder vor Kurz- und Mittelstreckenraketen , vor allem aus dem Nahen Osten schützen. Doch Russland sieht das System als eine Bedrohung für seine Sicherheit an, berichtet die BBC.

„Wir werden die zerstörerischen Aktivitäten der USA und ihrer Verbündeten im Bereich der Raketenabwehr weiterhin als eine direkte Bedrohung für die internationale und die regionale Sicherheit betrachten“, zitiert ABC News die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa.

Rumänien wünscht sich wegen der jüngsten Politik Russlands eine verstärkte Präsenz der Nato im Land. Das sagte Staatspräsident Klaus Iohannis am Donnerstag in Bukarest nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg laut dpa. Iohannis sagte, dass sich das neue Raketenschutzschild der Nato im südrumänischen Deveselu nicht gegen Russland richte, sondern nur der Verteidigung diene. Wogegen sich die Nato in dieser Region verteidigen müsse, sagte Iohannis nicht.

Die Rumänen seien wegen Russlands Vorgehen beunruhigt und deshalb dafür, dass die Nato ihrer „Ostflanke“ mehr Aufmerksamkeit schenken sollte, sagte Iohannis. Eine erweiterte Präsenz der Nato-Kräfte sei nicht nur im nördlichen Teil der „Ostflanke“ (Polen und Baltikum) notwendig, sondern auch im südlichen Teil (Rumänen und Bulgarien).

Man wünsche keine Stationierung zusätzlicher Soldaten „wie im Kalten Krieg“, aber dafür mehr gemeinsame Manöver, sagte Iohannis weiter. Rumänien verlange zudem eine permanente Marine-Präsenz der Nato im Schwarzen Meer, die sich zunächst aus Streitkräften der Türkei, Bulgariens und Rumäniens zusammensetzen soll.

d. Das sagte Staatspräsident Klaus Iohannis am Donnerstag in Bukarest nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg laut dpa. Iohannis sagte, dass sich das neue Raketenschutzschild der Nato im südrumänischen Deveselu nicht gegen Russland richte, sondern nur der Verteidigung diene. Wogegen sich die Nato in dieser Region verteidigen müsse, sagte Iohannis nicht.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Protest gegen Teilhabegesetz: Rollstuhlfahrer ketten sich vor dem Bundestag an

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Aktivisten demonstrieren vor Aktion am Reichstagsufer gegen Novelle: Nicht genug zur Barrierefreiheit / Sozialverband: Bundesregierung agiert zu Lasten von Menschen mit Behinderungen / SoVD startet Aktion für Barrierefreiheit.

Aktivisten in Rollstühlen haben sich in der Nacht zum Donnerstag in Berlin am Reichtagsufer festgekettet, um gegen das geplante Bundesteilhabegesetz zu protestieren. Sie wollen dort bis Donnerstagmittag ausharren, wenn im Bundestag über die Gesetzesnovelle entschieden wird.

Behinderten- und Sozialverbände kritisieren, dass die Reform des bisherigen Behindertengleichstellungsgesetzes nicht genug zur Barrierefreiheit beiträgt. »Wir fordern, dass auch private Anbieter zur Barrierefreiheit verpflichtet werden«, sagte die Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland und Mitinitiatorin der Aktion, Sigrid Arnade, Donnerstagnacht am Reichstagsufer.

Unter anderem Gaststätten, Restaurants oder Kinos müssten auch nach Verabschiedung des Gesetzes keinen Zugang für Menschen im Rollstuhl ermöglichen, so Arnade. Das Bundesteilhabegesetz sieht diesen verpflichtend nur für Ämter und Bundesbehörden vor.

Auch der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert die Reform als völlig unzureichend. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher sagte der »Neuen Osnabrücker Zeitung« die Bundesregierung mache »nur halbe Sachen – zu Lasten von Menschen mit Behinderungen, die in Deutschland auch künftig auf zahllose Barrieren stoßen werden«. Die Kritik zielt darauf ab, dass die neuen Regeln nur für öffentliche Gebäude und Ämter gelten. »Sie gelten aber nicht für den kompletten privaten Bereich, also etwa für Gaststätten, Hotels, Supermärkte oder Arztpraxen.«

Da setze die Bundesregierung leider nur auf freiwillige Vereinbarungen. Es gebe offensichtlich eine mächtige Lobby, »die stärker ist als die Sozialverbände«. Die VdK-Präsidentin befürchtet nun , dass weiterhin viele Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung wichtige Dienste und Angebote nicht nutzen können.

Mascher: »Es gibt einen Klassiker – unten ist die Apotheke, im ersten Stock ist der Arzt, und es ist kein Lift da. Von der viel beschworenen freien Arztwahl kann da ja wohl keine Rede sein. Solche Beispiele gibt es leider viele tausend Mal in Deutschland. Und es kommt noch schlimmer: Selbst Altenheime sind nicht alle barrierefrei.« (Krankenkassen sparen auf Kosten der Senioren und Behinderten)

Scharfe Kritik am geplanten Behindertengleichstellungsgesetz äußert auch der Sozialverband SoVD: »Trotz positiver Ansätze hält das Gesetz nicht das, was es verspricht. Es wurde insbesondere versäumt, die privaten Anbieter von Gütern und Dienstleistungen zur Barrierefreiheit zu verpflichten. Damit bleibt es bei den Hindernissen, die den Alltag behinderter Menschen maßgeblich erschweren.

Zum Beispiel beim Arztbesuch, beim Sport oder an der Theaterkasse«, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heutigen Beratung des Gesetzes im Deutschen Bundestag. Der SoVD hatte sich bereits zum Jahresbeginn mit einer ausführlichen Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf positioniert und Nachbesserungen gefordert.

»Es ist nicht nur eine schwere Enttäuschung für die Betroffenen, dass mit dem Gesetz eine Chance auf weniger Barrieren vergeben wurde. Zudem ist es auch eine Absage an die UN-Behindertenrechtskonvention, die von der Bundesregierung 2009 anerkannt wurde. Und deshalb startet der SoVD heute eine Aktion, die den weiterhin gebotenen Handlungsbedarf in der erforderlichen Schärfe thematisiert«, sagt Adolf Bauer.

Mit der Veröffentlichung »So leben wir wirklich! Unser Alltag mit Barrieren« informiert der SoVD über Barrieren im Alltag behinderter Menschen. Die geschilderten Alltagszenen sollen zum Nachdenken anregen und in das Bewusstsein von Akteuren in Politik und Wirtschaft rücken.

Litertur:

Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert von Peter C. Gøtzsche

Heilen verboten – töten erlaubt: Die organisierte Kriminalität im Gesundheitswesen von Kurt G Blüchel

Die Impf-Illusion von Suzanne Humphries, Roman Bystrianyk

Quellen: PublicDomain/neues-deutschland.de am 12.05.2016

http://www.pravda-tv.com/

Hohe Dunkelziffer: Sexuelle Belästigung von Polizistinnen in Asylheimen

Epoch Times, Donnerstag, 12. Mai 2016 12:39
In Asylheimen kommt es offenbar häufig zu sexueller Belästigung von Polizistinnen durch Asylbewerber. Obwohl es in den Statistiken der Länder relativ wenige solcher Fälle gebe, könne man jedoch von einer hohen Dunkelziffer aussehen, so die Polizeigewerkschaft.
Deutsche Polizisten
Deutsche Polizisten

Foto: BERND THISSEN/Getty Images

In Flüchtlingsheimen kommt es offenbar häufig zu sexueller Belästigungen gegenüber weiblichen Polizeibeamten.

Wie der MDR berichtet, gebe es in den Statistiken der Länder relativ wenige solcher Fälle, aber die Gewerkschaften würden von einer hohen Dunkelziffer ausgehen, in denen betroffene Beamtinnen sexuelle Belästigungen oder Übergriffe nicht in Einsatzberichten vermerken.

Demnach sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Sachsen, Hagen Husgen, er gehe davon aus, „dass sich viele Kolleginnen nicht trauen, etwas zu sagen“.

Es gebe sehr viele Einsätze der Polizei in Erstaufnahme-Einrichtungen, Asylbewerber-Unterkünften oder auf der Straße im Zusammenhang mit Asylbewerbern. „Da kommt es uns zu Ohren als Gewerkschaft, dass es häufiger passiert als es uns lieb ist, dass Kolleginnen von uns, verbal angegriffen werden oder bis unter die Gürtellinie beleidigt werden,“ sagte Husgen dem Sender.

Ihm zufolge berichtete eine Beamtin der Gewerkschaft, sie habe einmal drei Asylbewerber kontrolliert, in deren Personaldokumenten sich kleine Zettel mit Notizen befanden auf denen stand: „Willst Du mit mir ficken, bläst Du mir einen, willst Du mit mir Liebe machen“.

Auch andere Polizistinnen würden von Einsätzen erzählen, in denen die sexuell bedrängt würden. Eine Beamtin berichtet laut MDR von einem Einsatz in einer Unterkunft, bei der aus einer Gruppe von 20 Asylbewerbern heraus sexistische Sprüche geäußert worden seien. Schließlich hätten die Männer sich ihr genähert und versucht sie zu berühren. Bei den Asylbewerbern handelte es sich demnach um Nordafrikaner und Afghanen.

Die Polizistin und Autorin Tania Kambouri, die mit ihrem Buch „Deutschland im Blaulicht“ für Aufsehen sorgte, rief ihre Kolleginnen bei einem Symposium der GdP zum Thema Flüchtlinge vor einigen Tagen in Berlin dazu auf, solche Vorfälle öffentlich zu machen. Die Beamtinnen sollten Anzeige erstatten. „Schweigen wir es tot, kriegen wir die Probleme gar nicht mehr in den Griff“, sagte sie, so der MDR.

Demnach forderte sie einen offenen Umgang mit dem Thema und kritisierte Dienstellen die Polizistinnen zum Schweigen auffordern. Auch der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Dietmar Schilff, forderte während der Tagung zu diesem Thema Offenheit, so der Sender weiter.

Darüber hinaus müsse man den Flüchtlingen erklären, dass „Frauen und Männer gemeinsam in der Bundesrepublik arbeiten und leben und dass es da keine Unterschiede gibt“. Um den Asylsuchenden die Gepflogenheiten in Deutschland näher zu bringen, fordere er entsprechende „Beschulung“. (so)

http://www.epochtimes.de/

Internes Dokument: Bundesregierung arrangiert TTIP durch die Hintertür

CETA-Handelsabkommen kann Schiedsgerichte am Parlament vorbei einführen

Epoch Times, Freitag, 13. Mai 2016 08:52
Umstrittene Teile des TTIP-Abkommens will die Bundesregierung über das wenig beachtete Handelsabkommen mit Kanada (CETA) vorantreiben. Ein internes Dokument aus dem Wirtschaftsministerium, das Greenpeace vorliegt, zeigt: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) macht Druck, damit der Rat der EU-Außen- und Handelsminister auf seiner Sitzung am heutigen Freitag in Brüssel die Umsetzung von CETA rasch vorantreibt.
Kein TTIP, kein CETA, Proteste in Hannover
Kein TTIP, kein CETA, Proteste in HannoverFoto: Sascha Schuermann/Getty Images

Umstrittene Teile des TTIP-Abkommens will die Bundesregierung über das wenig beachtete Handelsabkommen mit Kanada (CETA) vorantreiben. Ein internes Dokument aus dem Wirtschaftsministerium, das Greenpeace vorliegt, zeigt: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) macht Druck, damit der Rat der EU-Außen- und Handelsminister auf seiner Sitzung am heutigen Freitag in Brüssel die Umsetzung von CETA rasch vorantreibt.

Teile des Handelsabkommens sollen von der EU ohne Zustimmung der nationalen Parlamente in Kraft gesetzt werden können. Dazu gehören auch viel kritisierte Schiedsgerichte. Über diesen Umweg könnten auch US-Firmen mit kanadischen Tochterunternehmen etwa gegen europäische Umweltgesetze klagen auch wenn TTIP scheitert. „Während der Widerstand gegen TTIP immer breiter wird, versucht die Bundesregierung Kernelemente des Abkommens über CETA durch die Hintertür einzuschmuggeln“, sagt Greenpeace-Sprecher Christoph Lieven. „Gabriel muss endlich dafür kämpfen, dass die Regeln für den künftigen Handel den Menschen dienen, nicht den Konzernen.“CETA ist fertig verhandelt. Auf dem Weg zur Verabschiedung durch den Rat der Minister, das Europäische Parlament und die nationalen Parlamente stellt die heutige Sitzung des Ministerrats wichtige Weichen. Das Gremium, in dem Gabriel die deutsche Position vertritt, kann eine vorläufige Anwendung des Abkommens beschließen. Offensichtlich treibt Gabriel den CETA-Prozess an, weil er einen Vorschlag für unabhängige Richter bei Schiedsgerichten durchgesetzt hat. Dies hält Gabriel für einen Erfolg. „CETA ist der gefährliche Bruder von TTIP. Das Abkommen würde eine Paralleljustiz für Unternehmen schaffen, die EU-Staaten auf Milliarden Schadensersatz verklagen können“, betont Lieven.

CETA würde europäische Schutzstandards gefährden

Die Greenpeace vorliegende interne Weisung des Wirtschafts-ministeriums stellt die Position der Bundesregierung dar, die die deutsche Delegation in Brüssel vertreten muss. Das Dokument zeigt, dass CETA auf Wunsch von Deutschland auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Das Ministertreffen sei eine „hervorragende Möglichkeit“, das „große Interesse der EU an diesem wichtigen Abkommen zu betonen“. CETA stelle „eine Messlatte für weitere Abkommen dar“. Das Dokument online

CETA in seiner jetzigen Form würde den Schutz für Mensch und Umwelt in der EU erheblich schwächen. Eine Ende April von Greenpeace veröffentlichte Studie zu den Auswirkungen der geplanten Handelsabkommen am Beispiel von Gentechnik in der Landwirtschaft belegt:  Die bisherigen Schutzstandards bei der Risikoprüfung, derAnwendung des Vorsorgeprinzips, der Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel und beim Schutz gentechnikfreier Lebensmittelproduktion könnten weder aufrecht erhalten noch weiterentwickelt werden. Die Studie online

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Viele Tote bei Gefechten in Südosttürkei – Hubschrauber abgestürzt

Epoch Times, Freitag, 13. Mai 2016 09:02
Die Kämpfe seien am frühen Morgen nahe einer Militärbasis in Cukurca in der Provinz Hakkari ausgebrochen, die an den Nordirak angrenzt.
Mindestens sechs türkische Soldaten und sechs Anhänger der Kurdischen Arbeiterpartei PKK kanen bei Gefechten im Südosten der Türkei ums Leben.
Mindestens sechs türkische Soldaten und sechs Anhänger der Kurdischen Arbeiterpartei PKK kanen bei Gefechten im Südosten der Türkei ums Leben.Foto: Sedat Suna/Symboldbild/Archiv/dpa
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Bei schweren Gefechten in der Südosttürkei sind nach Angaben der Armee mindestens sechs Soldaten und sechs Kämpfer der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet worden.

Zusätzlich seien die beiden Piloten eines Kampfhubschraubers ums Leben gekommen, der bei den Gefechten vermutlich wegen eines technischen Defekts abgestürzt sei, teilten die Streitkräfte mit.

Die Kämpfe seien am frühen Morgen nahe einer Militärbasis in Cukurca in der Provinz Hakkari ausgebrochen, die an den Nordirak angrenzt. Der Einsatz gegen die PKK dort dauere an. Bodentruppen würden von F-16-Kampfjets, Kampfhubschraubern und Drohnen unterstützt.

(dpa)

UNFASSBAR!!! Angela Merkel dreht ab

(Admin: Merkel macht Werbung für sogenannte Mangelberufe wie Ingenieure, Elektrotechniker 90 Mangelberufe, wofür in Afrika und im Balkan geworben werden soll. Und wieviel studierte Leute sitzen zu Hause und werden nicht mehr eingestellt, weil sie überqualifiziert sind, sprich zu teuer oder angeblich zu alt. Manche von ihnen arbeiten auch in Callcentern und müssen irgendwelchen Mist verkaufen.

Ich finde das zum K….Entschuldigung ich bekomme einen Brechreiz.)