Torben Grombery
Die Auszählung der Briefwahlstimmen hat laut österreichischem Innenministerium ergeben, dass der Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen die Wahl zum neuen Bundespräsidenten für sich entschieden hat. Die FPÖ hat bereits verlauten lassen, dass sie das Ergebnis nicht akzeptieren wird.

Jetzt ist es amtlich: Der neue Bundespräsident der Alpenrepublik Österreich heißt Alexander Van der Bellen (72). Den gestrigen Urnenwahlgang konnte der Freiheitliche Kandidat Norbert Hofer (45) noch mit 144 006 Stimmen Vorsprung für sich entscheiden.
In Bezug auf das Wahlergebnis ist in den sozialen Netzwerken schon jetzt sprichwörtlich »der Teufel los«.
Der Parteichef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), HC Strache, hat auf seiner Seite beim sozialen Netzwerk Facebook bereits unterschwellig mitgeteilt, dass er das umstritten knappe Ergebnis zugunsten des Ex-Grünen-Chefs Alexander Van der Bellen nicht akzeptieren wird.
Von den 6 382 507 Wahlberechtigten gaben insgesamt 3 876 942 Österreicher bei der Urnenwahl ihre Stimme ab. Inklusive der rund 700 000 Wahlkarten (Briefwähler) lag die Wahlbeteiligung jenseits der 70-Prozent-Marke.
Während der mit Zwangsgebühren finanzierte Sender ORF noch kein Ergebnis vermeldet, hat der Freiheitliche Kandidat Norbert Hofer auf Facebook bereits seine Niederlage eingestanden:

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