(Admin: Jedes größere Forum, jedwede Veranstaltung wird für politische Zwecke benutzt/mißbraucht. Die Medien an sich sind für die Gehirnwäsche zuständig. Sind es doch Lizenznehmer unserer Besatzungsmächte. Als ich mir diesen ganzen Quatsch im Fernsehen noch angetan habe, konnte ich in den letzten Jahren bemerken, wie Deutschland boykottiert wurde bei der Bewertung der Juroren. Das glich schon vor Jahren einer Diffamierung. Eine objektive Bewertung fällt aus! Ergo kann man von gekauften Juroren ausgehen.
Nun hat es Rußland getroffen, das uns ja als Feindbild mit Putin als Zar des Bösen schlechthin dargestellt wird.
Man kann sehr froh darüber sein, daß sich immer mehr Menschen dieses ganze Theater nicht mehr gefallen lassen wollen. Sie wollen nicht manipuliert werden, sondern sich selbst ein Urteil bilden über die Geschehnisse in der Welt.
Dazu gehört auch, den Lügenmedien die Energie zu entziehen. Weg mit dem Fernseher und allen Abos des mainstreams.)
Das Publikum reagierte wütend auf die völlig unerwartete Politisierung des ESC. Der Vorwurf an die öffentlich-rechtlichen Sender: Ein Musik-Contest werde für politische Agitation missbraucht.

Die ukrainische ESC-Siegerin Jamala. (Foto: dpa)
Hunderte Kommentare beschwerten sich auf Facebook und Twitter nach dem Sieg der Ukraine beim Eurovision Song Contest über die unerwartete Politisierung des ESC durch die öffentlich-rechtlichen Sender. Die Kritik kam aus praktisch allen Ländern Europas: Aus Schweden, Italien, Frankreich, Polen, Großbritannien und Deutschland wurde angemerkt, dass das Siegerlied so politisch angelegt war, dass ein schwerwiegender Verdacht nicht auszuräumen sei: Die Jurys, die im Auftrag der Sender erstmals eingesetzt wurden, hätten kein künstlerisches, sondern ein politisches Urteil gefällt. Die Kommentare auf Facebook waren authentisch, so dass es den Sendern schwerfallen dürfte, Putin-Trolle hinter der Kritik zu vermuten.
Einhelliges Urteil der Kommentare: Es sei bisher guter Usus gewesen, politische Texte vom Wettbewerb auszuschließen. Man habe sich am ESC wegen der Musik und wegen der Lyrik erfreut und den Contest als einen Ort angesehen, bei dem die Politik außen vor bleibe. Nun aber sei der ESC mitten in den Streit zwischen der Ukraine und Russland gezogen worden – unter anderem auf Kosten der musikalischen Qualität. Dies könne dem Geist des ESC in Zukunft vergiften.
Auch diplomatisch könnte die Neuausrichtung beim nächsten ESC zu Komplikationen führen: Denn die Siegerin trug ein Lied über ihre Vorfahren vor, die als Tartaren auf der Krim gelebt hätten. Ein ukrainischer politischer Beamter hatte im Vorfeld bereits angekündigt, dass der ESC 2017 von der Ukraine auf der Krim ausgerichtet werde. Der staatliche russische Sender RT konterte, dass dies ein Problem sei – weil die Krim in einer Volksabstimmung für den Beitritt zu Russland gestimmt habe und eine Ausrichtung auf der Krim folglich nur möglich gewesen wäre, wenn der russische Kandidat gewonnen hätte.
Die ARD verschwieg auf ihrer Eurovisions-Website die Tatsache, dass der russische Sänger das Votum des Publikums gewonnen hatte. Die ARD schreibt: „In Stockholm gab es ein neues, zweiteiliges Abstimmverfahren, das bis zum Schluss für Spannung sorgte: Zunächst wurden die Punkte der Jurys verteilt. Demnach hätte Australien vor der Ukraine und Frankreich gewonnen. Die sich anschließende Wertung des Publikums wirbelte das Ergebnis noch einmal durcheinander und brachte Jamala an die Spitzenposition.“ Diese Formulierung isthochgradig manipulativ, weil sie den Eindruck erweckt, als hätte die Jamala die Publikumswertung gewonnen.
Im übrigen betonte die ARD, dass dem ESC die „Völkerverständigungs-Idee“ zugrunde liege. Wenn man sich die aufgebrachten Reaktionen der Zuseher ansieht, die wegen der Politisierung auch aufeinander losgingen, muss man konstatieren, dass diese Idee beim ESC 2016 eindeutig Schaden genommen hat.
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