Kinderschutzbund: Gauck soll Asylpaket II stoppen

Epoch Times, Dienstag, 1. März 2016 10:10
Das Recht auf Familiennachzug wird für alle Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz für zwei Jahre ausgesetzt. Das soll auch für hier lebende Minderjährige gelten, deren Eltern dann nicht zu ihnen kommen können.
Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle
Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle

Foto: über dts Nachrichtenagentur

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hat Bundespräsident Joachim Gauck in einem Brief aufgefordert, das von Bundestag und Bundesrat in der vorigen Woche verabschiedete Asylpaket II zu blockieren. Wörtlich heißt es laut „Berliner Zeitung“ (Online-Ausgabe) darin: „Wir bitten Sie herzlich, dieses Gesetz nicht zu unterzeichnen.“ Grund ist die darin enthaltene Einschränkung des Familiennachzugs.

Das Recht auf Familiennachzug wird für alle Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz für zwei Jahre ausgesetzt. Das soll auch für hier lebende Minderjährige gelten, deren Eltern dann nicht zu ihnen kommen können. Hilgers schreibt deshalb in dem Brief, das Asylpaket II verstoße nicht nur gegen internationale Abkommen, sondern auch gegen das Grundgesetz, das Ehe und Familie unter einen besonderen Schutz stelle.

Er fährt fort: „Für Kinder ist der Familienzusammenhalt während des Krieges, auf der Flucht und beim Ankommen das Wichtigste. Eine gewaltsame Trennung über einen langen Zeitraum führt zu gravierenden Bindungs- und Beziehungsstörungen.“ Auch könne sie den Integrationswillen massiv beeinflussen. Außerdem werde die Beschränkung nichts nützen. Vielmehr sähen sich Frauen und Kinder besonders aus Syrien „jetzt erst recht gezwungen, sich auf den oft lebensgefährlichen Weg nach Europa zu begeben“.

Prinzipiell dürfe „ein geflüchtetes Kind nicht schlechter gestellt sein als ein Kind, das in Deutschland aufgewachsen ist“. Ohnehin seien Menschenrechte „nicht nur eine Schönwetterangelegenheit. Gerade in der Krise müssen sie erst ihre Wirkung entfalten.“ Und da die Bundesregierung selbst eine Zahl von nur etwa 400 betroffenen Kindern genannt habe, sei es „umso erschreckender, dass wegen einer so geringen Zahl eine klare Verletzung der Menschen- und Kinderrechte sowie ein Bruch des Verfassungsauftrags in Kauf genommen“ werde.

Das Gesetz hatte am Donnerstag den Bundestag und am Freitag den Bundesrat passiert. In der SPD-Bundestagsfraktion hatte es freilich 30 Gegenstimmen gegeben – in erster Linie wegen der Beschränkung des Familiennachzugs. Erst wenn der Bundespräsident ein Gesetz unterzeichnet, kann es in Kraft treten. Dass er die Unterschrift verweigert, kommt sehr selten vor und geschieht wenn überhaupt lediglich aufgrund verfassungsrechtlicher Bedenken. Der Deutsche Kinderschutzbund hat 50.000 Mitglieder in 457 Orts- und Kreisverbänden.

(dts Nachrichtenagentur)

http://epochtimes.de/

Die Rechte der indigenen Völker

Freitag, 26. Februar 2016 , von Freeman um 12:05

Wegen der Masseneinwanderung und der daraus erhitzt geführten Diskussion über was diese für Konsequenzen für die europäische Gesellschaft bedeuten, habe ich mir die Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völkergenauer angeschaut. Indigene Völker (lateinisch „eingeborene“) sind nach einer international geltenden Definition diejenigen Bevölkerungsgruppen, die Nachkommen einer Bevölkerung sind, die vor der Eroberung, Kolonisierung oder der Gründung eines Staates durch andere Völker in einem räumlichen Gebiet lebte, und die sich bis heute als ein eigenständiges „Volk“ verstehen und eigene soziale, wirtschaftliche oder politische Einrichtungen und kulturelle Traditionen beibehalten haben. Indigene Völker unterstehen laut UN einem besonderen Schutz und dürfen nicht ihrer Kultur, Bräuchen, Sitten, Religion, Sprache etc. beraubt und einer Zwangsintegration ausgesetzt werden.

Bunad-Tracht in Norwegen am Nationalfeiertag, dem 17. Mai

Von den 46 Artikeln, welche die Rechte der indigenen Völker definieren, will ich den Artikel 8 herausgreifen und zur Diskussion stellen:

Artikel 8:

1. Indigene Völker und Menschen haben das Recht, keiner Zwangsassimilation oder Zerstörung ihrer Kultur ausgesetzt zu werden.

2. Die Staaten richten wirksame Mechanismen zur Verhütung und Wiedergutmachung der folgenden Handlungen ein:

a) jeder Handlung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass indigene Völker und Menschen ihrer Integrität als eigenständige Völker oder ihrer kulturellen Werte oder ihrer ethnischen Identität beraubt werden;

b) jeder Handlung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass ihnen der Besitz ihres Landes, ihrer Gebiete oder ihrer Ressourcen entzogen wird;

c) jeder Form der zwangsweisen Überführung der Bevölkerung, die zum Ziel oder zur Folge hat, dass ihre Rechte verletzt oder untergraben wer
den;

d) jeder Form der Zwangsassimilation oder Zwangsintegration;

e) jeder Form der Propaganda, die darauf abzielt, rassische oder ethnische Diskriminierung, die sich gegen sie richtet, zu fördern oder dazu aufzustacheln.

Um als indigenes Volk anerkannt zu werden, gibt es die Definition der zeitlichen Priorität in Bezug auf die Nutzung oder Besiedlung eines bestimmten Territoriums: Indigene Völker sind relativ gesehen die „ersten“ Bewohner eines Gebiets.

Damit sind zum Beispiel die nordamerikanischen Indianer gemeint, die hunderte Jahre schon dort lebten, vor der Invasion und Besiedelung des Kontinent durch die Europäer. Das gleiche gilt für die Inkas und Mayas in Zentral- und Südamerika.

In internationalen politischen Zusammenhängen ist indigene Völker die übliche Sammelbezeichnung für Ureinwohnervölker aller Kontinente.

Die Frage die ich heute stellen will lautet deshalb: Gelten die Rechte der indigenen Völker nur in eine Richtung, also nur für Menschengruppen ausserhalb Europas, oder gelten sie gleichberechtigt auch umgekehrt für Europäer?

Es gilt nämlich der Grundsatz, indigene Völker sind allen anderen Völkern gleich gestellt und haben dabei gleichzeitig das Recht, verschieden zu sein, sich als verschieden zu betrachten und als solches geachtet zu werden.

Genau genommen lautet die Frage, sind die Europäer auch ein indigenes Volk, dass vor Zwangsassimilation, Zwangsintegration und Zerstörung ihrer Kultur beschützt werden muss?

Ich weiss, jetzt steche ich in ein Wespennest, denn für viele politisch korrekten Gutmenschen wird der Begriff indigene Völker nur als Einbahnstrasse verstanden, gilt nur für die „Naturvölker“ auf den anderen Kontinenten. Nur warum eigentlich?

Sind die heutigen Europäer in den verschiedenen Ländern nicht mehrheitlich die Eingeborenen? Sind sie nicht die Ureinwohner? Sind sie nicht die Erstbesiedler?

Die Antwort darauf hängt davon ab, wie weit man in der Geschichte zurückgehen will. Sicher stammen aber viele Europäer genetisch von den Kelten ab, der Volksgruppe der Eisenzeit in Europa, und von den Germanen, den ehemaligen Stämmen in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien.

Die Grund warum ich diese Frage stelle ist, weil die verschiedenen Volksgruppen in Europa einem immensen Druck ausgesetzt sind, alle Traditionen, Bräuche, Sitten, Moralvorstellungen und überhaupt die Kultur, über Bord zu werfen und aufzugeben. Europa unterliegt ganz eindeutig einer Zwangsassimilation und Zwangsintegration.

Dieser Zwang kommt alleine schon durch die Idee der Europäischen Union, die alle europäischen Völker gleichmachen will, wo es keine individuelle und eigenständige Kulturen mehr gibt, sondern nur noch einen künstlich geschaffen Einheitsbrei, bestehend aus synthetischen Eurobotern, die gleich aussehen, gleich denken, gleich arbeiten und gleich konsumieren.

Die Steigerung dieses konstruierten neuen europäischen Wesens ist der uniforme „Weltbürger“, oder die planetare Ameise, die überhaupt keine individuellen Züge mehr hat, was Herkunft und Wurzeln betrifft. Die Marxisten und Kommunisten haben 75 Jahre lang versucht, dieses internationalistische Wesen vom Fliessband zu produzieren, sind aber daran gescheitert.

Ja, die Internationalisten und Globalisten scheitern, weil sie gegen die Natur des Menschen agieren. Der Mensch ist nur in den abartigen utopischen Fantasien der Gesellschaftszerstörer in ein charakterloses, formloses, glattes Neutrum zu verwandeln, also zu einem gesichtslosen Gefangenen und Sklaven.

Dazu stehen diese Menschenhasser in einem totalen Widerspruch zu der oben aufgeführten Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völker. Sie sagen dann völlig heuchlerisch als Ausrede, ja aber diese Rechte gelten nur für die Pygmäen im Dschungel von Papua Neuguinea und sicher nicht für die Völker Europas.

Deutlicher gesagt, alle Nichteuropäer dürfen ihre Kultur pflegen, nur weisse Europäer nicht. Ausserdem sind „wir“ grundsätzlich Rassisten, alle anderen nicht. Das schlimme an dieser Lüge, sie wurde mit übelster Propaganda durch das Schulsystem, der Politik und den Medien den Europäern eingetrichtert und hat zu einem Schuldkomplex geführt.

Dieser Schuldkomplex, oder auch Stockholm-Syndrom genannt, führt dazu, dass die Opfer dieser Gehirnwäsche mit den Tätern sympathisieren und mit ihnen kooperieren. Diese Kooperation geht so weit, dass man seine ganze Identität aufgibt, sich selber hasst und sich selber zerstört.

Die Verräter der eigenen Herkunft und Traditionen kann man nur bemitleiden und für sie hoffen, dass sie ihre negative und selbstzerstörerische Einstellung irgendwann einsehen. Sie sollten erkennen, sie werden nur als nützliche Idioten von den Feinden der Menschheit missbraucht.

Das Resultat dieser massiven Manipulation durch Propagandalügen sind die Anti-Deutschen, oder die Anti-Österreicher, oder Anti-Schweizer, die ihr Land hassen und es vernichten wollen. Am extremsten habe ich es in Deutschland erlebt.

Die Menschen dort sind so krass programmiert und indoktriniert worden, jeder Ausdruck von heimischen Bräuchen und dessen Bewahrung und Schutz, gilt mittlerweile als reaktionär, als chauvinistisch und als Verherrlichung des Nationalsozialismus.

Nur in Mitteleuropa wird man ganz schnell und konsequent als Rassist und Nazi beschimpft und sogar tätlich angegriffen, wenn man es wagt seine Kultur zu verteidigen und Kritik an der Einwanderungspolitik übt. Was für indigene Völker weltweit ein verbrieftes Recht ist, ist keins für die „Eingeborenen“ hier.

Die Frage, sind die Europäer auch ein indigenes Volk, dass vor Zwangsassimilation, Zwangsintegration und Zerstörung ihrer Kultur beschützt werden muss, beantworte ich mit einem deutlichen JA!!!

JA, jede Volksgruppe in Europa hat das Recht, verschieden zu sein, sich als verschieden zu betrachten und als solches geachtet zu werden, so wie jedes andere indigene Volk weltweit auch!

Und JA, wir müssen unsere kulturellen Werte pflegen und dürfen unserer ethnischen Identität nicht beraubt werden.

———————————–

Bei der Gelegenheit will ich nochmal darauf hinweisen, wer den Begriff „Rassist“ erfunden hat, mit dem man heute so inflationär umgeht. Es war Leon Trotzki, sowjetischer Volkskommissar für das Kriegswesen und Gründer der Roten Arbeiter- und Bauernarmee, kurz Roten Armee. Er befahl Massenerschiessungen zur Unterdrückung von Bauernaufständen in der heutigen Ukraine und war einer der blutrünstigsten Mörder gegen Oppositionelle bei der Gründung der Sowjetunion. Rassisten waren für ihn die Menschen, die sich nicht dem Kommunismus unterwarfen. Ein Rassist war in seinen Augen ein Antikommunist.

Systemkritik: Wenn unser limbisches System ausradiert wird, dann stirbt auch die letzte Hoffnung auf Frieden

Von:  konjunktion.info

Das limbische System. Unter anderem Ort der Verarbeitung von Emotionen und Entstehung des Triebverhaltens. Aber auch Ort der Funktionssteuerung von Antrieb, Lernen, Gedächtnis und vegetativer Regulation (Nahrungsaufnahme und Verdauung). Wobei zusätzlich anzumerken ist, dass diese Leistungen nicht ausschließlich vom limbischen System erzeugt werden.

Limbische System - Bildquelle: Wikipedia / Geo-Science-International

Limbische System – Bildquelle: Wikipedia / Geo-Science-International

Nachfolgend einige Areale des limbischen Systems und deren Funktionen:

1. Corpus mamillare
Das Corpus mamillare ist vor allem im Rahmen des Papez-Neuronenkreis an der Gedächtnisbildung beteiligt. Es kann ebenfalls Sexualfunktionen beeinflussen.

2. Gyrus cinguli
Der Gyrus cinguli kann vegetative Funktionen beeinflussen und ist zudem für den psycho- und lokomotorischen Antrieb verantwortlich.

3. Gyrus parahippocampalis
Dieser Gyrus dient vor allem dazu, dem Hippocampus Informationen aus anderen Teilen des limbischen Systems weiterzuleiten. Er ist ebenfalls an der Gedächtnisbildung beteiligt.

4. Hippocampus
Der Hippocampus hat große Bedeutung für die Gedächtnisbildung, kann aber ebenfalls vegetative und emotionale Funktionen beeinflussen.

5. Corpus amygdaloideum
Die Amygdala dient vor allem der Speicherung von Gedächtnisinhalten, die den Menschen emotional sehr bewegt haben. Sie kann ebenfalls vegetative und sexuelle Funktionen beeinflussen.

Der eine oder andere Leser wird sich sicherlich nun fragen, warum ich einen derart komplexen medizinischen Einstieg für einen Artikel auf einem politischen Blog wähle. Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz einfach. Weil dieses limbische System für mich das sinnbildliche Areal in den Köpfen der Menschen ist, das tagtäglich ein Stück mehr ausradiert wird.

Jeden Tag werden wir medial, psychologisch und auch unterschwellig so manipuliert, dass wir unsere Emotionsfähigkeit und die daraus gewonnenen Gedächtnisleistungen verlieren; diese Fähigkeiten als etwas Unwichtiges erachten. Dass wir zu willenlosen, des Nachdenkens unfähige Zombies werden, die sich nicht mehr gegen die offensichtlichen Ungerechtigkeiten auf dieser Welt stellen und stattdessen ohne Regung alles hinnehmen, das uns Medien und Politik im Auftrag Dritter als alternativlos präsentieren.

Ist es wirklich ein Zufall, dass wir jeden Tag massivste Gewaltexzesse in unserer Hochleistungspresse und in den zwangsfinanzierten Fernsehsendern sehen? Dass wir statt einem für die Einzelperson und seine Persönlichkeitsentwicklung so wichtiges intaktes Familienbild, das genaue Gegenteil mantraartig eingetrichtert bekommen? Dass wir statt Mitgefühl zu zeigen in einer Ellenbogengesellschaft leben müssen, die heute mit Regierungsgenehmigung Waffen in den Nahen Osten verkauft und morgen vorgibt Menschlichkeit, humanitäre Hilfe und Demokratie als seine Werte zu definieren und in diese Regionen bringen zu wollen?

Unser limbisches System als Sinnbild unserer Emotion und der daraus entstehenden Gedächtnisbildung wird bewusst ausgelöscht. Nicht umsonst spricht Rüdiger Lenz, Entwickler des Nichtkampf-Prinzips, Tätertherapeut und Friedensaktivist vom „Ausradieren des limbischen Systems“ als Instrument zum Machterhalt der Eliten (zumindesten habe ich es so wahrgenommen). Emotionslos sollen wir die Grenzüberschreitungen unserer Politdarsteller, unserer Großunternehmen und „Medienschaffenden“, sprich des militärisch-industriellen-medialen-agro-pharma Komplexes, hinnehmen und dessen Tun nicht mehr hinterfragen. Liegt hierin die immer mehr um sich greifende Emotionslosigkeit gegenüber unseren Mitmenschen, die Gleichgültigkeit gegenüber der Schicksale von Menschen, die ebenfalls nur Opfer dunkler Machenschaften ganz Weniger sind?

Neben dem „Klassiker des Divide et Impera“ dürfte das „Ausradieren des limbischen Systems“ die wichtigste Strategie sein, um das Ziel der Neuen Weltordnung (fast) widerstandslos zur Realität werden zu lassen. Zusammen mit der allseits geschürten Angst und dem bewussten Ausnutzen der Angst vor etwas Fremden werden wir alle zu Opfern, Opfern auf beiden Seiten, die sich gegenseitig „angehen“ anstatt die wahren Schuldigen und Verursacher ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren.

Und solange der Großteil der Menschen dies nicht erkennen kann (oder will), werden wir keine Chance haben, unsere Menschlichkeit und den Frieden untereinander zurück zu erlangen.

Quellen:
Wikipedia – Limbisches System
DocCheck Flexikon – Limbisches System
KenFM-Positionen 4: Kooperation oder Konkurrenz – Braucht der Mensch ein Feindbild?