Superreiche in der Golfregion stocken Gold und Cash auf

Gold bars with dollar banknotes on paper background

Die Superreichen in der Golfregion sind zu einem Drittel in Gold und Cash investiert (Foto: Africa Studio – Fotolia.com)

Die Superreichen in den Golfstaaten haben den Anteil von Cash und Edelmetall am Gesamtvermögen um 5o Prozent aufgestockt. Das geht aus einem aktuellen Vermögensreport hervor.

Die wirtschaftliche Situation in der Goldregion ist angespannt. Der niedrige Ölpreis dezimiert die Einnahmen in Ländern wie Saudi-Arabien, Kuwait und Bahrain. Durch die hohen Staatsausgaben schmelzen die Währungsreserven dahin. Und die dortigen Aktienmärkte sind seit Jahresbeginn zwischen 5 Prozent und 10 Prozent im Minus.

Die Emirates Investment Bank hat nun ihren 2016 Wealth Insight Report veröffentlicht, der Stimmung und Anlageverhalten unter den Superreichen der Golfregion analysiert. Einhundert so genannte HNWI (High Net Worth Individuals) aus sechs Golfstaaten wurden im Rahmen der jährlichen Studie befragt.

So zeigten sich 58 Prozent der Probanden in den Vereinigten Arabischen Emiraten noch optimistisch über die konjunkturelle Entwicklung in der Föderation. Dagegen erwarteten nur 8 Prozent der besonders Wohlhabenden in Kuwait, Bahrain und Saudi-Arabien, dass sich die wirtschaftliche Situation verbessere. Im Oman sind 67 Prozent der HNWI sogar der Meinung, dass sich die ökonomische Situation im Land verschlechtere.

51 Prozent aller Befragten gaben aber an, dass die Veränderung der wirtschaftlichen Bedingungen auch zu einer Anpassung ihrer Investment-Entscheidungen geführt hätten. Man gehe vorsichtiger mit dem Geld um.

Wie haben die Superreichen Scheichs ihr Geld angelegt? 24 Prozent des Vermögens wird in Form von Bargeld und liquiden Bankeinlagen gehalten. Im vergangenen Jahr seien es nur 17 Prozent gewesen. Der Anteil von Gold und Edelmetall ist gegenüber Vorjahr von 5 Prozent auf 9 Prozent gestiegen.

Auf Cash und Edelmetall entfielen zuletzt also 33 Prozent, gegenüber 22 Prozent im Vorjahr. Mit 27 Prozent ist der größte Einzelposten des Vermögens aber in eigenen Unternehmen gebunden.

Weniger gefragt sind dagegen Aktien- und Immobilien-Investitionen sowie Private Equity. 33 Prozent gaben an, ihr Börsen-Engagement reduzieren zu wollen.

Superreiche in der Golfregion stocken Gold und Cash auf

 

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